schwierige Eingewöhnung

Basti85
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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Basti85 » Samstag 9. März 2013, 18:11

das berliner modell ist das was sich durchgesetzt hat stimmts?? egal wo man fragt das modell ist es. prozentual wie viel??


ich mach mal ne Umfrage

Kassisia

Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Kassisia » Samstag 9. März 2013, 18:19

Mich hatte das Konzept einfach überzeugt.
Hatte nichts mit Mode oder so zu tun.

Basti85
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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Basti85 » Sonntag 10. März 2013, 09:37

für modeerscheinungen bin ich nicht zu haben, denke bei dir ist das nicht anders. es fällt halt in diesem bereich auf, an sonsten gibt es ja zu allen bereichen verschiedene modell, konzepte und ideen.

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von ursula » Sonntag 10. März 2013, 12:49

ich hab mal ein bisschen gegoogelt
hier die Links

durchgelesen hab ich noch nicht alle

http://kindergarten-stein.de/muenchner_modell.html

http://www.betrifftkinder.eu/zeitschrif ... esser.html

Transitionen – Übergänge gestalten - KiTa 3K
kita3k.de/files/fachtag-zum-thema-uebergang1313051013.ppt
Dateiformat: Microsoft Powerpoint - HTML-Version
Berliner Eingewöhnungsmodell/ und oder Münchner Eingewöhnungsmodell; Kenntnisse über die Entwicklungsaufgaben der aufzunehmenden Kinder; Konzept ..

Sonntagslektüre :winke: :bussi:

lieber Gruß
Ursula
Auch aus Steinen die dir in den Weg gelegt werden kannst du etwas schönes bauen

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Basti85 » Sonntag 10. März 2013, 12:51

mhh werd mal drüber fliegen, nach dem essen etwas zum lesen wie so nicht :bussi:

coooni
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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Montag 11. März 2013, 16:52

Hallo!

Heute war der Kleine gut drauf! Er kam schon zum Frühstück und ich konnte ihn füttern. Dann haben wir am Wasser geplantscht :91b: und dann hat er sich am Spiel mit beteiligt. Nur als es ihm dann etwas zu wild wurde, ging er an mit weinen und wollt zur Mama. Dann blieb er bei Mama und war gut drauf, erzählte viel..dann hab ich ihm gesagt, er kann ja jetzt mal zu mir kommen. Naja, ein Versuch war es wert. Fand er nicht so toll, hat halt etwas geweint. Hab ihn erstmal der Mama wiedergegeben. Als sie gegangen ist, da hab ich ihn noch einmal genommen, damit sie ihre Schuhe anziehen konnte, dass fand er zwar auch nciht toll,aber ich hoffe,wenn wir da bissl üben, dann gewöhnt er sich auch an mich. Im großen und ganzen ein guter Tag!

coooni
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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Freitag 15. März 2013, 14:35

Neuester Stand der Dinge:
2. Woche vorbei: Unser Kleiner taut immer mehr auf. Leider war die Mama heute den letzten Tag da und da sie ab Montag wieder arbeitet, kommt der Papa für die letzten 2 Wo. (er hat Urlaub).
Bisher lässt er sich von mir füttern, waschen & ich halte ihn fest und wickeln. Das bei mir auf dem Schoß sitzen, wenn die Mama daneben ist, findet er nicht so toll. Mal sehen, wie das beim Papa wird. Und er lächelt ganz viel und spielt auch neben der Mama, aber wehe, die Mama geht zu weit weg. Trennung hatte ich noch keine.
Nun habe ich noch 2 Wochen und muss also nächste Woche die erste Trennung machen (Di oder Mi) und weiß ja gar nicht, wie das mit dem Papa überhaupt läuft und eigentlich schon am Freitag Mittagessen bestellen und dann die 2. Woche schlafen legen (da geht ja nur bis Donnerstag). Hu, das wird nochmal ganz schön eng werden. Ich hoffe wir schaffen das so.
Hat jemand noch einen guten Tip/Ratschlag für mich? Egal für welchen Bereich.
VG

coooni
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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Mittwoch 15. Mai 2013, 22:20

Hallo!

Ich möchte noch einmal etwas zu dem Stand des schwierigen Kindes (1J.) erzählen.
Er ist ja nun schon seit einer Weile bei uns in der Krippe. Bei der Übergabe am Morgen strahlt er immer und alles i.O. Das Problem kommt dann erst, wenn er keine Aufmerksamkeit mehr bekommt. Er kann nur sehr schwer bzw. gar nicht alleine Spielen. Anfangs haben wir fast nur 1:1 betreut,aber dies mehr und mehr abgestellt,weil wir das ja gar nicht gewährleisten können und das auch nicht unsere Aufgabe ist.
Also wenn man ihn zum Spielen hinsetzt, fängt er meist an zu schreien. Es kommen keine Tränen dabei. Sobald man sich ihm dann wieder zuwendet oder hoch nimmt ist alles i.O. Dabei ist es egal,wer ihn hochnimmt. Er fordert einfach nur volle Aufmerksamkeit ein.
Kennt jemand einen ähnlichen Fall und wie kann man vorgehen?

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Johanna2 » Mittwoch 15. Mai 2013, 23:25

Hallo cooni,
coooni hat geschrieben:Also wenn man ihn zum Spielen hinsetzt, fängt er meist an zu schreien. Es kommen keine Tränen dabei. Sobald man sich ihm dann wieder zuwendet oder hoch nimmt ist alles i.O. Dabei ist es egal,wer ihn hochnimmt. Er fordert einfach nur volle Aufmerksamkeit ein.
Kennt jemand einen ähnlichen Fall und wie kann man vorgehen?
das Kind wird vermutlich altersbedingt noch nicht verstehen, dass es "zum Spielen" hingesetzt wird. Es sieht nur, dass die Erzieherin sich von ihm abwendet. In dem Alter brauchen Kinder Erwachsene und keine gleichaltrigen "Spielkameraden" gleichwohl das in der Krippe schwer zu bewerkstelligen ist.

Ich würde versuchen, es dem Kind zu ermöglichen stets an meiner Seite zu bleiben. Als schwierig würde ich das Kind dennoch nicht ansehen.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Mittwoch 15. Mai 2013, 23:49

Hallo Johanna!
Danke für deine Antwort.
Also ich mache es oftmals so,dass ich mich mit ihm zusammen hinsetze und Spielsachen erkunde. Dann stehe ich nach vlt. 2-3Min. auf. Ich muss mich ja auch noch um viele weitere Kinder kümmern und ich möchte, dass er lernt, sich auch selbst zu beschäftigen. Es ist zu Hause auch so. Aber da ist die Mama immer zur Stelle. Das kann ich aber leider nicht, weil ich ja noch viele andere Kinder habe, die genauso von mir Aufmerksamkeit möchten. Wie soll ich mich Verhalten?Ich möchte ihn nicht immer mit mir rumtragen,wenn ich mal wo anders hingehe.
Sobald man halt wieder bei ihm ist und er die volle Aufmerksamkeit bekommt,dann ist alles i.O.
Mir ist klar,dass sich so kleine Kinder nicht ewig alleine beschäftigen können (manche mehr,manche weniger),aber er ist nun mal nicht der Einzige.

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Johanna2 » Donnerstag 16. Mai 2013, 00:01

coooni hat geschrieben:Also ich mache es oftmals so,dass ich mich mit ihm zusammen hinsetze und Spielsachen erkunde. Dann stehe ich nach vlt. 2-3Min. auf. Ich muss mich ja auch noch um viele weitere Kinder kümmern und ich möchte, dass er lernt, sich auch selbst zu beschäftigen.
Das ist eine sehr hohe Erwartung in diesem Alter. Ein einjähriges Kind ist auf die Aufmerksamkeit Erwachsener angewiesen und noch nicht in der Lage sich alleine zu beschäftigen. Lernen wird er es sicher noch aber der Zeitpunkt ist zu früh.
coooni hat geschrieben:Mir ist klar,dass sich so kleine Kinder nicht ewig alleine beschäftigen können (manche mehr,manche weniger),aber er ist nun mal nicht der Einzige.
Ich würde behaupten, dass sich Einjährige noch gar nicht alleine beschäftigen können. Für ein Kind fallen bereits zwei Minuten unter einen ewig langen Zeitraum.

Leider kann ich dir so weiter keine Ratschläge geben. Ich habe mich weiterhin gegen die Arbeit in einer Krippe entschieden, da ich finde, dass ich den Ansprüchen der Kinder dort nicht gerecht werden kann.

Freundliche Grüße

Johanna

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Donnerstag 16. Mai 2013, 18:51

Du hast recht. Kinder können sich in dem Alter noch nicht immer für längere Zeit allein beschäftigen. Einige machen es bei uns und man pendelt als Erzieher immer zwischen her, um es den anderen auch gut gehen zu lassen. Nur der eine kleine hat es halt besonders schwer. Aber die anderen möchten genauso ihre Aufmerksamkeit und Kuscheneinheiten. Das macht mich im Moment auch unzufrieden. Man kann dem nicht so gerecht werden, wie man das möchte.
Aber der Kleine ist leider auch immer sehr lange da und ich habe mit den Eltern auch nochmal ein Gespräch, wo wir darüber reden und auch,wie es im Moment zu Hause läuft und wie sie das handhaben.

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Lenina » Freitag 17. Mai 2013, 14:08

Ich habe letztes Jahr im Oktober ein damals ein Kind von 9 Monaten bekommen und habe mich ganz intensiv mit ihm beschäftigt, auf jeden Pieps und Pups reagiert, ihn im Tragesitz dauernd bei mir gehabt. Und dann nach und nach mehr selbst erkunden lassen, aber war trotzdem schnell da, wenn was war. Habe ihn nie warten lassen sondern gleich reagiert (außer wenn es absolut nicht anders ging weil z.B. ein Kind sich verletzt hat). Die anderen Kinder kamen dann zu uns und ich habe mich so mit ihnen beschäftigt.

Im Januar begann es dann, dass er "alleine sein wollte" und begonnen hat zu spielen. Da ist er ein Jahr geworden. Jetzt läuft er, erkundet die ganze Kita, spielt alleine, neben anderen Kindern her und scheint damit ganz zufrieden. Doch ich mach es immer noch so, dass ich dann zwischendurch immer mal wieder hingehe und ihm über den Kopf streichel oder etwas sage oder oder oder. Einfach Kontaktaufnahme.

Jetzt quengelt er nur unausgeglichen wenn er bei Mittag fertig gegessen hat und müde wird. Dann nehme ich ihn auch aus seinem Stuhl.
Die anderen Kinder haben das akzeptiert, weil ich mich trotzdem immer wieder mit ihnen beschäftigt habe und ihnen gezeigt habe, dass sie mir nicht weniger wichtig sind, aber dass sie mich teilen müssen. Allerdings waren sie auch alle über 2 schon. Da ist das einfacher.

Jetzt habe ich ein neues Kind, mal sehen, wie der andere reagiert.
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von coooni » Freitag 17. Mai 2013, 19:23

Hallo!

Ja ein Tragesitz wäre toll. Das dürfen wir leider nicht wegen Unfallschutz. Das war nämlich auch schon unser Gedanke. Wäre echt ideal (er ist nämlich auch ganz schön schwer). Als Begründung kam: ich könnte ja stürzen und auf das Kind drauf fallen und die Kinder sollen ja selbstständig werden. Na toll.
Ich hab mich anfangs auch ganz intensiv nur um ihn gekümmert. Und dann nach ca. 1 Monat nach und nach allein machen lassen. Das klappte dann auch mal eine Woche ganz gut. Aber dann ging es wieder berg ab. Wahrscheinlich habe ich zu schnell dann zu viel verlangt. Aber wir haben bei uns leider gerade auch Eingewöhnungen am laufenden Band. Das ist sehr schwierig. Und bisher fast nur Einjährige. Das ist echt schwierig.
Und das nächste Problem ist halt auch, dass er 9 Std. angemeldet ist und diese auch total ausreizt. Das finde ich einfach zu lange. Das kann er ja gar nicht schaffen. Wir Erzieher haben am Tag 6 Std. am Kind. Ich werde nächste Woche da auch nochmal ein Gespräch führen und fragen, ob man an der Sit. was ändern kann. Die Mama geht nur ganz wenig arbeiten.

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Re: schwierige Eingewöhnung

Beitrag von Lenina » Freitag 17. Mai 2013, 19:46

ich könnte ja stürzen und auf das Kind drauf fallen
Was ist denn das für eine Erklärung???
Die Wahrscheinlichkeit, dass du stürzt, weil du nur eine Hand frei hast und ein sich bewegendes Kind festhalten musst, ist mindestens genauso hoch...
Und was ist mit deiner Gesundheit? Ich habe damals drauf bestanden, zusätzlich zum Tragetuch, was wir haben, auch den Sitz anzuschaffen, weils einfach schneller geht und mir, wenn man das Binden nicht so gut beherrscht, auch sicherer erschien. Und plötzlich hat man wieder zwei Hände und kann sich weitestgehend frei bewegen, das Gewicht ist gut verteilt, nicht einseitig belastend.
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

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