"Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Montag 17. Juli 2017, 16:18

Ist das pflichtbewusst?

Die Eltern beklagen sich über Personalmangel und was sie vorbringen, lässt auch keinen anderen Schluss zu
Aber: "Die Einrichtungsleitung wollte sich als städtische Institution nicht zur aktuellen Situation äußern."
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Mittwoch 19. Juli 2017, 06:46

"Damit auch genug Erzieherinnen gefunden werden, wünscht sich Gerrit Große eine Regelung, dass den Frauen - oder auch den Männern - bei der privat organisierten Ausbildung wenigstens das Schulgeld erlassen wird."
https://www.neues-deutschland.de/artike ... -kita.html

Warum bezahlen werdende Erzieher eigentlich überhaupt noch Schulgeld? In anderen Ausbildungsberufen werden die Auszubildenden bezahlt - und die Zeiten werden bei der Rentenberechnung berücksichtigt.

Gregor Gysi hätte nicht derart bescheidene Wünsche gegenüber der Presse genannt. Gerrit Große - eine Feministin scheint sie nicht zu sein.
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Samstag 25. November 2017, 11:37

Akuter Betreuungsnotstand in Bremen

"Die Erzieherinnen sind total bemüht, aber sie geben sich im Prinzip die Klinke in die Hand: Hat die eine durchgehalten, ist direkt die andere krank", sagt Bärbel von Minden.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... er100.html
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:56

Der Artikel beginnt mit der Feststellung, dass Erzieherinnen gemeinhin nicht als besonders angriffslustig gelten: http://www.nordbayern.de/region/neumark ... -1.7170825

Ist der Brief, hinter dem 43 Kindertagesseinrichtungen stehen online veröffentlicht worden? Drei Kindergartenleiterinnen mit langjähriger Berufserfahrung haben ihn verfasst.
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Samstag 3. Februar 2018, 17:36

25 % der Mitarbeiterstunden sollen 2017 "gefehlt" haben und dennoch wird versichert, dass die "inhaltliche Arbeit" nicht gelitten habe... https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/ ... ebensbaum/

Es ist "lieber", wenn ich jetzt nix interpretiere...
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Montag 19. Februar 2018, 08:19

Wenn Werbung für eine Fortbildung in einem derartigen Stil erfolgt

"In acht Wochenendseminaren und sechs Supervisionen wird den Teilnehmern innerhalb eines Jahres vermittelt, wie sie auf Augenhöhe mit Eltern kommunizieren können."
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/a ... n-zu-reden

dann stellt sich die Frage, ob Erzieherinnen in die Knie gehen müssen oder auf ein Höckerchen steigen müssen, um mit Eltern :c085: :geek: :confused: "in Augenhöhe" :confused: :geek: :c085: reden zu können.
"Die insgesamt 160 Unterrichtsstunden kosten 1472 Euro; allerdings wünschen sich Langnickel wie Beyer, dass die Träger der Einrichtungen sich finanziell an den Kosten beteiligen."

Aus welchem Grund beteiligen sich Erzieherinnen an derartigen Fortbildungen, wenn der Träger sie nicht bezahlt und der Erzieherinnen einen Freizeitausgleich für die Stunden der Fortbildung zugesteht?

Wie lange mag die Floskel von der "Kommunikation auf Augenhöhe" noch fortbestehen können?
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria » Freitag 13. April 2018, 16:16

Eine Erzieherin teilt mit, wie viel sie für die Kinder oder den Kindergarten aus ihrer eigenen Tasche bezahlt. https://www.huffingtonpost.de/entry/kin ... 9339df964e

Üblich ist das in dem geschilderten Ausmaß aber nicht.
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Re: "Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von Herr Uhl » Sonntag 15. April 2018, 22:07

Klagt, dass sie zu wenig verdient und zum Bezahlen von Kita-Gedöns aus eigener Tasche reichts noch.
Dann kann sie nicht zu wenig verdienen.
Selbst schuld.
Und Danke an die Dame, dass sie uns runterzieht.

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