Hindernisturnen mit Babys

Antworten
Sanni90
Beiträge: 30
Registriert: Dienstag 17. Januar 2012, 18:43

Hindernisturnen mit Babys

Beitrag von Sanni90 » Samstag 7. Dezember 2013, 13:23

Hallo.

Ich bin im 3. Jahr der Erzieherausbildung und habe im Moment Schule.
Im Fach Bewegungserziehung mussten wir nun ein Thema ziehen. Dafür müssen wir den Hauptteil schreiben und mit der Klasse durchführen.
Wir sollen in dem Altersbereich machen, wo wir unser Prüfungspraktikum haben. Ich bin in einer Krabbelgruppe und die Kinder sind alle zwischen 9 und 11 Monaten.
Ich habe das Thema "Hindernisturnen" gezogen.

Ich habe mir gedacht, dass ich dann einfach im ganzen Raum Hindernisse aufbaue und die Eltern können dann sozusagen mit ihren Kindern an die Station, wo sie wollen. Sie können beliebig wechseln. Oder sollte ich es lieber im Kreisbetrieb machen, wo die Kinder alle Hindernisse überqueren müssen???
Ich weis auch nicht, wie sich die Kinder fortbewegen sollen. Soll ich jede Mutti entscheiden lassen, wie die Kinder die Hindernisse überqueren wollen???
Im Praktikumsbetrieb gibt es einige, die robben, einige krabbeln, einige laufen an der Hand und einige bewegen sich auch noch gar nicht fort. Wie wäre es denn am besten? Die Kinder einfach machen lasse, so wie sie am besten klar kommen? Oder sollen alle Kinder an der Hand laufen?
Sollten die Mütter dann ihre Kinder mit Spielzeug locken, damit sie die Hindernisse überqueren???

Finde es wirklich schwer mit den ganz Kleinen. Kann mir jemand Tipps geben?
Habt ihr Ideen, was ich alles für Hindernisse aufbauen kann? Das ist sowieso blöd. Denn in der Schule haben wir eher Sportgeräte, die wir nutzen können, aber wenn ich es in der Einrichtung machen würde, würde ich mehr Alltagsmaterialien einbauen (Kartons usw.). Nur so viel kann und will ich nicht mit in die Schule schleppen.

Lenina
Schriftsteller
Beiträge: 1218
Registriert: Samstag 2. Juli 2011, 15:16

Re: Hindernisturnen mit Babys

Beitrag von Lenina » Samstag 7. Dezember 2013, 14:24

Eigentlich hast du Glück! Denn sowas machen Kinder in dem Alter eigentlich immer recht gerne (nach meiner Erfahrung).
Ich würde die Stationen im Raum verteilen und GUT absichern. Denn die Kinder werden sicherlich das ein oder andere Mal dort runterplumsen! Dann würde ich die Kinder alles so machen lassen, wie sie wollen. Da kann es natürlich passieren, dass einige Stationen gar nicht beachtet werden (aber das zeigt dir, das du dort was ändern müsstest, um es attraktiv zu machen).

Die Eltern sind dabei? Absolut beste Voraussetzungen. Dann kannst du immer wieder zue inem anderen Kind gehen und mit ihm gemeinsam etwas machen.

Gut eignen sich bei uns: Bretter(oder ähnliches, wir haben sie von Pickler), die man rauf klettern kann, Matten, die über etwas drüber liegen (z.B. über Bänke), eine Art Treppe aus Weichbodenmatte und weiteren Stufen, wir haben eine Umrandung fürs Bällchenbad aus weichem Mattenmaterial, das ich mit Matten abgesichert habe (da hinein könnte man als Anregund z.B. Bälle legen).

Dann haben wir noch z.B. ein Pikler-Dreieck, aber das nutzen sie eigentlich weniger. Kartons finde ich eigentlich gut, aber sie werden sich wahrscheinlich mehr drin verstecken als drüber krabbeln.

Die Mama/Papa selbst? DIe sich auf den Boden legt und das Kind krabbelt drüber?

Hast du noch Gelegenheit es auszuprobieren?

Ich würde vor allem Wert darauf legen, dass es verschiedene Schwierigkeitsstufen gibt, verschiedene Arten, etwas zu überwinden, freie Auswahl der Station und der Fortbewegung und SICHERHEIT! Es nutzt dir nichts, wenn du tolle Sachen aufbaust und dann passiert was.

Viel Spaß
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

Antworten

Zurück zu „Bewegungserziehung/ Psychomotorik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast