SPS und keine finanziellen Mittel?

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Kohana
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SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von Kohana » Dienstag 14. April 2015, 08:49

Hallo,

ich bin neu hier :winke: und heiße Kohana (28 jahre) und komme aus Bayern :daumen:

Und ich habe eine Frage bzw ein Problem. Ich habe eine Ausbildung zur Sozialbetreuerin gemacht (2 jahre Schulisch/kein Bafög) und will nun die Ausbildung zur Erzieherin beginngen. Einen Ausbildungsplatz an einer Fachakademie,
habe ich schon für dieses Schuljahr (15/16). Allerdings hat man mir an der Schule gesagt, dass man meine Ausbildung nicht annerkennt und ich in das SpS 1 einsteigen müsste und von dort die Ausbildung beginnen müsste zum Erzieher.
(Finde ich etwas komisch weil laut meinen Info, kann meine Ausbildung zum Sprungbrett für die Fachakademie/Studienjahre benutzt werden, habe mir info geholt von der Regierung, aber die Schule weigert sich^^)

Also bin ich nun auf Praktikums suche gewesen, und habe auch eine Praktikums stelle, das Praktikum sagte mir sie Zahlen keine Vertgütung da man ja Bafög erhält^^ okay also auf zum Bafög Amt! Vom Bafög Amt bekam ich einen Ablehnungsbescheid, weil ich ja schon Sozialbetreuer gemacht habe und gleich Erzieher machen könnte und somit Meister Bafög bekommen würde. Wenn ich wirklich SPS machem müsste sollte das Harz4 und BAB zuständig sein! Okay also bin ich da hin! Harz4 hat abgelehnt weil der Verdienst von meinem Freund der Regelsold ist, und Bab hat abgelehnt weil es Bafög ist und sie das nicht finanzieren, dann bin ich zum Wohngeld welche auch abgelehnt haben.

Bin nochmal zur Schule hin, und die halten sich raus! Das sei meine Angelegenheit^^ Und das die Regierung Sozialbetreuer anerkennt und es möglich ist, ist ihnen "egal" das letzte Wort hätte die Schule!

Habt Ihr vielleicht noch ideen? :(

hallihallo
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von hallihallo » Dienstag 14. April 2015, 13:00

Freiwilliges soziales Jahr vielleicht?

Zenobia
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von Zenobia » Dienstag 14. April 2015, 17:22

Macht man/frau den Sozialbetreuer nicht mit Hauptschulabschluss ?

Die Basis für eine Erzieherausbildung sollte doch Mittlere Reife sein. Noch besser wäre das Abitur. Ich kann auch nicht nach vollziehen, weshalb der Staat dir eine zweite Ausbildung finanzieren sollte? Da wirst du wohl zusätzlich jobben gehen oder als Sozialbetreuerin arbeiten müssen.

Während meiner Ausbildung hatte ich im zweiten Jahr Schule 45,- DM Bafög im Monat ,und ich hatte eine eigene Wohnung plus 200,- DM Kindergeld. Das war auch in den 1980er Jahren schon wenig.

Wenn du willst, schaffst du es aus eigener Kraft.

tonios
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von tonios » Dienstag 14. April 2015, 20:17

Hast du keinen Realschulabschluss? Wenn ich das so herauslese, klingt das nicht so und ohne wird es kompliziert. Realschulabschluss + anerkannte Vorausbildung (2-3 Jahre) ist nötig, um in die Erzieherausbildung direkt einzusteigen..

Der Sozialbetreuer in Verbindung mit einem Realschulabschluss reicht aus, je nach Schule auch ohne Vorpraktikum im pädagogischen Bereich. Das ist auch das unterste Minimum. Je nach Schule, wird eher die Fachhochschulreife und höher empfohlen.

Das nächste Problem: Selbst, wenn du z.B. den Sozialassistent (Ich weiß nicht genau, wie das in Bayern heißt..) vor der Erzieherausbildung machst, gibt es dann kein Bafög mehr.

hallihallo
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von hallihallo » Dienstag 14. April 2015, 22:25

Also in schl-holstein ist es möglich Bafög für beide Ausbildungen zu erhalten (Spa u. Erzieher), wenn es direkt hintereinander gemacht wird.

Sozialbetreuer kenne ich gar nicht[emoji6]

Kohana
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von Kohana » Mittwoch 15. April 2015, 07:42

den mittleren Bildungsabschluß habe ich

Kohana
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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von Kohana » Mittwoch 15. April 2015, 15:42

Okay also schule hat sich noch mal selber Informiert^^ und es Tut ihnen leid, aber sie gewähren mir den aufstieg zur Erzieherk lasse ohne SPS^^

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Re: SPS und keine finanziellen Mittel?

Beitrag von Kees_Kopf » Sonntag 26. April 2015, 11:45

Obwohl sich die Sache schon geklärt hat. noch ein kleinen Hinweis:


In dem Fall dass man etwas beantragt oder sich irgendwo anmeldet und abgelehnt wird, müssen alle öffentliche Einrichtungen (auch Schulen) einen sog. rechtsfähigen Bescheid erlassen.

Kurz gesagt ist das ein Brief worin sie mitteilen, das und warum den Antrag oder die Anmeldung abgelehnt wird. Welche Rechtsgrundlage für die Entscheidung vorliegt und wie man gegen dieser Entscheidung widerspruch einlgene kann. Erfolgt die Belehrung hat man vier Wochen Zeit seinen Widerspruch einzureichen, erfolgt keine Belehrung hat man 12 Monate hierzu die Gelegenheit.

Gerade in Fälle mit zweifelhafte Entscheidungen hilft es manchmal ganz ruhig zu bleiben und freundlich nach einem diesem rechtsfähigen Bescheid zu fragen. Manhe Fehler fällt dann nämlich auf, wenn die Schule diesen Bescheid von der Rechtsabteilung der zuständigen Behörde absegnen lässt.

Ansonsten, viel Erfolg in der Ausbildung!

Kees
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