Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

amaria
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Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von amaria » Dienstag 15. Mai 2012, 20:54

Hallo!

Vorhin hat mir eine sehr engagierte Berufskollegin berichtet, dass es in Amerika tatsächlich schon umschnallbare Attrappen geben solle, in die Erzieherinnen den von ihnen betreuten Babys die aufgetaute Muttermilch in einer dem Stillen ähnelnden Situation zukommen lassen können. Wie steht ihr zu solchen Entwicklungen?

Welche Hygienevorschriften sind bei der Verabreichung von erwärmter Muttermilch zu beachten? Wie lange kommen Päckchen mit Milch bei euch an? Sind es viele Mütter, die ihre abgepumpte Milch mitgeben?

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

Johanna2

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Johanna2 » Dienstag 15. Mai 2012, 22:09

Hallo!

Soweit es mir bekannt ist, dauert die Phase, in der abgepumpte Milch mitgebracht wurde, nicht besonders lange. Sowohl die aufgewärmte Muttermilch als auch die Pulvermilch wurden brav geschluckt.

Freundliche Grüße

Johanna

Judith
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Judith » Mittwoch 16. Mai 2012, 21:32

In der Krippe habe ich auch nie Muttermilch verabreicht. Wenn, dann sind die Mütter zum Stillen vorbei gekommen.

Aber privat habe ich das schon gemacht. Im Kühlschrank hält sich Muttermilch ca.24h, meine ich. Somit konnten die Mütter morgens abpumpen und abends/nachts, wenn sie weg waren, konnte ich die abgepumpte Muttermilch den Babies geben. Ich musste nur darauf achten, dass sie warm genug war. Das dauert bei gekühlter Muttermilch länger, als bei Pulvermilch (da hat man den Vorteil, dass man das Wasser im Wasserkocher erhitzen kann). Auch habe ich schon Fälle gehabt, da hat die Mutter wenige Minuten vor meiner Ankunft oder direkt wenn ich kam abgepumpt und auch diese Milch kam dann in den Kühlschrank. Ob schon abgefüllt in eine Flasche oder aber in Beutel, war je nach Familie verschieden.
Bei vielen Familien hatte ich für den Notfall noch eingefrorene Muttermilch. Diese hält sich sehr lange (meine sogar 6 Monate oder noch länger).

Die Babies haben die abgepumpte Muttermilch immer genommen.

So etwas Umgebunden habe ich mir noch nie. Aber ich habe schon Fälle gehabt, da musste ich das Kind nah an meine Brust nehmen und dann war anstatt meiner Brust die Flasche da. Die Kinder sind diese Nähe gewohnt und brauchten die auch da.

Eines meiner Babysitterkinder ist mit 6 Wochen bei ihrer Tagesmutter eingewöhnt worden. Und zu dem Zeitpunkt war sie noch ein volles Stillkind. Da hat die Mutter genug abgepumpt, so dass das Kind dann dort über die Flasche ihre Muttermilch bekam. Mit 8 Wochen war sie täglich 6-10h da und es gab nie Probleme mit dem Geben der Muttermilch über die Flasche. Es wurde noch gemacht bis Ende 4. Monats.

In der Krippe kann ich mir das auch vorstellen zu machen. Letzendlich wird da für die abgepumpte Muttermilch gebraucht, die ja dann täglich morgens mit gebracht wird. Dann werden Flaschen gebraucht und ein Flaschenwärmer. Und wenn die Milch kühl gelagert wird und warm genug ist bevor sie verzehrt wird, sehe ich darin keine Probleme.
Wir hatten mal eine Anfrage von einer stillenden Mutter, ob wir es machen würden. Wir haben es zugesagt, aber auch deutlich gesagt, dass wir dem Kind nicht die Flasche angewöhnen können. Den Babies müssen sich erst an die Flasche gewöhnen und das dauert seine Zeit (bei manchen Babies). Letztendlich hat die Mutter ihr Baby mit zum Termin genommen (welcher 5h dauerte) und Vorort gestillt. Ich denke heute, dass es für das Baby auch das Beste war. Denn auf Dauer wäre das Geben der Muttermilch aus der Flasche nicht der Wunsch der Mutter gewesen. Es sollte nur eine Ausnahme sein.
Wenn, so denke ich, sollte es auch regelmäßig statt finden, so dass das Baby weiß, in der Krippe gibt es die Muttermilch aus der Flasche und zu Hause aus der Brust.

Johanna2

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Johanna2 » Donnerstag 17. Mai 2012, 17:43

Hallo!

Bei den strengen Auflagen zum Umgang mit Lebensmitteln kann ich mir nicht vorstellen, dass es erlaubt ist abgepumpte Muttermilch im Kühlschrank oder Gefrierschrank des Kindergartens aufzubewahren. Allerdings konnte ich im Internet noch nichts nachlesen.

Freundliche Grüße

Johanna

bohnenstange
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von bohnenstange » Donnerstag 17. Mai 2012, 22:28

Bei den strengen Auflagen zum Umgang mit Lebensmitteln kann ich mir nicht vorstellen, dass es erlaubt ist abgepumpte Muttermilch im Kühlschrank oder Gefrierschrank des Kindergartens aufzubewahren.
Wie kommst du zu diser Annahme? Mal abgesehen davon, dass du im Internet keine weiteren Informationen gefunden hast.

amaria
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von amaria » Freitag 18. Mai 2012, 09:33

Hallo Bohnenstange!

Ich frage mich auch, ob es entsprechende Vorschriften schon gibt oder ob sie erst in der Mache sind. Ganz regelungsfrei dürfte es diesbezüglich bei uns langfristig jedenfalls nicht vorgehen. Vielleicht müsste ein abschließbares Fach eingerichtet werden, damit nicht bei Personalmangel Kinder mit einem nicht eigens angeregten Forscherdrang auf die Idee kommen, die beste Milch für Kinder ausprobieren zu wollen. Wenn von Kindergartenkindern schon mal Kühlpacks als Eis angeleckt werden, könnte auch ein Päckchen mit gefrorener Muttermilch als Vanilleeis angesehen werden.

Arbeitest du mit älteren Kindern, Bohnenstange? Bist du ein Mann? Unter Frauen gibt es garantiert einige, die Angst hätten, dass es zur Verwechslungen der Muttermilch im Kindergarten kommen könnte. Wäre doch nicht gut, wenn das eigene Kind versehentlich die Muttermilch einer Raucherin bekäme...

Freundliche Grüße

amaria


An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen, mich bei Johanna zu bedanken, die im Anschluss an das Gespräch mit einer Arbeitskollegin von mir gleich ein wenig Internetrecherche betrieben hat. Das Thema ist für unseren Berufsstand nicht unwichtig und wird an Bedeutung gewinnen.

Auch an alle anderen freundliche Grüße!

Angelika
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Johanna2

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Johanna2 » Freitag 18. Mai 2012, 15:23

Hallo Bohnenstange!

Da die Hygienevorschriften sehr streng sind (gerade im Bezug auf Milch und Eier) glaube ich nicht das die Vorschriften da lockerer gehandhabt werden. Bestimmt müsste beim Transport der Muttermilch die permanente Kühlung gewährleistet sein u.ä. Die Kühlschranktemperatur muss schließlich auch regelmäßig kontrolliert und dokumentiert werden.
Kennst du die Hygienevorschriften die in Küchen von Kindergärten und Krippen einzuhalten sind, Bohnenstange? Wenn du dich diesbezüglich informierst, wirst du vielleicht eher verstehen, wie ich zu dieser Annahme kommen konnte.

Danke für deinen Beitrag Angelika. Deine Bedenken teile ich.

Freundliche Grüße

Johanna

Judith
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Judith » Freitag 18. Mai 2012, 21:24

@Johanna2

Sicherlich darf die Kühlkette zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden. Wenn die Muttermilch aus den Kühlschrank genommen wird und nicht gleich verwendet wird, so muss sie eine Kühlbox um damit transportiert zu werden.

Ich denke, dass die Muttermilch im Kühlschrank auch hoch gelagert wird, so dass es auffalen müsste, wenn ein Kind alleine daran geht. Zumal bei mir kein Kind alleine an den Kühlschrank darf.

Wie ich schon geschrieben habe, habe ich positive Erfahrungen diesbezüglich bei Tagesmüttern gemacht. U.a. auch schon zweimal! Einmal wie oben beschrieben und schon mal 4 Jahre zuvor bei einem anderen Kind. Das war auch ein volles Stillkind und bekam die Muttermilch über die Flasche. Tagesmütter müssen sich auch an Vorschriften halten, ähnlich wie in Krippen/Kitas.

Ich hab es auch noch nicht erlebt (hab schon mehrere Kinder zu Hause die Muttermilch über die Flasche gegeben), dass Muttermilch auf Kinderhöhe gelagert wurde. Wenn, dann war diese im obersten Fach im Kühlschrank. Die Kinder kamen da nur dran, wenn sie einen Stuhl davor schoben. Das war schon auffällig. Bzw. die Kinder, die da alleine dran kamen waren schon älter (mind. 6) und verstehen auch, dass diese Milch nur für das Baby und nicht für sie ist.

Ob Muttermilch schädlich ist für andere Kinder? Ich denke eher nicht. Was sollte da drin sein, was andere Kinder schadet?

Das Muttermilch vertauscht wird? Gut, es kann vorkommen, dass mehrere Kinder zeitgleich die Muttermilch über die Flasche bekommen. In dem Fall vor 4 Jahren war das der Fall. Da wurde aber von den Eltern (insbesondere Müttern) verlangt, dass diese jede einzelne Packung beschriften (ob mit dem Namen des Kindes oder Nachname). Und das haben diese auch getan. Eine Verwechslung hat es nie gegeben. Zumal das eine Kind ein Hälfte eines Faches für sich hat und das andere Kind eine andere Hälfte eines ganz anderen Faches hatte. Wäre es ein Fach gewesen, wäre es möglich gewesen; wäre es nicht beschriftete gewesen ebenso. Aber da unterschiedliches Fach und Beschriftung vorhanden war, geschah da nichts.

Johanna2

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Johanna2 » Sonntag 20. Mai 2012, 18:02

Hallo Judith!

Über die Muttermilch können durchaus auch ernsthafte Krankheiten übertragen werden. Natürlich fände ich es traurig wenn eine Mutter ihr eigenes Kind mit einer Krankheit infizieren würde. Allerdings frage ich mich wie es mit dem Versicherungsschutz ausschaut, würde sich ein Kind durch vertauschte Muttermilch infizieren. So wird z.B. Frauen mit dem HI Virus meines Wissens nach vom Stillen abgeraten.

Ich könnte mir daher vorstellen, dass Muttermilch ebenso wie Medikamente und Reinigungsmittel nicht "schwer erreichbar" sondern "unerreichbar" aufbewahrt werden muß. Medikamente dürften nicht einmal wenn der Kühlschrank vom Zugriff von Kindern gesichert wäre zusammen mit Lebensmitteln aufbewahrt werden.

Wie sollte das funktionieren? Ob ein abschließbarer Minikühlschrank den Hygieneansprüchen des Gesundheitsamtes genügen würde? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Seltsam finde ich, dass ich keinen einzigen Link zu einem Gesundheitsamt diesbezüglich finden konnte.

Freundliche Grüße

Johanna

Judith
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Judith » Sonntag 20. Mai 2012, 18:46

Wie ich schon schrieb: Bei den beiden Tagesmüttern (und es waren verschiedene) wurde die Muttermilch im Kühlschrank im obersten Fach gelagert. Abgeschlossen war er nicht. Ob da ein Kinderriegelschloss (hoffentlich weißt du was ich meine) vor war, weiß ich nicht. Beide Tagesmütter wurden regelmäßig überprüft, so dass jemand vom Jugendamt da war und das beides Mal war auch während der Zeit, wo die Babies noch gestillt wurden. Bei der einen Tagesmutter, wo sogar zwei Säuglinge Muttermilch bekamen, war eine Frau da, als beide diese noch aus der Flasche bekamen und sie im Kühlschrank gelagert wurde. Dagegen gesagt hat sie nichts. Gesehen hat sie es schon, da die Tagesmutter gesagt hat, das beide die Muttermilch aus der Flasche bekommen. Es ist zwar schon 4 Jahre her, aber das andere Kind ist noch kein Jahr alt. Da ist der Fall erst ca. 8 Monate her und auch da wurde geprüft, als sie die Muttermilch im Kühlschrank gelagert hatte und nichts wurde beanstandet.

Die Mutter hätte (im Fall vom jetzigen Baby) das Baby auch zu zwei anderen Tagesmüttern bringen können und beide hätten dem Baby auch die Muttermilch aus der Flasche gegeben. Das war kein KO-Kriterium. KO-Kriterium war letztendlich bei den beiden Tagesmüttern, dass das Baby mind. 6h am Tag betreut werden soll (was nocht ok gewesen wäre), aber meist bis zu 8-10h und das war denen zu viel für einen Säugling von gerade 8 Wochen.

Wenn du noch etwas vom Gesundheitsamt zu dem Thema findest (oder aber vielleicht auch aus rechtlicher Sicht), dann fände ich es gut, wenn du es online setzen würdest. Interessieren würde es micht auf jeden Fall.

Das Muttermilch vertauscht wird ist wie gesagt da nie vorgekommen. Und auch sonst ist das, so denke ich, wohl äußers selten der Fall. In der Krippe würden ja auch nie 12 Kinder Muttermilch aus der Flasche bekommen, sondern höchstens 3, so denke ich.
Und wenn ich an Vertauschen denke: Mütter die ein Neugeborenes haben pumpem teilweise auch Muttermilch ab. Diese wird dann im Krankenhaus gelagert. Da sind mehrere Mütter die das machen und auch da ist, so viel wie ich weiß, kein Fall bekannt von vertauschter Muttermilch. Und möglich wäre es da, so denke ich, viel mehr, als in einer Krippe oder Tagesmutter, weil auf einer Säuglingstation oftmals 6 Neugeborene oder mehr liegen. Oder aber Frühchenstation, wo sehr oft abgepumpte Muttermilch verabschreicht wird.

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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von amaria » Dienstag 29. Mai 2012, 10:32

Eine Anregung, die "Die Verabreichung von Muttermilch in Krippen durch Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und pädagogische Laien (Ehrenamtler vielleicht???) entbehrlich machen könnte: Die mobile Tagesmutter!



:freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu:

:freu: :freu: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1664.html :freu: :freu:


:freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu: :freu:



Humor angesichts einer immer lächerlicher werdenden gesellschaftlichen Entwicklung.
Die Grundbedürfnisse von Kindern ändern sich doch nicht!

Den Artikel finde ich richtig gut, aber das Lachen bleibt einem im Hals stecken.

amaria
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Frips Fuchs » Dienstag 29. Mai 2012, 19:12

moin,
da wird der Beruf der Amme vielleicht wieder attraktiv! :kicher:


Vielleicht könnte da die http://www.lalecheliga.de/ weiterhelfen.
Aus dem Milchgeschäft bin ich lange raus.

Aber ist es nicht absurd?
dir stIllzeit gegen arbEiten einzutauschen?
Ich empfand die Stillzeit als eine innige zEit mit meinem Kind. Ich möchte sie nicht missen.
Mütter, die arbeiten gehen mussten taten alles daran, die Stillzeiten einzuhalten und ihr Kind selbst zu stillen, wo auch immer, im Büro, bei der Tagesmutter, Oma oder sonst wo. Sie empfanden das als strEss und beneideten die Mütter, die bei ihren Kindern bleiben konnten.
Die Idee Muttermilch durch eine Attrappe einem Baby einzuflösen ist absurd!
Shalom
Frips

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

© Kurt Marti

Johanna2

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Johanna2 » Samstag 9. März 2013, 22:59

Hier hat man in einer Gemeinde entschieden, den Kindern keine abgepumpte Muttermilch zu geben, da die Mitarbeiter nicht gewährleisten können, dass sie vor dem Eintreffen in die Kita vorschriftsmäßig aufbewahrt wurde. Die Verantwortung liegt bei der ausgebenden Stelle und nicht bei den Eltern.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... illen.html

"Die Annahme von Muttermilch könnte der berühmten Sodexo-Erdbeere mit all ihren Folgen gleichkommen, befürchtet Hoppe."

Johanna

Kassisia

Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Kassisia » Samstag 9. März 2013, 23:48

Hallo!

Ich kenne es leider nicht aus der eigenen Praxis. Meine damalige Kita hatte als das Kind noch so klein war keine Krippe.
Aber wir hatten in einer elementargruppe einen jungen der mit wenigen Wochen in eine benachbarte Krippe kam und dort auch abgepumpte Milch bekam.
Die Mutter hatte diese eingefroren in die krippe gebracht und sie lagerte dort wohl im tiefkühler in einem Extrafach.

Basti85
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Re: Tiefgefrorene Muttermilch in der Krippe

Beitrag von Basti85 » Sonntag 10. März 2013, 09:36

das gibt es nicht nur in den usa mit der muttermilch im kühlschrank, hoffentlich wird die nicht vertauscht

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