Inklusion, eine Mogelpackung?

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Frips Fuchs
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Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Dienstag 23. Juli 2013, 09:22

moin,
dies ist hier in unsrere sTadt nur die Spitze des Eisberges, in der Schule sieht es nicht anders aus und immer wird gesagt: die angespannte Haushaltslage.

http://www.radiobremen.de/nordwestradio ... on100.html

Wie seht ihr Inklusion, wie wird es bei euch gemacht?
Shalom
Frips

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amaria
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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von amaria » Dienstag 23. Juli 2013, 09:32

Hallo!

Weil ich bisher durch Schullesungen einen besonders guten Eindruck von Förderschulen erhalten habe, in denen sich die Kinder in kleineren Klassen wohler fühlten als an Regelschulen, sehe ich Inklusion ebenfalls tendenziell als Mogelpackung an, die auch noch hochgelobt werden soll.

Noch nie habe ich jemanden von der praktischen Umsetzung des Inklusionsgedankens schwärmen gehört. - Im Gegenteil: Ein Sparprogramm

amaria
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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Nordlicht35 » Dienstag 23. Juli 2013, 12:29

Inklusion ist eine Sackgasse. In den Berichten meiner Ausbildungs-Kollegen sträuben sich die Haare. Es kann funktionieren, wenn z.B. Rollstuhlfahrer oder prinzipiell körperlich beeinträchtigte Kinder integriert werden in Regelgruppen. Sobald aber Kinder mit geistigem Assistenzbedarf (Behinderung ist ja politisch nicht mehr Korrekt), mit Blindheit (oder extrem starker optischer Beeinträchtigung) oder Kinder mit extremer Beeinträchtigung wie Epilepsie oder dergleichen integriert werden sollen wird das ganze zum Desaster. In Hamburg erleben wir das so extrem wie sonst nirgends in Deutschland. Warum? Weil Hamburg entgegen der Vorgabe der EU nicht erst ab 2013 Inklusionsklassen eingeführt hat, sondern bereits 2012 sehr viele am Start hatte und damit angab: Wir sind Vorreiter. Allerdings sollten sie darauf nicht stolz sein.

Nur ein Beispiel: Ein Schüler mit geistiger Behinderung ging während dem Unterricht zur Toilette und kam kotverschmiert wieder in den Unterricht zurück. Nun stand die Lehrerin vor einem Dilemma. 1) dem Kind muss geholfen werdeen 2) sie muss Unterricht abhalten 3) wo bekomme ich frische Kleidung her? 4) die Klasse muss alleine gelassen werden 5) es war kein zusätzliches Personal für die Klasse abgestellt 6) Das Kind fühlte sich aufgrund seiner Situation sichtlich unwohl und 7) Mobbing war (fast) schon vorprogrammiert.

Alles in allem war die Situation ein einziges Desaster. Wie die Situation geklärt wurde ist mir leider nicht bekannt, doch es zeigt, wie weit Theorie und Praxis auseinander klaffen. Ein extremes Beispiel ? Mitnichten. Ganze Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen usw. müssen für Menschen mit Assistenzbedarf umgebaut werden, es werden spezielle Arbeitsmaterialien für die I-Kinder angeschafft werden, was einem Mehraufwand für die Lehrer bedeutet, Förderpläne müssen geschrieben werden. An der Schule wo ich jetzt GP gemacht habe gab es niemand der Förderpläne offiziell schreiben darf, also hat "meine " Klassenlehrerin (also die Lehrerin in deren Klasse ich war) die Förderpläne selbst geschrieben und einem Bekannten (der sich damit auskennt) vorgelegt, damit der mal drüberschaut.

Weiter müssen spezielle Fachkräfte eingestellt werden, die sich mit den Besonderheiten besonderer I-Kinder auskennen. Wenn man mal die Entwicklung der Klassen ansieht merkt man wie abstrus das ganze ist. Im 2. Weltkrieg gab es Gesamtschulen (wo allso alles was "normal" war von der 5. - 10. Klasse gemeinsam unterrichtet wurde). Sonderfälle hatten keine Rechte = Extinktion. Nachdem 2. Weltkrieg enstand dann erst die Exklusion. = Recht auf Leben, kein Recht auf Bildung. Im Laufe der Zeit entstanden dann Sonderschulen, wo geistig schwächere Kinder und Kinder mit Sonderbedarf (also z.B. "Behinderte") unter ihresgleichen Lernen konnten. = Seperation. Irgendwann wurde dann die Integration eingeführt = Bildung in der gleichen Einrichtung, aber in seperaten Gruppen. Und jetzt sind wir bei der Inklusion, wo alles in einen Topf geworfen wird und man wundert sich, dass nichts gutes dabei heraus kommt.

Ich bin überzeugt, dass sich früher oder später eine Mischung aus Seperation, Integration und Inklusion durchsetzen wird (oder ich hoffe es zumindest). So dass Eltern mit oder für ihr Kind entscheiden können, wo es am Besten aufgehoben ist. Bei Blinden ist eine Blindenschule (Seperation) sicher die Beste Lösung (das soll keine Pauschalisierung sein und das sollte man auch nicht. Es ist nur der Versuch ein Beispiel zu bringen). Für Kinder mit leichter Beeinträchtigung (also z.B. Konzentrationsschwäche, soziale Auffälligkeiten, geistig sehr niedriges Bildungsniveuau) ist Integration sicher eine gute Lösung - im Klassenverband aber mit der Möglichkeit auf Kleingruppen-Arbeit und Sonderförderung. Inklusion halte ich nur bei Kindern für sinnvoll, die trotz ihrer Beeinträchtigung in "normalem" Umfang dem Unterricht folgen und durchschnittliche Leistungen erziehlen können. Ein weiteres Beispiel ist nämlich M. aus meiner Klasse. Er war auffällig und zerlegte die Klasse binnen Sekunden in Einzelteile, konnte sich nicht konzentrieren und störte permanent den Unterricht. Wenn ich mich aber neben ihn gestellt habe, konnte er Mathe-Arbeitsblätter binnen zwei Minuten fehlerfrei runter rechnen oder Englischtexte relativ problemlos übersetzen. Wenn Inklusion bedeutet, dass I-Kinder Einzelbetreuung benötigen, ist Integration die bessere Alternative. Klassenverband und situationsbedingte Arbeit in Kleingruppen, die sich aus verschiedenen Klassen kombinieren.

Ich habe leider keine Erfahrung im Kita- oder Jugendbereich mit Inklusion. Aber im schulischen Bereich (nach meinen Erfahrungen) : Weder finanzierbar, noch für Kinder und Pädagogisches Personal zufriedenstellend umsetzbar. Zumindest nicht zum jetzigen zeitpunkt.
Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern C h r i s t u s lebt i n m i r.

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Donnerstag 25. Juli 2013, 12:28

Moin,
beeinträchtigte Kinder haben selten Fachkräfte zur Begleitung in der KITA, meist sind es Bufdis, SFJler, die von Fachkräften angeleitet (mehr oder weniger, eher letzteres aufgrund von Zeitmangel). Selbst in stellenanzeigen wird erwähnt, dass man keine Fachkenntnis braucht, sondern meist nur Geduld ( :200p: ) Wertvolle Zeit geht verloren, die frühen Jahre sind wichtig, habe ich in der Heilpädagogoik gelernt. In den Rahmendebingungen der aktuellen ausgeführten Inklusion in Bremen bleiben meiner Meinug nach, die beeinträchtigten Kinder auf der Strecke.
Leider fehlt vielen Eltern Information, wie der Unterricht und die Rahmenbedingungen speziell für ihr Kind überhaupt aussehen, viele sind froh, dass ihre Kinder endlich mit den anderen gemeinsam "gebildet" werden, ganztags beschult werden, zu weiterem fehlt ihnen die Kraft.
Dezentralisation führt aber zu Vereinsamung der Familien mit behinderten Kindern, denn diese Kinder werden immer noch in andere Stadtteile kutschiert und werden nicht in der Nachbarschaft beschult, um Freundschaften aufbauen zu können... und gleich und gleich gesellt sich gern ...

Inklusion ist außerdem ein Lebensstil, den man nicht aufdoktrinieren kann und mit wenig Personal ausführen kann. Ich habe Tony Booth zum Thema referieren hören und andere "wichtige" Menschen dazu, ohne die nötigen Finanzen und Personal und Räumlichkeiten dazu geht es nicht, aber das scheinen die Politiker überhört zu haben. (winziges Beispiel: automatische Türöffner an einer Schule für Rollifahrer sind einfach zu teuer ... )

Es ist auffällig, dass Kollegen, die nun eine Inklusionsklasse haben häufiger krank sind , als vorher ... Ja, man kann durch bessere Strukturierung des Personals vorbeugen, aber das geht auch nur bis zu einer Grenze des Machbaren: Zu wenig Personal ist bene ZU WENIG PERSONAL! Einen Lehrkraftvertretungspool gibt es nicht!
Shalom
Frips

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von amaria » Donnerstag 25. Juli 2013, 12:39

Frips Fuchs hat geschrieben: Es ist auffällig, dass Kollegen, die nun eine Inklusionsklasse haben häufiger krank sind , als vorher ... Ja, man kann durch bessere Strukturierung des Personals vorbeugen, aber das geht auch nur bis zu einer Grenze des Machbaren: Zu wenig Personal ist bene ZU WENIG PERSONAL! Einen Lehrkraftvertretungspool gibt es nicht!
Als Springkraft in Kindergärten in Kindergärten eines Trägers, der - immerhin hat er schon früh einen Vertretungspool geschaffen! - einiges besser geregelt hatte als andere, habe ich erlebt, wie sehr Vergleichsmöglichkeiten dazu führen, dass man den eigenen Standpunkt immer wieder überdenkt, vieles kritischer sieht und nach Ursachen von Missständen sucht. - Ist es da verwunderlich, dass Vertretungspools auf der Prioritätenliste der Träger nicht obenan stehen?

Natürlich sollten gerade unter dem Vorzeichen "Inklusion" fehlende Kollegen vertreten werden.

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Dienstag 6. August 2013, 17:21

moin,
Behörde hat zum Nachteil manch einer Familie die fachkompetente Assistenz gestrichen, diese Kinder haben jetzt "HelferInnen".
Es lebe die Inklusion!
Shalom
Frips

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von amaria » Dienstag 6. August 2013, 17:53

Nö. Nicht diese Abart der Inklusion.

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Juliala » Dienstag 6. August 2013, 17:56

Hallo,

Ich kämpfe immer wieder mit ignoranten Ämtern, die meinen, den Stellenschlüssel im Inklusionsbereich permanent gering halten zu müssen.
Da maßen sich Amtsärzte an, innerhalb von 10 Minuten bis einer Stunde, ein Kind zu begutachten. Da versuchen Amtsärzte, autistischen Kindern einen höheren Personalschlüssel abzusprechen, weil sie hübsch und schüchtern an Mamas Rockzipel hängen.
Ich wünsche mir so sehr, diese Kinder würden mal bei der Begutachtung die gesamte Amtsarztpraxis aufmischen und über Tische und Bänke gehen, aber in einer sterilen 1:1 Situation funktionieren diese Kinder meist hübsch und fein und alles ist gut.....für den Amtsarzt.

In erster Linie würde ich mir aber wünschen, das Thema Inklusion verkommt nicht zum Sparpaket.
Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass Inklusion klappen könnte, wenn jedes Kind - ob behindert oder nicht - die Förderung erhält, die es benötigt und es eine gute Ausstattung an Personal, Räumlichkeiten und es viele Rückzugsmöglichkeiten gibt
Oft müssen Einrichtung und Eltern regelrecht um Hilfen betteln.
Ich bin oft tief schockiert, was betroffene Eltern im Umgang mit Ämtern und mit Fachleuten im Bezug auf Inklusion erleben.

Meine Erfahrung ist, Kinder mit Störungen im sozial-emotionalen Bereich und mit einer geistigen Behinderung werden die Verlierer sein.
Wahrscheinlich werden Kinder mit einer leichten geistigen Behinderung, Sprach-und Lernbehinderungen und mit einer reinen Körperbehinderung am einfachsten zu inkludieren sein. In diesem Bereich gibt es schon gute Projekte.

Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass es Bestimmungen und Planungen von Leuten gibt, die kaum bis gar nicht in diesem Bereich arbeiten. Mich ärgert so etwas maßlos.

So jetzt weiß ich nicht, ob ich komplett am Thema vorbeigeredet habe. Ich muss in diesem Thread erst einmal noch nachlesen.
Ich habe mir aber Luft gemacht und das war mir wichtig.

Was mir übrigens noch auf der Seele brennt: Es gibt leider auch Einrichtungen, die sich mit einem überflüssigen I-Status den Personalschlüssel sichern.
Absolut verständlich, ABER nicht hinnehmbar!. Wir können Kinder mit leichten Auffälligkeiten keinen I-Status zur Personalsicherung anhängen. Leider habe ich dies schon erlebt.
Es müssen andere Lösungen her!!!

Julia
Erziehung: einen Kopf drehen, bis er verdreht ist - natürlich auf den neuesten Stand.“
―Karlheinz Deschner

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Dienstag 6. August 2013, 19:32

moin,
hast nicht vorbei geschrieben.
Inklusion ist im Grundsatz eine Lebenseinstellung und setzt ein bestimmtes soziales Weltbild voraus. Dieses ist in unserer Geld geilen Gesellschaft abhanden gekommen und Inklusion kann und wird nicht funktionieren wie sie soll.
Hier klingelt der Euronenbeutel zu jedem Schuljahresbeginn.
Gerade jetzt ist mir schwindelig von Ausmaß der Einsparungen und es scheinen sich kaum welche der Lehrkräfte oder ErzieherInnen zu wehren.
Die wenigen die es tun spüren Schikanierungen. Ich fahre emotional Achterbahn bei dem Gedanken an das neue Schuljahr.
Eltern sind dezentralisiert, haben keine Kraft mehr und die Kraft, die sie noch haben verbrauchen sie für ihre Kinder. Erzieherinnen und Lehrkräfte sind von der alltäglichen Last oder Überlast ver-braucht und öfter krank.
Die Liste ist unendlich lang.
Die Öffentlichkeit nimmt kaum Notiz.
Und es wird weiter gespart.
Einige wenige positive Beispiele gibt es, auffällig ist dort die Kinderzusammensetzung und eine gute Personalbesetzung. Kinder und Multiprofessionelles Team beinfußen sich dabei wie ein Mobile.
Es hängen zuviel Mobiles im Ungleichgewicht, auch die Rahmenbedingungen spielen ein Rolle. Wenn Personal, Ruheräume fehlen oder Rückzugsmöglichkeiten gerät das System schnell in Überlasten.
Shalom
Frips

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Donnerstag 8. August 2013, 15:37

Moin,
hier wird gespart und gespart und gespar und gespa u gesp ges ge ge ...

und alle machen mit :200p: :nein:
Shalom
Frips

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Re: Inklusion, eine Mogelpackung?

Beitrag von Frips Fuchs » Donnerstag 8. August 2013, 15:58

Was ist Inklusion?

--Assistenzen aus sogenannten Billiglohngruppen?
Eltern, wollt ihr eure Kinder von Nicht-Fachkräften begleitet wissen?

---Alle um jeden Preis in einer Klasse?
Eltern, wollt ihr, dass eure Kinder gleich gemacht werden?

----Kinder in unzulänglichen Rahmenbedingungen an ihren Bedürfnissen vorbei mit zu wenig qualifizierten Personal inklusiv aufbewahrt werden?
Eltern wollt ihr das?
Shalom
Frips

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