Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Martin MITCHELL
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Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

Beitrag von Martin MITCHELL »

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Ich kam hier aus welchem Grund auch immer von Australien aus (wo ich ansässig bin) für einige Zeit lang nicht ins Forum rein; konnte also aus diesem Grund nicht die von mir gewünschten Beiträge zeitnah hier tätigen. Ich werde dies aber jetzt in den nächsten paar Tagen soweit wie möglich versuchen nachzuholen.


[ Beitrag vom 16. März 2020 ]

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QUELLE: https://staythefuckhome.com/de/ :

[ Das Ganze steht zur Verfügung in insgesamt 17 verschiedenen Sprachen ]
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#StayTheFuckHome

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Eine Bewegung, um die COVID-19 Pandemie aufzuhalten

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Unsere Regierungen setzen nur langsam Maßnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung von SARS-CoV-2 und zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie um. Zögerliche Reaktionen, öffentliche Beschwichtigung und das Ziel, die Wirtschaft zu stabilisieren, haben verhindert, dass Maßnahmen getroffen wurden, die Millionen von Menschen vor dieser Krankheit schützen würden. Es ist an der Zeit, dass wir, als Bürgerinnen und Bürger dieser Erde, unseren Teil im Kampf gegen COVID-19 beitragen.

Um es ganz offen zu sagen: Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Das Selbst-Quarantäne Manifest

Ohne klinisch getestete Behandlungsmethoden und wissend, dass die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes frühestens in einem Jahr zu erwarten ist, ist der einzige Weg, die Coronavirus-Pandemie in den Griff zu bekommen, die Ausbreitung zu verlangsamen. Die folgende Liste umfasst eine Reihe von Maßnahmen, sortiert von den Einfachsten, hin zu den Effektivsten im Kampf gegen die Pandemie. Sie soll Menschen, die sich dieser Bewegung anschließen wollen, als grober Leitfaden dienen, um Maßnahmen zu ergreifen, die wirklich etwas verändern können.

1. Sei nicht panisch, aber wachsam.

2. Wasche regelmäßig und gründlich deine Hände und halte dich an die Husten- und Nießettikette.

3. Vermeide es, dein Gesicht zu berühren - einschließlich von Mund, Nase, und Augen.

4. Halte eine angemessene soziale Distanz, verzichte auf Umarmungen, Küsse, Händeschütteln und High-Fives. Wenn es sein muss, nutze sicherere Alternativen.

5. Nimm nicht an Konzerten, Theaterstücken, Sportveranstaltungen oder anderen Massenveranstaltungen teil.

6. Vermeide den Besuch von Museen, Ausstellungen, Kinos, Nachtclubs und anderen öffentlichen Freizeitangeboten.

7. Halte dich gesellschaftlichen Zusammenkünften und Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Gottesdiensten und privaten Feiern fern.

8. Reduziere deine Reisen auf ein Minimum. Unternehme Fernreisen nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist.

9. Meide öffentliche Verkehrsmittel, soweit es dir möglich ist.

10. Arbeite von Zuhause, sofern das für dich möglich ist. Fordere deinen Arbeitgeber auf, nach Möglichkeit Heimarbeit zuzulassen.

11. Ersetze so viele soziale Interaktionen durch Remote-Alternativen wie Telefonanrufe oder Videochats.

12. Verlasse dein Zuhause nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.


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Denke daran, dass es keine richtige oder falsche Anzahl von getroffenen Maßnahmen gibt. Setze die Maßnahmen um, mit denen du dich wohl fühlst und die deine Existenz nicht gefährden. Kündige natürlich nicht deinen Job! Aber denke daran, dass jede getroffene Maßnahme etwas beiträgt.

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Warum handeln jetzt so wichtig ist

SARS-CoV-2 ist ein hochinfektiöses und potenziell tödliches Virus, das eine Atemwegserkrankung namens COVID-19 verursacht. Vielleicht ist dir das Virus auch unter einem der folgenden Namen bekannt: 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus, Wuhan Coronavirus, China oder Wuhan Grippe, oder einfach Coronavirus. Alle diese beziehen sich auf das gleichen Virus, das diese Bewegung stoppen möchte.

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In den letzten Wochen und Monaten wurde das Virus und die durch es hervorgerufene Krankheit immer wieder mit dem Influenzavirus und der saisonalen Grippe verglichen. Aufgrund der Überschneidung der Symptome und der scheinbar ähnlichen Schwere ist dieser Vergleich für viele Menschen naheliegend. Betrachten wir allerdings, was wir über dieses neue Virus bisher wissen, kann die Bedrohung, die es für unsere Gesellschaft darstellt, nicht von der Hand gewiesen werden.

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1. Ansteckender als die Grippe

Mit einem geschätzten R0 zwischen 1,4 – 6,49 und einer durchschnittlichen Schätzung von 3,28[1], ist SARS-CoV-2 viel ansteckender und breitet sich viel schneller aus als die saisonale Grippe, deren mittlerer R0 1,28[2] beträgt.

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2.Tödlicher als die Grippe

Die sogenannte Fall-Sterblichkeitsrate (im engl. CFR abgekürzt) von SARS-CoV-2 wird auf etwa 2% geschätzt[3], was bedeutet, dass schätzungsweise 2% der Menschen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wird, daran erliegen werden. Im Vergleich dazu wird der CFR der saisonalen Influenza auf etwa 0,1% geschätzt[4]. Damit ist SARS-CoV-2 ungefähr 20-mal tödlicher ist als die saisonale Grippe.

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3. Möglichkeit schwerer Symptome

Geschätzte 15 – 20% der infizierten Personen leiden an schweren Symptomen, die ärztliche Hilfe erfordern[5], dazu zählen unter anderem Lungenentzündung mit Kurzatmigkeit und verminderter Sauerstoffsättigung im Blut.

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4. Keine Behandlung, kein Impfstoff, keine Immunität

Da SARS-CoV-2 erst seit kurzem existiert, sind noch keine zuverlässigen Behandlungen für COVID-19 bekannt und es ist mehr Forschung erforderlich, um infizierte Menschen effizient zu behandeln. Ebenso gibt es noch keinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2[6] und die Entwicklung eines solchen Impfstoffs wird noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Ohne Impfstoffe und ohne weit verbreitete Immunität ist jeder Mensch anfällig für eine Infektion. Während die meisten Infizierten nur unter leichten Symptomen leiden, kann dieser Mangel an Herdenimmunität bei einer erheblichen Anzahl von gefährdeten Personen zu schwerer Erkrankung führen.

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5. Exponentielles Wachstum

Aufgrund fehlender Immunisierung gegen dieses neue Virus ist die theoretische Obergrenze für die Zahl der Infizierten die gesamte Menschheit. Und obwohl das exponentielle Wachstum auf den ersten Blick immer langsam erscheint, kann es in relativ kurzer Zeit zu unvorstellbar hohen Zahlen führen. Da sich die Anzahl der Infizierten derzeit innerhalb weniger Tage verdoppelt[7], droht eine Überlastung des Gesundheitssystems, was zu einer noch höheren Zahl von Todesfällen führen wird, da Erkrankte nicht die Pflege erhalten, die sie benötigen.

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Indem Du Dich der Bewegung anschließt und damit das Risiko für Neuinfektionen reduzierst, schützt du dich nicht nur selbst, sondern trägst auch dazu bei, die Ausbreitung für alle anderen einzudämmen, insbesondere für diejenigen, die einem höheren Risiko ausgesetzt sind.


Wenn dir unser Anliegen am Herzen liegt, teile diese Seite bitte in sozialen Medien, per E-Mail oder erzähle einfach deinen Freunden und deiner Familie davon. Aber bitte, #StayTheFuckHome.

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Hinweis: Diese Website stellt keine medizinische Beratung dar. Alle bereitgestellten Informationen dienen Interessierten als Empfehlung, die auf gesundem Menschenverstand, Best Practices und anekdotischen Beweisen basieren, um dich und deine Liebsten zu schützen. Es gibt keine Garantien oder wissenschaftliche Beweise, dass das Einhalten dieser Maßnahmen zu einer Reduzierung der Ausbreitung oder gar zum Ende der COVID-19 Pandemie führen wird. Weiter gibt es keine Garantie dafür, dass das Einhalten dieser Richtlinien einen wirksamen Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder irgendeinem anderen viralen oder bakteriellen Erreger bietet. Jegliche Informationen dieser Website wurde mit den besten Absichten und nach bestem Wissen und Gewissen zur Verfügung gestellt. Die Betreiber, Übersetzer und Unterstützer dieser Website können in keinem Fall für Schäden oder andere Haftungsansprüche in Anspruch genommen werden. Solltest du Bedenken oder Kommentare zu Informationen auf dieser Website haben, erreichst du uns gerne per E-Mail unter inquiry@staythefuckhome.com .

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Für fußnotenähnliche Erklärungen und Beweislieferungen siehe das ORIGINAL @ https://staythefuckhome.com/de/
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Beschlagwortet mit TAGS / LABELS: #StayTheFuckHome, COVID-19, SARS-CoV-2, 2019-nCoV, Wuhan Coronavirus, Corona-Virus, Pendemie, Pendemic,
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Dienstag 21. April 2020, 05:07, insgesamt 3-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit!“ – MM

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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[ Beitrag vom 30. März 2020, um ca. 01:30 Uhr ]

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Coronavirus-Sicherheitsstufe 3 jetzt auch in ganz Australien. Jeder der nicht unbedingt raus muß soll zu hause beiben. Nicht mehr als 2 Personen im öffentlichen sowie auch im privaten Bereich (ausgenommen größere Familien/Familenegruppen), und all das für die nächsten 6 Monate. Über 70-jährige sollten schon garnicht erst rausgehen. Und unbedingt ÜBERALL den vorgeschriebenen Abstand halten!
Aktuelle Nachrichten vom Australiens öffentlichrechtlichen Sender: ABC - RADIO NATIONAL:
https://www.abc.net.au/news/2020-03-30/coronavirus-live-updates-covid-19-latest-news-new-restrictions/12101046

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Dienstag 21. April 2020, 07:47, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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[ Beitrag vom 30. März 2020, um ca. 04:00 Uhr ]

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SÜDTIROL NEWS @ https://www.suedtirolnews.it/chronik/verstoss-gegen-corona-massnahmen-43-meraner-angezeigt

[ Meran in Italien; Region: Trentino-Südtirol - https://de.wikipedia.org/wiki/Meran ]
[ Merano in Italy, Region: Trentino-South Tyrol -
https://en.wikipedia.org/wiki/Merano ]


Mehrheit der Meraner hält sich daran

Verstoß gegen Corona-Maßnahmen: 43 Meraner angezeigt

Montag, 23. März 2020 | 16:09 Uhr

Meran – In Meran geht die Desinfektion der Stadt weiter. Wie bereits berichtet, haben die Stadtwerke vorgestern auf Anweisung der Gemeinde Meran und in Absprache mit der Gemeindeleitstelle für Zivilschutz begonnen, nachts (ab 19.00 Uhr) die Bürgersteige vor Apotheken, Wertstoffinseln und Bushaltestellen mit 50-prozentigem Wasserstoffperoxid, das in Wasser auf eine Konzentration von fünf Prozent verdünnt wird, zu desinfizieren. Die Reinigung wird in diesen Tagen fortgesetzt. Ebenso fortgeführt wird auf dem gesamten Gemeindegebiet der Straßenwaschdienst.

Coronavirus-Regeln: Mehrheit der Meraner hält sich daran

Seit der Einführung der Einschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Infektion haben die Beamtn der Stadtpolizei rund 600 Autofahrer und Fußgänger angehalten, um die Beachtung der Vorschriften zu kontrollieren. Davon 43 Bürger wurden dabei wegen Verstoßes gegen die Auflagen angezeigt. „Aber die große Mehrheit der Bevölkerung hält sich an die Vorgaben, die jetzt noch strikter geworden sind“, bestätigte Ortspolizei-Kommandant Fabrizio Piras.

Neu ist zum Beispiel, dass körperliche Aktivität – wie bisher allein und nicht in Gruppen – nur in einem Kreis von 200 Metern vom eigenen Wohnsitz erlaubt ist. Auch ist es für Menschen verboten, das eigene Gemeindegebiet zu verlassen. Wer sich dennoch bewegt – aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, oder weil er/sie sich in einer Notsituation befinden, muss eine Eigenerklärung bei sich haben.

Solche und weitere Informationen über die aktuelle Coronavirus-Lage und die Vorbeugemaßnahmen sind für alle wichtig und sollten möglichst verbreitet werden. Deshalb ist es hilfreich, dass genau diese Infos auch an Menschen mit Migrationshintergrund weitergegeben werden.

Informationen zur Covid-19-Situation in Italien finden sich
in 15 Sprachen auf der Homepage des Hochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) [ Siehe @ https://coronavirus.jumamap.com/it_it/ !! ], das mit dem Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen beauftragt ist.

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Ich konnte nichts – auch in Australien nichts! – in englischer Sprache finden, dass darüber Auskunft gäbe, dass alle Anweisungen über jeweilig neu eingeführte notwendige Maßnahmen auch, sofort, in vielen, vielen Fremdsprachen zur Verfügung stünden. Solche Anweisungen in Fremdsprachen sind m.M.n. in allen Ländern der Welt absolut notwendig - unabdingbar !!
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Dienstag 21. April 2020, 07:46, insgesamt 1-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit!“ – MM

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Martin MITCHELL
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[ Beitrag vom 5. April 2020 ]

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VERGIFTUNGSGEFAHR UND TOD!

Also bitte nicht selbst damit herumexperimentieren!

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Ivermectin soll als wirksames Medikament gegen Covid-19 fungieren

Australische Wissenschaftler veröffentlichen Forschungsergebnisse, in denen Ivermectin als hochwirksames Medikament gegen das Covid-19-Virus wirken soll.

[
QUELLE: Nau.ch (SCHWEIZ): https://www.nau.ch/news/ausland/ivermectin-soll-als-wirksames-medikament-gegen-covid-19-fungieren-65689114 ]

Ivermectin

Ivermectin soll die Viruslast in einer mit dem Covid-19-Virus infizierten Zellkultur bis zu 5'000 Mal reduzieren.

Das Wichtigste in Kürze

● Ivermectin soll als Gegenmittel zum Covid-19-Virus fungieren.

● Australische Wissenschaftler haben ihre Forschungsergebnisse nun präsentiert.

● Das Medikament reduziert nach 48 Stunden die RNA von Covid-19 um 99,8 Prozent.

Ivermectin soll, gemäss australischen Wissenschaftlern, hochwirksam gegen das Covid-19-Virus sein. Das antiparasitäre Medikament kann demnach die Viruslast in einer mit dem Covid-19-Virus infizierten Zellkultur bis zu 5'000 Mal reduzieren. Dies berichtete bereits «Diario AS».

Momentan gibt es so weit keinen Impfstoff und keine Behandlung gegen das Virus. Nun soll das Gegenmittel gefunden sein. Die Studie stammt vom Biomedicine Discovery Institute (BDI) der Monash University und dem Peter Doherty Institute of Infection and Immunity.

Die Wissenschaftler zeigen, dass Ivermectin die in der Zellkultur vorhandene virale Covid-19-RNA nach 24 Stunden um 93 Prozent reduziert. Nach 48 Stunden sollen sogar 99,8 Prozent der RNA abgebaut sein.

Beitrag von Lea Wurmet
Am 05. April 2020 - 03:56

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Ich persönlich bin sehr gut informiert. Ich habe noch viel, viel mehr Information zu Ivermectin / Avermectin; ist aber alles in Englisch.

VERGIFTUNGSGEFAHR UND TOD!

Also bitte nicht selbst damit herumexperimentieren!

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Dienstag 21. April 2020, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
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amaria
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Re: Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

Beitrag von amaria »

Hallo Martin!

Das Forum war tatsächlich längere Zeit nicht aufrufbar. Über die Gründe weiß ich auch nichts.

Ich habe deine Beiräge vermisst und hoffe, dass viele der Jüngeren sich die Zeit nehmen, um sich mit dem auseinanderzusetzen, was Heimkindern früher angetan wurde. Wenn Menschen in einem sozialen Beruf blind für Fehlentwicklungen und Grobheiten und Grausamkeiten werden, ist das schlimmer als in bereichen, wo es nur um Waren oder Geld geht.

Bei uns müssten sich mehr Erzieher aufraffen, um eine Ausweitung der Notbetreuung und eine baldige Öffnung der Kitas zu verhindern. Virologe Drosten warnt vor der Wucht einer neuerlichen Infektionswelle https://www.gmx.net/magazine/news/coron ... e-34631762 und Berliner Eltern haben einen Brandbrief, der ausblendet, dass es gerade in Berlin fatal wäre, wenn auf ihre fordernden Wünsche eingegangen würde. https://www.bz-berlin.de/berlin/corona- ... und-giffey

Herzliche Grüße nach Australien!

Angelika
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Ein schönes „Hallo!“ an »amaria«, in Deutschland von »Martin MITCHELL« in Australien; und „Danke!“ auch für die zwei beigefügten informativen Links.
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Dienstag 21. April 2020, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
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[ Beitrag vom 6. April 2020, um ca. 01:15 Uhr ]

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Extrem wichtig: Abstand halten! (und, wo möglich - m.M.n. - auch Masken tragen!)

m.M.n. "Husten"+"sprüht"+"6 Meter" - mindestens bis zu 6 Meter
möglicherweise aber bis zu 12 Meter und mehr !!

m.M.n. "Niesen"+"sprüht"+"8 Meter" - mindestens bis zu 8 Meter
möglicherweise aber bis zu 14 Meter und mehr !!

m.M.n. "Sprechen"+"sprüht"+"2 Meter" --- mindestens bis zu 2 Meter
möglicherweise aber bis zu 4 Meter und mehr !!

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GESUNDHEIT - „HATSCHI“

Nies-Tropfen fliegen mindestens zwölf Meter weit

Veröffentlicht am 14.04.2014 | Lesedauer: 2 Minuten

Von Sophia Weimer

[
QUELLE: https://www.welt.de/gesundheit/article126945394/Nies-Tropfen-fliegen-mindestens-zwoelf-Meter-weit.html ]


[ FOTO: Eine stark schniesende Person: „Beim Niesen fliegen die Tröpfchen. Bislang dachte man, dass sie das maximal zwei Meter weit tun. Forscher entdeckten jetzt, dass es Dutzende Meter sind – die Teilchen folgen einer bestimmten Bewegung“
„Quelle: picture alliance / dpa/gk/rh lof“ ]


In die Hand, den Ellenbogen oder ins Taschentuch: Beim Niesen fliegen die Krankheitserreger nur so durch die Luft. Forscher entdeckten: Die Tröpfchen wirbeln viel weiter und ganz anders als gedacht.

Ein „Hatschi“ hat weitreichendere Folgen als bislang gedacht. Das fanden Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) heraus und veröffentlichten eine Studie dazu im "
Journal of Fluid Mechanics" [ Siehe @ https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-fluid-mechanics/article/violent-expiratory-events-on-coughing-and-sneezing/475FCFCBD32C7DB6C1E49476DB7A7446 ]. Sie schreiben darüber, wie und wie weit die Tröpfchen inklusive Erregern durch die Luft fliegen. Das Team spricht vom „krankmachenden Fußabdruck des Niesers“.

Das Ergebnis der Wissenschaftler: Die Tropfen fliegen deutlich weiter als bislang angenommen durch die Luft. Die ganz kleinen Tröpfchen sogar bis zu 200 mal so weit, schreiben die Forscher. Das heißt für den Alltag: In die Hand, den Ellenbogen oder ein Taschentuch zu niesen ist noch wichtiger als gedacht.

Das Team um John Bush, Professor für angewandte Mathematik am MIT, zieht aber noch andere Schlussfolgerungen aus der Studie. Architekten und Ingenieure sollten – so steht es in einer
Pressemitteilung des MIT – Büros oder Krankenhäuser anders gestalten, die Luftzirkulation in Flugzeugen solle überdacht werden. Anhand der neuen Erkenntnisse über das Flug- und Verbreitungsverhalten der Erreger könnten dadurch Ansteckungen verringert werden [ Siehe @ http://news.mit.edu/2014/coughs-and-sneezes-float-farther-you-think .


Tröpfchen fliegen nicht einfach geradeaus

Denn die Forscher entdeckten: Die infektiösen Tröpfchen fliegen nicht einfach geradeaus. „Wenn Sie husten oder niesen, sehen Sie die Tröpfchen, oder Sie fühlen sie, wenn jemand Sie anniest“, wurde Bush in der Mitteilung zitiert. „Aber sie sehen die Wolke nicht, die unsichtbare Gasphase.“

Diese Gaswolke verlängere die Flugstrecke der Partikel, die in ihr schwebten. Die Teilchen sind also nicht komplett unabhängig voneinander. Ihr Zusammenspiel mit der Wolke mache den Unterschied und entscheide über die Flugbahn.

Eine wichtige Erkenntnis sei auch, so schreiben
John Bush [ Siehe @ http://math.mit.edu/~bush/ ] und Kollegen, dass die kleinen Teilchen viel weiter durch die Luft fliegen als die größeren. Sie wirbeln in der Gaswolke herum und werden so weit getragen, während die größeren Tropfen früher herausfallen.

Bislang sei man davon ausgegangen, dass ein Nieser höchstens zwei Meter weit reiche. Jetzt wisse man: Die kleinen Tröpfchen fliegen mindestens zwölf Meter, wenn nicht dutzende. Damit „sprengten“ sie die Größe normaler Räume, sagte Bush. Die Erreger würden also durch komplette Zimmer – und weiter – transportiert.

Für ihre Studie werteten die Wissenschaftler Videoaufnahmen von Niesern und Hustern aus. Außerdem nutzten sie Simulationen und mathematische Modelle.

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CoriNa
Schnuppernase
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Registriert: Freitag 1. November 2019, 11:59

Re: Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

Beitrag von CoriNa »

Guten Morgen,

Diese Zeit gerade ist gut wie sie ist: die Gruppen sind klein... Es soll so bleiben!
Diese Drängelei von den Vollzeiteltern, die um Haus und Urlaub bangen, zwingt mir keinerlei Verständnis ab.
Es hält uns Menschen doch flexibel, wenn wir uns immer mal wieder an andere Umstände anpassen müssen.

Eine Kita-Öffnung für Alleinerziehende und Kinder aus Problemfamilien (die Erzieher müssten die Familien doch kennen und benennen können) wäre gut und ok.
Andere müssen eben anders organisieren. Fertig aus.

Ich würde etwas Geschriebenes an Politiker unterstützen. Bin da aber (das merkt ihr schon) kein Talent. Ein Brief von mir würde mit Kopfschütteln an die Seite gelegt werden. :nene: Das bringt keine Erzieher vorwärts. Meine Talente liegen anders...

Also: wenn jmd etwas schreibt, ich unterschreibe!
(Oder wie könnten wir das sonst miteinander angehen?) :knuddel:
Viele Grüße von Corina
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

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[ Beitrag vom 6. April 2020, um ca. 10:15 Uhr ]

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[ QUELLE: DW - Deutsche Welle: https://www.dw.com/de/das-immunsystem-im-kampf-gegen-corona/a-52995923 ]

WISSEN & UMWELT

Das Immunsystem im Kampf gegen Corona

Ein zentraler Spieler bei der Bekämpfung des Coronavirus ist unser Immunsystem. Es schützt uns gegen den Eindringling, kann sogar hilfreich für die Therapie werden. Manchmal jedoch wendet es sich auch gegen uns.

[ … hier habe ich erst einmal viel von diesem sehr langen und informativen Artikel ausgelassen … ]
[
MAN KONSULTIERE DAS ORIGINAL ]


Wie kann man sich die Antikörper-Reaktion des Immunsystems zu Nutze machen?

Schon heute sammeln Forscher das Plasma von Menschen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 erfolgreich überstanden haben, und behandeln damit in begrenztem Umfang an COVID-19 erkrankte Patienten. Das zugrunde liegende Prinzip: Passive Immunisierung [ Siehe @ https://www.dw.com/de/mit-medikamenten-aus-antik%C3%B6rpern-gegen-corona/a-52804320 ]. Die hierzu durchgeführten Studien zeigen bislang positive Ergebnisse, wurden jedoch meist nur an wenigen Personen durchgeführt.

Bestenfalls setze man die passive Immunisierung erst dann ein, wenn das körpereigene Immunsystem eines Patienten bereits angefangen hat, gegen das Virus zu arbeiten, meint Achim Hörauf: "Je länger man die Patienten mit der Infektion alleine lassen kann, bevor man sie mit der passiven Immunisierung schützt, desto besser." Nur durch die aktive Immunisierung nämlich sei man auch längerfristig geschützt. Gleichzeitig sei es schwer, diesen Zeitpunkt zu erkennen.

Um zu untersuchen, ob ein Mensch am Coronavirus erkrankt ist, werden bislang PCR-Tests verwendet. Mit Hilfe einer PCR kann man nicht sagen, ob vermehrungsfähige Virus-RNA vorhanden ist oder nicht. Sie ist ein reiner Nachweis, ob überhaupt noch Virus vorhanden ist. Tot oder lebendig. Ein PCR-Test kann keine Aussage darüber treffen, ob unser Immunsystem bereits eingeschritten ist, wir also in der Vergangenheit Kontakt mit dem Virus hatten, Antikörper gebildet haben und nun geschützt sind. Forscher arbeiten daher an Tests, die unser Blut auf das Vorhandensein von Antikörpern untersuchen. Sie sind zum Beispiel in Singapur bereits in der Anwendung, stehen in den USA kurz vor Fertigstellung. Mit Hilfe dieser Tests könnte man endlich Übersicht in die
unklaren Fallzahlen [ Siehe @ https://www.dw.com/de/coronavirus-zahlenwust-was-bedeuten-all-die-zahlen/a-52791358 ] bringen. Zudem könnten Menschen, die Antikörper gegen das Virus entwickelt haben, beispielsweise im Gesundheitswesen "in vorderster Front" eingesetzt werden. In der Diskussion befindet sich sogar ein "Immunitätspass".


Kann man sich mehrmals mit Corona infizieren und/oder erkranken?

"Nach allem, was wir wissen, geht das nicht mit demselben Erreger", meint Achim Hörauf. Man könne sich zwar mit anderen Coronaviren oder Viren aus der SARS- oder MERS-Gruppe infizieren, wenn deren Spike-Proteine, anders aussehen, "was die derzeitige Epidemie betrifft, kann man davon ausgehen, dass die Personen, die COVID-19 durchgemacht haben, daran erst mal nicht mehr erkranken und das Virus auch nicht weiter übertragen."

Ab wann ist man nicht mehr ansteckend?

Eine Studie, durchgeführt an den ersten Corona-Patienten in Deutschland [ Siehe @ https://www.nature.com/articles/s41586-020-2196-x ], zeigte, dass sich ab Tag acht nach Symptombeginn keine vermehrungsfähigen Viren, die man in Zellkultur anzüchten kann, mehr finden lassen, auch wenn in der PCR noch bis zu 100.000 Genkopien pro Probe nachgewiesen werden können. Das könnte die bisherigen Empfehlungen zur Quarantäne in Zukunft verändern. Man könnte z.B. genesende Patienten dann früher aus Krankenhäusern entlassen, was die freie Bettenkapazität erhöhen könnte.

Nach Maßgabe des Robert-Koch-Instituts können Patienten bisher aus dem Krankenhaus entlassen werden, wenn sie innerhalb von 24 Stunden zwei negative PCR-Proben aus dem Rachenraum aufweisen. Falls sie einen schweren Verlauf hatten, sollten sie weitere zwei Wochen in der häuslichen Isolierung verbleiben. Für jede Entlassung, egal ob aus dem Krankenhaus oder häuslicher Isolierung, sollte man mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.


Warum reagieren Menschen unterschiedlich stark auf das Virus?

Während einige Menschen mit einer milden Erkältung davonkommen, werden andere beatmungspflichtig oder sterben sogar an SARS-Cov-2. Insbesondere Menschen mit vorbestehenden Erkrankungen sowie Ältere scheinen dem Virus häufiger unterlegen zu sein. Warum? Das ist die aktuell heißeste Frage [ Siehe @ https://www.dw.com/de/warum-sind-vorerkrankungen-so-gef%C3%A4hrlich/a-52916094 ].

Es werde noch eine sehr, sehr lange Zeit dauern, um die mechanistischen, biologischen Grundlagen zu verstehen, warum einige Menschen so viel schwerer betroffen sind als andere, sagte die Virologin Angela Rasmussen gegenüber "The Scientist". "Das Virus ist wichtig, aber die Wirtsantwort ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht wichtiger", meinte auch ihr Kollege Stanley Perlman gegenüber dem Magazin.

Stefan Meuer sieht in der unterschiedlichen Ausstattung und Aktivität unserer Immunsysteme ein grundlegendes Überlebensprinzip der Natur: "Wenn wir alle gleich wären, könnte ein und dasselbe Virus die ganze Spezies Mensch auf einmal ausrotten." Aufgrund der genetischen Spannbreite sei es ganz normal, dass einige Menschen an einer Viruserkrankung sterben, während andere diese noch nicht einmal bemerken.

Auch Achim Hörauf vermutet immunologische Varianten, die genetisch festgelegt sein könnten. Da man beim Coronavirus eine interstitielle Lungenentzündung beobachtet, stehe wahrscheinlich eine Überreaktion des Immunsystems im Vordergrund. Ebenso könne aber auch jeder Betroffene mit einer unterschiedlichen Dosis Virus beladen worden sein, was wiederum unterschiedliche Verläufe zur Folge hat. Und schließlich mache es einen Unterschied, wie robust Körper und Lunge sind.
Leistungssportler haben schlicht mehr Lungenvolumen als langjährige Raucher.

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Auf der gleichen Seite erscheinen weitere relevante Themen unter: „DIE REDAKTION EMPFIEHLT
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Ich noch einmal auf DAS MEDIKAMENT IVERMECTIN zurückkomme:

Erstmalig von mir erwähnt hier im
FORUM-FUER-ERZIEHER.DE-Forum am Dienstag, 21. April 2020, um 05:12 Uhr @ https://www.forum-fuer-erzieher.de/viewtopic.php?f=140&t=19631&p=71836#p71836
[ und, natürlich, aber auch schon von mir erwähnt an anderen Stellen im Internet Anfang-April 2020 ]

JETZIGE UPDATE-QUELLE: https://rtf1.de/news.php?id=25427 :

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DEUTSCHLAND & WELT:

Corona-Durchbruch im Labor: Kopflaus-Medikament Ivermectin tötet Covid-Virus binnen 48 Stunden

Forschern ist offenbar ein Durchbruch im Kampf gegen das Covid-Virus gelungen: Ivermectin, ein Mittel gegen Kopfläuse, tötet Coronaviren im Laborversuch binnen 48 Stunden ab. Lesen Sie alles Weitere hier:

Wissenschaftlern der australischen Monash-Universität ist offenbar ein Durchbruch im Kampf gegen das Corona-Virus gelungen: Im Laborversuch tötet das Kopflaus-Medikament Ivermectin Covid-19-Zellkulturen innerhalb von zwei Tagen ab.

"Wir haben herausgefunden, dass bereits eine einzige Dosis innerhalb von 48 Stunden die gesamte virale DNA entfernen kann", zitiert die Daily Mail Dr. Kylie Wagstaff vom Biomedicine Discovery Institute der Monash-Universität "Selbst schon nach 24 Stunden gab es eine signifikante Reduktion", sagte Wagstaff weiter.

Der Wirkstoff Ivermectin ist Wagstaff zufolge weltweit und umfangreich verfügbar [ und schon umfangreich weltweit im Einsatz seit 1975! - MM ]. Die Wissenschaftler sind nun dabei, vorklinische Tests und klinische Studien am Menschen durchzuführen, um die richtige Dosis des Medikaments für den Einsatz beim Menschen herauszufinden. Dies werde aber noch mindestens einen Monat in Anspruch nehmen.

Dr. Kylie Wagstaff weist auf der homepage ihres Institutes ausdrücklich darauf hin, dass das Medikament Ivermectin erst dann bei Menschen gegen Covid-19 eingesetzt werden kann, wenn die klinischen Tests an Menschen durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen sind: Dabei müsse auch die richtige Dosierung herausgefunden werden.

Ivermectin wird außer gegen Kopfläuse auch gegen Scabies (Krätze) und gegen die Flusskrankheit eingesetzt. Ivermectin hat sich bei In-Vitro-Versuchen auch als wirksam gegen HIV, Influenza, Dengue und den Zika-Virus erwiesen.

Die Medikamenten-Studie wurde als Gemeinschaftsprojekt vom Monash Biomedicine Discovery Institute und dem Peter Doherty Institute of Infection and Immunity durchgeführt.

Dr. Wagstaff und Professor Jans
begannen mit ihren Untersuchungen zur Wirksamkeit von Ivermectin gegen das Covid-19-Virus unmittelbar nachdem der Beginn der Pandemie bekannt geworden war.

Wagstaff hatte bereits im Jahr 2012 einen bahnbrechenden Durchbruch in der Ivermectin-Forschung erzielt: Damals hatte die Wissenschaftlerin zusammen mit Professor David Jans die antivirale Wirkung von Ivermectin entdeckt. Auch Jans und sein Team erforschen bereits seit mehr als 10 Jahren die Wirksamkeit von Ivermectin auf verschiedene Viren.

Das komplette Paper der Studie
(in englischer Sprache) findet sich hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0166354220302011

Die australische Monash-University zählt eigenen Angaben zufolge zu den Top 100 Universitäten weltweit. Das Monash Biopmedicine Discovery Institut wurde erst jüngst ins Leben gerufen. Eigenen Angaben zufolge bringt das Institut an der Monash-Universität über 120 internationale Forschungsteams zusammen, die mit "weltbester Technologie und Infrastruktur" unterstützt werden.

QUELLEN:
Daily Mail / PM Monash University / Science Direct

Ein Artikel der Prometheus.tv-Wissenschaftsredaktion im Verbund mit dem Recherchenetzwerk.BW

Erstveröffentlichung: 05.04.2020-23:01

Jüngste Aktualisierung: 06.04.2020-13:53

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Martin MITCHELL
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Ich kam hier aus welchem Grund auch immer von Australien aus (wo ich ansässig bin) für einige Zeit lang nicht ins Forum rein; konnte also aus diesem Grund nicht die von mir gewünschten Beiträge zeitnah hier tätigen. Ich werde dies aber jetzt in den nächsten paar Tagen soweit wie möglich versuchen nachzuholen.


[ Beitrag vom 8. April 2020, um ca. 02:00 Uhr ]

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Der folgende diesbezügliche Bericht versteckt sich hier in einem ganz, ganz langen Text:

QUELLE: WELT @ https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Drosten-empfiehlt-drei-Massnahmen-nach-der-Kontaktsperre.html :
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[ Dienstag, 7. April 2020 ]

Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte. Der Wirkstoff Remdesivir wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag [ 03.04.2020 ] festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative („Compassionate use“) empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.

In einem Bericht im Magazin renommierten "The New England Journal of Medicine" heißt es,
Remdesivir habe den Zustand eines Coronapatienten in den USA verbessert. Mehrere Studien dazu laufen, mehr als 700 Patienten haben das Medikament schon erhalten. Mediziner hoffen, dass schon im Laufe des Aprils erste Ergebnisse vorliegen.

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[ QUELLE: DW - Deutsche Welle: https://www.dw.com/de/gibt-es-l%C3%A4ngst-ein-medikament-gegen-das-neue-coronavirus/a-53028633 : ]

[ Permalink:
https://p.dw.com/p/3aVAX : ]

[ Montag, 6. April 2020 ]


MEDIZINISCHE STUDIEN


Gibt es längst ein Medikament gegen das neue Coronavirus?

Parallel zur Impfstoff-Entwicklung prüfen Ärzte weltweit, ob bereits vorhandene Wirkstoffe auch gegen SARS-CoV-2 helfen können. Das spart wertvolle Zeit und kann Leben retten.

Vielleicht muss ja gar kein neues Medikament gegen das neuartige Coronavirus SARS CoV-2 gefunden werden. Möglicherweise helfen auch bereits vorhandene Wirkstoffe gegen den COVID-19-Erreger.

Der Vorteil des "Repurposing" genannten Verfahrens ist offenkundig, denn bereits zugelassene oder entwickelte Medikamente umzufunktionieren, ist nicht nur günstiger, sondern vor allem viel schneller, weil man die langwierigen klinischen Testphasen abkürzen kann.

Zwar sind weltweit
mindestens 68 Impfstoffprojekte angelaufen [ Siehe @ https://www.dw.com/de/coronavirus-impfstoff-kommt-nicht-sehr-schnell/a-52635752 ], aber auch wenn noch in 2020 ein geeigneter Impfstoff gefunden wird, hält der deutsche Pharmaverband VfA Massenimpfungen selbst in Deutschland noch in diesem Jahr für unwahrscheinlich [ Siehe @ https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19 ]. Deshalb bleibt als Alternative nur entweder eine weitere monatelange Isolation oder eine Behandlung mit bereits vorhandenen oder entwickelten Wirkstoffen.

Welcher Wirkstoff oder welches Medikament auch immer am Ende am sinnvollsten gegen das neue Coronavirus eingesetzt wird: Zunächst müssen die nötigen Tests und Entscheidungen der Arzneimittelbehörden abgewartet werden.


Eindringlich warnen alle Experten vor möglichen Nebenwirkungen, erst recht bei einer Selbstmedikation ohne Abstimmung mit einem Arzt!

Also bitte abwarten und nicht aus Angst einfach irgendein Medikament schlucken!

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Dem folgen in dieser umfangreichen Abhandlung IM ORIGINAL detailierte Erklärungen zu diesem Medikament Remdesivir und anderen weiteren Medikamenten, die Wissenschaftler momentan weltweit zur Bekämpfung von Coronavirus ausprobieren und limitiert anwenden. Zu diesen Abhandlungen – IM ORIGINAL – gehören auch verschiedene relevante Videos.
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Martin MITCHELL
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Ich kam hier aus welchem Grund auch immer von Australien aus (wo ich ansässig bin) für einige Zeit lang nicht ins Forum rein; konnte also aus diesem Grund nicht die von mir gewünschten Beiträge zeitnah hier tätigen. Ich werde dies aber jetzt in den nächsten paar Tagen soweit wie möglich versuchen nachzuholen.


[ Beitrag vom 11. April 2020, um ca. 02:45 Uhr ]

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Ich danke einem aufmerksamen Boardnutzer ( »JW1HAL« / Jan ) in einem anderen Forum, in einem Heimkinder-Forum, für seinen überaus wichtigen Hinweis vom Freitag, 10. April 20202, um 06:28 Uhr, im KINDER-HEIM.DE-Forum @ http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=207800#post207800 !! :

POLITIK / UMWELT - 07. April 2020

COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen

Es gibt keine berechtigte Ausrede diesen umfangreichen Artikel nicht zu lesen und eingehenst zu studieren! Jeder nehme sich unbedingt die Zeit dazu! Niemand wird es bereuen dies getan zu haben! :

HIER WIRD ALLES GESAGT WAS JEDER WISSEN SOLLTE !!! :

Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers :
ein Gastkommentar ( sehr langer Text ) :


Abhandlung von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt :

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/

Nur schade dass dieser Artikel nicht auch in Englisch zur Verfügung steht.

Aber vielleicht steht er ja doch auch irgendwo in Englisch sowie auch noch in weiteren anderen Fremdsprachen zur Verfügung. Falls jemand etwas darüber weiß bitte Bescheid geben.

Diesem Artikel folgt ein intensives ebenso spannendes INTERVIEW AM SONNTAG, 9. APRIL 2020 mit Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt, das ebenso in voller Länge @ https://www.mittellaendische.ch/2020/04/09/covid-19-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen-das-interview/ zur Verfügung steht.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul R. Vogt

• Facharzt FMH für allgemeine Chirurgie, Herz- und Gefässchirurgie.
• Initiator und Präsident von „EurAsia Heart – A Swiss Medical Foundation“ (
http://www.eurasiaheart.com )
• Schweizerischer, Deutscher, Russischer und Ukrainischer Facharzt für Herz- und Gefässchirurgie
• Consultant für Herz- und Gefässchirurgie, Hirslanden-Gruppe, Klinik Im Park, Zürich, Schweiz
• Senior Consultant, Klinik für Herz- und thorakale Gefässchirurgie, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz

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[ Beitrag vom 13. April 2020, um ca. 03:40 Uhr ]

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Corona-Virus-Crisis --- South Australia in particular (where I live) seems to have everything under effective control.

Australian National Broadcaster: ABC-News @
https://www.abc.net.au/news/2020-04-11/trial-to-test-if-tuberculosis-vaccine-boosts-covid-19-immunity/12142230 :

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Clinical trial to test if tuberculosis vaccine can be used to boost immunity against COVID-19

By Camron Slessor
Updated yesterday Saturday, 11th April 2020, at 11:12 pm


A clinical trial for hundreds of frontline health workers in South Australia [SA] will test if a vaccine normally used to combat tuberculosis could be used to boost immunity against COVID-19.

About 500 hospital staff will take part in the trial that health authorities hope will provide evidence in the fight against coronavirus, as well as any future responses to novel viral outbreaks.

The South Australian Health and Medical Research Institute (SAHMRI) has been researching the effects of the vaccine, known as the
Bacille Calmette-Guerin vaccine (BCG), for some time.

SAHMRI executive director Professor Steven Wesselingh said
it was designed to protect against tuberculosis an infectious bacterial disease that mainly affects the lungs and is also a common treatment for bladder cancer patients.

However, he said
it had also been shown to boost immunity against other infections, giving authorities hope it may work to boost coronavirus immunity.

"Trial participants, who will be randomly allocated to either receive the vaccine or be in a control group, will be monitored for symptoms and receive testing where indicated," he said.

"The trial will provide key evidence that
could prove invaluable in both the current fight against COVID-19 and future novel viral outbreaks."

Professor Wesselingh said the
BCG vaccine could also boost human "frontline" immunity, which he said trains the immune system to respond to germs with "greater intensity".

SA Health confirmed just one further positive case of coronavirus in the state on Saturday [11.04.2020].

It comes after seven cases were confirmed on Friday [10.04.2020], with the total number of cases in SA now sitting at 429.

Chief public health officer Nicola Spurrier said more than half of those cases had now recovered, with 225 recoveries so far.

There are 15 people being treated in hospital, including seven in intensive care.

Four people have died in South Australia to date.

Dr Spurrier said further investigations by SA Health into clusters at the Barossa Valley and the Adelaide Airport had helped them to link more cases.

She said the airport cluster now had 34 cases linked, with 18 from people working in the baggage handler area, three other Qantas workers in the airport, as well as 13 close contacts.

She said SA Health was now working to get more detail from Qantas [Airline] about the movement and location of its workers to get on top of the cluster.

There are two clusters linked to 40 people in the Barossa Valley wine region [60km to 70km north of Adelaide], and authorities are still urging people to avoid travelling to and from the area.

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Ich kam hier aus welchem Grund auch immer von Australien aus (wo ich ansässig bin) für einige Zeit lang nicht ins Forum rein; konnte also aus diesem Grund nicht die von mir gewünschten Beiträge zeitnah hier tätigen. Ich werde dies aber jetzt in den nächsten paar Tagen soweit wie möglich versuchen nachzuholen.


[ Beitrag vom 13. April 2020, um ca. 05:45 Uhr ]

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QUELLE: https://de.euronews.com/2020/04/03/turberkulose-covid :
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WELT

Zufall? Länder mit Turberkulose-Impfpflicht haben weniger Covid-Tote

Von Marta Rodriguez Martinez & Alexandra Leistner mit ap, afp
• Zuletzt aktualisiert: 03/04/2020

Warum gibt es in manchen Ländern eine sehr hohe Sterblichkeitsrate nach Infektion mit dem Coronavirus und in anderen scheinen zwar viele zu erkranken, aber nur wenige Menschen sterben an Covid-19?

Diese rätselhafte Diskrepanz der Zahlen erklärt sich möglicherweise durch
die universelle Anwendung eines Impfstoffs, der seit Jahrzehnten gegen Tuberkulose eingesetzt wird - oder auch nicht.

Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen den Ländern, in denen die
Tuberkuloseimpfung Bacillus Calmette-Guerin (BCG) Pflicht ist, und den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus.

Ein breiter Schutz - aber auch bei SARS-CoV-2?

"Es gibt Berichte, dass
der BCG-Impfstoff einen breiten Schutz gegen Atemwegsinfektionen bieten kann", erklärt Gonzalo Otazu, Forscher am New Yorker Institute of Technology und einer der Autoren der Studie, bei Twitter. "Wir haben uns also die Daten angesehen: Länder, die nie einen universellen BCG-Impfstoff eingeführt haben, wurden von COVID-19 hart getroffen, mit einer hohen Zahl von Todesfällen".

Otazu vergleicht die Politik bezüglich der Anwendung von Tuberkuloseimpfstoffen in Italien, das mit 13.915 die höchste Zahl von Todesfällen durch COVID-19 aufweist, mit der Japans, das nur 63 Todesfälle und weniger strenge Eindämmungsmaßnahmen hat. In Italien bestand nie
eine universelle Impfpflicht, in Japan dagegen gibt es sie.

Dies könnte auch den Unterschied zwischen den Auswirkungen des Coronavirus in West- und Osteuropa erklären.
Der Tuberkuloseimpfstoff wird in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR) in großem Umfang weiterhin eingesetzt.

Klinische Studien beginnen

In mehreren Ländern erforschen Wissenschaftler jetzt, ob sich dieser Zusammenhang in klinischen Studien bestätigen lässt.
In Deutschland soll eine großangelegte Studie an mehreren Kliniken durchgeführt werden.

Der von Forschern des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie
gegen Tuberkulose entwickelte Impfstoff-Kandidat VPM1002 soll älteren Menschen sowie Beschäftigten im Gesundheitswesen gespritzt werden, um herauszufinden, ob er auch bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 wirksam ist.

Zwar könne der Impfstoff nicht als direkte Impfung gegen das Coronavirus eingesetzt werden, wie das Max-Planck-Institut mitteilte, jedoch hoffen die Forscher eine Lösung zu finden, mit der die Zeit bis eine entsprechende Impfung auf dem Markt ist, überbrückt werden kann.

Ähnliche Tests werden in den Niederlanden und Großbritannien durchgeführt.

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BCG auch die grundlegende Immunkapazität des Körpers und hilft ihm, stärker auf Keime zu reagieren.

- Nigel Curtis -
Australischer Virologe

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Auch ein australisches Forschungsteam gab am Freitag [10.04.2020] bekannt, dass es mit
groß angelegten Tests des Tuberkulose-Impfstoffs begonnen hat, um herauszufinden, ob er Gesundheitspersonal vor dem Coronavirus schützen kann.

An der klinischen Studie werden etwa 4000 australische Krankenhausmitarbeiter teilnehmen, um zu sehen, ob der Impfstoff die Symptome von Covid-19 reduzieren kann, sagten Forscher des Murdoch-Instituts in Melbourne.

"Obwohl er ursprünglich für Tuberkulose entwickelt und immer noch mehr als 130 Millionen Babys pro Jahr verabreicht wird,
steigert BCG auch die grundlegende Immunkapazität des Körpers und hilft ihm, stärker auf Keime zu reagieren", so die Forscher in einer Erklärung.

"Wir erwarten eine Verringerung der Häufigkeit und des Schweregrades der Covid-19-Symptome bei Gesundheitsfachkräften, die mit
BCG geimpft wurden", erklärte der Leiter des Forschungsteams, Nigel Curtis.

Ein Jahrhunderte alter Impfstoff

Französische Wissenschaftler begannen 1908 mit der Entwicklung von BCG, das 1921 eingeführt wurde. Der Name BCG, Bacillus Calmette-Guerin geht auf die beiden beteiligten Bakteriologen Albert Calmette und Camille Guerin zurück.

Tuberkulose wird durch ein Bakterium verursacht, das die Lungen angreift und sich durch engen Kontakt mit einer infizierten Person beim Niesen oder Husten verbreitet - ähnlich wie das Coronavirus.

Besonders
nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Impfung großflächig eingesetzt, als in den 1950er Jahren große, spezialisierte Krankenhäuser für die Behandlung von Patienten mit der Krankheit eingerichtet wurden.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizieren sich jährlich 10 Millionen Menschen mit Tuberkulose und 1,5 Millionen Menschen sterben an den Folgen der Krankheit.

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[ Beitrag vom 13. April 2020, um ca. 05:45 Uhr ]

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QUELLE: https://de.euronews.com/2020/04/03/turberkulose-covid :
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WELT

Zufall? Länder mit Turberkulose-Impfpflicht haben weniger Covid-Tote

Von Marta Rodriguez Martinez & Alexandra Leistner mit ap, afp
• Zuletzt aktualisiert: 03/04/2020

Warum gibt es in manchen Ländern eine sehr hohe Sterblichkeitsrate nach Infektion mit dem Coronavirus und in anderen scheinen zwar viele zu erkranken, aber nur wenige Menschen sterben an Covid-19?

Diese rätselhafte Diskrepanz der Zahlen erklärt sich möglicherweise durch
die universelle Anwendung eines Impfstoffs, der seit Jahrzehnten gegen Tuberkulose eingesetzt wird - oder auch nicht.

Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen den Ländern, in denen die
Tuberkuloseimpfung Bacillus Calmette-Guerin (BCG) Pflicht ist, und den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus.

Ein breiter Schutz - aber auch bei SARS-CoV-2?

"Es gibt Berichte, dass
der BCG-Impfstoff einen breiten Schutz gegen Atemwegsinfektionen bieten kann", erklärt Gonzalo Otazu, Forscher am New Yorker Institute of Technology und einer der Autoren der Studie, bei Twitter. "Wir haben uns also die Daten angesehen: Länder, die nie einen universellen BCG-Impfstoff eingeführt haben, wurden von COVID-19 hart getroffen, mit einer hohen Zahl von Todesfällen".

Otazu vergleicht die Politik bezüglich der Anwendung von Tuberkuloseimpfstoffen in Italien, das mit 13.915 die höchste Zahl von Todesfällen durch COVID-19 aufweist, mit der Japans, das nur 63 Todesfälle und weniger strenge Eindämmungsmaßnahmen hat. In Italien bestand nie
eine universelle Impfpflicht, in Japan dagegen gibt es sie.

Dies könnte auch den Unterschied zwischen den Auswirkungen des Coronavirus in West- und Osteuropa erklären.
Der Tuberkuloseimpfstoff wird in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR) in großem Umfang weiterhin eingesetzt.

Klinische Studien beginnen

In mehreren Ländern erforschen Wissenschaftler jetzt, ob sich dieser Zusammenhang in klinischen Studien bestätigen lässt.
In Deutschland soll eine großangelegte Studie an mehreren Kliniken durchgeführt werden.

Der von Forschern des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie
gegen Tuberkulose entwickelte Impfstoff-Kandidat VPM1002 soll älteren Menschen sowie Beschäftigten im Gesundheitswesen gespritzt werden, um herauszufinden, ob er auch bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 wirksam ist.

Zwar könne der Impfstoff nicht als direkte Impfung gegen das Coronavirus eingesetzt werden, wie das Max-Planck-Institut mitteilte, jedoch hoffen die Forscher eine Lösung zu finden, mit der die Zeit bis eine entsprechende Impfung auf dem Markt ist, überbrückt werden kann.

Ähnliche Tests werden in den Niederlanden und Großbritannien durchgeführt.

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BCG auch die grundlegende Immunkapazität des Körpers und hilft ihm, stärker auf Keime zu reagieren.

- Nigel Curtis -
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Auch ein australisches Forschungsteam gab am Freitag [10.04.2020] bekannt, dass es mit
groß angelegten Tests des Tuberkulose-Impfstoffs begonnen hat, um herauszufinden, ob er Gesundheitspersonal vor dem Coronavirus schützen kann.

An der klinischen Studie werden etwa 4000 australische Krankenhausmitarbeiter teilnehmen, um zu sehen, ob der Impfstoff die Symptome von Covid-19 reduzieren kann, sagten Forscher des Murdoch-Instituts in Melbourne.

"Obwohl er ursprünglich für Tuberkulose entwickelt und immer noch mehr als 130 Millionen Babys pro Jahr verabreicht wird,
steigert BCG auch die grundlegende Immunkapazität des Körpers und hilft ihm, stärker auf Keime zu reagieren", so die Forscher in einer Erklärung.

"Wir erwarten eine Verringerung der Häufigkeit und des Schweregrades der Covid-19-Symptome bei Gesundheitsfachkräften, die mit
BCG geimpft wurden", erklärte der Leiter des Forschungsteams, Nigel Curtis.

Ein Jahrhunderte alter Impfstoff

Französische Wissenschaftler begannen 1908 mit der Entwicklung von BCG, das 1921 eingeführt wurde. Der Name BCG, Bacillus Calmette-Guerin geht auf die beiden beteiligten Bakteriologen Albert Calmette und Camille Guerin zurück.

Tuberkulose wird durch ein Bakterium verursacht, das die Lungen angreift und sich durch engen Kontakt mit einer infizierten Person beim Niesen oder Husten verbreitet - ähnlich wie das Coronavirus.

Besonders
nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Impfung großflächig eingesetzt, als in den 1950er Jahren große, spezialisierte Krankenhäuser für die Behandlung von Patienten mit der Krankheit eingerichtet wurden.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizieren sich jährlich 10 Millionen Menschen mit Tuberkulose und 1,5 Millionen Menschen sterben an den Folgen der Krankheit.

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