"Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

amaria
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"Wir Erzieherinnen sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Hallo!

Wer sich zu viel gefallen lässt, wer sich nicht klug und engagiert für das einsetzt, was ihm wichtig ist, ermöglicht ungerechte Zustände. Vieles ließe sich verhindern, wenn anstatt Ja einfach nur Nein gesagt würde.

"Eine Erzieherin brachte die Situation für viele auf den Punkt: „Wir sind viel zu lieb. Dabei gehen wir jetzt schon auf dem Zahnfleisch. Wir Erzieherinnen sollten uns zusammen tun und sagen: Wir lassen uns das nicht mehr gefallen.“

KiBiz 2: Harsche Kritik der Erzieherinnen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachric ... 1253660585

Freundliche Grüße

amaria

Die Berufsbezeichnung habe ich nachträglich in der Überschrift eingefügt.
Zuletzt geändert von amaria am Sonntag 22. Januar 2017, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

ferdinandel
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von ferdinandel »

das zauberwort heisst
Psychohygiene

damit ist selbstpflege gemeint gesunderhaltung des geistes. solange wir als mitarbeit des sozialwesens dies nicht gönnen, ist ein burn orut vorprogrammiert oder ein frühzeitiger ausstieg aus dem beruf.

Frips Fuchs
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Frips Fuchs »

Psychohygiene kann auch bedeuten zu Überlasten nein zu sagen! :declare:
Shalom
Frips

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

© Kurt Marti

amaria
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Hallo!

Hier trauen sich die Erzieherinnen endlich Forderungen zu stellen, die angemessen sind und als unerfüllbar bezeichnet werden. Ein offener Brief wurde in der Vergangenheit nicht beachtet.

http://www.swp.de/bietigheim/lokales/la ... 95,2600588

Erzieherinnen sollten vielleicht mehr offene Briefe schreiben!!! Notfalls in Serie! Und wenn die Eltern mit ihrer Arbeit zufrieden sind, die Erzieherinnen aber nicht, dann kann es daran liegen, dass Eltern sich auf die Betreuung angewiesen erleben oder den "Service" schätzen. Da Eltern auch Kindergärten ohne Garten und Hochhauskitas, ja sogar eine dreigeschossige Containerkita für ihre Kinder akzeptieren, mag man nicht mehr pauschal unterstellen, dass alle Eltern ständig ans Kindeswohl denken würden.

amaria
Zuletzt geändert von amaria am Donnerstag 20. November 2014, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Lenina
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Lenina »

Das ist das größte Problem.
Die Eltern sehen, dass es läuft. Was genau laufen soll oder könnte, das können sie von außen gar nicht sehen, dass sieht man ja nciht mal als Bewerber bei der Hospitation.
Und dass es einen enormen Kraftakt bedeutet, der so manchen vielleicht über seine Grenzen hinaus bringt, dass sehen die Eltern natülrich auch nicht, weil man ihnen gegenüber stets lächelt.

Und dann gibts doch die Momente, wo es gut läuft und man sich freut. Unser Elterncafe, z.B., das war fantastisch! Aber auch, weil wir uns keinen Aufwand gemacht haben. Es gab ein kleines Geschenk für die Eltern, das war das mit dem meisten Aufwand. Ansonsten einfach ein paar Tische in den Garten, paar Blümchen gepflückt, Teller, Gläser Kaffee und die Eltern brachten mit.
Das Wetter war natürlich fantastisch und zum Schluss gabs noch das Plantschbecken. Absolut super.

Sowas entschädigt. Und sowas sehen die Eltern.

Aktionen wie: Wir essen gemeinsam mit 30 Kindern und 4 Erziehern aufgereiht auf dem Boden sitzend einen Nachmittagssnack, nciht weils schön ist, sondern weils anders nciht geht - das sehen sie natürlich nicht.

Und das Aushänge zu wöchentlichen Aktivitäten von Februar/März hängen - das kommentiert auch keiner.

Und solange das so ist, wird es auch für engagierte Teams schwierig.
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

Janette
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Janette »

Lenina hat geschrieben:Das ist das größte Problem.

Ja, oft denke ich auch, dass Eltern sehr oft recht niedrige Ansprüche haben. Ich finde, dass Öffnungszeiten und Schliesstage wichtig sind, ansonsten interessiert die meisten Eltern eher wenig, was die Kinder so den ganzen Tag machen. Nur ein kleines Beispiel: Wir haben z.B auf niedliches und von Erzieherinnen gefertigtes Raumdeko ganz bewusst verzichtet und nutzen die Wände in den Gruppenräumen als Kunstaustellung. Einfarbige Vliesunterlage und riesige Bilder, die die Kinder alleine gemacht haben. Mit den verschiedensten Techniken, abwechslungsreich, toll, farbenfroh. Ich arbeite gerne in so einem Raum. Aber kein Mensch guckt sich das an. Wir müssen die Eltern nach dem Elterngespräch regelrecht zur Wand führen und ihnen immer wieder zeigen, was für tolle Sachen ihre eigenen Kinder machen.

Auf der anderen Seite finde ich nicht, dass – wie Du schreibst – Eltern das größte Problem seien. Ich finde, dass die bei den Erzieherinnen weit verbreitete Genügsamkeit, Geduld, Harmoniebedürftigkeit, Angst vor Konfrontationen und freien Meinungsausserung, Opferbereitschaft, Dankbarkeit problematischer sind. Amaria hat in einem anderen Thread ein Artikel eingestellt, wo Erzieherinnen versprochen wurde, dass sie S8 statt S6 kriegen. Die betroffene Erzieherin sagt: "Mir stiegen Tränen in die Augen, weil ich das als Signal für eine bisweilen entbehrte Wertschätzung empfunden habe".

Das finde ich problematisch. Wenn man ständig unter schlechten Bedingungen, Personalmangel, mit immer mehr verhaltensauffälligen Kindern in überfüllten Gruppenräumen arbeitet, wenn man von Renovierungsarbeiten über Geschirrspülen, Entwicklungsgutachten, Löcher flicken bis unbezahlten Fortbildungen alles macht und dafür nach Jahren das erste Mal höhergruppiert wird, sollte man nicht „Tränen der Rührung“ im Auge haben. Leute, die in einer Bank oder beim Automobilhersteller arbeiten, würden sich für 100 Euro/Monat mehr NIE im Leben dankbar zeigen. Wir sind aber ach-so-sozial-eingestellten Erzieherinnen, die sich den ganzen Tag nur mit dem „Wichtigsten im Leben“ beschäftigen. Aber mit uns kann man das machen. Und wir sind noch dazu dankbar.
Zuletzt geändert von Janette am Samstag 31. Mai 2014, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

Lenina
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Lenina »

OK, das unterschreib ich auch so :-)
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

amaria
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Hier ist es zu Gesprächen zwiscehen Kindergartenleiterinnen unter fachlicher Begleitung gekommen. Die Zeit hat nicht ausgereicht.

http://osthessen-news.de/n1251862/erzie ... -sich.html

Vielleicht möchten andere auch für sich und ihre Berufskolleginnen ein Treffen organisieren.

Alles Gute!

amaria
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amaria
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Aha. Keine Resonanz auf den vorherigen Beitrag. Schade.

In diesem Artikel heißt es, dass nach der Auffassung der Diplompsychologin Inge Schreyer vom Staatsinstitut für Frühpädagogik das System ohne größere Skandale nur deshalb funktionieren könne, weil die meisten Fachkräfte mit ihrer Arbeit grundsätzlich zufrieden seien und ihren Beruf aus Überzeugung ausüben würden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 83246.html

Aber skandalös ist es schon, dass Erzieherinnen so viel protestlos geschehen lassen. Würde damit angefangen werden, den ersten Erzieherinnen die staatliche Anerkennung zu entziehen, wenn sie grottenschlechte Zustände in einer Einrichtung zugelassen haben, könnte dadurch vielleicht ein Zeichen gesetzt werden, gegen eine weit verbreitete Konfliktscheu.

Im Artikel wird einiges angesprochen. Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass es Kolleginnen gibt, die andere bei der Leitung oder im "Kompetenzteam" verpetzen, wenn sie Kindern, deren Eltern den Essensbeitrag nicht gezahlt haben, trotzdem Essen geben. Mir selbst ist das noch nicht passiert, aber entsprechende Klagen habe ich schon häufiger gehört und als Springkraft wurde ich unbeabsichtigt auch schon mal von einer Mutter verraten, die sich über eine Kollegin beschweren wollte, die Absprachen korrekt eingehalten hatte.

Wie reagiert ihr, wenn Eltern vergessen haben, Windeln mitzugeben? - KInd in den vollen Windeln stecken zu lassen, geht ja wohl gar nicht!

Freundliche Grüße

amaria
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Paulina
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Paulina »

Hallo,

zum verlinkten Artikel:
Was haben wir erwartet ? Mir war klar, dass aus Verbindlichkeiten nichts wird, gar nichts....und das wird auch so bleiben solange Erzieher diesen Dreck klaglos mittragen und die eierlegende Wollmichsau spielen. Ich weiß nicht wie das bei Euch ist, aber ich mal für etwas ganz anderes angetreten und das ganz bewußt. Jetzt stütze ich durch meine Arbeit ein System, das mir zuwider ist, hinter dem ich nicht stehe und das ich nicht verkaufen möchte. Ein wirklich gutes Gefühl habe ich nicht mehr.
Politikern geht das Problem doch am Hintern vorbei. Wir und die desolate Situation werden zu Wahlkampfzwecken gerne aus dem Zylinder gezogen, mehr aber auch nicht.


Was wir in der Einrichtung machen wenn Windeln vergessen werden? Dran erinnern, dran erinnen, dran erinnern.... wenn das nichts bringt, werden die Windeln von anderen Kindern genommen. Blöde, aber was willste machen, wurde so von der Leitung bestimmt. Wenn die unfreiwilligen Windelspender sich mockieren, schicke ich sie zur Leitung, die soll das erklären, ich tue das nicht. Notwindeln, die von der Kita gestellt werden, gibts nicht.

Paulina

amaria
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Hallo!

Was würdet ihr machen, wenn in eurer Einrichtung Schimmel auftreten würde und zum chronischen Problem wird? Bleiben oder eine Kündigund schreiben?

"Bei der Leiterin der Einrichtung würden sogar gesundheitliche Probleme wie Hautausschlag auftreten, wenn sie längere Zeit im Büro sitze. „Da sie allergisch auf Schimmel reagiert, hat der Personalrat gesagt, sie könne sich sofort in einen anderen Kindergarten versetzen lassen“, berichtet Nebel."
http://www.merkur-online.de/lokales/mue ... 50755.html

Freundliche Grüße

amaria
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Frips Fuchs
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Frips Fuchs »

Schimmel!

die Eltern könnten mit den Erzieherinnen und den Kindern ins Rathaus gehen und dort ihre Betreuungszeit verbringen, jeden Tag im Foyer!

Bei Schimmel hört jeglicher Spaß und schon gar eine KITA auf!!!

ALLE sollten sich weigern einen Fuß ins Gebäude zu setzen
Shalom
Frips

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

© Kurt Marti

amaria
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Wenn Eltern ihre Kinder in einer Wohnung betreuen, die ein erhebliches Schimmelproblem hat, kann es passieren, dass das Jugendamt die Kinder in Obhut nimmt.

In den letzten Jahren war immer wieder von krassen Missständen in Krippen und Kitas zu lesen, die zur Frage drängen, ab wann das Maß voll ist und wann das Jugendamt sich veranlasst sieht, Kinder aus ihrer Kita zu nehmen.

amaria
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Kees_Kopf
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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von Kees_Kopf »

Ich habe ein Problem mit der Überschrift.

Liebe ist bedingungslos, unabhängig vom Verhalten, ein Mensch wird geliebt weil er ist und nicht um was er vorgibt zu sein oder meint sein zu müssen. Das zu wissen, die Sicherheit zu haben, gibt einem die Kraft auch dann aufrecht zu stehen, wenn man angegriffen wird. Egal was man von meinem verhalten sagt, ich bin trotzdem geliebt, einfach weil ich bin.

Das ist etwas ganz wichtiges was wir die Kinder doch mitgeben wollen. Du bist geliebt weil du bist. Bedingungslos.

Sicher, manches Verhalten finde ich nicht in Ordnung, ist verletzend, egal ob physisch oder psychisch, und ja, da muss man mit jemand (egal ob Kind oder Erwachsenen) über reden, sich damit auseinandersetzen. Das jedoch geht nur, wenn von vorne herein klar ist: Wir reden von dein Verhalten und nicht von deine Person, den als Mensch bist du geliebt.

Das Problem vieler Menschen in soziale Berufe ist, dass sie sich aber nicht bewusst sind, dass sie bedingungslos geliebt werden. Sie trauen sich nicht nein zu sagen, aus Angst die Liebe zu verlieren. Sie geben nach, weil sie meinen, geliebt zu werden ist vom Verhalten abhängig. Deswegen sind sie zu angepasst, zu brav, zu folgsam, zu leidsam, zu duldsam, vergessen sie sich und ihre eigene Bedürfnisse, nur um dieses eine Bedürfnis erfüllt zu bekommen: Ich will geliebt sein!

Und dabei sind sie schon geliebt, bedingungslos, egal was sie tun oder nicht tun.

Jeder der dies liest soll wissen: Du bist geliebt, vom ersten Augenblick Deiner Existenz an gab es jemand der Dich geliebt hat. Als ich das verstanden habe, hat sich für mich viel geändert. Ich bekam Mut aufzustehen und meine Meinung auch dann zu verkünden, wenn mich Konsequenzen androhte. Es war mir egal, denn ich wusste, am Ende des Tages bin ich immer noh geliebt.

Vergessen wir also den Satz "Wir sind zu lieb" und stellen wir uns die Wahrheit: Wir sind zu leidsam, zu folgsam, zu gehorsam, zu was auch immer wir sind um etwas zu bekommen, das wir eigentlich schon immer gehabt haben.

Kees
Je suis Charlie!

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Re: "Wir sind viel zu lieb."

Beitrag von amaria »

Hallo Kees,

wenn der umgangssprachlich weit verbreitete Ausdruck nicht im ersten verlinkten Artikel des Threads vorgekommen wäre, hätte ich ihn nicht verwandt. Ehrlich gesagt finde ich die von mir gewählte Überschrift auch nicht besonders gelungen. - Aber jetzt umändern?

Unter einer Überschrift "Haben wir das Recht zu gehorchen?" wären vermutlich mehr interessante Beiträge eingestellt worden. Der Ausspruch "Niemand hat das Recht zu gehorchen" wird Hannah Arendt zugeschrieben. Gehört habe ich auch schon den Ausspruch "Niemand hat das Recht zu dienen."

Freundliche Grüße

amaria
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