Grotesker Abmahnstreit!

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amaria
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Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von amaria »

Hallo!

:lach:
Über diesen Abmahnstreit musste ich lachen. Wie steht ihr dazu?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,15 ... 29,00.html

Eins muss man Jelena Wahler lassen: Sie argumentiert nicht schlecht. Den meisten Kindern dürfte es tatsächlich ziemlich gleichgültig sein, wie ihre Gruppe benannt wird.
Kinder für ein Foto grimmig gucken lassen, finde ich auch nicht in Ordnung. - Das war noch milde ausgedrückt von mir... freundchen

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

amaria
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von amaria »

Ich gehe auch davon aus, dass sie keinen finanziellen Schaden hätte, wenn sie darauf verzichtet hätte, wegen des Namens einen Prozeß führen zu wollen. Abmahnungen zu schreiben kann für Rechtsanwälte ein gutes Geschäft sein. Mich würde interessieren, ob der Träger deshalb Geld an den Rechtsanwalt von Frau Wahler zahlen musste.

Weiß eigentlich jemand, wie gut Erzieherinnen bei den Little Giants bezahlt werden? Die Frage taucht bei mir immer auf, wenn es um private Träger geht.

amaria
Zuletzt geändert von amaria am Donnerstag 22. März 2012, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Kees_Kopf
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von Kees_Kopf »

Die Eltern dürfen froh sein, dass nicht der Gesichtsausdruck als Markenzeichen deponiert worden ist, sonst müssten sie auch dafür noch zahlen

Kees
Je suis Charlie!

nobody
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von nobody »

Also ich würde diese Kinderkrippe nicht weiter empfehlen
1 ist die viel zu teuer
2 bleibt das Kind zuhause wegen krankheitsfall über mehrere Wochen muss man trotzdem essen und windel Geld weiter zahlen
3 wenn die geschlossen haben für 2 Wochen wird trotzdem das volle Geld verlangt plus Windel Geld und essen obwohl keine Dienstleistung erbracht wird
4 passiert da ein unfall so das das Kind eigentlich in ärztliche Behandlung muss wird gewartet bis die Mutter oder der Vater kommt!
5 versuchen die Erzieher/innen einen vorzuschreiben wie man das Kind zu erziehen hat
6 Wenn es den alles zuviel wird rufen die einen an und Behaupten das Kind hätte Durchfall und es müsste sofort abgeholt werden und muss 3 Tage lang zuhause bleiben obwohl der Kinderarzt sagt das das Kind gern gesund sei!
7Wenn man den Erzieher/innnen was sagt als Eltern teil das man das Kind nicht das bestimmte Produkt nicht geben darf machen sie es trotzdem!
8 sollte man für das Kind eine Speziale Creme haben wegen trockener haut wird das nicht angewendet!
und da gibt es noch viel viel mehr
und deshalb finde ich es eine große frechheit von denen sich so groß zutun!

Frips Fuchs
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von Frips Fuchs »

moin,
unsere wElt ist schon verrückt, früher gab es Großgrundbesitzer, heute liegen Patente auf Kartoffel und Mais.
Wieso dann auch nicht den Namen schützen lassen?

Den Kindern ist es egal, das stimmt, aber es sollte den ELTERN nicht egal sein!
Eigentlich sollten wir keine gEn manipulierten Kartoffelsorten essen, aber wer weiß das schon?

Es sollte uns nicht EGAL sein, denn ändert sich die LAGE, tut es den Kindern nicht gut.
Shalom
Frips

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

© Kurt Marti

Kees_Kopf
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von Kees_Kopf »

Also ich würde diese Kinderkrippe nicht weiter empfehlen
1 ist die viel zu teuer
Ob eine Einrichtung Teuer ist oder nicht hängt von viele Faktoren ab. Wie hoch sind die Zuschüsse der öffentliche Hand? Wie ist der Personalschlüssel und wie wird das Personal bezahlt? Was wird angeboten?
Gute Arbeit hat eben seinen Preis.
2 bleibt das Kind zuhause wegen krankheitsfall über mehrere Wochen muss man trotzdem essen und windel Geld weiter zahlen
In den meisten Fälle werden die Kosten für Essen und Windel auf Basis eines Jahresdurchschnitts berechnet, nicht nach tatsächlichen Verbrauch. Das führt dazu, dass man auch bei Abwesenheit bestimmte Beträge weiter zahlen muss. Bei essen ist das in sofern auch nicht unüblich, abhängig davon, wie die Essenslieferung gestaltet ist. Wird z.B. Donnerstags das Essen für die kommende Woche bestellt, muss das auch so abgenommen werden. Die Kosten für den Träger laufen also weiter. Ist Donnerstags unklar ob ein Kind am Montag wieder kommt, muss man sich entscheiden. Entweder man bestellt nicht, dann hat das Kind bei Rückkehr kein Essen, oder man bestellt und muss die Kosten irgendwo decken. Hier mat man sich anscheinend für letztere Variante entschieden. Kann man sich über streiten, ist aber vertretbar.
3 wenn die geschlossen haben für 2 Wochen wird trotzdem das volle Geld verlangt plus Windel Geld und essen obwohl keine Dienstleistung erbracht wird
Entgegen dem, was gedacht wird, laufen die Kosten des Trägers auch während eine Betriebsschließung weiter. Urlaub ist ja bezahlter Arbeitszeit und auch die Kosten des Gebäudes sinken nicht wesentlich. Höchstens die Energiekosten sind niedriger, bei eine Schließung im Somer ist aber auch das begrenzt. Also werden die Kosten kalkulatorisch in zwölf Teile über die Monatsbeiträge gelegt. Das ist ähnlich wie bei den Abschläge die man als normaler Verbraucher an seinem Energielieferant zahlt. Würde ich heute abrechnen, bekäme ich ca. 1.000 Euro zurück, weil im Sommer die Heizung nicht läuft und das warme Wasser vom Dach kommt. Am Ende des Winterhalbjahres müsste ich aber kräftig nachzahlen.
4 passiert da ein unfall so das das Kind eigentlich in ärztliche Behandlung muss wird gewartet bis die Mutter oder der Vater kommt!
Hier wird aus dem zusammenhang zitiert. Nach einem Unfall mit eine Verletzung der SOFORT medizinische Hilfe benötigt, wird selbstverständlich einen RTW und ggf. ein NEF angefordert. Alles andere wäre strafbar nach § 323c StGB. Für kleinere Unfälle, wo eine medizinische Klärung des Verletzungsmusters und Behandlungsbedarfs notwendig erscheint, muss so oder so einen Erziehungsberechtigten anwesend sein m Zustimmung zu geben zur Behandlung. Selbst mit ein Kind zum Arzt gehen und was klären lassen ist aus vielerlei Gründe unzulässig.
5 versuchen die Erzieher/innen einen vorzuschreiben wie man das Kind zu erziehen hat
So bald eine Erzieherin Eltern einen Hinweis gibt, befindet man sich schon in der Situation, dass manche Eltern dies als "vorschreiben" empfinden.
6 Wenn es den alles zuviel wird rufen die einen an und Behaupten das Kind hätte Durchfall und es müsste sofort abgeholt werden und muss 3 Tage lang zuhause bleiben obwohl der Kinderarzt sagt das das Kind gern gesund sei!
Unbelegte Anschuldigung, nicht haltbar, kann als Verleudung ausgelegt werden.
Grundsätzlich gilt, ein krankes Kind gehört nicht in dem Kindergarten (ich weiß, das geht nicht immer, ich sage aber als Grundsatz!). Zu oft erfahre ich, das Eltern Kindern trotz offensichtliche Erkrankung und schlechter Algemeinzustand einfach im Kindergarten abgeben. erade Durchfallerkrankungen verbreiten sich in Kindergarten und Hort sehr schnell und können zu eine komplette Schließung der Einrichtung führen.
7Wenn man den Erzieher/innnen was sagt als Eltern teil das man das Kind nicht das bestimmte Produkt nicht geben darf machen sie es trotzdem!
Zunächst wieder, unbewiesene und unbelegte Anschuldigung
Es liegt an der Begründung der Anweisung der Eltern. Ist es eine ideologische Begründung (mein Kind darf nur bei Vollmond gepflückte, lnks gewachsene Sonneblumkernen aus biologischen Anbau an der Autobahn bekommen...), kann ich mir sehr gut vorstellen, dass diese Anweisung nicht befolgt wird. Geht es hier um eine Anweisung aus medizinische Gründe, bin ich mir sicher, dass keine der Erzieherinnen ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung riskieren wird.
8 sollte man für das Kind eine Speziale Creme haben wegen trockener haut wird das nicht angewendet!
und noch einmal, nicht belegt...

und da gibt es noch viel viel mehr
und deshalb finde ich es eine große frechheit von denen sich so groß zutun!

Ach, ich bin mir sicher, dass es dort viel mehr gibt. Und Frechheiten gibt es auch genug, wo also liegt das Problem?

Kees
Je suis Charlie!

cherry5
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Re: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von cherry5 »

Ich muss leider "Nobody" zustimmen! auch ich habe sehr schlechte Erfahrung mit Ihnen gemacht! Man sollte sich vorher genau umhören und Eltern befragen, ob sie mit einer Einrichtung zufrieden sind. Der zu bezahlende Betreuungspreis sagt keinesfalls etwas über die Qualität der Betreuung aus. Im Endeffekt sind die Erzieherinnen für die Krippe verantwortlich und je besser eine Erzieherin pädagogisch geschult desto besser für die Kinder.
Zuletzt geändert von cherry5 am Freitag 2. November 2012, 12:23, insgesamt 2-mal geändert.

michi
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Re: AW: Grotesker Abmahnstreit!

Beitrag von michi »

Hallo,
habt ihr selber denn schlechte Erfahrungen gemacht oder wisst ihr das vom "hören sagen", nobody und cherry5?

Liebe Grüße,
Michi

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Heute schon geflinct ? :-)

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