Was sind die Risiken von MRT und wie läuft die Untersuchung ab?

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Arnold
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Was sind die Risiken von MRT und wie läuft die Untersuchung ab?

Beitrag von Arnold » Montag 9. Oktober 2017, 21:56

Hallo,
ich habe seit einigen Monaten Probleme mit meinen Knien. Einigen Untersuchungen habe ich schon hinter mir und diverse Massagegels und Salben habe ich auch schon ausprobiert. Jetzt möchte mich mein Arzt zum MRT schicken. Da ich so eine Untersuchung noch nie gemacht habe, wollte ich gern nachfragen, ob das hier schon jemand gemacht hat? Gibt es irgendwelche Risiken? Wie läuft die Untersuchung ab??
Vielen Dank. LG

Agness
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Re: Was sind die Risiken von MRT und wie läuft die Untersuchung ab?

Beitrag von Agness » Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:22

Hallo,
MRT habe ich schon mal machen lassen, allerdings nicht vom Knie. Die Untersuchung an sich ist nicht schmerzhaft, aber die komischen Geräusche, die das Gerät produziert, sind etwas irritierend, mir hat man Kopfhörer gegeben.
Die MRT Untersuchung vom Knie wird nicht viel anders sein, aber wenn dich der genaue Ablauf der Untersuchung interessiert, findest du auf dieser Seite <Werbelink entfernt> ausführliche Informationen.
Hoffe, dass ich behilflich sein konnte. Wünsche dir alles Gute.
Viele Grüße

Judith
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Re: Was sind die Risiken von MRT und wie läuft die Untersuchung ab?

Beitrag von Judith » Samstag 21. Oktober 2017, 16:52

Ich hatte schon öfter ein CT und MRT, u.a. auch vom Knie. Ich hatte beim ersten Mal auch total Bammel davor, aber letztlich war es nicht schlimm. Vermutlich wirst du darum gebeten, deine Hose auszuziehen oder aber dein Knie frei zu machen (kommt drauf an was du an hast). Dann wird dir der Ablauf erklärt, du kannst Fragen stellen, usw.. Danach legst du dich hin, bekommst einen Knopf (ähnlich wie eine Klingel im Krankenhauszimmer) in die Hand, die du drücken kannst, falls was während der Untersuchung bei dir ist. Kopfhörer gibt es auch. Die helfen schon, aber du wirst trotzdem noch vieles hören. Sie dämpfen an sich nur die Lautstärke. Dann wirst du da rein geschoben, was alles automatisch verläuft und die Untersuchung startet kurz darauf. Wichtig ist, dass du still liegen bleibst, denn wenn du dich bewegst ist das Bild nicht mehr brauchbar und muss wiederholt werden. Ggf. spricht jemand während der Untersuchung dann auch mit dir, wie bsp. "ruhig liegen bleiben" und versucht dich dadurch zu beruhigen. Das Sprechen kannst du aber nur wahrnehmen, wenn gerade keine Untersuchung gemacht wird, also das Gerät gerade kein Bild macht. Ansonsten ist die Lautstärke vom Bild machen höher. Im Gerät drin sind Kameras, im Raum wo die Schwestern und meistens auch ein Radiologe sitzt können sie sich somit sehen und im Notfall auch eingreifen, bsp. wenn du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist den Notknopf welchen du in der Hand hast zu drücken (bsp. bei Ohnmacht). So was passiert aber äußerst selten.
Wie gesagt, ich war schon öfter "in der Röhre", wie ich es inzwischen nenne. Das erste Mal mit 12 Jahren. Da konnte ich dann während die Untersuchung gemacht wurde per Spiegel welcher im Gerät befestigt war beobachten, was die Schwestern und der Radiologe so machen. Das war sehr beruhigend für mich. Das habe ich bei manch weiteren Untersuchungen auch schon so gemacht.
Plane ein, dass du mind. 15 Minuten eher da bist, denn du musst vorher noch einen Fragebogen ausfüllen. U.a. wird da gefragt, warum du da bist, wo deine Beschwerden sind, ob du Medikamente nimmst (wichtig, alles auflisten, es kann sonst aufgrund der Strahlen zu Wechselwirkungen kommen), ob du schon operiert worden bist, ob du metallische Teile im Körper hast, usw.. Diesen Fragebogen wird dann eine Krankenschwester mit dir nochmal Schritt für Schritt durchgehen.
Ich habe u.a. eine Allergie, welche bei bestimmten Untersuchungen in einer Wechselwirkung steht und auslöst, so wenn dann noch Strahlen dazu kommen sie ausgelöst werden kann. Somit darf bei mir nie ein CT oder MRT ohne die Anwesenheit eines Arztes gemacht werden, da die Gefahr, dass was passiert zu hoch ist.
Es ist immer ein Radiologe da, nur teilweise ist dieser im Nebenraum und schaut sich da die Bilder an und wird bei Bedarf dazu geholt. Wenn Vorerkrankungen, etc vorliegen ist er die ganze Zeit bei der Untersuchung mit dabei.
Im Internet findest du sicher auch Informationen, wie ein MRT abläuft.
Zeitlich plane ich immer eine Stunde ein. Mal war ich eher fertig, mal hat es länger gedauert. Es kommt auch immer mit drauf an, wie es bei den Patienten vorher verlaufen ist.
Diagnose gibt es meistens nicht sondern erst Tage/Wochen später vom Facharzt (je nachdem, wann man da wieder den Termin hat).
Da bei mir durchgehend immer ein Arzt in der Nähe sein muss schaut sich dieser meist parallel die Bilder an und ich habe daher schon öfter eine Kurzdiagnose direkt nach der Untersuchung bekommen. Da der Arzt mich dann nochmal gefragt hat, wie es mir geht usw.. Genauere Diagnose gab es dann auch bei mir erst beim Facharzt.

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