Gebärden zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Birgit Butz
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Re: Gebärden zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Beitrag von Birgit Butz »

Hallo Nora,
ich denke auch, wir sollten
den Gedankenautausch per PN weiterführen.

Die blauen Bücher von Maisch habe und liebe ich auch.


LG
Birgit

Frips Fuchs
Schriftsteller
Beiträge: 1241
Registriert: Freitag 23. März 2012, 17:03

Re: Gebärden zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Beitrag von Frips Fuchs »

moin,

ich arbeite in einer sogenannten "Inklusionsklasse" und wir setzen Gebärden ein. Da in der Schule Lehrmittelfreiheit besteht sind bei uns in der Stadt durchaus verschiedene Gebärdensysteme in Nutzung, dass oft zu einer "Sprachverwirrung" führt.
Wenn Gebärden eingesetzt werden, dann sollten sie bundesweit EINHEITLICH sein!
Shalom
Frips

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

© Kurt Marti

Nora ohne Ben
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Re: Gebärden zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Beitrag von Nora ohne Ben »

Hallo Frips Fuchs,
WOW, das ist ja schön - mal jemand der mit Gebärden arbeitet!!!
Das ist natürlich sehr unglücklich, wenn in einer Stadt verschiedene Gebärdensammlungen zugrunde liegen.
Als ich anfing mich mit "Gebärden" zu befassen hat mich das auch schier kirre gemacht, dass es so viele unterschiedliche Gebärdensammlungen gibt und hätte mir auch gewünscht, dass zumindest die Gebärden in Deutschland (oder gar im deutschen Sprachraum) einheitlich sind.

Nun würde mich interessieren welche verschiedenen Gebärdensammlungen das sind, wie ihr die Gebärden einsetzt (lautsprachunterstützend?), wie alt die Kinder sind, wie es von den Kindern aufgenommen wird - überhaupt: welche Erfahrungen ihr mit dem Gebärden macht.
Vermutlich will ich zu viel auf einen Schlag wissen.
Hmm, würde mich aber trotzdem über eine Rückmeldung auf die eine oder andere Frage freuen...
viele Grüße
Michaela Wulf
Das Gespräch ist die einzige Brücke zwischen den Menschen.
Albert Camus
http://www.Nora-und-Ben.de

amaria
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Re: Gebärden zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Beitrag von amaria »

Birgit Butz hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2014, 22:26
Guten Abend in die Runde,
hallo Nora ohne Ben

ich bin Birgit von http://www.sprechende-haende.de. Dieser Link wurde in der Diskussion erwähnt und deshalb melde ich mich mal.
Hallo!

Ein neuer Link https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... en100.html und das Bekenntnis, dass ich in dieser Diskussion leider noch nicht den Hinweis auf die Webseite von Birgit Butz entdeckt habe. Wo steht er genau? Von wem wurde der Link wann erwähnt?

Am Ende des aktuellen Artikels aus Bremen heißt es, dass es wissenschaftlich nicht erwiesen sei, dass Gebärden die Sprachentwicklung der Kinder fördern würden. - Und ob Kinder sich aufgrund einer von Erwachsenen vermittelten Gebärdensprache besser mitteilen können, erscheint mir ebenfalls fragwürdig. Gibt es schon wissenschaftliche Erkenntnisse?

:unschuldig: Innerlich seufzend fände ich es allmählich angebracht, dass wir den Begriff "Erziehungsurlaub" neu definieren. Kinder brauchen Erziehungsurlaub! Eine (Ver)Schonzeit vor den systematischen pädagogischen Bemühungen Erwachsener...

Ich finde es toll, wenn Babys und Kleinkinder auf ihre Art die Initiative ergreifen und Signale aussenden, auf die wir dann freudig fasziniert eingehen können. Zum Rumkaspern vor gesunden Kindern nach Vorgaben hätte ich keine Lust.

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

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