Einstufung nach neuem Tarif

Einstufung nach neuem Tarif

Beitragvon unzaga » 29. November 2009, 17:45

Hallo,
meine Freundin hat ein Problem!
Sie arbeitet in einem Kindergarten,seit ca. 8Jahren berufstätig!
Im August 08 wechselte der Träger von Kirche in k... ...a !

Soweit so gut!
Nach alter Vergütung war sie eingestellt auf E6 3
siehe hier:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/sue?id=tvoed-vka-west-2009&matrix=1


Nun kam gestern ihre Gehaltsabrechnung für Nov. 2009 und auf einmal ist sie umgestuft in
S6 2 siehe hier:

http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/sue?id=tvoed-sue-2009&matrix=1

Wie kann das sein?
Kann mir das jemand erklären?

Liebe Grüsse

frank
unzaga
 
Beiträge: 2
Registriert: 29. November 2009, 16:56

Re: Einstufung nach neuem Tarif

Beitragvon steinböckchen » 15. Dezember 2009, 20:11

Hallo,
leider kann ich das nicht erklären. Aber so ein ähnliches kurioses Problem gibt es auch, für einige Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
Einige meiner Kollegen und auch mir, wurde eine "Überleitung" in einen neuen Tarfi vorgeschlagen. Leider hat davon noch keiner eine Ahnung, selbst der Personalrat kann es uns nicht erklären.
Vieleicht hat hier jemand Ahnung davon:
die betroffenen Kollegen und ich sind in der Entgeldgruppe 9 des TVÖD und haben die Möglichkeit ( auf eigenen Wunsch) in die Entgeldgruppe 8 des Sozial-undErziehungsdienstes zu wechseln. Bei einigen Kollegen steht unter dem Strich
( ausgerechnet bis zur Rente ) ein plus von ca. 400,00€ bei anderen ein Minus bis zu 11.900 Euro.
Leider kann uns keiner die Frage bantworten, welche Vor/ Nachteile eine Überleitung noch mit sich bringt. Ist dies noch jemanden passiert, das merkwürdigste ist die Zeitfrist, die Brief sind im Novemner gekommen und die Entscheidung muss bis 31.12.2009 vorliegen.
steinböckchen
 
Beiträge: 2
Registriert: 6. November 2009, 22:46

Re: Einstufung nach neuem Tarif

Beitragvon ma-re » 7. Februar 2010, 01:16

Hallo.
Bei mir verhält sich das ebenso.
Ich war seit Januar 09 in 6.3 und wurde November in 6.2 übergeleitet.

Ich kann eigentlich nur vermuten, wie das zustande kommt.

Nach dem bisherigen TVÖD wurde man nach 2 Jahren von Stufe S6.2 auf Stufe S6.3 befördert.
Nach den neuen Tarifvereinbahrungen wurde wohl die Dienstzeit in Stufe 2 von zwei auf drei Jahre erhöht.
Somit fehlt in Stufe 2 ein Jahr, das nachgeholt werden muss.
Das bereits vergangene Jahr in Stufe S6.3 wird dabei wohl nicht berücksichtigt.

Die Arbeitgeber halten sich dabei wohl an die Tarifvereinbahrungen.
Verantwortlich für die Bestimmungen sind die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften?

In den neuen Tarifverhandlungen wird unter anderem gefordert, die Bewährungs-, Zeit- und Tätigkeitsaufstiege wiedereinführen.

Was kann man da machen?
ma-re
 
Beiträge: 1
Registriert: 7. Februar 2010, 00:45


Zurück zu Gehalt & Tarif

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron