Ich habe selbst Lernbücher für Kindergärten geschrieben

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Jana Meyer-Knecht
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Registriert: Mittwoch 18. Januar 2017, 16:13

Ich habe selbst Lernbücher für Kindergärten geschrieben

Beitrag von Jana Meyer-Knecht » Mittwoch 18. Januar 2017, 16:40

Hallo Ihr Lieben,
ich habe meine Elternzeit auch ein wenig dazu genutzt, Kinderbücher zu schreiben. Entstanden sind nachfolgende Lernbücher. Ich habe sie selbst mit Buntstift illustriert und anschließend bei einer Druckerei drucken lassen. Über facebook habe ich sie schon an sehr viele ErzieherInnen aus Deutschland, Österreich und Schweiz verkauft. Sie sind von der Gestaltung eben mal was anderes, da ich nicht mit Computerprogrammen zeichne sondern mit Buntstift und das dann per Scann zwischen die Texte kopiere.
Gerne könnt ihr sie erwerben, dazu habe ich eine kleine nebenberufliche Tätigkeit steuerlich angemeldet und schreibe somit auch gerne Rechnungen ,w enn ihr sie in euren Kindergärten oder in eurer persönlichen Steuererklärung als Werbungskosten angeben wollt. In den vergangenen Jahren wurden meine Rechnungen immer als Fachliteratur anerkannt bei der Steuer.
Ihr könnt die Bücher jederzeit bestellen, auch wenn mein Beitrag schon dann irgendwann länger hier stehen sollte, ich habe jedes buch immer vorrätig bei mir im Arbeitszimmer mehrfach stehen.
Versandkosten pro Buch nur 50 cent pauschal.

Eric, der kleine Kater lebt auf einem Bauernhof.
Er interessiert sich sehr für andere Tiere und lernt pro Kapitel ein neues Tier kennen.

Im ersten Buch lernt er Kühe, Marienkäfer, Igel, Esel, Hühner, Schwalben, Maulwürfe, Eichhörnchen, Kröten, Wildgänse, Waldameisen, Blaumeisen, Wildschweine, Schnecken kennen. 95 Seiten/ Softcover 8,-

Im zweiten Buch lernt Eric etwas über Hirsche, Biber, Buntspechte, Hirschkäfer, Stockenten, Füchse, Störche, Regenwürmer, Rotkelchen, Kreuzspinnen, Feldhasen, Eichelhäher, Schafe, Waldkäuze und Habichte.
101 Seiten/ Softcover 8,-

Anbei ein Probekapitel
Natürlich ist der text hier total verzogen und ohne Bilder. Keine Sorge in der gedruckten Ausgabe ist alles ganz normal gedruckt mit Absätzen usw.

Eric lernt etwas über Hirsche


Eric, der kleine Kater wohnte auf einem Bauernhof. Er sprang munter die letzten Sprossen einer Leiter herunter. Diese stand in einem Kuhstall und führte zu einen Heuboden hoch, auf dem Eric zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mama wohnte. Eric interessierte sich immer sehr für die anderen Tiere, die auf dem Bauernhof oder in der näheren Umgebung lebten. Er wollte immer alles über sie lernen und unterhielt sich deswegen gerne mit ihnen. Heute wollte Eric einmal zu dem nahe gelegenen Wald gehen und dort gucken, ob er sich wieder mit einem Tier, das er noch nicht kannte, unterhalten konnte. Im Stall lief er grüßend an ein paar Kühen vorbei. Draußen auf dem Hof bog er gleich auf einen Feldweg ab, der in Richtung Wald entlang an der Kuhweide führte. Nach kurzer Zeit war er nur noch von Bäumen umgeben. Neugierig sah er sich um, während er weiter durch den Wald wanderte. Auf einmal stand er auf einer kleinen Wiese. Auf der Wiese entdeckte er ein großes Tier mit rotbraunem Fell. Das Tier war gerade dabei, Gras zu essen. Eric fand, dass das Tier komisch aussah, denn es trug auf dem Kopf etwas, das wie ein paar Äste aussah. Er ging näher an das Tier heran und sprach es an: „Hallo, ich heiße Eric und ich bin ein kleiner Kater

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und was bist du für ein Tier?”
Das große Tier sah auf und antwortete: „Ich bin ein Hirsch.”
„Aha”, machte Eric und fuhr dann fort: „Hirsche kenne ich noch gar nicht. Weißt du, ich wohne hier in der Nähe auf einem Bauernhof. Ich gehe oft spazieren und freue mich immer, wenn ich andere Tiere treffe, mit denen ich mich unterhalten kann. Ich möchte nämlich immer so gerne alles über sie erfahren. Hast du etwas Zeit für mich und kannst mir etwas von euch Hirschen erzählen?”
„Aber klar. Was möchtest du denn wissen?” antwortete der Hirsch gutmütig.
„Was ist das, was du da auf dem Kopf hast? Sind das Äste von Bäumen?” fragte Eric.
Der Hirsch schmunzelte: „Nein, man hat doch keine Äste auf dem Kopf. Das nennt sich Geweih. Es wächst jedes Jahr neu aus meiner Stirn heraus. Als ich ein Jahr alt war, sind mir zwei kleine Stangen gewachsen. Im nächsten Frühjahr sind diese dann abgefallen und im darauf folgenden Sommer sind wieder zwei neue Geweihstangen gewachsen, die dann schon kleine Seitensprosse hatten. So geht das dann jedes Jahr. Immer gegen Ende des Sommers wächst mir ein neues Geweih und es wird von Jahr zu Jahr immer größer und verzweigter. Zunächst ist es von einer Haut umgeben. Um diese abzustreifen, muss ich mich immer an großen Bäumen reiben,

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Seite 7 ist dann ein ganzseitiges Bild

damit ich sie abschubbern kann. Bei alten Hirschen kann so ein Geweih nachher richtig viele Enden, also diese Seitensprosse haben. Außerdem ist das Geweih total schwer und wiegt mehrere Kilo. Man benennt uns übrigens auch nach unserem Geweih. Je nachdem wie viele Enden es schon hat, sagt man dann zum Beispiel Sechsender, Achtender, Zehnender und so weiter. Ach ja, nur wir männlichen Hirsch haben übrigens so ein Geweih.”
„Das ist ja sehr interessant”, fand Eric und erkundigte sich dann: „Kannst du mir etwas von den Hirschkindern und den Hirschfrauen erzählen?”
„Na klar. Also die Kinder heißen bei uns Hirschen Hirschkälber und die weiblichen Hirsche nennt man Hirschkühe. Sie leben in so genannten Rudeln ohne die männlichen Hirsche, die man übrigens Hirschbullen nennt”, fing der Hirsch an zu erzählen.
Eric unterbrach ihn aber und wollte wissen: „Was ist denn ein Rudel?”
„Rudel nennt man das immer, wenn mehrere Tiere zusammen leben. Bei uns Hirschen wird das Rudel
von einer älteren, erfahrenen Hirschkuh angeführt. Die Rudel streifen überall umher und gucken, wo es was zu Essen gibt. Wir Hirsche sind reine Pflanzenfresser und mögen gerne Blätter und junge Äste von den Bäumen, Kräuter, Gräser, verschiedene Früchte, wie zum Beispiel Beeren und wir mögen sogar auch Pilze. Im Winter ist es nicht

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so leicht, etwas zu fressen zu finden. Da müssen wir uns dann auch schon einmal mit Rinde von den Bäumen begnügen. Wir sind immer froh, wenn wir Stellen finden, wo uns die Förster Futterplätze eingerichtet haben. Wir Hirschbullen leben entweder alleine oder wir schließen uns zu kleinen Gruppen zusammen. Wenn dann die Brunft ist….”
Eric unterbrach den so fleißig erzählenden Hirschbullen wieder: „Entschuldige bitte, aber was heißt denn Brunft?”
Der Hirsch antwortete: „Brunft nennt man die Zeit, in der wir bereit sind, Nachwuchs zu zeugen. In dieser Zeit ist ein Hirschbulle auf jeden Fall alleine und nicht in einer Gruppe mit anderen Hirschbullen unterwegs. Durch lautes Röhren lockt er Hirschkühe an. Gleichzeitig zeigt er mit dem Röhren anderen Hirschbullen deutlich, dass das hier jetzt sein Revier ist. Falls es doch einmal ein anderer wagt, sich der Hirschkuh zu nähern, die er sich ausgesucht hat, kommt es zu einem Kampf zwischen den beiden Hirschbullen. Mit gesenktem Kopf gehen die beiden aufeinander los und stoßen mit den Geweihen aneinander. Dabei kann es passieren, dass sie sich miteinander verharken. Irgendwann gibt der Schwächere auf und der Sieger zeugt mit der Hirschkuh Nachwuchs. Er bleibt dann aber nicht bei ihr, sondern schließt sich wieder mit anderen Hirschbullen zusammen oder ist alleine unterwegs. ........
Dateianhänge
DSCN4425.JPG
So habe ich alle Bilder gezeichnet...mit Buntstift.....sie sind dann immer ganzseitig mitten in den Kapiteln abgedruckt
DSCN4425.JPG (1.62 MiB) 494 mal betrachtet

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