I-Pads an Kitas

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amaria
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I-Pads an Kitas

Beitrag von amaria »

Hallo!

Die Stadt Wiesbaden hat 37.500 Euro für I-Pads ausgegeben, die in 40 Kitas zum Einsatz kommen sollen. https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... a-100.html

Bis heute hat in der Rubrik "Medienpädagogik" die Frage "Was ist Medienpädagogik" die meisten Antworten - bislang sind es 20 - bekommen. Ansonsten wurden Beiträge leider kaum kommentiert. Findet ihr nicht, dass sich das ändern könnte? Ansonsten sieht es doch so aus, als ob sich Erzieherinnen nicht für neue Medien interessieren würden. Oder als ob sie davon ausgehen, dass die Kids ohnehin später unweigerlich mediensüchtig werden und alle Mühe, es zu verhindern, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Reichen 3 x 20 Minuten pro Kind in der Woche aus, um ein noch nicht süchtiges Kind süchtig werden zu lassen? Oder sollte man die Kinder nach Belieben mit Tablets hantieren lassen und Karten für den Aufenthalt draußen verteilen?

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

Kamila
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Re: I-Pads an Kitas

Beitrag von Kamila »

Ich denke, in diesem Alter wäre es besser draußen zu spielen, als mit dem IPad.
Liebe Grüsse,
Kamila

Engelglück
Leseratte
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Registriert: Sonntag 16. Dezember 2018, 23:04

Re: I-Pads an Kitas

Beitrag von Engelglück »

Hallo,ich halte auch nichts davon,Bewegung und das freie Spiel ist um einiges wichtiger. Mediensollen /müssen kennengelernt werden,aber alles zu seiner Zeit. Muss ein Kitakind wirklich schon mit einem Tablet ......... hantieren können,oder reicht es,wenn es es als Schulkind ausprobieren darf?
Ich würde es,wenn es denn sein muss,sehr dosiert anbieten und dann nichts wie raus an die frische Luft.
LG Engelglück

Singkreis400
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Re: I-Pads an Kitas

Beitrag von Singkreis400 »

Ich bin ja ganz der Meinung, dass es gut die Kinder im Umgang mit Medien zu schulen und zu begleiten. So wird bewusst sein Geschaffen und so kann der Umgang besser gelenkt werden.

Ich denke jedoch, dass dieser Auftrag mehr bei den Schulen liegt als bei den Kindertagesstätten. Ich würde auch das freie Spiel und das gemeinsame Spielen im der Kindertagesstätte in den Vordergrund stellen. Sicher kann man auch ohne Lesen zu können, etwas am Ipad machen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der grössere Mehrwert für die Kinder im direkten Kontakt entsteht.

Dass die Erzieherinnen in ihrer Arbeit mehr auf die neuen Medien zurückgreifen, das kann ich mir jedoch gut vorstellen. Hier können sicher Erleichterungen für den Alltag geschaffen werden. Vor allem in der Kommunikation zwischen KiTa-Gruppen zum Beispiel.

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