Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Martin MITCHELL
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Corona-Virus-Krise. ----- Nichts bezüglich dem Coronavirus und seiner Bekämpfung ist garantiert! – Die Krise ist noch lange nicht vorbei!

Um noch einmal auf den Inhalt meines vorherigen Beitrags vom Donnerstag, 28. Mai 2020, um 09:47 Uhr, in diesem Thread @ https://www.forum-fuer-erzieher.de/viewtopic.php?p=72701#p72701 zurückzukommen :

Ich nehme garantiert keine Sorte aktueller
Tabletten, die die Pharmakologie und Toxikologie Hydroxychloroquin nennt, die in Deutschland rezeptpflichtig sind (und auch in den meisten anderen Ländern der Welt rezeptpflichtig sind!) und die gewöhnlich vorsorglich gegen Malaria verschrieben werden (zur Einnahme bevor man in ein Malariagebiet reist). Ich selbst will auch garnicht Hydroxychloroquin nehmen, und auch überhaupt nicht anderen Leuten empfehlen.

Ich bin nur für mein eigenes Tun und Handeln mir selbst gegenüber verantwortlich!

Was andere Personen tun unterliegt ihrer Eigenverantwortung!

Ich übernehme keine Verantwortung für sie!

Jeder entscheide für sich selbst, und am besten noch konsultiere ihren/seinen Hausarzt bezüglich solcher Dinge.

Ich selbst nehme seit über zwei Monaten schon einmal täglich eine klitzekleine Dosis Chinin enthalten in 300ml Indian Tonic-Wasser mit 20ml Traubensaftkonzentrat.

Ich berichte in meinem vorherigen diesbezüglichen Beitrag nur zum PRO und KONTRA der Einnahme meinerseits von Chinin.

Zu anderen Punkten, Wissenschaftler und Mediziner haben bisher nur feststellen können:


Eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus schließt eine weitere Infektion nicht aus!

Auch jemand der
(anfänglich) keine Symptome hat und auch jemand der zu keiner Zeit Symptome aufweist (aufweisen wird) – kann mit dem Coronavirus infiziert und ansteckend sein.

Mehr Männer als Frauen sind (in der ganzen Welt) bisher am Coronavirus verstorben.

Nichts bezüglich dem Coronavirus und seiner Bekämpfung ist garantiert! – Die Krise ist noch lange nicht vorbei!

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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit!“ – MM

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Martin MITCHELL
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Corona-Virus ----- Was die Übertragbarkeit und den Schweregrad betrifft, so hat sich daran nichts geändert!

The European - DAS DEBATTEN MAGAZIN

WHO warnt: Coronavirus verliert nicht an Kraft

https://www.theeuropean.de/admin/who-warnt-coronavirus-verliert-nicht-an-kraft/ :
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Wir dürfen die Gefahr durch Covid-19 nicht kleinreden

WirtschaftsKurier 2.06.2020 - Europa, Gesellschaft & Kultur, Medien

Die WHO weist die Aussage eines italienischen Arztes zurück, der am Montag behauptet hat, dass Covid-19 „klinisch nicht mehr existiert“. Das ist falsch, so die WHO: Corona bleibt gefährlich und verliert nicht an Kraft, so die "South China Morning Post".

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, lobte am Montag den “immensen” Beitrag der Vereinigten Staaten zur globalen Gesundheit und drängte auf eine Fortsetzung der guten Beziehungen trotz des Schrittes von Präsident Donald Trump, aus dem UN-Gremium auszutreten.

Trump sagte am Freitag, er werde die Beziehungen zur WHO abbrechen und beschuldigte sie, während der globalen Coronavirus-Krise zu einer Marionette Chinas zu werden.


Die Experten der Gesundheitsbehörde und eine Reihe anderer Wissenschaftler sagten am Montag ebenfalls, dass es keine Beweise für die Behauptung eines hochrangigen italienischen Arztes gebe, dass das Coronavirus, das hinter der Covid-19-Pandemie steckt, an Wirksamkeit verloren habe.

Professor Alberto Zangrillo, Leiter der Intensivstation des italienischen San-Raffaele-Krankenhauses in der Lombardei, das die Hauptlast des italienischen Ausbruchs trug, sagte am Sonntag im Staatsfernsehen, dass das neue Coronavirus “klinisch nicht mehr existiert”.

Die WHO-Epidemiologin Maria Van Kerkhove sowie mehrere andere Experten für Viren und Infektionskrankheiten sagten jedoch, dass Zangrillos Äußerungen nicht durch wissenschaftliche Beweise belegt seien.

Es gebe keine Daten, die zeigen würden, dass sich das neue Coronavirus signifikant verändert, weder in der Form der Übertragung noch in der Schwere der Krankheit, die es verursacht, sagten sie.

"Was die Übertragbarkeit und den Schweregrad betrifft, so hat sich daran nichts geändert", sagte Van Kerkhove gegenüber Reportern.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Viren bei ihrer Ausbreitung mutieren und sich anpassen, und die Debatte am Montag zeigt, wie Wissenschaftler das neue Virus überwachen und verfolgen.

Die Covid-19-Pandemie hat bisher mehr als 370'000 Menschen getötet und weltweit mehr als 6 Millionen infiziert.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sonntag 7. Juni 2020, 12:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Corona-Virus Covid 19 ----- Welches Medikament könnte nach einer Infektion mit dem Virus zu einer schnellen Genesung beitragen?

GOOGLE-SUCHE: "Russland"+"Avifavir"+"Avigan"+"Favipiravir"+"Medikament" :
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DE24 NEWS

https://www.de24.news/2020/06/russland-genehmigt-medikament-zur-behandlung-von-covid-19-krankenhaeusern-zur-verwendung-im-juni.html

Aktuelle Nachrichten


Russland genehmigt Medikament zur Behandlung von Covid-19, in Krankenhäusern zur Verwendung im Juni

Juni 1, 2020

[ FOTO: Herstellung in Russland von Tabletten zur Bekämpfung des Coronavirus ]

Fertige Tabletten laufen am Montag, dem 18. Mai 2020, in einem Werk in Khimki, Russland, während der Herstellung des
antiviralen Arzneimittels Favipiravir, eines Joint Ventures zwischen dem russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und der ChemRar-Gruppe, über die Kanäle einer Verpackungsmaschine.

Bloomberg


Russland hat ein Anti-Influenza-Medikament zur Behandlung von Covid-19 zugelassen und wird nach Angaben des russischen Staatsfonds (RDIF) ab Juni Kurse des Medikaments Avifavir an Krankenhäuser liefern.

RDIF hat die Entwicklung und Produktion des Arzneimittels in Russland finanziert, das auf
Favipiravir basiert, einem Anti-Influenza-Medikament, das erstmals in Japan unter dem Namen Avigan in einem 50: 50-Joint Venture mit dem russischen Pharmaunternehmen ChemRar entwickelt wurde.

Vorläufige Studien schienen zu zeigen, dass es die Erholungszeiten für Patienten mit Covid-19 verkürzen könnte. Die letzte Phase der klinischen Avifavir-Studien mit 330 Patienten ist noch nicht abgeschlossen, teilten RDIF und ChemRar am Montag [01.05.2020] mit. Das russische Gesundheitsministerium hat jedoch bereits am Samstag [30.04.2020] vorübergehend die Verwendung des Arzneimittels als Coronavirus-Behandlung genehmigt.

„Es ist ein großer, großer Schritt nach vorne“, sagte RDIF-CEO Kirill Dmitriev am Montag [01.05.2020] gegenüber [US-Sender] CNBC.

„Wir glauben, dass es derzeit nur
zwei wirklich wirksame antivirale Medikamente gegen das Virus gibt, nämlich Remdesivir, das von den USA hergestellt wird, und dieses Favipiravir, das ebenfalls vielversprechend ist“, sagte er gegenüber [US-Sender] CNBCs Squawk Box Europe.

RDIF und die ChemRar-Gruppe gaben am Montag [01.05.2020] mit bekannt, dass sie im Juni 60'000 Avifavir-Kurse an russische Krankenhäuser liefern werden. Damit wurde RDIF als eine der weltweit ersten zugelassenen Coronavirus-Behandlungen beworben.

Avifavir ist Russlands erstes Covid-19-Medikament und hat in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten mit Coronavirus gezeigt. Avifavir hat eine Zulassungsbescheinigung vom Gesundheitsministerium der Russischen Föderation erhalten. Damit ist Avifavir das erste Medikament auf Favipiravir-Basis in der Welt für die Behandlung von Covid-19 zugelassen“, sagten sie in der Erklärung.

Laut Daten aus einer früheren klinischen Studie mit dem Medikament wurden 65% der 40 Patienten nach fünf Behandlungstagen negativ auf Coronavirus getestet, was doppelt so hoch war wie in der Standardtherapiegruppe, sagten RDIF und ChemRar im letzten Monat.

Russland hat mit 405'843 nach Angaben der Johns Hopkins University die dritthöchste Anzahl bestätigter Coronavirus-Fälle weltweit. Die offizielle Zahl der Todesopfer bleibt jedoch mit 4'693 niedrig.

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Bloomberg

Russian Health Ministry Approves Anti-Coronavirus Drug Avifavir

Ilya Khrennikov [ 31.05.2020 ]

http://www.msn.com/en-au/news/coronavirus/russian-health-ministry-approves-anti-coronavirus-drug-avifavir/ar-BB14QaWj?li=AAgfYrC&ocid=UE01DHP#image=BBZAQhA|2

[ PHOTO: WHITE TABLETS: "Uncoated tablets sit in a container following pressing during the manufacture of the Favipiravir antiviral medicine, a joint venture between the Russian Direct Investment Fund (RDIF) and ChemRar group, at a plant in Khimki, Russia, on Monday, May 18, 2020. Russia’s sovereign wealth fund says clinical trials for an antiviral medicine to treat coronavirus patients that it backs has shown potential." ]

(Bloomberg) – Russia’s Health Ministry granted a temporary registration certificate to
the country’s first Covid-19 medicine, a generic version of the Japanese flu drug Avigan, the country’s wealth fund said in statement.

As the coronavirus continues to spread, upending economies and life around the world, drug companies have been racing to develop treatments and vaccines.


Avifavir, developed by a joint venture of the Russian Direct Investment Fund and ChemRar Group, is designed to disrupt the novel coronavirus’s ability to reproduce and has proven effective in clinical trials.

While an international researcher of the drug has sounded a note of caution -- joining scientists around the world who have tried to manage expectations of new treatments until they’ve been thoroughly tested -- the head of the wealth fund said it was a potential breakthrough.

"
Avifavir is not only the first antiviral drug registered against coronavirus in Russia, but it is also perhaps the most promising antiCovid-19 drug in the world" Kirill Dmitriev, CEO of the Russian Direct Investment Fund, said in the statement late Saturday. "It was developed and tested in clinical trials in Russia in an unprecedentedly short period of time, enabling Avifavir to become the first registered drug based on Favipiravir in the world."

Avifavir is a generic version of Fujifilm Holdings Corp.’s Avigan, which in a non-randomized Chinese study in March resulted in the faster clearance of the virus than when using an anti-HIV drug. Companies around the world are considering producing it, with Glenmark Pharmaceuticals currently conducting Phase 3 clinical trials in India that might be completed as early as July.

Yohei Doi, the lead researcher on a trial of the
Japanese antiviral Avigan to treat Covid-19, said it’s too early to make a call on whether the drug works or not, and patients are still being enrolled.

Russia has recorded the world’s third-highest number of Covid-19 infection cases, according to Johns Hopkins University’s research center. Russian cases exceeded 405'000 on Sunday, while the reported death toll remains relatively low among some of the world’s largest countries, at 4'693.

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WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Favipiravir :

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Favipiravir (synonym T-705) ist ein Virostatikum, das als Avigan zur oralen Behandlung von Infektionen mit verschiedenen RNA-Viren verwendet wird. Es gehört, wie auch die strukturell verwandten Virostatika T-1105 und T-1106, zu den Pyrazincarboxamiden.[3] Favipiravir wurde während der Ebolafieber-Epidemie 2014 ohne die üblicherweise notwendige Arzneimittelzulassung an Menschen eingesetzt.

[ ……… ]

Therapeutische und experimentelle Verwendung


Favipiravir wurde von Toyama Kagaku Kōgyō entwickelt, einer Tochterfirma der Fujifilm Holdings, und 1999 patentiert. Favipiravir wurde ursprünglich in Japan als Grippemedikament (Handelsname: Avigan) entwickelt, wobei die Arzneimittelzulassung beschränkt wurde auf die Behandlung der Influenza mit neuartigen Virenstämmen, die nicht auf die gängigen Virostatika ansprechen; wegen der in vielen Spezies beobachteten teratogenen (fruchtschädigenden) Wirkung ist es zudem in der Schwangerschaft kontraindiziert[20] Während der Ebolafieber-Epidemie 2014 bot Japan der WHO an, bei Bedarf Favipiravir zu liefern.[21] Am 4. Oktober 2014 wurde eine französische Krankenschwester der Médecins Sans Frontières mit Favipiravir behandelt und überlebte eine Infektion mit Ebolaviren, die sie sich in Liberia zugezogen hatte.[22] Die Weltgesundheitsorganisation schrieb in einer Stellungnahme, dass es im Zuge der Ebolafieber-Epidemie 2014 ethisch akzeptabel sei, präventive oder therapeutische Arzneimittel ohne Nachweis der Wirksamkeit im Menschen bei ebendiesen einzusetzen, wenn in Tierversuchen vielversprechende Ergebnisse gezeigt werden konnten.[23]

Im Februar 2020 wurde Favipiravir in China in einer ersten nicht randomisierten Doppelblindstudie an 80 Patienten als antivirale Therapie gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.[24][25] In einer weiteren Studie, in der Favipiravir gegen das virostatische Präparat Arbidol (Umifenovir) an jeweils rund 120 Patienten verglichen wurde, zeigte Favipiravir eine signifikante Verbesserung.[26] Rund 71 Prozent der moderat erkrankten Patienten, denen Favipiravir gegeben wurde, hatten sich – teils unter schweren Nebenwirkungen – nach sieben Tagen erholt. Bei dem im Vergleich dazu eingesetzten Arbidol waren es knapp 56 Prozent. In einer kleineren Gruppe von zu Beginn der Therapie schwerkranken Patienten zeigte sich kein deutlicher Unterschied.[27] Die Ergebnisse dieser Studie werden jedoch bezweifelt.[26] Favipiravir hat zuvor im Februar 2020 in China die Zulassung zu klinischen Tests zur Evaluierung der Wirksamkeit bei COVID-19 erhalten.[28]

Avigan (Favipiravir) gehört zu den Arzneimitteln, für die das Bundesministerium für Gesundheit im April 2020 die zentrale Beschaffung zur Behandlung infizierter und schwer erkrankter COVID-19-Patienten in Deutschland eingeleitet hat. Da es sich bei einer Covid-19-Therapie um einen individuellen Heilversuch ohne klinischen Wirksamkeitsnachweis handele, solle der Einsatz vorrangig bei schweren Verlaufsformen patientenindividuell erwogen werden.[29]

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Man konsultiere die aktuellen Fußnoten bitte im ORIGINAL @ https://de.wikipedia.org/wiki/Favipiravir (zuletzt bearbeitet: 19. April 2020 um 01:01 Uhr).
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Martin MITCHELL
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Corona-Virus-Gefahr ----- Wie diese Pandemie am besten unter Kontrolle zu bringen ist!

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Absolutely amazing and surprising! = Absolut erstaunlich und überraschend! :

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International - Coronavirus - Corona: Vietnam brachte das Virus unter Kontrolle

[ FOTO: „Das Nachtleben in Vietnam läuft wieder – ohne Social Distancing. bild: epa]

Watson ℅ FIXXPUNKT AG, Zürich, Schweiz @ https://www.watson.ch/international/coronavirus/443456318-corona-vietnam-brachte-das-virus-unter-kontrolle

02.06.20, 14:45 | 03.06.20, 14:09

Reto Fehr

95 Millionen Einwohner, 328 Fälle, 0 Tote:
So hat Vietnam das Coronavirus im Griff


Die Ausgangslage war schlecht für Vietnam: Als direkter Nachbar Chinas mit vielen chinesischen Touristen und einem schlechten Gesundheitssystem hätte das Coronavirus das Land massiv treffen können. Doch vier Massnahmen machten Vietnam zu einer der Vorbildnationen im Kampf gegen das neuartige Virus.

95 Millionen Einwohner zählt Vietnam. Im Norden zieht sich die Grenze zu China über viele hundert Kilometer hin. Und Chinesen gehören zur grössten Touristengruppe, die Vietnam besuchen.

Kein Wunder also, notierte die WHO schon am 23. Januar den ersten Fall. Ein Chinese reiste aus Wuhan ein, um seinen Sohn zu besuchen. Eine Woche später wurde auch die Rezeptionistin im Hotel des Gastes positiv auf Covid-19 getestet – zu einem Zeitpunkt, als das Virus in Europa noch kaum ein Thema war.

Doch Vietnam verhinderte die Epidemie, weist aktuell gemäss der WHO nur 328 Fälle insgesamt aus und hat kein Todesopfer zu beklagen. Zudem steckte sich seit über 40 Tagen niemand mehr innerhalb Vietnams an. Die neuen Fälle betreffen allesamt Vietnamesen, die aus dem Ausland zurückkehren – und sofort in 14-tägige Quarantäne müssen.

[ STATISTISCHE TABELLE: „Die Entwicklung der Fallzahlen in Vietnam seit dem ersten Fall am 24. Januar 2020:“ ]

Doch wie konnte das Land das Virus eindämmen? Blicken wir zuerst auf die aktuelle Lage und versuchen diese danach mit vier Gründen zu erklären.


Die aktuelle Lage

328 Fälle insgesamt, keine Todesopfer – und das bei rund 95 Millionen Einwohnern. Vietnam blieb vom Coronavirus verschont. Das US-Magazin Politico lobte das Land als Vorzeiger im Kampf gegen das Coronavirus.

[ STATISTISCHE TABELLE: „So klassierte Politico 30 Länder im Verhalten gegen das Coronavirus:“ --- „Stand 25. Mai: Es grüsst von oben rechts: Vietnam, das von den beurteilten Ländern deutlich am besten abschloss. bild: politico.com]

Noch gelten – vor allem in den grossen Städten – einige Restriktionen, wie das Verbot von Karaokebars. Auch einige Hotels und Läden sind noch geschlossen. Die Haupteinschränkung ist aber das Einreiseverbot für alle, die keinen vietnamesischen Pass besitzen.

Peter Jenni, der seit Jahren in Vietnam wohnt, erzählt gegenüber watson am Telefon: «Ein Freund von mir, der mit einer Vietnamesin verheiratet ist, steckt in Deutschland fest. Er kommt nicht nach Vietnam. Seine Frau könnte einreisen, müsste einfach 14 Tage in Quarantäne.» Wann die Grenzen wieder öffnen, ist unklar.

[ FOTO: „Masken in der Schule: Nach drei Monaten Online-Unterricht kehrten die Schüler am 4. Mai wieder zurück in die Schulzimmer. bild: ap]

Sicher ist dagegen: Im Land selbst steckte sich seit über 40 Tagen niemand mehr mit dem Virus an. Die Neuinfektionen der letzten Tage betreffen allesamt Vietnamesen, die mit von der Regierung organisierten Flügen zurück in die Heimat geholt werden (und sofort in Quarantäne oder ins Spital müssen).

Jenni lebt in Krong Buk, abseits der Touristenmassen im Landesinneren. «Bei uns ist praktisch alles wieder wie vorher. Bestes Beispiel dafür: Die Suppenküchen stellen noch immer ihren Krug Tee zur Verfügung. Mit einem Glas. Aus diesem trinken alle Gäste bedenkenlos. Social Distancing galt mal, aber heute grüssen wir uns wieder mit dem üblichen Handschlag.»


Wie hat Vietnam dies geschafft? Vier Hauptgründe liefern die Antwort.

1. Schnelle Reaktion

Nach den ersten Fällen Ende Januar reagierte die Regierung von Premierminister Nguyen Xuan Phuc umgehend. Am 27. Januar erklärte er: Ein Leben zählt mehr als die Wirtschaft. So wurde beispielsweise das Dorf Son Lei, in welchem sechs Fälle gemeldet wurden, total abgeriegelt. Niemand der rund 10'000 Einwohner kam rein oder raus. Damit war Vietnam das erste Land, das nach China Massenquarantäne durchsetzte. Vorgewarnt war man von der SARS-Pandemie, welche Vietnam 2003 hart getroffen hatte.

[ FOTO: „Am 1. April versetzte Vietnam sein Land in eine 15-tägige Quarantäne. Viel befahrene Autobahnen wie hier in Hanoi blieben daraufhin leer. bild: epa]

Auch Ende März wurde rigoros durchgegriffen, als im Bach-Mai-Spital in Hanoi Corona-Fälle gemeldet wurden, wurde dieses komplett isoliert. Selbst das Essen sei knapp geworden, aber niemand kam mehr rein oder raus. Nach 15 Tagen war die Quarantäne vorbei, die Menschen spazierten mit Vietnamfähnchen und lachend aus dem Gebäude.

Ab dem 1. April wurde zudem das Land während 14 Tagen unter Quarantäne gesetzt. Diese wurde mit empfindlichen Geldstrafen auch durchgesetzt. Danach gab es im Land keinen neuen Fall mehr.


2. Aggressives Contact Tracing

Es gibt kaum ein Land, das vehementeres Contact Tracing verfolgt(-e) als Vietnam. Die CNN betitelte das Land als Testweltmeister bei Kontaktpersonen. Die Fälle wurden mit Angaben zum Wohn- und Aufenthaltsort in der Zeitung publiziert. Jeder, der positiv getestet wurde, musste ausführlich seine Kontakte auflisten. Diese wurden alle mit riesigem Aufwand nachverfolgt. Bis am 1. Mai wurden ca. 70'000 Menschen dadurch in die Quarantäne geholt, weitere rund 140'000 mussten sich zuhause oder im Hotel isolieren.

[ FOTO: „Desinfektionsmittel und Fiebermessen vor dem Eintritt ins Klassenzimmer. bild: epa]

Übrigens: Teilweise heisst es, dass in Vietnam wenig getestet worden sei, was die tiefen Fallzahlen erkläre. Das wurde von verschiedenen Stellen widerlegt und auch unabhängige Experten sprechen Vietnam eine gute Testquote zu.


3. Klare Kommunikation

Die Regierung hielt täglich eine Pressekonferenz und informierte über die neusten Entwicklungen. Dafür wurden auch die Presse, die sozialen Medien oder gar SMS benutzt. «Meine Frau erhielt einige SMS mit dem Hinweis, wie man sich die Hände richtig wäscht», erzählt Jenni.

[ FOTO: „Die Regierung kommunizierte auf allen möglichen Kanälen offensiv. bild: epa]

Zudem existieren in vielen (ländlichen) Gebieten Lautsprecheranlagen bei häufig frequentierten Plätzen. Dort wird in normalen Zeiten beispielsweise morgens Tanzmusik gespielt. «Während der heiklen Phase wurde dort rund um die Uhr über Corona informiert», so Jenni.

Und natürlich war da auch noch der
YouTube-Hit der Regierung. Das Video wurde mittlerweile millionenfach angeschaut und ging viral.


So tanzte Vietnam Corona weg:

[ VIDEO: … Am besten aufrufbar vom ORIGINAL aus … ]

[ ansonsten GOOGLE-SUCHE mit: "Vietnamesisches Coronavirus Video"+"Lied" ]


https://www.youtube.com/watch?v=s5ID5n8eOc0 ( Länge: 2 Min. und 2 Sek. )


4. Solidarität

«In Vietnam herrscht auch durch den Vietnamkrieg eine immense Solidarität unter der Bevölkerung», berichtet Jenni. Alle zogen mit. Der Regierung wurde vertraut und man hielt sich an die Vorgaben. Selbst mit einem Slogan aus der Kriegsrhetorik wurden die Einwohner zum Zusammenhalten aufgefordert: «Der Kampf gegen die Epidemie ist wie der Kampf gegen den Feind. Zuhausebleiben ist wie ein patriotischer Akt.»

[ FOTO: „Abdulsatar Bochnak(@#AbdulsatarBoch1) – 26. Mai 2020, 06:57“ ----- „Maskiertes Chaos: Menschen während der Rushhour im vietnamesischen Hanoi. ----- Quelle: REUTERS“ ------ „Hanoi am 25. Mai“ ]


Gesichtsmasken gehören im Land sowieso zum (Stadt-)Bild. Berührungsängste damit gab es überhaupt nicht, eine Maskenpflicht ist nicht nötig. Zudem seien vor allem auf dem Land viele noch Selbstversorger. «Wer sich nicht selbst versorgen kann, dem hilft die Gemeinschaft: Hier machte der Gemeindevorsteher die Runde und sammelte für die Armen», erzählt Jenni. Dazu wurden überall im Land Reisautomaten von der Regierung und Firmen aufgestellt: «Dort konnte jeder immer Reis holen.»

Und wie geht es weiter?

Vietnam hat das Coronavirus also aktuell unter Kontrolle. Wo man auch hingeht, man muss immer seine Daten hinterlassen, damit man wieder gefunden wird, falls sich ein Corona-Fall ereignet. Zudem wird immer wieder die Körpertemperatur gemessen.

[ FOTO: Auch beim Fussball sind in Vietnam wieder Fans im Stadion zugelassen. bild: epa]

Doch Probleme bleiben bestehen. So können aktuell keine Ausländer einreisen, den Tourismus trifft das hart. «Viele Leute leben hier zwar nicht gerade von der Hand in den Mund, aber wenn sie drei Monate nicht arbeiten können, ist das wenige Ersparte schnell weg», sagt Jenni. Es werde diskutiert, ob man einige (Luxus-)Resorts für Ausländer öffnen wolle, aber die Leute dann während dem ganzen Aufenthalt dort bleiben müssten.

Auch wenn Vietnam die Lage also aktuell im Griff hat und das Leben in weiten Teilen wieder normal läuft: Aufatmen kann das Land noch nicht.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Donnerstag 11. Juni 2020, 00:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Corona-Virus-Gefahr ----- Blutgruppe beeinflusst Anfälligkeit für schweren Covid-19-Verlauf stark.

RTL.DE @ https://www.rtl.de/cms/corona-blutgruppe-neue-studie-zeigt-so-beeinflusst-die-blutgruppe-das-covid-19-risiko-4555117.html :
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RTL.de - Corona & Blutgruppe: Neue Studie zeigt - so beeinflusst die Blutgruppe das Covid-19-Risiko

Neue Studie bestätigt

Blutgruppe beeinflusst Anfälligkeit für schweren Covid-19-Verlauf stark

[ Samstag ] 06. Juni 2020 - 16:04 Uhr

Blutgruppe beeinflusst Corona-Krankheitsverlauf

Hat meine Blutgruppe einen Einfluss auf mein Risiko, an Covid-19 zu erkranken? Eine neue Studie aus Norwegen bestätigt die Ausgangsfrage nicht nur. Die Forscher haben sogar herausgefunden, dass Menschen mit einer bestimmten Blutgruppe ein höheres Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf haben.

Blutgruppen

Die Studie von Dr. Tom H. Karlsen vom Osloer Universitätsklinikum zeigt, dass Menschen mit der Blutgruppe A ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 haben. Unter der Blutgruppe versteht man die spezifische Beschaffenheit des Blutes bei Menschen und Tieren. Man unterscheidet beim Menschen vier verschiedene Blut-Hauptgruppen: A, AB, B und 0. Die Studie bestätigt dadurch die frühere Studie eines Forscherteams aus den chinesischen Metropolen Wuhan und Shenzen.

Bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Corona-Pandemie, ausgelöst durch den neuartigen Sars-CoV-2-Virus, beschäftigten sich chinesische Wissenschaftler mit der Frage, ob die Blutgruppe eine Rolle bei der Anfälligkeit für einen schweren Verlauf der Lungenkrankheit Covid-19 haben könnte. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Personen mit der Blutgruppe A am anfälligsten gegen Sars-CoV-2 sind – das Risiko einer schweren Erkrankung sei für diese Personengruppe am höchsten.


Blutgruppe 0 hat weitaus geringeres Covid-19-Risiko

In der neuen Studie, die von Dr. Tom H. Karlsen vom Osloer Universitätsklinikum initiiert und von der Kieler Christian-Albrechts-Universität unterstützt wurde, kommen nun zu demselben Ergebnis. Sie untersuchten die Blutgruppen von 835 Patienten und aus Italien sowie 775 Patienten aus Spanien und kamen zu dem Schluss, dass Menschen mit Blutgruppe A ein 50 Prozent höheres Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken. Damit haben sie ein doppelt so hohes Risiko wie Menschen mit der Blutgruppe 0. Die B-Blutgruppen liegen dabei in der Mitte.

Experte: "Blutgruppen-Studie ist noch kein Grund zur Besorgnis"

Müssen Menschen mit Blutgruppe A sich nun also noch größere Sorgen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus machen? Bislang noch nicht, meint Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor des Hygienezentrums Bioscientia. Denn die Studie sei noch im Preprint-Stadium. "Das heißt, sie ist noch nicht richtig gegengeprüft von Experten. Insofern sind die Erkenntnisse eine interessante Information, aber noch kein Grund zur Besorgnis." Die Ergebnisse der Studie würden zum aktuellen Zeitpunkt lediglich einen Trend anzeigen. "Das ist bisher nichts, was in den Medizinbüchern schon in Stein gemeißelt ist", so der Mediziner.

Bestimmte Blutgruppen schützen vor bestimmten Krankheiten

Was jedoch schon als wissenschaftlich gesichert gilt: Das Blut eines Menschen enthält Antikörper, die unliebsame Eindringliche wie Viren und Bakterien unschädlich machen sollen. Die Immunantwort auf eine Infektion ist teilweise abhängig von der Blutgruppe. Bereits seit längerem ist zum Beispiel bekannt, dass Menschen mit Blutgruppe 0 kaum an schwerer Malaria erkranken, während Blutgruppe A eher gegen die Pest gefeit ist, Träger der Blutgruppe AB leiden im Alter oft unter Gedächtnisverlust und Menschen mit Blutgruppe A, B und AB haben ein höheres Thromboserisiko.

Welche Blutgruppen sind häufig?

37 Prozent der Menschen in Deutschland haben die Blutgruppe "A+". Etwa 35 Prozent tragen die Blutgruppe "0+". Die Blutgruppe "B+" kommt bei 9 Prozent der Menschen in Deutschland vor, die Blutgruppe "A-" und "0-" bei jeweils 6 Prozent. Am seltensten sind die Blutgruppen "AB+" mit 4 Prozent, "B-" mit 2 Prozent und "AB-" mit 1 Prozent.
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Corona-Virus | Covid-19 | Sars-CoV-2-Virus

GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus"+"Covid 19"+"Impfstoff"+"Inhalator"+"AstraZeneca" :
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DE24 NEWS

https://www.de24.news/2020/06/durchbruch-des-coronavirus-als-impfstoff-mit-inhalator-koennte-bis-august-fertig-sein.html

Durchbruch des Coronavirus als Impfstoff „mit Inhalator könnte bis August fertig sein“

Juni 7, 2020

[ FOTO: Coronavirus-Impfstoff-Versuche im Labour ]

Es wird angenommen, dass ein Impfstoff gegen Coronavirus in nur wenigen Wochen in Form eines Inhalators fertig sein könnte.

Forscher der Universität Oxford sind „zu 80 Prozent zuversichtlich“, dass der von ihnen entwickelte Covid-19-Impfstoff insbesondere bei jüngeren Menschen wirken wird.

Das Pharmaunternehmen Astra Zeneca wird zwei Milliarden Dosen des Impfstoffs produzieren, wenn es grünes Licht erhält, wird heute berichtet.

Berichten zufolge gab Professor Adrian Hill vom Zentrum für personalisierte Medizin der Universität diese Woche die neuen Details in einem Online-Vortrag bekannt.

[ FOTO: „Kleine Flaschen mit der Aufschrift „Vaccine COVID-19“ sind mit medizinischen Spritzen abgebildet (Dateibild) -- (Bild: REUTERS)“ ]

Er sagte: „Wir vermuten, dass es ungefähr im August sein könnte – es könnte vorher sein, wenn die Fälle nicht so schnell zurückgehen, wie wir es erwarten, oder später, wenn uns die Fälle ausgehen.“

Er fügte hinzu, dass das Medikament in Form eines Inhalators vorliegen wird.

Die im April begonnene Studie begann mit der Rekrutierung von bis zu 10.260 Erwachsenen über 55 Jahren und Kindern.

Seitdem hat Astra Zeneca bereits zugestimmt, 100 Millionen Dosen des potenziellen Impfstoffs nach Großbritannien zu liefern. Das anglo-schwedische Unternehmen hat außerdem mit der US-Regierung einen Vertrag über 1 Milliarde US-Dollar für einen Coronavirus-Impfstoff unterzeichnet.

Der Microsoft-Milliardär Bill Gates hat Berichten zufolge erhebliche Mittel für die Sache bereitgestellt.

Das Coronavirus-Medikament wird derzeit noch am Jenner Institute der Universität getestet, das mit der Oxford Vaccine Group an dem Projekt arbeitet.

Derzeit gibt es keinen Impfstoff oder keine Behandlung für Covid-19, aber Ärzte auf der ganzen Welt testen derzeit antivirale Medikamente, um festzustellen, ob sie das Coronavirus besiegen können.

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MSN-NACHRICHTEN-AUSTRALIA @ http://www.msn.com/en-au/news/coronavirus/coronavirus-breakthrough-as-vaccine-using-inhaler-could-be-ready-by-august/ar-BB159Z1p?li=AAgfYrC&ocid=UE01DHP

Coronavirus breakthrough as vaccine ‘using inhaler could be ready by August'

Bradley Jolly

[ midnight Sunday to Monday: 7th to 8th June 2020 ]

A vaccine for coronavirus could be ready in the form of an inhaler in just weeks, it is believed.

Researchers at University of Oxford are "80 per cent confident" the Covid-19 vaccine they've been developing will work, particularly on younger people.

Drug company Astra Zeneca will produce two billion doses of the vaccine when it gets the green light, it is reported today.

Professor Adrian Hill, of the university's Centre for Personalised Medicine, reportedly gave the new details in an online lecture this week.

[ FOTO: © REUTERS - Small bottles labeled with 'Vaccine COVID-19' stickers are pictured with medical syringes (file image) ]

He said: “We are guessing that might be around about August time - it might be before if cases do not decline as quickly as we expect, or be later if we run out of cases."

He added the drug will be in the form of an inhaler, it is understood.

The trial, which started in April, began recruiting up to 10,260 adults over 55 and children.

Since then, Astra Zeneca has already agreed to supply 100 million doses of the potential vaccine to the UK. The Anglo-Swedish company has also signed a massive $1 billion deal for a coronavirus vaccine with the US government.

[ PHOTO: Coronavirus vaccine-testing in the laboratory - "© ANP/AFP via Getty Images" ]

Microsoft billionaire Bill Gates has reportedly given significant funding for the cause.

But the coronavirus drug is still undergoing trials at the university’s Jenner Institute, which is working with the Oxford Vaccine Group on the project.

Currently, there is no vaccine or treatment available for Covid-19 but doctors across the globe are testing current anti-viral drugs to see if they can beat coronavirus.

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Siehe auch einen klein wenig älteren diesbezüglichen Bericht in Deutsch in dieser deutschen online-Fachzeitschrift: PZ - PHARMAZEUTISCHE ZEITUNG @ https://www.pharmazeutische-zeitung.de/neuer-alter-pockenimpfstoff-gegen-coronavirus-117651/seite/alle/
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Martin MITCHELL
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Corona-Virus | Covid-19 | Sars-CoV-2-Virus

GOOGLE-SUCHE: "Coroanvirus"+"Satellitenfotos+"+"Parkplätze"+"Krankenhäuser" :
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DE24 NEWS

https://www.de24.news/2020/06/satellitenbilder-von-wuhan-koennten-darauf-hindeuten-dass-sich-das-coronavirus-bereits-im-august-verbreitet-hat.html

Aktuelle Nachrichten

[ Bezüglich der chienesichen Millionenstadt Wuhan! ----- Einwohnerzahl: mehr als 11 Millionen! ]

Satellitenbilder von Wuhan könnten darauf hindeuten, dass sich das Coronavirus bereits im August verbreitet hat [ August 2019 ist hier gemeint! ]

[ Dienstag ] Juni 9, 2020

Die Studie, die noch nicht von Experten geprüft wurde, ergab im [chinesischen] Spätsommer und Herbst 2019 eine signifikant höhere Anzahl von Autos auf Parkplätzen in fünf Wuhan-Krankenhäusern als im Vorjahr [2018]. und ein Anstieg bei der Suche nach Stichwörtern im Zusammenhang mit einer Infektionskrankheit in der [chinesischen] BAIDU-Suchmaschine.

Die Forscher sahen „einen starken Anstieg des Volumens ab August 2019 und einen Höhepunkt im Dezember 2019“, schrieb das Team unter der Leitung von John Brownstein, Chief Innovation Officer des Boston Children’s Hospital, in einem Preprint auf dem DASH-Server von Harvard.

Anhand von Bildern aus dem Oktober 2018 zählten die Forscher 171 Autos auf den Parkplätzen eines der größten Krankenhäuser in Wuhan, dem Tianyou Hospital. Ein Jahr später [im Oktober 2019] zeigten Satellitendaten 285 Fahrzeuge auf denselben Losen, eine Zunahme von 67% und eine Zunahme des Verkehrs um 90% im gleichen Zeitraum in anderen Wuhan-Krankenhäusern.

„Einzelne Krankenhäuser haben sowohl im [chinesischen] Herbst [2019] als auch im [chinesischen] Winter 2019 Tage mit einem hohen relativen Volumen. Zwischen September und Oktober 2019 weisen jedoch fünf der sechs Krankenhäuser ihr höchstes relatives Tagesvolumen der analysierten Serie auf, was mit einer erhöhten Anzahl von BAIDU-Suchanfragen für das Krankenhaus zusammenfällt Begriffe „Durchfall“ und „Husten““, schrieben sie.

„Hier geht es darum, ein kompliziertes Rätsel zu lösen, was zu dieser Zeit geschah“, sagte Brownstein gegenüber [US-Sender] CNN.

„Die Daten sind tatsächlich besonders überzeugend, da wir eine Zunahme von Menschen sahen, die nach Magen-Darm-Erkrankungen – Durchfall – suchten, die auf einem Niveau zunahmen, das wir historisch gesehen überhaupt nicht gesehen hatten, und wir wissen jetzt, dass gastrointestinale Symptome wirklich auftreten wichtiger Marker für Covid “, fügte er hinzu. „Ein großer Prozentsatz der Menschen, die in Wuhan tatsächlich positiv getestet wurden, hatte tatsächlich Symptome von Durchfall.“


Satellitenüberwachung von Infektionskrankheiten

Die Verwendung „validierter Datenströme“ zur Überwachung von Atemwegserkrankungen ist nicht neu und wird auch von Geheimdiensten eingesetzt.

„Sowohl die Idee, dass Krankenhausparkplätze oder Geschäfte genutzt werden können, kann ein relativer Indikator für etwas sein, das in einer Bevölkerung passiert“, sagte Brownstein. „Wir haben tatsächlich vor Jahren veröffentlicht, wo wir gezeigt haben, dass Krankenhäuser in Lateinamerika während der Grippesaison sehr beschäftigt waren. Sie können die Grippesaison vorhersagen, indem Sie sich nur die Parkplätze ansehen.“

„Und das war die Idee in dieser Studie“, sagte er.

„Jetzt können wir nicht klar beweisen, was einige dieser Signale ausgelöst hat, aber es trägt zu einer wachsenden Zahl von Beweisen bei, dass etwas vor der offiziellen Anerkennung geschah“, sagte er.

„Obwohl wir nicht bestätigen können, ob das erhöhte Volumen direkt mit dem neuen Virus zusammenhängt, stützen unsere Erkenntnisse andere neuere Arbeiten, die zeigen, dass die Entstehung vor der Identifizierung auf dem Huanan Seafood-Markt stattgefunden hat“, so Brownstein und sein Team. „Diese Ergebnisse bestätigen auch die Hypothese, dass das Virus in Südchina auf natürliche Weise aufgetreten ist und möglicherweise bereits zum Zeitpunkt des Wuhan-Clusters im Umlauf war.“

„Auch die ersten Anzeichen einer Pandemie sind leicht zu übersehen“, sagte Brownstein. „Wenn das Gleiche in den USA passiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir diese Signale auch verpassen. Ich denke, es geht nur um die Idee, dass wir unsere Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und auch unsere Überwachung im Bereich der öffentlichen Gesundheit verstärken müssen.

Die Vereinigten Staaten fanden Anfang Januar [2020] heraus, dass sich in Wuhan eine Atemwegsepidemie ausbreitete, aber es würde Wochen dauern, bis der erste Fall in den USA in Seattle identifiziert wurde und die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen würde.

„Wir haben auch die Herausforderungen des Mangels an Tests in diesem Land, so dass wahrscheinlich auch hier Signale verpasst wurden, dass eine Übertragung stattfand und wir auch nichts davon wussten.“

Laut der Johns Hopkins University sind seitdem weltweit mehr als 7 Millionen Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert, mit mehr als 404'000 Todesfällen weltweit und mehr als 110'000 Todesfällen in den USA.

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Für diesbezügliche Berichte in englischer Sprache, siehe, zum Beispiel auch:

https://au.yahoo.com/news/satellite-images-in-china-point-to-shock-coronavirus-claim-095957088.html ( ca. 18:00 hours: South Australian time, Tuesday, 9. June 2020 )

und


http://www.msn.com/en-au/news/coronavirus/china-dismisses-ridiculous-report-suggesting-covid-19-could-have-been-circulating-in-the-country-last-summer-after-study-found-surge-in-traffic-at-wuhan-hospitals-from-august/ar-BB15eVuD?li=AAgfYrC&ocid=UE01DHP ( ca. 22:00 hours: South Australian time, Tuesday, 9. June 2020 )

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Montag 15. Juni 2020, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin MITCHELL
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Corona-Virus | Covid-19 | Sars-CoV-2-Virus ----- Massenverbreitung durch bestimmte Personen als Virenschleudern.
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APOTHEKEN UMSCHAU

https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Superspreader--Gefahr-und-Chance--559153.html

THEMA: CORONAVIRUS

Superspreader – Gefahr und Chance?

Rund ein halbes Jahr nach dem Corona-Ausbruch versteht die Wissenschaft immer besser, wie sich das Virus verbreitet – und welche Rolle sogenannte Superspreader spielen

VON DPA, 09.06.2020

Es geschah Anfang März, als das neue Coronavirus zwar schon im Gespräch, der Alltag aber noch frei von Beschränkungen war. Fast 80 Mitglieder der Berliner Domkantorei probten gemeinsam in einem Saal, wie Chormitglied Hanna Töpfer erzählt. «Wir saßen nebeneinander.» Auch Lautstärke sei von den Sängern stellenweise gefragt gewesen: forte, fortissimo. «In den nächsten Wochen haben knapp 60 Teilnehmer von Corona-Symptomen oder einem positiven Test berichtet», sagt Töpfer. Im Nachhinein habe sich herausgestellt, dass eine der Sängerinnen Kontakt zu einem bestätigten Fall gehabt hatte. Vermutlich verbreitete sie Sars-CoV-2 unter den Sängern weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin arbeitet den Fall derzeit auf.

Ein Anlass, dutzende Ansteckungen, hunderte Folgefälle?

Was aller Wahrscheinlichkeit auch bei der Chorprobe passierte, hat sich als eines der Muster der Corona-Pandemie herauskristallisiert: ein Anlass, dutzende Ansteckungen, womöglich hunderte Folgefälle. Bekannt wurden in Deutschland so unter anderem die «Kappensitzung» in Gangelt in NRW und Starkbierfeste in Bayern. International ähnelt sich das Bild: Vom Après-Ski in Tirol bis hin zu einem Clubbesuch in Südkorea, auf den rund 200 Infektionen zurückgehen sollen. Hierzulande sind Großveranstaltungen zwar noch immer verboten. Mit den Lockerungen in vielen Bereichen könnten sich dem Virus allerdings neue Chancen bieten.

Fachleute sprechen von sogenannten
Superspreadern, wenn jemand bei einem Anlass viel mehr Menschen ansteckt als zu erwarten wäre. Auf Deutsch könnte man sie Superverbreiter nennen. Bei Sars-CoV-2 nehme man an, dass ein Infizierter ohne Gegenmaßnahmen durchschnittlich drei andere Menschen anstecken würde, sagt der Infektiologe Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg. Eine exakte Grenze, ab wie vielen Ansteckungen man als Superspreader gilt, gebe es nicht. Oft könne im Nachhinein auch nicht mehr zweifelsfrei geklärt werden, ob wirklich alle Fälle auf eine Quelle zurückgehen.


80 Prozent der Ausbreitung durch 20 Prozent der Infizierten

Das Phänomen macht jedenfalls deutlich, dass die sogenannte Reproduktionszahl bei Sars-CoV-2 täuschen kann: Liegt der R-Wert zum Beispiel bei 1, heißt das, dass ein Infizierter im Durchschnitt im Schnitt einen anderen Menschen ansteckt. Als Laie mag man sich darunter eine gleichmäßige Ausbreitung vorstellen. Wissenschaftler nehmen allerdings bei Sars-CoV-2 inzwischen eine deutliche Ungleichverteilung an: Dass wenige Leute ganz viele andere Menschen anstecken, die meisten Infizierten hingegen niemanden oder nur wenige Menschen, wie der Virologe Christian Drosten kürzlich im NDR-Podcast zusammenfasste. Je nach Schätzung machten 20 Prozent der Infizierten - oder noch weniger - 80 Prozent der Ausbreitung aus.

Superspreading existiert unterschiedlich stark ausgeprägt auch bei anderen Krankheiten. Auch Tiere können Superspreader sein, wie RKI-Infektionsepidemiologe Udo Buchholz sagt. Insbesondere beim Sars-Ausbruch 2002/2003 rückten Superspreader in den Fokus: Damals brachte ein infizierter Arzt den Erreger aus der südchinesischen Provinz Guangdong, wo die Krankheit schon Monate kursierte, in ein Hongkonger Hotel. Von dort breitete sich das Virus mit Reisenden wohl in zahlreiche Länder aus.


Warum Superspreading auch eine Chance sein kann

Drosten verglich die Treiber-Funktion der Massenverbreiter im NDR mit einer Partie russisches Roulette: Die meisten Infizierten sorgten für so wenige Ansteckungen, dass es eine Weile nicht auffalle. Irgendwann aber komme die Kugel im Revolver: im übertragenen Sinne ein Superspreader, von dem explosionsartig Infektionsketten ausgehen. Drosten wertet diese Art der Ausbreitung in der aktuellen Pandemie als Chance, ohne Impfstoff glimpflich durch Herbst und Winter zu kommen. Weil man gezielt gegen Superspreading vorgehen könne, wie das Beispiel Japans gezeigt habe.

Aber woran liegt es, dass nur manche Menschen so extreme
Virenschleudern sind? Komplett verstanden ist das noch nicht. «Superspreading ist wahrscheinlich eine Mischung aus Eigenschaften einer Person und der Situation», sagt Salzberger. Voraussetzung ist demnach ein Infizierter, bei dem sich das Virus gerade stark im Rachen nahe der Stimmbänder vermehrt, der eine laute Stimme hat und der über genügend Schleim zur Tröpfchen- und Aerosolbildung verfügt. Letzteres sei ein Kriterium, das ältere Menschen mit eher trockenen Schleimhäuten weniger zu Superspreadern mache, schildert Salzberger. Wie Buchholz vom RKI ergänzt, gibt es auch gesunde Menschen, die beim Atmen und Sprechen von Natur aus mehr Partikel ausstoßen als andere.


Anlass, Zahl der Kontakte und Verhalten sind entscheidend

Wer allerdings zum hochansteckenden Zeitpunkt zu Hause sitzt - bei Corona ist das nach derzeitigem Kenntnisstand wohl oft der Tag vor Symptombeginn -, wird eher kein Massenverbreiter. Neben einem Anlass gelten auch die Zahl der Kontakte und das Verhalten als entscheidend: «Singen und lautes Sprechen sind die besten Wege, um ein Aerosol zu erzeugen», sagt Salzberger. Aerosole sind feinste Tröpfchenkerne, die im Gegensatz zu größeren Tröpfchen längere Zeit in der Raumluft schweben können. Vermutet wird derzeit, dass ein guter Teil der Corona-Ansteckungen darauf zurückgehtgerade in Situationen wie Chorproben und Gottesdiensten, bei denen Teilnehmer nicht nur einige Minuten zusammen verbringen.

Superspreading kann Experten zufolge aber auch über Tröpfchen passieren, obwohl diese schneller zu Boden fallen als Aerosole, man einem Infizierten für eine Ansteckung also recht nah kommen muss. Ein Beispiel dafür wäre eine Bar, in der die Gäste bei einem infizierten Barkeeper bestellen. Generell gilt laut Studien für Sars-CoV-2, dass Ansteckungen in Räumen sehr viel wahrscheinlicher sind als im Freien.


Anfällige Gruppen brauchen nur geringe infektiöse Dosis

Gerade beim Chorsingen wie im Berliner Fall kämen begünstigend noch Faktoren wie dauerndes tiefes Ein- und Ausatmen hinzu, sagt RKI-Experte Buchholz. Er betont, dass ein Superspreader-Event auch durch die Anwesenheit besonders anfälliger Gruppen gekennzeichnet sein könne: «Dann braucht es eine geringe infektiöse Dosis, um viele anzustecken.» Als anfällig dürften bei einer neu auftretenden Krankheit wie Sars-CoV-2 die allermeisten Menschen gelten, zumal es keinen Impfstoff gibt. Die Einzelfälle müssten gut epidemiologisch aufgearbeitet werden, sagt Buchholz. Neben der Berliner Chorprobe habe das RKI ein halbes Dutzend ähnlicher Ereignisse im Visier.

Die Berliner Chormitglieder sollen für das Institut nun Fragebögen ausfüllen, auch eine Untersuchung auf Antikörper ist geplant. Diese gelten als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Bei den Infizierten habe es das ganze Spektrum an Verläufen gegeben, sagt Hanna Töpfer: Manche hätten fast gar nichts gehabt, andere auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Inzwischen sei zum Glück niemand mehr in der Klinik. «Wir haben mit Online-Proben angefangen.»

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Corona-Virus-Gefahr ----- Viele Menschen nehmen immer weniger Rücksicht auf andere.

GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus"+"Leute"+"weigern sich Abstand zu halten" :
In vielen Ländern der Welt gibt es immer noch und immer wieder, zunehmend, Idioten, die sich weigern Gesichtsmasken zu tragen oder auf Abstand zu anderen Menschen zu gehen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

EIN BEISPIEL:
Die widerwillige Hauptstadt
Die Berliner weigern sich großflächig, freiwillig auf Abstand zu bleiben.
(in diesem Fall zwar schon einige Zeit zurückliegend --- vom 21.03.2020) @
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-in-berlin-widerwillige-haupstadt-vor-der-ausgangssperre-16688659.html.

(vom 11.05.2020 in Niedersachsen) @ https://www.auepost.de/news/stadtgespraech/neue-lockerungen-der-corona-massnahmen-in-kraft-35412/ :
„Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen COVID-19 gibt, ist der Abstand zu anderen jedoch das einzige Mittel gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit. Es bleibt daher bei dem Gebot der Reduzierung außerhäuslicher Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum. In der Öffentlichkeit und im Nahverkehr ist weiter mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Auch an der 2-Personen-Regel ändert sich nichts: Ansammlungen ab 3 Personen in der Öffentlichkeit bleiben verboten.“

GOOGLE-SEARCH: "Coronavirus"+"people"+"refuse to keep distance" :
"BUT WHY --- Why Are Some People Still Refusing to Practice Social Distancing?"
(from 20.04.2020) @
https://www.health.com/condition/infectious-diseases/coronavirus/why-some-people-wont-practice-social-distancing.

The problem of some people not keeping an adequate distance between themselves and others is unfortunately also rampant in Australia. Some people are even hostile towards other people who wish to keep an appropriate distance.

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Re: Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Corona-Virus | Covid-19 | Sars-CoV-2-Virus ----- Neuinfektionen!

Handelsblatt @ https://app.handelsblatt.com/politik/international/bildungspolitik-schulen-werden-in-israel-zu-corona-infektionsherden/25894570.html :
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07.06.2020, 13:54

BILDUNGSPOLITIK

Schulen werden in Israel zu Corona-Infektionsherden

In Deutschland suchen Schulen einen Weg zurück zur Normalität. Neue Zahlen aus Israel zeigen, dass Schulen zu Infektionsherden werden können.

Tel Aviv - Vor gut einem Monat hat Israel mit der Öffnung seiner Schulen begonnen, auch unter dem Druck der wirtschaftlichen Nöte in der Coronakrise. Doch fast 130 Schulen und Kindergärten mussten nun wieder geschlossen werden - angesichts eines kontinuierlichen Neuanstiegs von Corona-Infektionen seit Ende Mai. Während zu Beginn der Krise vor allem Altersheime betroffen waren, zeichnen sich nun die Schulen als neue Infektionsherde ab.

Bei 347 Schülern und Lehrern ist bisher der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, mehr als die Hälfte von ihnen von Schulen in Jerusalem. Rund 17'500 Schüler und Lehrer sind in häuslicher Quarantäne. Abschlussfeiern zum Ende des Schuljahrs sollen nur noch in eingeschränkter Form stattfinden.

Gerade in Deutschland dürfte die Entwicklung in Israel mit Interesse verfolgt werden. Ende der Woche hatten die Kultusminister der Länder noch einmal offiziell ihr Ziel bekräftigt, so bald wie möglich wieder zu einem normalen Schulbetrieb zurückzukehren.

An Grundschulen in Sachsen gibt es bereits Unterricht im gewohnten Klassenverband. In Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen soll dies in den kommenden Tagen und Wochen umgesetzt werden, auch wenn dabei die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können.

Der Deutschen Lehrerverband forderte zuletzt, nur zu starten, wenn auch neue Hygieneregeln gelten. Wenn die Klasse wieder komplett in einem Raum sitze, sei eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts sinnvoll - so wie in asiatischen Ländern, sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger der „Bild“-Zeitung“. Allerdings erschwere das einen ordentlichen Unterricht, räumte er ein.

Meidinger sagte, Bedingung dafür sei höchstmöglicher Gesundheitsschutz für Lehrer, Schüler sowie die Angehörigen. Dafür müssten Klassen und Lerngruppen vollständig und den ganzen Schultag über getrennt werden. Weiter schlug er regelmäßige Corona-Tests der Lehrer und Schüler vor sowie Notfallpläne für Ausbrüche.


Infektionszahlen steigen nach den Schulöffnungen

Dabei sind auch in Israel die Regeln im Kampf gegen die Pandemie streng: Sobald nur ein Schüler oder Lehrer nachweislich infiziert ist, wird sofort die ganze Schule geschlossen. Alle Schüler und die Lehrerschaft müssen in Heimquarantäne, bis sichergestellt ist, dass sie sich nicht angesteckt haben.

Mit der Öffnung der Schulen ist auch die Zahl der Neuinfektionen trotzdem deutlich gestiegen. Im Mai hatte sie sich in Israel zumeist im zweistelligen Bereich bewegt. Doch am 29. Mai stieg sie auf 113 – über die „rote Linie“ von 100 Neuinfektionen am Tag, die Ministerpräsident Benjamin Netanjahu genannt hatte. Seitdem ist diese Linie mehrmals erneut überschritten worden.

Netanjahu sprach am Sonntag nach Angaben seines Büros von einem „deutlichen Anstieg in den vergangenen acht Tagen“. Er sagte: „Das Virus ist hier.“ Am Montag werde Israels Corona-Kabinett über mögliche Maßnahmen angesichts des Neuanstiegs beraten, dies betreffe Schulen, öffentliche Verkehrsmittel und andere Bereiche.

Eine Mehrheit von 56 Prozent der aktuellen Neuinfektionen bei Schülern und Lehrern entfiel auf Jerusalem, davon wiederum drei Viertel (148 nachgewiesene Ansteckungen) auf ein einzelnes Gymnasium. Nach Medienberichten wird vermutet, dass dort ein Lehrer als „Superspreader“ besonders viele andere Menschen infiziert hat.


Schutzmaßnahmen kaum durchsetzbar

Vielen Schülern und auch Lehrern fällt es schwer, sich im Schulalltag an die Hygienevorschriften zu halten. Nati Stern, Leiter des Gymnasiums Ironi Dalet in Tel Aviv, sagte: „Die Vorschrift, dass jeder einen ganzen Tag lang eine Maske tragen muss, ist in der Praxis nicht umzusetzen. Eine große Mehrheit der Schüler in allen Jahrgängen und Altersklassen trägt keine Maske.“ Viele klagten über Atembeschwerden, Konzentrationsprobleme, Kopf- und Augenschmerzen, wenn sie Mundschutz tragen müssten.

Ein Siebtklässler an einer anderen Tel Aviver Schule erzählte: Nur wer eine Maske trage, werde vom Wächter am Tor überhaupt reingelassen. „Auf dem Flur müssen alle eine Maske tragen, aber wenn man in die Klasse kommt, darf man sie abnehmen.“ In den Pausen sollen die Schüler zwar Mund-Nase-Schutz tragen, „aber man sieht auf dem Hof auch welche ohne“, so der Zwölfjährige.

Mit durchschnittlich 3,1 Kindern pro Frau hat Israel die höchste Geburtenrate in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Gerade für ein so junges Land ist die Schulfrage von entscheidender Bedeutung. Etwa 2,3 Millionen der insgesamt gut neun Millionen Einwohner Israels sind Schüler.

Nach dem Neuanstieg der Infektionen sind viele Schulen zu einer Mischform aus Präsenz- und Fernunterricht über den US-Videokonferenzdienst Zoom übergegangen. Auch die Reaktionen auf diese Form des Unterrichts waren durchmischt.

Im Übrigen sind nicht nur Schulen vom Wiederanstieg der Fallzahlen betroffen: Nach der Infektion eines arabischen Abgeordneten im israelischen Parlament mussten sich am Samstag zum Beispiel vier weitere Knesset-Mitglieder vorsichtshalber in Heimquarantäne begeben.

Israel hatte zu Beginn der Corona-Welle sehr schnell mit rigorosen Maßnahmen reagiert, die Pandemie verlief in dem kleinen Mittelmeerland bisher relativ glimpflich. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 bisher bei 17'752 Menschen in Israel nachgewiesen worden, 295 sind gestorben.

Von dpa

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Corona-Virus ----- Behandlung mit Dexamethason reduziert das Sterberisiko bei Patienten mit schweren Atemkomplikationen.

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GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus"+"Großbritannien"+"Dexamethasone"+"Sterben"+"verhindern" :

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ZEIT-ONLINE @ https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-06/grossbritannien-covid-19-wirkstoff-corona-medikament-dexamethason-einsatz#comments :
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Großbritannien:

Dexamethason verringert laut Studie Todesrate bei Covid-19

Großbritannien setzt ab sofort den Wirkstoff Dexamethason zur Behandlung von Covid-19 ein. Grund ist eine Studie, laut der der Entzündungshemmer das Sterberisiko senkt.

16. Juni 2020, 15:46 Uhr
Aktualisiert am 16. Juni 2020, 16:04 Uhr
Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, tgr
194 Kommentare


Großbritannien wird ab sofort den Wirkstoff Dexamethason zur Behandlung von Covid-19-Patienten und -Patientinnen einsetzen. Das Steroid-Medikament soll noch am Nachmittag auf die Liste der Standardverfahren des Nationalen Gesundheitsdienstes gegen Covid-19 gesetzt werden, teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mit.

Dexamethason ist ein Entzündungshemmer und wird üblicherweise bei Entzündungen von Haut und Gelenken eingesetzt. Vorläufige Ergebnisse einer klinischen Studie der Universität Oxford hatten gezeigt, dass das Mittel die Sterberate bei schweren Covid-19-Verläufen senken kann. Die Forschungsergebnisse sind aber noch nicht veröffentlicht und wurden bisher nicht von anderen Expertinnen und Experten begutachtet.

"Dexamethason ist das erste Medikament, von dem gezeigt wurde, dass es das Überleben bei Covid-19 verbessert", sagte der Epidemiologe und Professor für neu auftretende Infektionskrankheiten und globale Gesundheit an der Universität Oxford, Peter Horby. Er ist einer der Leiter der sogenannten Recovery-Studie. "Dexamethason ist kostengünstig, verfügbar und kann sofort eingesetzt werden, um weltweit Leben zu retten."

In der Studie untersuchen Forschende die Eignung verschiedener bereits zugelassener Medikamente als Mittel gegen Covid-19. Insgesamt sind den Angaben zufolge mehr als 11'500 Erkrankte aus über 175 Kliniken in Großbritannien in die Studie aufgenommen worden. Der Dexamethason-Teil der Studie umfasste demnach insgesamt 2'104 Patienten und Patientinnen, die für zehn Tage einmal täglich 6 Milligramm Dexamethason bekamen. 4'321 weitere Erkrankte dienten als Kontrollgruppe. Sie bekamen dieses Mittel nicht.


Deutliche Verringerung des Sterberisikos

Die Sterblichkeit nach 28 Tagen war unter den künstlich beatmeten Patienten und Patientinnen am höchsten. Sie lag ohne Dexamethason-Behandlung bei 41 Prozent. In der Versuchsgruppe sank sie um ein Drittel. Bei den Patienten, die Sauerstoff bekamen, aber nicht künstlich beatmet wurden, sank sie um ein Fünftel. Bei den Patientinnen, die gar keinen Sauerstoff benötigten, zeigte die Behandlung hingegen keine Wirkung.

Basierend auf den Zahlen würde bei der Therapie von acht schwer kranken Covid-19-Erkrankten durch Dexamethason ein Todesfall verhindert, heißt es in der Mitteilung. "Diese vorläufigen Ergebnisse sind sehr eindeutig –
Dexamethason reduziert das Sterberisiko bei Patienten mit schweren Atemkomplikationen", teilte Martin Landray mit, ein weiterer Studienleiter.

Nick Cammack, Covid-19-Forschungsbeauftragter bei der Wellcome-Stiftung, sprach in einem Statement von einem Durchbruch.
Das Medikament müsse den Tausenden schwer Erkrankten weltweit nun zugänglich gemacht werden. Die in London ansässige Wellcome-Stiftung setzt sich für die Verbesserung der weltweiten Gesundheit ein.

Wäre das Mittel gleich zu Beginn der Pandemie im Vereinten Königreich eingesetzt worden, hätten bis zu 5'000 Menschen gerettet werden können, berichtet die britische BBC [ Siehe @ https://www.bbc.com/news/health-53061281 (in Englisch) ]. Den vorliegenden Studienergebnissen zufolge würde das Steroid-Medikament auch dabei helfen, wenn es zu einer Überreaktion der Immunabwehr auf das neuartige Coronavirus komme.

Die Forschenden sehen außerdem einen großen Vorteil: Dexamethason sei preiswert und könne sofort eingesetzt werden, um weltweit Leben zu retten.

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Mittwoch, 17. Juni 2020 :

Beruhen die überall von der Politik gewollten Wiedereröffnungen der Schulen und Kitas möglicherweise auf falschen und irreführenden Einschätzungen? :

https://www.news4teachers.de/2020/06/fussen-schuloeffnungen-auf-falschen-studien-drosten-schwedische-untersuchung-weist-bei-jungen-menschen-sogar-haeufiger-corona-infektionen-nach/ :
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Fußen Schulöffnungen auf falschen Studien? Drosten: Schwedische Untersuchung weist bei jungen Menschen sogar häufiger Corona-Infektionen nach!

17. Juni 2020

BERLIN. Die Schulöffnungen – insbesondere der Verzicht auf die Abstandsregel im Unterricht – werden von Politikern seit einigen Wochen damit begründet, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus anstecken und es auch weniger oft weitertragen. Tatsächlich gibt es einige Studien, die diesen Schluss nahelegen. Zweifel daran gibt es allerdings schon länger. Vor allem Deutschlands renommiertester Virologe, Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité, warnte vor zu schnellen Schritten. Jetzt berichtet er von einer schwedischen Studie, die das Bild nachhaltig verändern könnte.

Kaum eine Lockerung der Hygienevorschriften in Schulen, die in diesen Tagen von vielen Bundesländern angekündigt oder bereits vollzogen werden, kommt ohne Verweis auf vermeintliche wissenschaftliche Erkenntnisse aus – quer durch alle Parteien. Zu der Entscheidung, die Grundschulen zwei Wochen vor den Sommerferien ohne 1,50-Meter-Abstandsgebot wieder zu öffnen, habe auch die Einschätzung von Gesundheitsexperten beigetragen, dass sich Kinder deutlich seltener mit dem Virus infizierten als Erwachsene, erklärte beispielsweise Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) vergangene Woche.

„Die Wissenschaftler haben überzeugend deutlich gemacht, dass insbesondere Kinder von der Pandemie kaum betroffen sind und es an der Zeit ist, die Schulen für Kinder wieder zu öffnen. Nach diesem Gespräch bin ich sehr sicher, dass Hamburg nach den Ferien an allen Grundschulen zum Regelunterricht zurückkehren wird“, sagte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am vergangenen Freitag nach einer Videokonferenz der SPD-Kultusminister mit Vertretern von Ärzteverbänden, die seit Wochen für schnelle und weitgehende Schulöffnungen trommeln. Sie verwiesen auf einige Studien, die allerdings aufgrund von niedrigen Fallzahlen kritisiert worden waren – und womöglich ein falsches Bild zeichneten.


Kretschmann: Schulen sind nicht Treiber des Infektionsgeschehens

Kinder spielten nur eine untergeordnete Rolle bei der Übertragung des Coronavirus, behautete gleichwohl auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Sie würden anscheinend nicht nur seltener krank, sondern seien wohl auch seltener infiziert als Erwachsene. Es könne zumindest schon mal ausgeschlossen werden, dass Kinder besondere Treiber des aktuellen Infektionsgeschehens seien. Kretschmann begründete damit, dass auch Baden-Württemberg seine Kitas und Grundschulen ab Ende Juni weit öffnet – ohne die bundesweit ansonsten in der Öffentlichkeit geltende Regel, dass Menschen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten sollen.

Kretschmann verwies auf eine Studie, die er selbst in Auftrag gegeben hatte. Die vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm hatten 5'000 Menschen getestet, die keine Symptome aufwiesen. Sie wurden auf das Virus und auf Antikörper untersucht, darunter 2'500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil. Ergebnisse: Im Untersuchungszeitraum von 22. April bis 15. Mai war aktuell nur ein Elternteil-Kind-Paar infiziert. 64 Getestete hatten Antikörper gebildet und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion durchlaufen, was einer Häufigkeit von 1,3 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 45 Erwachsene und 19 Kinder. Aus der geringeren Zahl von betroffenen Kindern schlussfolgerten die Mediziner, dass sie sich nicht so häufig mit dem Coronavirus infizieren wie ihre Eltern.

Allerdings: Die Schulen waren zum Zeitpunkt der Untersuchung schon wochenlang geschlossen. Sind womöglich die Schulschließungen der Grund dafür, dass weniger Kinder betroffen waren? Eine Frage, die für Klarheit hätte sorgen können, blieb unbeantwortet: Man habe nicht untersucht, ob Kinder besonders infektiös sind, hieß es seitens der Mediziner. Man könne bei den positiv getesteten Eltern-Kind-Paaren deshalb auch keine grundsätzliche Aussage darüber treffen, wer wen angesteckt hatte.


Drostens Warnungen blieben ungehört – das könnte sich rächen

Dass Deutschlands renommiertester Virologe, Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité, nach einer eigenen Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Kinder genauso infektiös – also virenbelastet und womöglich auch ansteckend – sein könnten wie Erwachsene und deshalb vor unvorsichtigen Schulöffnungen warnte (News4teachers berichtete ausführlich) [ Siehe @ https://www.news4teachers.de/2020/06/drosten-hat-seine-corona-studie-ueberarbeitet-und-bleibt-dabei-kinder-koennen-vermutlich-genauso-ansteckend-sein-wie-erwachsene/ ], blieb in den Begründungen der Politiker unerwähnt. Das könnte sich jetzt rächen. Denn Drosten legt aktuell nach und verweist in seinem heute erschienenen NDR-Podcast auf eine aktuelle Untersuchung aus Schweden, die die These von den angeblich unproblematischen Schulöffnungen deutlich in Zweifel zieht [ Man höre und lese @ https://www.ndr.de/nachrichten/info/49-Coronavirus-Update-Es-liegt-in-unserer-Hand,podcastcoronavirus226.html ].

Weil Schweden weitgehend auf Schulschließung verzichtete, sei das Ergebnis dieser Untersuchung „viel besser als alles, was wir bisher aus anderen Ländern haben“, erklärt Drosten. Das Coronavirus konnte sich in Schweden weitgehend ungehindert in der Bevölkerung ausbreiten. Das Ergebnis der Studie „spricht Bände“, sagt Drosten. Die aufgezeigte Seroprävalenz – gemeint ist der Nachweis auf Antikörper im Blut, die auf eine durchgemachte oder bestehende Corona-Infektion hindeuten – liege mit 7,5 Prozent bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen null und 19 Jahren sogar ein Prozentpunkt höher als bei den getesteten Erwachsenen.


„Wir müssen Schulen öffnen – aber sehenden Auges“

Heißt also: Junge Menschen sind vermutlich sogar stärker von Corona-Infektionen betroffen als ältere. Die Schulöffnungen bergen damit ein großes Risiko, das Infektionsgeschehen insgesamt wieder anzuheizen. „Ich sehe keinen Grund, warum das in Deutschland anders sein sollte“, mahnt Drosten. Für ihn bedeuten diese Ergebnisse zwar nicht, dass die Schulen in Deutschland weiter geschlossen bleiben sollten. Aber: „Wir müssen die Schulen öffnen – sehenden Auges.“ Die Öffnung müsse abgesichert werden, damit es nicht zu großen Ausbrüchen komme. News4teachers

Der Beitrag wird auch [intensiv] auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert. [ Siehe @ https://www.facebook.com/News4teachers/?ref=bookmarks ]
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Neuer Ausbruch in Peking

Kann das Coronavirus durch Lachs übertragen werden?

Von Nicole Sagener

[Dienstag] 16.06.2020, 09:31 Uhr


https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_88056634/corona-in-peking-kann-das-covid-19-virus-durch-lachs-uebertragen-werden-.html

[ FOTO & VIDEO: „Peking riegelt weiter ab: So steht es weltweit um die Corona-Maßnahmen zum Wochenstart. (Quelle: Euronews German)“; Videolänge: 1 Min. und 59 Sek. ]

Nach einem Ausbruch des Coronavirus in Peking hat China einen mutierten Typ des Erregers aus importiertem Lachs im Verdacht. Doch wie hoch ist das Risiko, sich über Lebensmittel zu infizieren? Und kann die Mutation des Virus gefährlich werden?

Die Hauptstadt soll virenfrei bleiben: Das war seit Monaten das Ziel der chinesischen Staatsführung. Doch nun erlebt Peking wieder einen größeren Ausbruch: Auf dem Großmarkt Xinfadi in Peking wurden seit Donnerstag [11. Juni 2020] Dutzende Infektionen entdeckt. Inzwischen gibt es weitere Fälle auf dem Großmarkt Yuquandong im nordwestlichen Stadtteil Haidian und auf dem Honglian-Markt im Stadtteil Xicheng. Die Märkte wurden sofort geschlossen.

In den riesigen Märkten, in denen täglich große Mengen an Meeresfrüchten, Gemüse und Obst verkauft werden, arbeiten Tausende Menschen. Sie sollen nun alle getestet werden. Zahlreiche Wohnviertel in der Region rund um den Xinfadi-Markt wurden abgeriegelt, Kindergärten und Grundschulen sowie weitere Märkte geschlossen. Nun grassiert in China nicht nur die Angst vor einer zweiten Welle. Auch hinsichtlich der Herkunft der neuen Infektionen herrscht Verunsicherung. Zumal es sich laut vorläufigen Untersuchungen bei dem auf Xinfadi entdeckten Virus um einen anderen Typ als den bisher in China gängigen Virusstamm handeln soll.

Behörden: Virus könnte von importiertem Lachs ausgegangen sein

Was bis jetzt von den Behörden bekannt ist, sorgt bei einigen Menschen für Beunruhigung: Laut Medienberichten fanden Ermittler bei einer großflächigen Probenentnahme auf dem Großhandelsmarkt
das Coronavirus SARS-CoV-2 auf Schneidebrettern, auf denen importierter Lachs geschnitten worden sein soll.

Noch ist allerdings weder gesichert, ob die Infektionen auf dem Markt tatsächlich von dem Lachs ausgingen. Es könnte auch ein bereits infizierter Mitarbeiter auf das Schneidebrett gehustet haben oder aber an ganz anderer Stelle die Infektionskette ihren Anfang genommen haben.

Zudem gilt auch für den im Verdacht stehenden Lachs: Woher der Fisch stammte, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar. Sicher ist nur, dass China viel Lachs unter anderem aus Norwegen importiert. Als Reaktion auf die von den chinesischen Behörden geäußerte Vermutung haben viele Supermärkte in Peking importierten Lachs aus dem Angebot genommen. Dadurch wiederum rutschten prompt Aktien norwegischer Lachszüchter ab. Doch wie berechtigt ist die Angst, dass sich Menschen über Fisch infiziert haben könnten?

Wie hoch ist das Risiko, sich durch Lachs und andere Lebensmittel anzustecken?

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie beschäftigt Verbraucher und Forscher die Frage, ob der Erreger der Lungenerkrankung Covid-19 auch durch Lebensmittel auf den Menschen übergehen kann.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt diesbezüglich allerdings vorsichtige Entwarnung. Es gebe derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit SARS-CoV-2 infiziert haben, schreibt das BfR. Auch für eine Übertragung des Coronavirus durch den Kontakt mit verunreinigten Gegenständen oder Oberflächen gebe es derzeit keine belastbaren Belege.

Auch die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization) sieht weiterhin keine Hinweise darauf, dass Tierprodukte zur weltweiten Verbreitung des Coronavirus beitragen. "Fleisch von gesundem Vieh, das gründlich gekocht wird, bleibt ein sicheres Lebensmittel", heißt es von der Organisation. Auch Fisch und Meeresfrüchte, die den nationalen und internationalen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen, würden bislang kein Problem darstellen.

Kann man sich über Tiefkühlkost mit Sars-CoV-2 infizieren?

Doch wie steht es um das Risiko, sich über tiefgekühltem Lachs oder andere TK-Waren mit dem Erreger zu infizieren? Dazu schreibt das BfR: "Bisher gibt es keine Hinweise zu Infektionsketten von Sars-CoV-2 über den Verzehr von Lebensmitteln, inklusive tiefgekühlter Lebensmittel."


Allerdings seien die bisher bekannten Coronaviren SARS und MERS tatsächlich auch bei niedrigen Temperaturen überlebensfähig. Diese Erreger könnten auch im gefrorenen Zustand bei minus 20 Grad Celsius bis zu zwei Jahre infektiös bleiben. Gleiches könnte auch für das neue Coronavirus gelten.

So schützen Sie sich in der Küche vor einer Infektion

Obgleich eine Infektion mit dem Coronavirus über Fisch und Lebensmittel vermutlich sehr unwahrscheinlich ist, raten Experten dennoch dazu, bei der Zubereitung und dem Genuss von Speisen bestimmte Hygieneregeln zu beachten.

Die Verbraucherzentrale Hamburg verweist auf folgende Hygieneregeln:

► Wählen Sie Ihre Lebensmittel sorgfältig aus, kühlen Sie diese gegebenenfalls und bringen Sie Ihren Einkauf zügig nach Hause.

► Waschen Sie Ihre Hände vor der Essenszubereitung stets mit warmem Wasser und Seife, auch zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln (mit einer Bürste).

► Reinigen Sie Oberflächen und Gerätschaften regelmäßig und gründlich.

►Geben Sie Küchenhandtücher, -lappen und -schwämme alle paar Tage in die Wäsche oder verwenden Sie bei Bedarf Einmal-Papiertücher.

► Waschen Sie Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr immer mit Trinkwasser und lassen Sie die Lebensmittel nicht lange nass liegen. Die Temperatur des Waschwassers sollte nach Möglichkeit höher sein als die vom Obst oder Gemüse selbst. Schälen kann eventuelle Kontaminationen darüber hinaus wirksam reduzieren.

► Das Erhitzen von Speisen bei Temperaturen von über 60 Grad kann Infektionen ebenfalls verhindern, denn Coronaviren sind hitzeempfindlich.

► Durch Einfrieren hingegen werden die Viren nicht abgetötet. Sie können Kälte gut vertragen und überleben auch bis zu minus 20 Grad Celcius.

Die FAO mahnt zudem, dass es auch unabhängig vom Coronavirus jederzeit gefährlich sei, tierische Produkte zu verzehren, bei denen die Herkunft unbekannt ist oder Fleisch von Tieren zu essen, die aus unbekannten Gründen gestorben sind. Auch rohes Wildfleisch oder ungekochte Gerichte aus Wildtierbestandteilen sollten nicht verzehrt werden. Dabei können eine Menge Infektionen auftreten, die unabhängig vom Coronavirus gefährlich sein können.

Könnte der mutierte Typ des Virus gefährlich werden?

Das in Peking entdeckte Virus unterscheidet sich laut einer vorläufigen Analyse möglicherweise von dem Stamm, der in China bislang weit verbreitet ist. Dies habe die Sequenzierung des Genstamms gezeigt, wie Zeng Guang, Chefepidemiologe des chinesischen Zentrums für Krankheitsprävention und -kontrolle (CDC), nach Angaben der staatlich kontrollierten "Global Times" erläuterte. Laut dem Wissenschaftler sind aber bisher erst zwei Proben untersucht worden, es seien weitere Tests nötig. Ein Vergleich mit Genanalysen aus anderen Ländern soll helfen, die Herkunft des neuen Virustyps in Peking zu ermitteln und so nachzuvollziehen, ob das Virus aus den Herkunftsländern des importierten Lachses stammen könnte.

Sorge angesichts der Mutation des Virus ist allerdings vermutlich unangebracht. Schon Anfang März hatten brasilianische Forscher der Universität Sao Paulo in Zusammenarbeit mit der britischen Universität Oxford
bei ihrer Genomsequenz-Analyse des Virus eine interessante Entdeckung gemacht [ Siehe @ https://www.t-online.de/gesundheit/id_87458694/coronavirus-rueckt-ein-impfstoff-gegen-covid-19-naeher-.html ]: Ihre Untersuchung zeigte, dass das Virus im Durchschnitt einmal im Monat leicht mutiert. Weltweit sind also schon mehrere Monate mehrere leicht unterschiedliche Virustypen aktiv.

Zwar könnten laut neuen Untersuchungen von US-Forschern der kalifornischen Forschungseinrichtung Scripps Research bestimmte Veränderungen im Virenerbgut den Erreger ansteckender machen. Die Analysen fanden allerdings unter Laborbedingungen statt. Damit ist nicht gesichert, ob die mutierte Virenvariante den Erreger in der Praxis tatsächlich ansteckender macht.

Die leichten Unterschiede bei den Erregern in verschiedenen Patienten haben auch einen positive Seite: Sie könnten helfen, die Übertragungswege des Virus in der Welt besser nachzuvollziehen. Ob diese Rückverfolgung über die die Abstammungslinie im Falle des neuen Ausbruchs von Peking tatsächlich gelingen wird, ist jedoch noch unklar.

Verwendete Quellen:
Global Times: "Strain in Beijing COVID-19 outbreak not like the type circulating in China: CDC chief epidemiologist"
Bundesinstitut für Risikobewertung: "Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?"
Verbraucherzentrale Hamburg
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: "Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / COVID-19"
Food and Agriculture Organization of the United Nations: "FAQ Coronavirus"
Scripps Research Institute: "The D614G mutation in the SARS-CoV-2 spike protein reduces S1 shedding and increases infectivity"
Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
Eigene Recherche

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Vielversprechende Test-Methode

Medizin-Hunde sollen bald Coronavirus erschnüffeln können

27. Mai 2020 - 11:13 Uhr

Hunde sollen Covid-19 beim Menschen wittern können

In Großbritannien, Finnland und den USA werden Hunde darauf trainiert, das Coronavirus erschnüffeln zu können. Im Bestfall sollen die Medizin-Hunde in die Lage versetzt werden, bis zu 250 Personen pro Stunde auf eine Covid-19-Infektion überprüfen zu können.

Hunde könnten eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Pandemie spielen

Hunde können bis zu einer Million Mal besser riechen als Menschen. Im Vergleich zu den rund fünf Millionen Riechzellen in der menschlichen Nase sind Schäferhunde beispielsweise mit 220 Millionen Riechzellen ausgestattet. Beim Schnüffeln atmen Hunde pro Minute bis zu 300 Mal. Und: Sie können unterscheiden, ob sie einen Geruch stärker durch das linke oder rechte Nasenloch wahrgenehmen.

Diese Fähigkeiten der Vierbeiner machen sich Wissenschaftler bereits seit Jahren für die Erkennung verschiedener Krankheiten im menschlichen Körper zunutze. Hunde können unter anderem Diabetes, Epilepsie oder Krebs beim Menschen erkennen. Nun könnte ihr Riechtalent auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nützlich werden.


"Medication Detection Dogs" will Hunde in sechs Wochen fit machen

RTL.de berichtete bereits Ende März über die Organisation "Medical Detection Dogs", deren Ziel es ist, Medizin-Hunde zu Corona-Schnüfflern auszubilden. Dafür arbeiten Wissenschaftler der London School of Health and Tropical Medicine (LSHTM) und der Universität Durham in Nordostengland zusammen, um zu prüfen, ob Hunde durch ihren starken Geruchssinn helfen können, neue Coronavirus-Infektionen zu erkennen.

Die Studie schließt sich an frühere Untersuchungen an, die die Fähigkeit von Hunden zeigten, Malaria zu erschnüffeln. Die Wissenschafler gehen davon aus, dass jede Krankheit durch einen anderen Geruch gekennzeichnet ist. Laut "Medical Detection Dogs" sollen die Hunde innerhalb von sechs Wochen fit gemacht werden, eine Erkrankung mit Covid-19 wittern zu können.


Mit Hunden bald bis zu 250 Corona-Tests pro Stunde möglich?

Ziel sei es, "eine schnelle Diagnose ohne Einführung medizinischer Geräte in den Körper zu ermöglichen und so zu versuchen, die Epidemie zu beenden". Die Forscher hoffen, dass ihre Vierbeiner so versiert in der Erkennung des Virus werden, dass jeder Hund es schafft, innerhalb einer Stunde bis zu 250 Menschen auf eine Infektion zu überprüfen.

Noch haben die Wissenschaftler jedoch ein Problem: Sie suchen nach einer Methode, wie der von Corona-Patienten ausgehende Geruch eingefangen werden kann.


Einsatz von Hunden in der Krebserkennung

Schon länger gibt es Versuche, Hunde für die Krebsdiagnose einzusetzen [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/hund-erschnueffelt-gebaermutterhalskrebs-an-damenbinden-4082658.html ]. So wurde Schäferhund Frankie aus den USA erfolgreich darauf trainiert, an einer Urinprobe zu schnüffeln, um Schilddrüsenkrebs zu erkennen. Seine Treffgenauigkeit ist so hoch, dass ein Bluttest fast überflüssig wird [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/schaeferhund-frankie-kann-schilddruesenkrebs-erschnueffeln-2240083.html ].

Immer wieder gibt es Meldungen, dass auch nicht speziell ausgebildete Hunde bei ihrem Frauchen oder Herrchen anschlagen oder sich auffällig verhalten, weil sie eine Krankheit wittern. So auch Bulldogge Junior, der an einer bestimmten Stelle des Körpers seines Herrchens Alarm schlug. Wie sich daraufhin herausstellte, befand sich an dieser Stelle ein Knoten. Diagnose: Lymphkrebs [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/lymphkrebs-erschnueffelt-bulldogge-junior-ist-ein-held-2347910.html ].
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Weiterhin bestehen bleibende Corona-Virus-Gefahr. ---- Viele Leute halten sich nicht an die vorgeschriebenen Gesundheitsschutzmaßnahmen.
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DE24 NEWS

https://www.de24.news/.de/2020/06/coronavirus-der-australische-bundesstaat-victoria-legt-nach-dem-spike-in-einigen-faellen-erneut-beschraenkungen-fest-weltnachrichten.html

Aktuelle Nachrichten

Coronavirus: Der australische Bundesstaat Victoria legt nach dem Spike in einigen Fällen erneut Beschränkungen fest

Weltnachrichten

Juni 20, 2020


Der australische Bundesstaat Victoria wird nach einem Anstieg in einigen Fällen strengere Coronavirus-Beschränkungen einführen.

Ab Montag [22.06.2020] wird die Anzahl der Personen, die sich nach 25 neuen Fällen in der Öffentlichkeit treffen oder das Haus einer anderen Person besuchen dürfen, strenger begrenzt.

Fünfundzwanzig neue COVID-19 Fälle wurden über Nacht gemeldet – der höchste Anstieg seit zwei Monaten – sagte Ministerpräsident Daniel Andrews.

Die Anzahl der Infektionen in Victoria, Australien

Der zweitbevölkerungsreichste Staat hat sich am vierten Tag in Folge um mindestens 10 erhöht und die Angst vor einem zweiten Anstieg geweckt.

Herr Andrews machte
die Zunahme der Fälle dafür verantwortlich, dass Menschen Einschränkungen ignorierten, indem sie sich in großen Gruppen versammelten und andere küssten und umarmten.

Der Ministerpräsident von Victoria, Daniel Andrews, beschuldigte die Menschen, die Beschränkungen ignoriert zu haben.

Er sagte am Samstag [20.06.2020] zu einer Pressekonferenz: Es ist inakzeptabel, dass Familien irgendwo in unserem Bundesstaat, nur weil sie wollen, dass dies vorbei ist, so tun, als ob es so wäre. Es ist noch nicht vorbei.“

Brett Sutton, Victorias Chief Health Officer, fügte hinzu: Wir sind absolut gefährdet, einen zweiten Höhepunkt zu erreichen, aber wir können uns darauf einstellen.“

Victoria ist für rund ein Viertel der insgesamt in Australien gemeldeten 7'400 Coronavirus Fälle verantwortlich.

Während einige Bundesstaaten und Territorien des Landes keine aktiven Fälle mehr erreicht haben, ist Victoria auf 116 gestiegen.


Neue strengere Maßnahmen treten am 22. Juni in Kraft und bleiben bis zum 12. Juli in Kraft. Sie werden sehen, dass die Anzahl der Personen, die sich in der Öffentlichkeit versammeln dürfen, auf 10 und die Anzahl der Personen, die die Häuser anderer Personen besuchen dürfen, auf nur fünf reduziert wird [Dies sind die notwendigen jetzt wieder eingeführtenstrengeren Gesundheitsschutzmaßnahmenin Melbourne und im gesamten australischen Bundesstaat Victoria].

Die Pläne zur Eröffnung von Fitnessstudios, Kinos und Theatern werden am Montag [22.06.2020] in Victoria weiterhin umgesetzt, die Anzahl der Kunden ist jedoch auf 20 begrenzt.

Staatsbeamte haben Pläne zur Erhöhung der Zahl der an Veranstaltungsorten zugelassenen Personen von 20 auf 50 zurückgedrängt. Eine Überprüfung ist für den 12. Juli geplant.

Herr Andrews warnte auch, dass
Vororte, die sich als virale Hotspots herausstellten, strengeren Sperren ausgesetzt sein könnten.

Die Australian Football League (AFL) hat ein Spiel abgesagt, das am Sonntag [28.06.2020] in Melbourne stattfinden soll, nachdem ein Spieler positiv getestet wurde. Die AFL hat kürzlich die Spiele neu gestartet und spielt in leeren Stadien.

Australien hat nur 102 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 gemeldet, eine weltweit relativ niedrige Zahl.

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