Emotionale Interviews: Was fühlen Erzieherinnen?

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amaria
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Emotionale Interviews: Was fühlen Erzieherinnen?

Beitrag von amaria » Dienstag 28. April 2015, 09:31

Hallo!

Krippenerzieherinnen wurden durch ein Delmenhorster Institut interviewt.
http://www.noz.de/lokales-dk/delmenhors ... uf-krippen
"Dr. Johann Böhmann, Leiter des DiG, sagt: „Es geht hier um ganz vermintes Gelände..."

Wie ergeht es uns, wenn wir uns selbst beobachten und uns Gedanken machen? Würden wir unsere Gedanken bedenkenlos in eine Dokumentation schreiben? (Oder in ein Forum?) Wie offen geben Erzieherinnen Antwort, wenn ihnen im Rahmen eines Interviews Fragen gestellt werden? Zu leicht können doch Rückschlüsse auf die Person gezogen werden, die geantwortet hat.

Im Zusammenhang mit dieser Frage möchte ich auch kurz darauf hinweisen, dass seit einigen Wochen sehr viele Erzieherinnen ihren online-Status verbergen, die es sonst nicht getan haben. Da Eltern und Arbeitgeber durchaus auf die Idee kommen können, in Streikzeiten in den Foren zu lesen, kann das eine sehr lebenskluge Entscheidung sein. Andererseits ist es schade, dass so wenig Erzieherinnen Präsenz zeigen. Denn tatsächlich sind es sehr viele Erzieherinnen, die es nicht richtig finden, dass Kleinkinder in übervollen Gruppen mehr schlecht als recht betreut werden.

Ein erstes Ergebnis des Delmenhorster Interviews: Rund die Hälfte der Erzieherinnen ist der Meinung, dass Kinder im ersten Lebensjahr „nach Hause gehören“ würden. (Wie die Frage, zu der die altbacken formulierte Antwort gehört, formuliert war, steht leider nicht im Artikel.)

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

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