Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Martin MITCHELL
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Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

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Corona-Virus-Gefahr ----- Schlechte Klimaanlagen verbreiten Viren im ganzen Raum massiv! ----- Beware of bad air conditioners!

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GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus”+"Klimaanlagen" ( = air conditioners )

All das Folgende, soweit sich feststellen läßt, gilt zumindest für Deutschland:

( Ob man sich aber all dessen auch in allen anderen Ländern der Welt – einschließlich Australien – sicher sein kann, ist keineswegs gewiss! )


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QUELLE: QUARKS.DE @ https://www.quarks.de/gesundheit/corona-sind-klimaanlagen-virusschleudern/ :
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Flugzeug, Bahn, Auto, Büro

Corona: Sind Klimaanlagen Virusschleudern?

Können Klimaanlagen gefährlich sein, weil sie die Coronaviren im Raum verbreiten? Bei schlechten Lösungen schon, doch in Deutschland können moderne Anlagen das Infektionsrisiko sogar senken.

16. Juni 2020

Inhalt

► Verbreiten Klimaanlagen das Corona-Virus?

► Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

► Welche Gefahr geht beim Corona-Virus von Aerosolen aus?

► Was tun gegen das Corona-Virus in Räumen ohne Klimaanlage?

► Wie gut schützen Klimaanlagen im Flugzeug vor Corona?

► Wie gut schützen Klimaanlagen im Zug vor Corona?

► Corona im Auto: Klimaanlage an oder aus?


Verbreiten Klimaanlagen das Coronavirus?

In Coronazeiten „möglichst viel an die frische Luft“ – so lautet ein wichtiges Credo der Virologen für die kommenden Sommermonate. Denn draußen ist die Virenkonzentration viel geringer als in Innenräumen. Also lieber auf der Restaurant-Terrasse und in dem Biergarten Platz nehmen, statt sich reinzusetzen – und ansonsten in Innenräumen viel und gut lüften.

Was ist aber mit Räumen, wo das nicht geht? Etwa in klimatisierten Büroräumen, wo man die Fenster nicht öffnen kann? Oder in Restaurants, in denen eine Klimaanlage läuft? Pusten die Anlagen die Viren vielleicht auch noch durch den ganzen Raum und machen sie besonders gefährlich?


Gute Klimaanlagen verdünnen Corona-Konzentration

Für Anlagen in Deutschland trifft das nicht zu [d.h. dass sie „Virenschleudern“ „sind“ „trifft“ „nicht zu“], bestätigen Branchenverbände, das Umweltbundesamt und das Robert Koch Institut. Auch Dirk Müller, Professor für Gebäude und Raumklimatechnik an der RWTH Aachen [Rheinisch-Westfälische Techische Hochschule], hält das Risiko von Klimaanlagen für geringwenn es sich um professionell installierte und gewartete Anlagen mit Frischluftzufuhr handelt:

„Lüftungs- und Klimaanlagen stellen sicher, dass alle vorliegenden Belastungen in der Raumluft verdünnt werden. Dadurch kann auch die Gefahr einer möglichen Übertragung von Viren durch Aerosole gemindert werden. Ein Abschalten der Anlagen kann hingegen zu einer Erhöhung der Konzentration von Viren in der Atemluft führen“.

Seit die Sommermonate in Deutschland durch den Klimawandel immer wärmer werden, nimmt auch die Zahl der professionell installierten Geräte in privaten und kleinen gewerblichen Betrieben zu. Nach Angaben des Fachverbands Gebäude-Klima jährlich um 10% auf derzeit 250'000 Geräte pro Jahr.


Schlechte Klimaanlagen: Viren im ganzen Raum verteilt

Klimaanlagen sind aber nicht per se und in allen Ausführungen ungefährlich. Wie Klimaanlagen beim Corona-Virus unter Umständen doch zum Problem werden können, haben Wissenschaftler in China beschrieben. Sie untersuchten, wie in einem Restaurant in der Stadt Guangzhou eine einzelne infizierte Person gleich mehrere andere Personen anstecken konnte – sogar an den Nachbartischen.

Dabei half vermutlich die dortige Klimaanlage. Ihr Gebläse erzeugte in dem Restaurant einen starken kreisförmigen Luftstrom, der kleine Tröpfchen mit Corona-Viren von Tisch zu Tisch transportieren konnte.

Wenn eine solche kräftig blasende Klimaanlage dazu noch keine oder nur eine schwache Frischluftzufuhr hat, strömt die Luft mit den Viren sogar mehrfach an den Gästen vorbei.
Und so könnte dann durch die Klimaanlage das Infektionsrisiko steigen! So zumindest das Fazit der chinesischen Wissenschaftler.


Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

In Deutschland sind stark blasende Klimaanlagen nicht nur unbeliebt, sondern sie entsprechen auch nicht den Baunormen. Und in Restaurants und größeren Büroräumen sind Klimaanlagen ohne Frischluft-Zufuhr sogar verboten. Derartige Klimaanlangen sind zwar in asiatischen Ländern oder in den USA durchaus verbreitet, sollen aber hierzulande gar nicht erst installiert werden.

Die Vorteile der in Deutschland üblichen Klimaanlagen moderner Bauart sind:

● Die Luftströmung ist so geplant, dass die ausgeatmete Luft nicht laufend durch den ganzen Raum gewirbelt wird. Sie wird stattdessen möglichst direkt von den Personen weg nach oben (oder je nach System nach unten) zu den Abluftsystemen zugeführt wird – durch eine konstante, aber kaum bemerkbare Luftbewegung.

● Die Klimaanlage führt ständig frische Luft zu. So kann sich verbrauchte Luft, die Viren enthalten könnte, nicht anreichern. Denn die Klimaanlage sorgt für einen ständigen Luftaustausch.

Claus Händel, technischer Referent des Fachverbands Gebäude-Klima: „An erster Stelle steht bei Klima- und Lüftungsanlagen in Deutschland die Frischluftversorgung. Besonders in Räumen, in den man mit vielen Personen rechnen muss, etwa in Büros, Hotels und in der Gastronomie. Mit richtig dimensionierten, professionell errichteten und gewarteten Klima- und Lüftungsanlagen werden eventuell vorhandene Keime sicher und automatisch abgeführt und gefiltert.“


Feuchte Luft bremst Viren-Ausbreitung

Ein weiterer Vorteil: In den Wintermonaten sorgt die Klimaanlage dafür, dass die Luft durch die Heizsysteme nicht zu trocken wird. Und feuchtere Luft behindert zusätzlich die Ausbreitung besonders feiner Tröpfchen aus der Atemluft, der sogenannten Aerosole. Diese können die Viren zumindest potentiell mehrere Meter weiter über den üblichen Corona-Sicherheitsabstand von 1,5 - 2 Meter hinaus transportieren.

Welche Gefahr geht beim Coronavirus von den Aerosolen aus?

Ein wesentlicher Übertragungsweg des Corona-Virus ist die Tröpfchen-Infektion durch größere Tröpfchen in der Atemluft. Diese Tröpfchen fliegen beim Husten oder Nießen nicht viel weiter als 1,5 bis zwei Meter durch die Luft und sinken dann zu Boden.

Kleinere Tröpfchen, etwa in der Atemluft, werden als Aerosole bezeichnet: Sie sind kleiner als 5 Mikrometer, also kleiner als fünf Tausendstel Millimeter. Und weil sie besonders leicht sind, können sie prinzipiell über Stunden in der Luft schweben. In Laborversuchen zeigte sich, dass Sars-CoV-2 in Aerosolen bis zu drei Stunden infektiös bleiben können.

Deshalb sehen Virologen in den Aerosolen zumindest theoretisch ein hohes Infektionspotenzial bei Coronaviren. Einzelfallstudien wie in dem Restaurant in China scheinen das zu bestätigen. Auch bei einer Chorprobe in den USA konnte nachgewiesen werden, dass ein einzelner infizierter Sänger in ein paar Stunden viele andere Chormitglieder ansteckte, auch wenn sie nicht in der unmittelbareren Nähe zum Infizierten gestanden hatten.


Aerosole: Weitere Studien fehlen noch

Der deutsche Virologe Christian Drosten hält es sogar für möglich, dass über 40 Prozent der Corona-Infektionen auf Aerosole zurückgehen könnten. Doch derzeit fehlt es noch an mehr und umfangreicheren Studien in Alltags-Situationen, die genauer belegen, wie stark und unter welchen Umständen die Aerosole Menschen tatsächlich infizieren. Diese Studien wären aber wichtig für die Überlegungen zu neuen Schutzmaßnahmen – zum Beispiel für Innenräume ohne Klimaanlage.

Was tun gegen das Coronavirus in Räumen ohne Klimaanlage?

Für Innenräume ohne Klimaanlage lauten die Expertentipps derzeit unisono: Lüften, lüften, lüften.

Denn frische Luft sorgt bei den Aerosolen für einen Verdünnungseffekt. Und zumindest in den kommenden Sommermonaten ist Lüften durch die Fenster oft eine einfache Lösung.


Ventilatoren: Bei richtigem Einsatz können sie helfen

Ventilatoren sollten dabei aber, wenn überhaupt, nur sehr umsichtig zur Unterstützung der Frischluftzufuhr eingesetzt werden. Und zum Beispiel nicht im Mehrpersonen-Büro zur Kühlung als Gebläse direkt am Schreibtisch, so dass auch die Kolleginnen und Kollegen direkt mit angeblasen werden.

Der Virologe Christian Drosten hat stattdessen vorgeschlagen, dass etwa in Kindertagesstätten und Schulen die Pädagogen am geöffneten Fenster einen großen, aber eher schwach eingestellten Ventilator aufstellen und die Türen einen Spalt offen halten.

So könnte ein eher sanfter, aber konstanter Luftaustausch durch die offenen Fenster unterstützt werden. Und das wäre laut Christian Drosten beim Thema Aerosole der entscheidende Vorteil – sogar gegenüber dem möglichen Nachteil einer leichten Zugluft, die ein Ventilator am Fenster erzeugen könnte. Und besser als ein geschlossener Klassenraum, in dem sich Aerosole von Schülern und Lehrern immer weiter ansammeln.


Wie gut schützen Klimaanlagen im Flugzeug vor Corona?

Wie gut Klimaanlagen in Flugzeugen genau vor dem Corona-Virus schützen, ist derzeit noch schwierig zu beantworten. Für die Klimaanlagen könnte sprechen: Die wenigen Studien, die es zu Flügen in Coronazeiten gibt, haben bislang kaum Hinweise geliefert, dass das Fliegen in der Realität ein schwerwiegendes Risiko für Corona-Infektionen bei Passagieren darstellen.

Und: Die Klimaanlagen in Flugzeugen werden seit Jahrzehnten so konzipiert, dass sie Infektionsgefahren im Passagierraum erfolgreich entgegenwirken können.

Allerdings: Aus Sicht einiger Strömungsforscher und Virologen ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob die Klimasysteme in Flugzeugen auch im Nahbereich der unmittelbaren Sitznachbarn ausreichend vor Corona-Viren schützen.

Nach Auskunft der Flugzeughersteller und Fluggesellschaften sei das Fliegen sicher, selbst bei vollbesetzten Maschinen – besonders wenn die Passagiere Schutzmasken tragen. Und es gibt auch Forschungsarbeiten, die diese Position unterstützen. Trotzdem braucht es hier noch weitere Studien.


Sicherheit nur, wenn die Klimaanlage im Flieger läuft [ d.h. ununterbrochen läuft, während Passagiere an Board sind! ]

Einig sind sich alle Flug-Experten aber schon jetzt in einem Punkt: Wenn die Klimaanlage im Flugzeug nicht liefe, gäbe es ein massives Problem. Denn dabei stiege die Infektionsgefahr garantiert, weil in einer vollbesetzten Passagierkabine die Viren sich dann in der Luft ansammeln und überall hin verteilen könnten.

Dies haben frühere Einzelfallstudien bestätigt. Diese haben gezeigt, dass bei Flugzwischenfällen, bei denen die Klimaanlage über Stunden nicht lief, tatsächlich ein erhöhtes Influenza-Infektionsrisiko entstand.

In Flugzeugen ist deshalb eine konstante Lüftung nicht nur zur Sauerstoffzufuhr notwendig, sondern auch, um möglicherweise virenbelastete Luft ständig gegen Frischluft oder gesäuberte Luft auszutauschen.

In heutigen Flugzeugen wird von den Klimaanlagen nicht zu 100% Frischluft nachgeführt, sondern ein Teil der Luft (variabel, meist um die 40-50%) werden "rezirkuliert". Das bedeutet: Dieser Luftanteil wird aus der Kabine herausgesogen, dann durch sehr hochwertige Filter (sogenannte HEPA-Filter) gereinigt, und danach wieder der Kabine zugeführt. Diese HEPA-Filter sind so konstruiert, dass sie selbst Viren aus der Luft herausfiltern, und damit theoretisch auch Corona-Viren.


Laufen die Klimaanlagen im Flugzeug die ganze Zeit?

Aber selbst die beste Klimaanlage kann nur wirken, wenn sie tatsächlich in Betrieb ist! Auch beim Einstieg und Ausstieg der Passagiere, oder bei ungeplanten Wartezeiten auf dem Flughafen vor der Startbahn. Und dort darf dann nicht gespart wird: Denn die Frischluftzufuhr wird entweder über die Haupttriebwerke, auf den Flughäfen aber auch über die APUs (Auxiliary Power Units), also die Hilfstriebwerke betrieben.

Da die Frischluftzufuhr dann auch zum Kerosinverbrauch beiträgt, wurden vor der Coronzeit die Frischluftzufuhr in Flugzeugen auf dem Flughafen nicht immer durchgängig betrieben – allerdings auch aus Lärmschutzgründen.

In Corona-Zeiten gelten nun andere Prioritäten. Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty erklärt: „Die Luftversorgung der Kabine hat in der aktuellen Situation unbedingte Priorität vor der Überlegung, Kerosin zu sparen oder Lärm zu vermeiden.“ Lufthansa betreibt nun nach eigenen Angaben die Frischluftzufuhr durchgehend. Wo auf Flughäfen stehende Flugzeuge die APUs aus Umweltschutzgründen nicht betreiben dürfen, werde die Frischluft „bodenbasiert” über Schläuche zugeführt. Und: Unabhängig davon läuft das Rezirkulierungs-System, also die Umwälzung und Filterung der bestehenden Kabinenluft, konstant durch.

Ob alle Fluggesellschaften diesem Beispiel so konsequent folgen? Das neue EU-Flug-Sicherheitsprotokoll zu COVID-19 vom Mai 2020 empfiehlt hier nur: Die Fluggesellschaften sollten sicherstellen, dass Passagiere nicht länger als 30 Minuten ohne Frischluftzufuhr in der Kabine sitzen.


Tröpfchen vom Sitznachbarn trotz Klimaanlage?

Es gibt dennoch weiterhin auch warnende Einschätzungen: So verweist der US-Strömungs-Experte Qingyan Chen auf seine Computer-Simulationsstudien, die zeigten, dass auch bei laufender Klimaanlage Tröpfchen eines Passagiers die Nachbarsitze erreichen können.

Aus seiner Sicht vielleicht eine Erklärung für eines der dramatischsten bislang nachgewiesenen Infektionsgeschehen während eines Fluges: Die Infizierung von 20 Passagieren mit dem SARS-Virus am 21. Februar 2003 bei einem Flug von Hong Kong nach Taipai durch nur einen einzigen infizierten Mitreisenden.

Und der deutsche Virologe Alexander Kekulé vermutet: „Wenn natürlich jemand vor mir oder hinter mir sitzt, der mir die ganze Zeit in den Nacken hustet, dann kann ich mich anstecken. Das kann ich reduzieren, wenn alle im Flugzeug eine Maske anhaben.“ Allerdings hat Kekulé keine eigenen Studien zum Infektionsgeschehen in Flugzeugen durchgeführt.

Die Fluggesellschaften weisen in ihren aktuellen Presseerklärungen auch auf die gezielte Luftströmung ihrer Klimaanlagen hin: Die Luft werde dort konstant und sicher von der Decke oben nach unten in den Fußraum transportiert (oder je nach Flugzeugmodell von unten nach oben), sodass es im Flieger nicht zu horizontalen Luftbewegungen über mehrere Passagierreihen hinweg käme.


DLR-Studie zu Klimaanlagen in Flugzeugen

Hinweise, inwieweit dabei tatsächlich auch die unmittelbaren Sitznachbarn vor infizierter Atemluft bewahrt werden, könnte eine neue, aufwändige Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR erbringen: In einem realen Flugzeug wird dort bei laufender Klimaanlage simuliert, ob bzw. inwieweit sich die Tröpfchen und feine Aerosole beim Atmen und Husten eines "Erkrankten" auf die Nachbar-Passagiere verteilen.

Bei dem "Erkrankten" und den Mitreisenden handelt es sich natürlich um Puppen. Auch der Atem des "Erkrankten" wird künstlich hergestellt. Die Forscher erwarten, dass sie den Weg der Tröpfchen realitätsgerecht simulieren können. Allerdings werden sie dabei keine Aussagen darüber treffen können, wie infektiös diese Tröpfchen dann im Ernstfall sein würden. Erste Ergebnisse dieser Studie werden ab Ende 2020 erwartet.

Flugreisende im [europäischen] Sommer 2020 sollten sich aber auf jeden Fall auf das Fliegen mit Mund- und Nasenschutz einstellen – schon im ureigenen Interesse. Und: Ohne Maske wird in diesem Sommer wohl kaum geflogen werden dürfen: Stand Juni ist bei vielen Airlines (nicht nur bei der Lufthansa, auch zum Beispiel bei Ryanair und Easyjet) das Tragen von Masken während des gesamten Fluges Pflicht.


Wie gut schützen Klimaanlagen im Zug vor Corona?

Da in Zügen meist viele Menschen in einem engen Innenraum transportiert werden, gilt für Züge ähnlich wie für Klimaanlagen in Gebäuden: Die Infektionsgefahr wird von Lüftungsingenieuren und Virologen deutlich niedriger eingeschätzt, wenn die Klimaanlage läuft. Allerdings nur unter unverzichtbaren der Bedingung, dass sie ständig Frischluft in die Waggons befördert.

Es muss also auch in Zügen unbedingt vermieden werden, dass dort die Luft im Waggon über längere Zeit "steht" und nicht ausgetauscht wird. Bei unserer Recherche konnten wir allerdings keine Studien zu Klimaanlagen von Zügen und Corona-Viren unter realen Alltags-Bedingungen finden.

Anders als in Flugzeugen setzt die Deutsche Bahn nach eigener Aussage in den Klimaanlagen ihrer Züge keine HEPA-Filter ein, die sogar Viren herausfiltern können, sondern gröbere G4-Filter.


Wie gut sind die Klimaanlagen der Deutschen Bahn?

Die wesentliche Frage ist, inwieweit die Klimaanlagen in den Zügen der Deutschen Bahn konstant Frischluft zuführen. Auf Anfrage teilt die Deutsche Bahn mit:

Die DB forscht seit vielen Jahren am Thema Klimatisierung von Schienenfahrzeugen. Unsere Techniker haben zusammen mit dem betriebsärztlichen Dienst die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum COVID19 Erreger ausgewertet und die Erkenntnisse zusammen verarbeitet. Die hauptsächliche Übertragung des Virus erfolgt über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen (…) Eine Übertragung solcher Tröpfchen über die Klimaanlagen eines Zuges ist aufgrund der sehr langen Lüftungswege, der Trocknung der Luft und der vorhandenen Filter (Klasse G4) äußerst unwahrscheinlich. Dies wird dadurch verstärkt, dass Schienenfahrzeuge eine hohe Luftwechselrate (vollständiger Luftaustausch in einem ICE ca. alle 7,5 Minuten) aufweisen und damit sehr viel Frischluft zugeführt wird. Zudem verfügen die Züge über eine aktive Luftmengensteuerung, die die Frischluftzufuhr abhängig von der Besetzung der Züge regelt.


Möglichst auch im Zug weiten Abstand halten

Positiv kommt zumindest bei Fernreisen mit der Deutschen Bahn hinzu, dass die Züge derzeit nicht voll ausgelastet sind. In der DB Navigator-App gibt es eine Auslastungsanzeige, sodass Bahnkunden vorab prüfen können, ob ihre Züge mehr als 50% ausgelastet sind und entsprechend weniger ausgelastete Züge wählen können.

Insgesamt bemüht sich die Bahn zusätzlich nach eigenen Angaben, Fahrgäste im Zug bestmöglich zu verteilen, sodass sie mit möglichst großem Abstand zueinander fahren können. Das wäre dann ein potenzieller Vorteil von Bahnfahrten gegenüber dem Fliegen, denn großzügige Passagier-Abstände sind bei Flugreisen zumindest im Sommer 2020 kaum mehr zu erwarten. Ansonsten: Auch in Zügen gilt die Maskenpflicht.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat aktuell auch für Züge eine aufwändige Studie begonnen. In Computermodellen, aber auch in Experimenten in einem realen Waggon, wird simuliert, wie sich die Tröpfchen in einem vollbesetzten Zugabteil verteilen. Als Fahrgäste werden Puppen eingesetzt, der Atem und die Tröpfchen werden künstliche hergestellt. Erste Ergebnisse werden ab Ende 2020 erwartet.


Corona im Auto: Klimaanlage an oder aus?

Bei Fahrten im Auto mit mehreren Personen ist es, anders als in Zügen, meist völlig unmöglich, den Mindestabstand einzuhalten. Außerdem müssen sich alle Mitfahrer die nur wenigen Kubikmeter Luft im Fahrzeug teilen.

Auch in PKWs gilt deshalb: Ständige Frischluftzufuhr ist besser, als über längere Strecken immer die gleiche Luft ein- und auszuatmen, in der sich dann ggf. die Viren immer weiter anreichern und verteilen. Das bedeutet: Lüftungsanlage in niedriger Stufe an, aber unbedingt mit der Einstellung "Frischluftzufuhr". Und keineswegs mit der Einstellung "Innenraum-Zirkulation", denn dabei würde die gleiche Luft mit den Viren immer wieder durch den gesamten Fahrzeuginnenraum gewirbelt.

Ein oder zwei Fenster (zusätzlich) zur Lüftungsanlage einen Spalt zu öffnen, könnte eine weitere Option für die Frischluft-Zufuhr sein.


Hygieneregeln fürs Autofahren

Auch zu Autos konnten wir in unserer Recherche keine Studien zur Infektionsgefahr mit Corona-Viren unter Alltagsbedingungen finden. Wir haben aber Ernst Tabori, den Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene in Freiburg gebeten, uns die wichtigsten Hygiene-Empfehlungen für Fahrten im PKW zusammenzustellen. Diese sind:

● Wer Symptome bei sich feststellt, soll auf Fahrten in Autos aus Rücksicht und zum Schutz der Mitfahrer auf jeden Fall verzichten.

● Für alle anderen gilt: Im PKW möglichst weit Abstand halten. Da das Einhalten der Mindest- Abstände in den gängigen Autos meist nicht wirklich machbar ist: Nicht notwendige Fahrten mit mehreren Personen, die nicht zur eigenen Wohngemeinschaft gehören, vermeiden.

● Bei (beruflich bedingten) Fahrgemeinschaften mit wenigen und möglichst immer mit derselben Person fahren (wichtig auch für die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten).

● Vor dem Einstieg ins Fahrzeug ist der Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Im Fahrzeug sollte die Schutzmaske ununterbrochen korrekt eng anliegend über Mund und Nase getragen werden.

● Vor dem Einstieg ins Fahrzeug, sowie am Ende der Fahrt sind die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren.

Auch der ADAC empfiehlt auf seiner Website, „die gemeinsamen Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstands auf das Nötigste zu beschränken und nur mit denjenigen im Auto zu fahren, mit denen man auch den Alltag gemeinsam verbringt. Das Tragen eines Mundschutzes ist bei haushaltsfremden Personen ratsam.“

Autor: Mike Schaefer

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Hiernach folgen IM ORIGINAL die Quellen – verlässliche Quellen – auf die sich QUARKS.DE in diesen Angaben und Empfehlungen stützt.

Zusätzlich – ebenso
IM ORIGINAL – auch noch ein längerer hoch interessanter sowie nützlicher Leserkommentar von einem »Thomas« (dieser Leserkommentar möglicherweise vom geschätzten 26.06.2020).

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Corona-Virus-Gefahr ----- Sich und seinen Nächsten zu schützen ist doch ganz einfach, und ganz bestimmt doch nicht zu viel verlangt?!

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ZEIT-ONLINE @ https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/desinfektionsmittel-sars-cov-2-seife-hygiene-infektionsschutz-coronavirus/seite-2 :
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Desinfektionsmittel für Straßen? "Totaler Unsinn"

Von Jakob Wittmann

17. März 2020, 17:14 Uhr

Im Kampf gegen Sars-CoV-2 gingen Seuchenschützer aber auch etwa in der chinesischen Metropole Huangshi und der iranischen Hauptstadt Teheran noch einen Schritt weiter: Auf Bildern in Medienberichten war immer wieder zu sehen, wie Menschen in weißen Schutzanzügen ganze Fahrzeuge mit massenhaft Desinfektionsmittel besprühten, es in Straßen verteilten und auf öffentlichen Plätzen Bänke und Laternenmasten abspritzten. "Totaler Unsinn", meint die Virologin Brinkmann. Für sie sind Maßnahmen wie diese öffentlichkeitswirksam, sie sollen beruhigen. Flächendeckend ist der Aufwand absurd hoch und nicht zielführend. Menschen übertragen das Virus in erster Linie und keine Parks, Gehwege oder Straßen.

Wie viele Gesundheitsexpertinnen und Virologen geht auch Brinkmann davon aus, dass kollektive Vorsichtsmaßnahmen am besten vor dem neuen Coronavirus schützen – und Desinfektionsmittel als Ergänzung im Alltag kaum notwendig sind. Sie rät dazu,
vor allem die bekannten Verhaltensregeln einzuhalten: in die Armbeuge niesen, genügend Abstand halten, nicht an Augen, Nase und Mund fassen. Und vor allem: soziale Kontakte meiden, unbedingt zu Hause bleiben, wenn es irgendwie geht. Das Robert Koch-Institut empfiehlt außerdem, die Hände regelmäßig und mindestens 20 Sekunden lang mit ausreichend Seife zu waschen und anschließend gründlich abzutrocknen.

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Und siehe auch STUTTGARTER NACHRICHTEN @ https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bekaempfung-des-coronavirus-warum-strassen-in-deutschland-nicht-desinfiziert-werden.fcfeef4b-dcf6-42a9-abda-e20a01875982.html
Bekämpfung des Coronavirus
Warum Straßen in Deutschland nicht desinfiziert werden
Sina Götz, 22.04.2020 - 17:52 Uhr.

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[US-Sender] CNN @ https://edition.cnn.com/world/live-news/coronavirus-pandemic-05-16-20-intl/h_0f2325d2b58893ae656ac8e522afad79 :
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13:48 hours ET, May 16, 2020

Don't spray disinfectants to kill coronavirus, WHO advises

From CNN's Maggie Fox

Spraying disinfectants outside or across broad spaces indoors to try to kill coronavirus can do more harm than good, the World Health Organization [WHO] advised Saturday.

And spraying people is a really bad idea, WHO said in an updated advisory on infection control.

WHO cited studies showing that trying to spray bleach or other chemicals over a wide area is ineffective. The same goes for ultraviolet light disinfecting, the agency said.

"Moreover, spraying disinfectants can result in risks to the eyes, respiratory or skin irritation and the resulting health effects", WHO said.
"Spraying or fogging of certain chemicals, such as formaldehyde, chlorine-based agents or quaternary ammonium compounds, is not recommended due to adverse health effects on workers in facilities where these methods have been utilized."

Some governments have fogged streets and some groups have been washing down sidewalks, but WHO said it’s probably a waste of effort.

"Spraying or fumigation of outdoor spaces, such as streets or marketplaces, is also not recommended to kill the COVID-19 virus or other pathogens because disinfectant is inactivated by dirt and debris and it is not feasible to manually clean and remove all organic matter from such spaces", the agency said.

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Corona-Virus ----- FOLGENDE FRAGE BESTEHT WEITERHIN: Wann und wo wurde COVID-19 / SARS-CoV-2 erstmalig aufgefunden ???

QUELLE: euronews. Nachrichten @ https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen :
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SPANIEN

Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen

Von Rafael Cereceda Zuletzt aktualisiert: 29/06/2020

Die Universität von Barcelona (UB) hat SARS-CoV-2 in Abwasserproben nachgewiesen, die am 12. März 2019 in der Stadt gesammelt wurden. Das bedeutet, dass das Coronavirus bereits ein Jahr vor dem offiziellen Auftreten der Pandemie am 11. März 2020 in Spanien vorhanden war.

Das Ergebnis der Untersuchung könnte beweisen, dass das neuartige Virus schon lange zuvor im Umlauf war. Die Universität Barcelona hat jetzt erste Ergebnisse dieser Studie vorgestellt.

Nach der offiziellen chinesischen Version und der der WHO wurden die ersten Fälle von COVID-19 Anfang Dezember 2019 im chinesischen Wuhan gemeldet. Von dort aus verbreitete sich die Pandemie fast in die ganze Welt - auch nach Europa, wo der erste Fall Ende Januar 2020 in Frankreich gemeldet wurde.

Diese spanische Studie könnte die Hypothese einer globalen Ausbreitung von SARS-CoV-2 in nur drei Monaten widerlegen.


"Forscher haben in Abwasserproben aus Barcelona, die am 12. März 2019 gesammelt wurden, das Virus nachgewiesen, das die Krankheit verursacht", hieß es in der Erklärung der Universität.

Schon zuvor hatte es Hinweise darauf gegeben, dass SARS-CoV-2 schon vor dem offiziellen Auftreten im Umlauf war.

Die Arbeit der Forscher der Universtiät Barcelona Gemma Chavarria-Miró, Eduard Anfruns-Estrada und Susana Guix unter der Leitung von Rosa Maria Pintó und Albert Bosch ist auf der Pre-Print-
Website medRxiv veröffentlicht worden [ Siehe @ https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.13.20129627v1 (in Englisch) ]. Dort können andere Forscher zwecks Peer-Review die Ergebnisse einsehen.

Die Studie ist Teil eines vom französischen Unternehmen SUEZ finanzierten Projekts, das SARS-CoV-2 im Abwasser untersucht. COVID-19 ist eine Erkrankung, die laut der Forscher der Universität Barcelona viel genetisches Material in den Fäkalien hinterlässt. Daher ist die Analyse des Abwassers ein interessantes Überwachungsinstrument - vor allem solange es schwierig ist, die gesamte Bevölkerung zu testen und wegen der hohen Zahl leichter Fälle, bei denen die Infizierten keine Symptome aufweisen.

Die Forscher untersuchten zunächst gefrorene Proben vom 1. Januar 2020. Diese zeigten, dass die Pandemie schon vor dem ersten offiziellen Fall, am 25. Februar 2020, vorhanden war.

Und dann beschlossen sie, Proben aus den Jahren 2018 und 2019 Tests zu unterziehen. "Alle Proben waren negativ auf das SARS-CoV-2-Genom mit Ausnahme der Probe vom 12. März 2019, in der die SARS-CoV-2-Werte sehr niedrig waren, aber mittels PCR-Test waren sie eindeutig positiv", erklärt Albert Bosch, Professor an der Fakultät für Biologie der UB und Koordinator der Studie.

"Nach Barcelona kommen viele Besucher - Touristen und Geschäftsreisende", erklärt Albert Bosch, "und es ist mehr als wahrscheinlich, dass eine ähnliche Situation in anderen Teilen der Welt stattgefunden hat. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Fälle von COVID-19 ähnliche Symptome wie eine Grippe aufweisen, müssen erstere als undiagnostizierte Grippefälle maskiert worden sein", meint der Wissenschaftler.

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KONTRA DIESBEZÜGLICHE MEINUNGEN VON ANDEREN EXPERTEN ( vom 29.06.2020 ) @ https://de.euronews.com/2020/06/29/experten-reagieren-auf-coronavirus-fund-vom-marz-2019
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Corona-Virus ----- The only face masks that will truly fully protects you. - Die einzige Gesichtsmaske die Dich auch wirklich schützen wird.

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Hallo Alle,

Besucht mal bitte das
KINDER-HEIM.DE-Diskussionsforum über die hier von mir angebenen Links ( DORT muß man jedoch registrierter Boardnutzer sein und angemeldet sein ):

Hier seht Ihr die full-face Gesichts-Schutzmaske, die ich mir vor ein paar Tagen aus Holland bestellt habe:

http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=208734#post208734 .

Hier seht Ihr eine ähnliche full-face Gesichts-Schutzmaske, die jemand schon seit längerer Zeit in Österreich trägt:

http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=208765#post208765 .

Hier seht Ihr eine ähnliche full-face Gesichts-Schutzmaske, die jemand in Hamburg trägt:

https://www.focus.de/regional/hamburg/son-teebeutel-bringt-mir-nix-tauchermaske-gegen-virus-hamburger-macht-sich-ueber-gesichtsmasken-lustig_id_11930652.html .

Und hier kann sich jeder der möchte selbst eine solche full-face Gesichts-Schutzmaske aus Holland bestellen:
https://www.sublub.nl/en/product/57102/ocean-reef-aria-classic-with-covid-filter.html ( Home-Page: https://www.sublub.nl/ ). Bestellen kann man aber nur in der niederländischen Sprache oder in der englischen Sprache. Trotzdem ist alles ganz einfach für all diejenigen die regelmäßig Sachen im Internet bestellen.

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Corona-Virus. ----- Tauchermasken umfunktioniert! ----- Forscher und Bastler erfinden Notlösungen im Kampf gegen Corona!

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DER TAGESSPIEGEL @ https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kreative-erfindungen-in-der-coronakrise-wenn-die-taucherbrille-zur-atemmaske-wird/25719212.html :
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07.04.2020, 00:00 Uhr

Kreative Erfindungen in der Coronakrise

Wenn die Taucherbrille zur Atemmaske wird

Sie rüsten Schnorchelmasken um, bauen Gesichtsschilde und tüfteln an Beatmungsgeräten: Forscher und Bastler erfinden Notlösungen im Kampf gegen Corona.

OLIVER VOSS

[ FOTO: „Der italienische Ingenieur Mario Milanesio hat die Umrüstung der Schnorchelmasken entworfen. FOTO: MARCO BERTORELLO / AFP“ ]

Seit Tagen laufen die 3D-Drucker in so genannten Makerspaces wie dem xHain in Berlin-Friedrichshain oder dem Verstehbahnhof im brandenburgischen Fürstenberg auf Hochtouren. Sie sind dabei, 2000 Gesichtsschilde für das Personal in Krankenhäusern zu produzieren. Dabei wird am 3D-Drucker eine Halterung für dicke, transparente PET-Folie gefertigt, der Schild kann dann aufgesetzt werden und schützt das gesamte Gesicht.


Plattformen wollen 3D-Drucker und Kliniken vernetzen

Auch an vielen anderen Orten gibt es ähnliche Projekte [Siehe @ https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bedarf-an-schutzausruestung-wie-3d-drucker-jetzt-beim-mangel-an-masken-helfen-koennen/25716076.html]. Um die Aktivitäten der 3D-Druck-Aktivisten besser zu koordinieren und mit Krankenhäusern zu verbinden, arbeitet ein Team aus Lübeck an einer Plattform zur Vernetzung. Das Vorhaben mit dem Namen Print4Life [Siehe @ https://devpost.com/software/1_005_c_hilfsmittelverteilung-ordersplatform] entstand im Zuge des WirvsVirus-Hackathons der Bundesregierung [Siehe @ https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/hackathon-im-netz-programmierer-tuefteln-an-loesungen-gegen-die-corona-krise/25670548.html]. Es ist eines der 20 Projekte, die dabei ausgewählt wurden und nun weiter gefördert werden.

Auch Siemens hat kürzlich sein
3D-Druck-Netzwerk geöffnet [Siehe @ https://additive-manufacturing-network.sws.siemens.com/fight-coronavirus/]. Über die Plattform können vor allem Industrieunternehmen ihre Druckkapazitäten anbieten, um dort beispielsweise derzeit nicht verfügbare Ersatzteile für Medizingeräte zu fertigen [Siehe @ https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fahrzeugbauer-als-krisenhelfer-wenn-autoschrauber-zu-medizintechnikern-werden/25690738.html]. Seitdem seien mehr als 70 neue Anbieter hinzugekommen, sagt ein Sprecher. Auch das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) arbeitet gerade an einem ähnlichen Projekt. „Es wird dann hoffentlich einen Austausch zwischen den Plattformen geben“, sagt Stefan Kamlage, Vorstand des Verbandes 3DDruck.


Charité testet Schutzmasken aus 3D-Drucker

Verschiedene Mitgliedsunternehmen haben gemeinsam mit dem 3D-Lab der TU Berlin und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP in Potsdam auch eine Initiative gestartet, um Methoden der additiven Fertigung im Kampf gegen die Coronakrise einzusetzen. Die ersten Prototypen von Schutzmasken wurden gerade an die Charité zum Test übergeben. Die Silikonmasken umschließen Mund und Nase. „Sie sollen möglichst bequem sein, damit sie den ganzen Tag getragen werden können und haben austauschbare Filter“, sagt Kamlage. Die Modelle und Vorlagen sollen dann auch Partnern in anderen Regionen zur Verfügung gestellt werden.

[ FOTO: „Mit 3D-Druckern und Folie werden vielerorts Gesichtsschutzschilde gebaut. FOTO: ROOSEVELT CASSIO/REUTERS“ ]

Doch die Aktivitäten von Forschern und Unternehmern gehen weit über Schutzmasken hinaus: Auch der weltweiten Knappheit an Beatmungsgeräten begegnen sie mit
unkonventionellen Lösungen [Siehe @ https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-firmen-stellen-produktion-um-desinfektion-aus-der-schnapsbrennerei-schutzmasken-aus-dem-3-d-druck/25693228.html].


Zehntausende Schnorchelmasken zur Umrüstung

In Italien hat das Unternehmen Isinnova aus Brescia für das örtliche Krankenhaus bereits fehlende Ventile für Beatmungsgeräte am 3D-Drucker gefertigt. Dann hat das Unternehmen eine Idee des früheren Chefarztes des Krankenhauses von Gardone Valtrompia Renato Favero aufgegriffen: Da Masken für bestimmte Beatmungsgeräte fehlten, hatte er vorgeschlagen, Schnorchelmasken des Sportdiscounters Decathlon umzurüsten. Die Easybreath-Modelle schienen dafür geeignet, da sie das Gesicht umschließen. Isinnova entwickelte Ventile zur Umrüstung und stellt die Informationen dazu online [Siehe @ https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kreative-erfindungen-in-der-coronakrise-wenn-die-taucherbrille-zur-atemmaske-wird/25719212.html].

Der Zivilschutz in Brescia hat zunächst 500 Modelle bestellt, inzwischen hat Decathlon in Italien 10'000 solcher Tauchermasken zur Verfügung gestellt. Die Oldrati-Gruppe stellt ein Spritzgusswerkzeug für eine massive industrielle Produktion der benötigten Ventile her. Nach einem
Bericht des „Corriere della Sera“ [Siehe @ https://brescia.corriere.it/notizie/cronaca/20_marzo_27/brescia-primario-che-ha-avuto-l-idea-maschere-sub-ho-appena-imparato-nuotare-92a25bec-7026-11ea-82c1-be2d421e9f6b.shtml] sind die modifizierten Masken inzwischen in Krankenhäusern in Chiari, Parma, Lovere und Esine im realen Einsatz. Neben der Beatmung werden sie dabei auch zum Schutz des Personals eingesetzt.


Deutsche Ansprechpartner gesucht

In der Türkei rüstet ein italienischer Unternehmer ebenfalls 300 der Schnorchelmasken um. In Frankreich und Spanien hält das Unternehmen jeweils 30'000 Masken für Krankenhäuser bereit und hat dafür den Verkauf eingestellt. In Deutschland wurde der auf maximal fünf Masken begrenzt, „um kommerziellen Käufern einen möglichen Profit aus der Lage zu verwehren“, wie eine Sprecherin mitteilt.

[ FOTO: „Auch in Tunesien setzen Ärzte auf Taucherbrillen, die zu zu einer Atemschutzmasken umgebaut werden. FOTO: KHALED NASRAOUI/DPA“ ]

Auch in Deutschland hat Decathlon inzwischen viele Anfragen und auch Großbestellungen bekommen und will Forschungszentren, Krankenhäuser und Behörden unterstützen. Das Unternehmen habe Anfang der Woche mehrere Landesämter für Gesundheit kontaktiert, um einen Ansprechpartner für eine zentrale Organisation und anschließende Verteilung der Masken zu finden. „Leider gestaltet es sich nicht ganz leicht, den richtigen Ansprechpartner auf Landesebene dafür zu finden“, sagt die Sprecherin.


Marburger Wissenschaftler warten auf Zulassung

In Deutschland arbeiten verschiedene Forschergruppen an eigenen Lösungen, um Covid19-Patienten zu helfen. Das Breathing Project von Physikerinnen der Universität Marburg ist dabei schon sehr weit [Siehe @ https://www.uni-marburg.de/de/fb13/halbleiterphotonik/the-breathing-project/the-breathing-project]. „Wir sind mit der Entwicklung fertig“, sagt Martin Koch. Der Professor ist eigentlich Spezialist für Halbleiterphotonik. Doch in der Krise hat er mit einem Team eine Idee aus dem schlafmedizinischen Zentrum der Universität aufgegriffen. Dort wird viel mit so genannten CPAP-Geräten (Continuous Positive Airway Pressure) gearbeitet, die bei Atmungsstörungen wie der Schlafapnoe eingesetzt werden. Schätzungsweise in zwei Millionen deutschen Haushalten gibt es diese „Schnarchmasken“, mit denen Atemaussetzern vorgebeugt wird. Während die CPAP-Geräte normalerweise einen konstanten Luftdruck erzeugen, haben die Marburger sie mit Ventilen, die sich öffnen und schließen, derart modifiziert, dass sie auch zur Beatmung genutzt werden können. Mehrere Ärzte waren an der Entwicklung beteiligt und sagten, sie würden die Geräte einsetzen, wenn es keine anderen Möglichkeiten gäbe. „Natürlich ist das nicht so leistungsfähig, wie professionelle Beatmungsgeräte“, sagt Koch. Doch es könnte eine Option für Patienten sein, die sich schon wieder etwas erholt haben. „Die Profigeräte werden dann für härtere Fälle frei“, sagt Koch. Gemeinsam mit dem Unternehmen Schneider könnte auch eine Produktion direkt starten. „Leider fehlt uns die Zulassung“, sagt Koch. Das Team sei mit den entsprechenden Stellen in Kontakt und hoffe auf ein schnelles Verfahren.

Beatmungsballons mechanisieren

Das gilt auch für einen zweiten Ansatz, um Beatmungshilfen noch schneller und günstiger herzustellen. Dabei werden Beatmungsballons genutzt. Die so genannten Ambu-Bags werden von Notärzten manuell gedrückt, um Patienten mit Sauerstoff zu versorgen. Die Marburger haben eine Konstruktion mit Motor entwickelt, die den Beatmungsbeutel regelmäßig mechanisch zusammendrückt [Siehe @ https://www.uni-marburg.de/de/fb13/halbleiterphotonik/the-breathing-project/the-breathing-project/die-ambu-bag-loesung]. „Das Holzgestell sieht vielleicht unprofessionell aus, doch wir haben bewusst einfache Materialien verwendet, die auch in Afrika zur Verfügung stehen“, sagt Koch. Denn gedacht ist diese Lösung vor allem für Entwicklungsländer, wo es sonst keine Alternativen gibt. „Wir würden gerne die Baupläne im Internet offenlegen, doch dann würden wir uns strafbar machen“, sagt Koch. Schließlich gäbe es für die Konstruktion keine Zulassung als Medizingerät. Insofern müssten derzeit die Youtube-Videos als Inspiration dienen – für mögliche Anwender und andere Tüftler [Siehe @ https://www.youtube.com/watch?v=xVVP6O_0aLg&list=PLiJLMBJ5YsjmBg49LtowuKd1Z1V6pm3dr&index=7].

Weltweite Arbeit an Open-Source-Lösungen

Weltweit arbeiten diverse Gruppen an ähnlichen Ansätzen: Das Projekt E-Vent des MIT in Boston, Oxvent an der Universität Oxford, das irische Projekt Opensourceventilator oder ein spanisches Konsortium am Technologiezentrum Leitat.
[Bezüglich E-Vent siehe @ https://emergency-vent.mit.edu/].
[Bezüglich Oxvent siehe @ https://oxvent.org/].
[Bezüglich Opensourceventilator siehe @ https://opensourceventilator.ie/].
[Bezüglich spanisches Konsortium siehe @ https://www.3dnatives.com/de/covid-19-leitat-entwickelt-ein-medizinisch-zugelassenes-3d-gedrucktes-beatmungsgeraet-240320201/].
Hierzulande prüft das Projekt
DIY Beatmungsgerät derzeit diesen und andere Ansätze [Bezüglich diesem DIY Beatmungsgerät siehe @ https://xn--diy-beatmungsgert-5qb.de/]. „Weltweit gibt es bestimmt 100 bis 150 Designs“, sagt Jan Borchers, Professor für Medieninformatik an der RWTH Aachen und Gründer des dortigen Fablabs. Die Revolution der digitalen Fertigung sei womöglich gerade rechtzeitig in der Krise gekommen. Heute könnten Entwickler in Aachen neue Pläne ins Netz stellen und sofort könnten entsprechende Bauteile an jedem 3D-Drucker der Welt hochpräzise repliziert werden.

Auch in Aachen werden im
Coresponse-Projekt von vier Teams ebenfalls Prototypen für mechanisierte Beatmungsballons in verschiedenen Einsatzszenarien entwickelt [Siehe @ https://www.coresponse.rwth-aachen.de/go/id/gqged/]. Gedacht sind sie ebenfalls vor allem für Regionen wie Afrika oder Indien. Derzeit wird die Festigkeit der Konstruktionen geprüft. „Hier haben wir noch keine Tests, die über wenige Stunden hinausgehen durchgeführt“, sagt Jonas Gesenhues. Dies sei jedoch insbesondere beim 3D-Druck ein kritisches Thema. „Vielleicht stellt sich sogar heraus, dass der 3D-Druck hierfür ungeeignet sein könnte“, sagt Gesenhues. Tests an Menschen kann er sich derzeit nicht vorstellen, dafür sei die Lösung noch längst nicht zuverlässig genug. Und womöglich wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern. Schließlich seien andere Gruppen in der Entwicklung schon weiter und der Fortschritt könnte die Aachener überholen. „Wir glauben, dass es sehr bald ausreichend höherwertige Beatmungsgeräte geben wird und ein derart simples Konzept, wie wir es erforschen, obsolet sein wird“, sagt Gesenhues.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Freitag 24. Juli 2020, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus-Nebengefahren

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Gefährliche Händedesinfektionsmittel
Gefährliche Handdesinfektionsmittel


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GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus"+"Händedesinfektionsmittel"+"Methanol"+"Gefahren"

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Gesundheitsgefährdung durch Händedesinfektionsmittel aus „Fuselalkoholen“
https://www.auva.at/cdscontent/load?contentid=10008.735008&version=1587451214 (Länge: ingesamt 3 Seiten; Datum: 20.04.2020 ) :

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Methanol

Andere Namen:
● Methylalkohol
● Carbinol
● Holzgeist
● MeOH
● S-747
(NATO-Code)
● Hydroxymethan

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Verwendung von Methanol --- Vergiftungsgefahr und Todesgefahr :
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Verwenden Sie keine Händedesinfektionsmittel, die aus Vorlauf [ Methanol ! ] hergestellt wurden. Diese können giftige Substanzen wie z. B. Methanol enthalten, das zu Gesundheitsschäden führen kann. Durch die undefinierte Zusammensetzung von Vorlauf [ Methanol ! ] ist auch die Wirksamkeit zur Inaktivierung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) nicht gesichert.
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QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Methanol :
UND SIEHE AUCH FOLGENDE WEITERE QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Methanol#Toxikologie :

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Methanol (IUPAC), auch Methylalkohol (veraltet Holzgeist oder Holzalkohol), ist eine organisch-chemische Verbindung mit der Summenformel CH4O (Halbstrukturformel: CH3OH) und der einfachste Vertreter aus der Stoffgruppe der Alkohole. Unter Normalbedingungen ist Methanol eine klare, farblose, entzündliche und leicht flüchtige Flüssigkeit mit alkoholischem Geruch. Es mischt sich mit vielen organischen Lösungsmitteln und in jedem Verhältnis mit Wasser.
Mit 60 Millionen Tonnen Jahresproduktion (Stand: 2012) ist Methanol eine der meisthergestellten organischen Chemikalien.

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Gerüchte im Internet brachten viele Iraner dazu, zu angeblichen Mitteln gegen das Coronavirus zu greifen. – Mit fatalen Folgen.
28.03.2020

https://www.mimikama.at/allgemein/wegen-fakenews-wurden-sehr-viele-iraner-getoetet/


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Mittwoch, 15 Juli 2020
http://www.msn.com/en-au/health/familyhealth/fda-expands-its-list-of-potentially-deadly-toxic-hand-sanitizers/ar-BB16J2rN?li=AAgfYrC&ocid=UE01DHP
Dieser wichtige Artikel steht aber leider bisher nur in English zur Verfügung.

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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit!“ – MM

amaria
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Re: Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

Beitrag von amaria »

Hallo Martin,

danke für deine Hinweise. Erzieherinnen, die sehen, dass Kinder extrem raue Hände durch Desinfektionsmittel bekommen haben, wissen nun, worauf sie Eltern hinweisen können. Es muss nicht immer ein "mütterlicher Waschzwang" hinter rissigen Kinderhänden stecken.

Freundliche Grüße

Angelika
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

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Martin MITCHELL
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Corona-Virus-Gefahr --- Bleib verdammt nochmal zu Hause!

Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus ----- Gefahren der Wiederaufnahme des internationalen Flugverkehrs vermeiden.

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Alle Fluggäste im Abreiseland vorweg Stuhlproben unterziehen (desgleichen natürlich auch vor der Rückreise ins Heimatland dieser Reisenden). Die Kosten all solcher Tests müssen von Reisenden selbst und den Fluggesellschaften getragen werden.

Internationale Flugreisen nur mit gültigem Pass und Visum und offizieller Coronavirus-Negativ-Bescheinigung nachdem man sich Stuhlproben und Rektalabstrichen hat unterziehen lassen müssen. Feststellung des Infektionsstatutes jedes Fluggastes ist somit hundertprozentig gesichert und garantiert; verlässliche Testresultate stehen zur Verfügung binnen drei bis vier Stunden.


Verantwortlich für den Negativstatus eines jeden Reisenden zum Zeitpunkt der Abreise / Rückreise zeichnen neben den Reisenden selbst, die Fluggesellschaften und Behörden im jeweiligen Ausreiseland, d.h. dort wo die Ausreise bzw. die Rückreise beginnt: potentielle Exporteure infizierter Virusträger; sie stehen in der Pflicht !

All das, von dem ich hier rede, kann vielleicht demnächst auch in Fachartikeln in deutscher Sprache mit dem ein oder anderen nachfolgend von mir formulierten GOOGLE-SUCH-STRANG im Internet gefunden werden:


Coronavirus | SARS-CoV-2 | Covid-19

"Coronavirus"+"Flugzeug Toiletten Tank"

"Coronavirus"+"Stuhl Test"+"vor Abreise"+"Flugzeug"

"Coronavirus"+"Kot Test"+"vor Abreise"+"Flugzeug"

"Coronavirus"+"Kot"+"Test"+"vor Abreise"+"Flugzeug"

"Covid-19"+"Stuhlgang"+"Kot"+"Fäkalien"+"Kacke"+"testen"

"Flugzeug"+"Hinterlassenschaften"+"Fäkalien"+"Urin"

"Flugzeug"+"menschliche Ausscheidungen"

"Coronavirus"+"Fluggäste"+"Stuhlproben"+"unterziehen"

"Coronavirus"+"Fluggäste Stuhlproben unterziehen"

"Coronavirus transportiert im Abwasser von Flugzeugen"

"SARS-CoV-2 Viren transportiert im Abwasser von Flugzeugen"

"Covid-19 Viren transportiert im Abwasser von Flugzeugen"

"ABC RADIO NATIONAL"+"Coronavirus"+"international travel"


Bisher gibt es nichts Diesbezügliches im Internet in deutscher Sprache, das ich hätte auftreiben können !


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THE UNIVERSITY OF QUEENSLAND, AUSTRALIA – Faculty of Health and Behavioural Sciences

17 July 2020

https://habs.uq.edu.au/article/2020/07/faeces-testing-covid-19-could-unlock-international-travel :

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Faeces testing for COVID-19 could unlock international travel

Earlier this week Australian researchers announced that testing of aircraft and cruise ship wastewater upon arriving at their destination had detected genetic fragments of the COVID-19 virus, SARS-CoV-2.

Researchers from UQ’s Queensland Alliance for Environmental Health Sciences Queensland Alliance for Environmental Health Sciences (QAEHS) and Australia’s national science agency CSIRO worked with transport companies to test on-board wastewater from lavatories.

This is a step forward in using this test as an additional public health management tool.

Media interest was understandably high, including from ABC Radio National’s PM program, Channel 10 news, Channel 9 travel news, Fairfax (Brisbane Times, The Age, and the Sydney Morning Herald), ABC regional radio, Bloomberg, IT Wire, Medical Xpress, radio Triple M news, and SBS German Radio.
Read the
announcement [ in THE UNIVERSITY OF QUEENSLAND, AUSTRALIA, UQ News @ https://www.uq.edu.au/news/article/2020/07/australian-researchers-track-covid-19-wastewater-plane-and-cruise-ship-passengers ] and the research paper [ in JOURNAL OF TRAVEL MEDICINE - International Society of travel medicine @ https://academic.oup.com/jtm/article/doi/10.1093/jtm/taaa116/5871228 ].

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THE UNIVERSITY OF QUEENSLAND, AUSTRALIA, UQ News

16 July 2020

https://www.uq.edu.au/news/article/2020/07/australian-researchers-track-covid-19-wastewater-plane-and-cruise-ship-passengers :

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Australian researchers track COVID-19 in wastewater from plane and cruise ship passengers

As Australia considers how to safely welcome international visitors again, testing wastewater systems on long-haul planes and cruise ships could provide crucial information on detecting the presence of the COVID-19 virus in incoming passengers.

A new paper in
Journal of Travel Medicine reported that testing of aircraft and cruise ship wastewater upon arriving at their destination had detected genetic fragments of the COVID-19 virus, SARS-CoV-2, a step forward in using this test as an additional public health management tool.

Researchers from
The University of Queensland and Australia’s national science agency CSIRO worked with transport companies to test on-board wastewater from lavatories.

Minister for Industry, Science and Technology Karen Andrews said Australian scientists were doing outstanding work and making a difference in the fight against coronavirus.

"Our science and research communities are among our greatest assets in our efforts to not only overcome this pandemic, but also to assist in the economic recovery from COVID-19," Minister Andrews said.

"The ability to test wastewater from planes and cruise ships is another piece of the puzzle as we look to the future of travel and keeping Australians safe."

CSIRO Chief Executive Larry Marshall said rapidly pinpointing hotspots for COVID-19 would help keep all Australians safe as we started to travel again.

"Responding to a pandemic is not just about the race for a vaccine, Australian science is supporting our economic recovery by delivering for partners like [the Australian airline] Qantas," Dr Marshall said.

"Our relationship with air travel goes back to the 60s, and today our unique coatings already protect aircraft, so it’s great to be trusted to keep Australia flying while helping to stay ahead of any potential new outbreaks."

Paper co-author
Professor Jochen Mueller from UQ’s Queensland Alliance for Environmental Health Sciences said this tool could help as governments and transport industries develop plans to minimise transmission associated with resuming international travel.

"
This could provide additional peace of mind to track and manage infection and play an important role in opening up long-haul flights or cruises resuming," Professor Mueller said.

The test provides an early warning of infection, as the virus sheds in the stools of infected passengers even before they show symptoms.

Lead author and CSIRO researcher Warish Ahmed said
the virus fragments in the wastewater were unviable, so not infectious.

"
The study indicates that surveillance of wastewater from large transport vessels with their own sanitation systems has potential as a parallel data source to prioritise clinical testing among disembarking passengers," Dr Ahmed said.

The paper is available at:
https://doi.org/10.1093/jtm/taaa116

Media: Professor Jochen Mueller, j.mueller@uq.edu.au, +61 7 3443 2450; Dani Nash UQ Communications, habs.media@uq.edu.au, +61 7 3346 3035, +61 434 551 578.

Share Link:
http://tinyurl.com/yb6bp3ae

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Bisher gibt es nichts Diesbezügliches im Internet in deutscher Sprache, das ich hätte auftreiben können !
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus ----- Wie jeder sehen kann, macht man tatsächlich Fortschritte (in Australian!)

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https://www.nach-welt.com/australische-forscher-erfinden-einen-20-minutigen-coronavirus-bluttest-2/ :
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Gesundheit

Australische Forscher erfinden einen 20-minütigen Coronavirus-Bluttest

By drbyos - July 17, 2020

SYDNEY (Reuters) –
Forscher in Australien haben einen Test entwickelt, mit dem neuartige Coronavirus-Infektionen in etwa 20 Minuten mit Hilfe von Blutproben bestimmt werden können. Dies ist nach ihrer Aussage ein weltweit erster Durchbruch.

Die Forscher der Monash University sagten, ihr Test könne feststellen, ob jemand derzeit infiziert ist und ob er in der Vergangenheit infiziert wurde.

"Kurzfristige Anwendungen umfassen die schnelle Identifizierung von Fällen und die Rückverfolgung von Kontakten zur Begrenzung der Virusausbreitung, während das Populationsscreening zur Bestimmung des Ausmaßes der Virusinfektion in verschiedenen Gemeinden ein längerfristiger Bedarf ist", so die Forscher in einem in der Zeitschrift ACS Sensors on veröffentlichten Artikel Freitag [17.07.2020].

Das Forschungsteam wurde von BioPRIA und der Abteilung für Chemieingenieurwesen der Monash University geleitet, darunter Forscher des ARC-Kompetenzzentrums für konvergente BioNano-Wissenschaft und –Technologie (CBNS).

Ihr Test, bei dem 25 Mikroliter Plasma aus Blutproben verwendet werden, sucht nach Agglutination oder einer Ansammlung roter Blutkörperchen, die das Coronavirus verursacht.

Während der aktuelle Tupfertest verwendet wird, um Personen zu identifizieren, die mit dem Coronavirus infiziert sind, kann der Agglutinationstest – oder die Analyse zum Nachweis des Vorhandenseins und der Menge einer Substanz im Blut – auch feststellen, ob jemand kürzlich infiziert wurde, nachdem die Infektion behoben ist, sie sagten.

Hunderte von Proben können jede Stunde getestet werden, sagten die Forscher, und sie hoffen, dass sie auch zum Nachweis von Antikörpern verwendet werden können, die als Reaktion auf die Impfung erzeugt wurden, um klinische Studien zu unterstützen.

Ein Patent für die Innovation wurde angemeldet und die Forscher suchen kommerzielle und staatliche Unterstützung, um die Produktion zu steigern.

Das neuartige Coronavirus hat weltweit mehr als 13,8 Millionen Menschen infiziert und fast 600'000 Menschen getötet, seit es Ende letzten Jahres in China aufgetaucht ist. Australien hat mehr als 11'000 Fälle und 116 Todesfälle gemeldet.

(Berichterstattung von Swati Pandey; Redaktion von Robert Birsel)

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HEALTH NEWS - JULY 17, 2020 / 16:18 HOURS [Sydney time (EST)] / UPDATED A DAY AGO

Australian researchers invent 20-minute coronavirus blood test

https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-research/australian-researchers-invent-20-minute-coronavirus-blood-test-idUSKCN24I0OR :
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SYDNEY (Reuters) - Researchers in Australia have devised a test that can determine novel coronavirus infection in about 20 minutes using blood samples in what they say is a world-first breakthrough.

The researchers at Monash University said their test can determine if someone is currently infected and if they have been infected in the past.

"Short-term applications include rapid case identification and contact tracing to limit viral spread, while population screening to determine the extent of viral infection across communities is a longer-term need", the researchers said in a paper published in the journal ACS Sensors on Friday [17.07.2020].

The research team was led by BioPRIA and Monash University’s Chemical Engineering Department, including researchers from the ARC Centre of Excellence in Convergent BioNano Science and Technology (CBNS).

Their test, using 25 microlitres of plasma from blood samples, looks for agglutination, or a clustering of red blood cells, that the coronavirus causes.

While the current swab test is used to identify people who are infected with the coronavirus, the agglutination assay – or analysis to detect the presence and amount of a substance in blood – can also determine if someone had been recently infected, after the infection is resolved, they said.

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus ----- Die besten Mund- und Nasen Schutzmasken in der Welt: Patentiert und hergestellt in Kanada.

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TRIOMED MASKS (Canada)
5 masks per pack
5 Masken per Päckchen

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99 Prozent der Viren deaktiviert
Neue Maske soll Coronavirus töten
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Erstmalig erschienen: 16. Juli 2020 - 11:41 Uhr
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Video [Länge: 1 Min. und 15 Sek.]:
Ist diese Wunderwirkung überhaupt möglich?
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https://www.rtl.de/cms/neue-maske-soll-coronavirus-toeten-koennen-4579032.html?utm_term=rtl-aktuell&utm_medium=echobox&utm_campaign=post&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR0kXxyCD4vzC2XxgdPm36I4vAmcHqisrDE9J_gGpR9VCUNEcb8kMU-II7A#Echobox=1594886813 :

FOTO:
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TrioMed Aktive Chirugische und Medizinische Maske
Selbstreinigender
ANTIMIKROBIELLER Schutz
VFE 99%
BFE 99%
EU: EN 14683 IIR
USA: ASTM F2100 LV3
Diese Maske soll das Coronavirus deaktivieren können.

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99 Prozent der Viren deaktiviert
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Neue Maske soll Coronavirus töten können
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Aktualisiert: 18. Juli 2020 - 10:35 Uhr
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Ist diese Wunderwirkung überhaupt möglich?
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Eine Maske, die Coronaviren einfach ausschaltet? Klingt zu gut, um wahr zu sein. Doch laut Forschern der Universität Toronto ist das tatsächlich möglich. "TrioMed Active Mask Typ IIR" heißt der von der Firma I3 BioMedical Inc. entwickelte neue medizinische Mundschutz, dessen äußere Oberfläche innerhalb von Minuten mehr als 99 Prozent der Coronaviren deaktivieren soll. Ob die Maske auch funktionieren kann, schätzt Infektionsforscher Dr. Thomas Jacobs im Video ein.

Schutzmaske hilft nicht nur gegen Coronavirus

"Die TrioMed Active Mask ist der erste und einzige Atemschutz, für den wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass er das Covid-19 verursachende Virus inaktiviert und somit das Kontaminationsrisiko für den Träger drastisch reduziert", erklärt Pierre Jean Messier, Gründer und CEO von I3 BioMedical Inc. "Unser Unternehmen hat viele Jahre und Millionen von Dollar für die Entwicklung dieser interaktiven antimikrobiellen Technologie aufgewandt. Die daraus resultierenden Produkte werden von der medizinischen Gemeinschaft auf der ganzen Welt verwendet und können, belegt durch Tests unabhängiger Labors, zahlreiche Mikroben, darunter MRSA, VRE, E-Coli, Staphylococcus Aureus, Influenza-Virus und jetzt SARS-CoV-2 abtöten."

Coronavirus bleibt normalerweise bis zu 7 Tage auf Schutzmaske

Während das Coronavirus normalerweise einer in "The Lancet Microbe" publizierten Studie zufolge bis zu sieben Tage lang auf der äußeren Schicht von Schutzmasken präsent und infektiös bleibt, soll die TrioMed Active Mask Typ IIR mehr als 99 Prozent der Viren abtöten – und das nach nur wenigen Minuten.

23 Mal pro Stunde fassen wir uns im Durchschnitt ins Gesicht, wie eine im "American Journal of Infection Control" veröffentlichte Studie belegt. Das ändert sich auch nicht komplett durch das Tragen einer Maske. Durch einen Mundschutz, der Viren deaktiviert, könnte aber zumindest das Risiko einer Selbstkontamination reduziert werden.

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U of T News [ Toronto Universität Nachrichten ] @ https://www.utoronto.ca/news/u-t-tests-show-canadian-made-mask-deactivates-99-sars-cov-2-virus :

By Rahul Kalvapalle ----- July 14, 2020


Unversity of Toronto tests show Canadian-made mask deactivates 99% of SARS-CoV-2 virus

An antimicrobial coating developed by Quebec company I3 BioMedical Inc. can deactivate more than 99 per cent of SARS-CoV-2 – the virus that causes COVID-19 – on the outer surface of medical masks, tests carried out by University of Toronto scientists have shown.

The scientists, led by Professor Scott Gray-Owen of the department of molecular genetics in the Faculty of Medicine, used the faculty’s high-tech containment level three lab (CL3 lab) to test the efficacy of the TrioMed Active Mask’s antimicrobial coating.


They found that the novel coating deactivated more than 99 per cent of SARS-CoV-2 within minutes, a finding that could represent a huge boon for health-care workers who are at risk of being contaminated with the virus by touching or adjusting their face masks. Indeed, the coronavirus has been shown to be present and infectious on the outer layer of masks for up to seven days, according to a recent study published in The Lancet Microbe.

"A big challenge for most people in the population who usually never wear surgical masks is comfort and fit. Because of This, people tend to be constantly adjusting their masks", said Gray-Owen. "So they’re either contaminating their hands or, if their hands are contaminated, they’re contaminating a mask that’s close to their face and maybe even depositing the virus there, which they might then inhale."

Gray-Owen says I3 BioMedical’s proprietary TrioMed Active coating material had previously been demonstrated to kill most microbes on contact, and was shown to remain directly coupled to the outside surfaces of masks rather than leach out into the environment or onto the skin of wearers.

"They had done This before with other bacterial and viral pathogens including influenza, and we extended these studies for them to show that SARS-CoV-2 was also susceptible", Gray-Owen said.

The CL3 lab – the only such facility in Toronto – was approached by I3 BioMedical on the recommendation of engineers at the Public Health Agency of Canada, said Gray-Owen, who is director of the lab.

"We were one of the first labs to receive fast-track approval to culture and manipulate the virus. Samira Mubareka and Robert Kozak brought samples from infected patients at the hospital and expanded the virus, so we ended up being one of the first places in Canada where the virus was being propagated."


Read the latest study by Mubareka and Kozak
[ See @ https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/9/20-1495_article ]

"And so because we had the virus, and the fact that our facility has been operational for over a decade now, we had the capabilities to work with it."

When the antimicrobial coating was present on the masks, "we could not recover any infectious virus from the suspension that had been applied to the mask", said Gray-Owen.

"We repeated the tests and This was a reproducible finding, so it was pretty clear that there was a difference between TrioMed coated and non-coated material."

Gray-Owen says while the CL3 lab is very much a research facility rather than a validation lab, the I3 BioMedical testing project was taken on because of the potential of the antimicrobial coating product to contribute to curbing the spread of the virus, and the company’s stated desire to supply masks to the Canadian market.

"We thought we had a very secure source of personal protective equipment like masks, having them produced by our good American friends next door, but sometimes other priorities emerge and the sharing doesn’t happen as equitably as we expected. So I think it’s incredibly important – based on the nationalistic tendencies of countries around the world in the face of the pandemic – that I3 BioMedical
is based in Canada and the research and manufacturing by This company was done in Canada", said Gray-Owen.

"It’s incredibly exciting to support them and know that This material is the first that has been shown to deactivate the virus. It’s been surprising for us how well it worked, and it’s gratifying that it’s a Canadian company that is making This really innovative product."

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Leider sind diese Masken momentan alle SOLD OUT = AUSVERKAUFT. Siehe @ https://well.ca/products/triomed-active-surgical-medical_189592.htm .
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Martin MITCHELL
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus-Gefahren effektiv entgegenwirken! ----- Warum also sollte UM AUF NUMMER SICHER ZU GEHEN das »Testen von Abwasser« "Panickmache" sein oder die »Abgabe einer Stuhlprobe« eine "Horrorgeschichte" darstellen??

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In manch anderen Diskussionforen ist neuerdings zu bemerken …

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Verschwörungstheorien von Verschwörungstheoretikern einer anderen Art als sie bisher bekannt waren (und man sie auch immer sogleich als solche erkennen konnte) :
(heute jedoch ist dies nicht mehr ganz so einfach) :
Die neue Art: Das arrogante ABTUN von Wissenschaft als "Panikmacherei"
Die neue Art: Das arrogante ABTUN von Wissenschaft als "Horrorgeschichten-Erzählerei"

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Felix Simon

03.06.2019


SCHWEIZ: Neue Züricher Zeitung @ https://www.nzz.ch/feuilleton/die-neue-art-der-verschwoerungsteorie-es-zaehlt-die-krude-behauptung-ld.1485263?reduced=true :

Die neue Art der Verschwörungstheorie: Es zählt die krude Behauptung.
Im Internet macht ein neuer Typ Verschwörungstheorie die Runde.
Ziel ist nicht das Widerlegen, sondern das Delegitimieren. Attackiert wird gezielt die Glaubwürdigkeit von Menschen und Institutionen mit gesellschaftlich tragenden Rollenalso die freie Presse, Universitäten oder Regierungseinrichtungen. Über die Gefährlichkeit eines neuen Phänomens

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ALLES WEITERE versteckt sich hinter einer Paywall (d.h. ist also "gebürenpflichtig").

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Folgendes jedoch ist nicht "gebürenpflichtig" :

PLANETWISSEN @ https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/verschwoerungstheorien/index.html :

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Psychologie

Verschwörungstheorien

Von Sabine Kaufmann

[ 24.04.2020 ]


Verschwörungstheorien sind abstrus: Sie vermischen Fakten mit erfundenen Behauptungen und bauen auf stereotypen Feindbildern auf. Dabei richtet sich ein übersteigertes, irrationales Misstrauen gegen eine bestimmte Gruppe.

▪ Wie entstehen Verschwörungstheorien?
▪ Geheimdienste als Nährboden
▪ Wer ist anfällig für Verschwörungstheorien?
▪ Wer sind die Verschwörungstheoretiker?
▪ Verschwörungstheorien funktionieren nach allgemeinen Regeln


Wie entstehen Verschwörungstheorien?

Ob Geheimdienst, eine ethnische Volksgruppe oder sogar Außerirdische [ – oder auch angebliche Sekten], es gibt viele Gruppen denen Verschwörungstheoretiker die übelsten Machenschaften unterstellen. Sind Verschwörungstheorien dann noch spannend geschrieben und treffen sie den Nerv der Zeit, verkaufen sie sich – ganz im Sinne ihrer Autoren – blendend.

Am Anfang jeder Verschwörungstheorie steht das Misstrauen zwischen zwei gesellschaftlichen Gruppen.
Dieses Misstrauen steigert sich zu einem Verschwörungsglauben, der davon ausgeht, dass sich eine Gruppe gegen eine andere Gruppe verschworen hat, um ihr zu schaden.

Der Gegner, auf den man sich fokussiert hat, ist angeblich böse, mächtig und verschlagen. Und er begeht überall und zu jeder Zeit verdeckte Verbrechen. Er wird regelrecht dämonisiert.

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Eine Verschwörungstheorie muss drei Kriterien erfüllen:

● Sie muss eine gemeinschaftliche Aktion bezeichnen, die auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist.
● Sie muss von denjenigen, die sie verbreiten oder glauben, als illegitim oder illegal wahrgenommen werden.
● Sie muss im Gegensatz zu einer offiziellen Version der Wahrheit stehen.

Quelle: Sebastian Bartoschek, Psychologe und Verschwörungstheorie-Forscher

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Geheimdienste als Nährboden

Eine Gruppe, der man heute fast alles zutraut, sind die Geheimdienste, wie etwa die CIA (Central Intelligence Agency), der Mossad oder der einstige sowjetische Geheimdienst KGB. Sie arbeiten im Geheimen, ihre Arbeit ist undurchsichtig. Niemand weiß genau, was sie tun. Das ist der Nährboden für Verschwörungstheorien aller Art.

Katastrophen, die irgendwo passieren, werden umgedeutet und mit einer Verschwörungstheorie in Verbindung gebracht. Bestes Beispiel sind die Verschwörungstheorien zum 11. September 2001. Der CIA oder gar dem Mossad wird unterstellt, hinter dem Einsturz des World Trade Centers zu stehen.

Das häufigste Motiv, das einer Verschwörungstheorie zugrunde gelegt wird, ist die Weltherrschaft. Egal ob es Juden, Außerirdische oder Freimaurer sind, gegen die sich das Misstrauen richtet:
Ihnen wird unterstellt, die Welt beherrschen und allen anderen Menschen schaden zu wollen.


Wer ist anfällig für Verschwörungstheorien?

Das Weltbild der Menschen, die an eine Verschwörungstheorie glauben, ist oft simpel und gehorcht der Einteilung in Gut und Böse. Hinter einem schrecklichen Ereignis wird eine böse Macht vermutet, die für alles verantwortlich ist. Und dennoch kann es jedem passieren, an eine Verschwörung zu glauben, die gegen die eigene Person gerichtet ist.

Ein erstes Misstrauen besteht schon darin, dass man zum Beispiel annimmt, den Politikern in Berlin ginge es nur darum, die eigenen Pfründe zu sichern, anstatt zu regieren.
Auch aus Vorurteilen gegenüber fremden Nationalitäten kann sich ein Verschwörungsglaube entwickeln.


Wer sind die Verschwörungstheoretiker?

[ ERSTE GRUPPE ]
Die Personen, die eine Verschwörungstheorie in die Welt setzen, lassen sich in vier verschiedene Gruppen unterteilen. Die erste Gruppe könnte man als "die Verfolgten" bezeichnen. Sie sind oft einsam und haben psychische Auffälligkeiten. Sie sind es selbst, die von ihren eigenen Vorstellungen am meisten verfolgt werden. Ihre Verschwörungstheorien haben kaum eine Breitenwirkung.

[ ZWEITE GRUPPE ]
Die zweite Gruppe sind die "besessenen Aufklärer": Diese Gruppe hat vermeintlich eine Verschwörung entdeckt und will sie, so gut es geht, entlarven. Ihr Forum ist das Internet, aber auch Buchverlage bleiben von ihren Manuskripten nicht verschont.

[ DRITTE GRUPPE ]
Die dritte Gruppe kann man als die "Meinungsführer" bezeichnen. Sie bauen ein Weltbild auf und beeinflussen ihre Gefolgsleute. Ein berühmtes Beispiel ist der Schweizer Erich von Däniken. Seine Verschwörungstheorie besagt, dass in prähistorischer Zeit die Welt von Außerirdischen besucht wurde. Die Wissenschaft ignoriere jedoch seine Thesen.

Diese Verschwörungstheoretiker erbringen immer neue Hinweise, um ihre These zu stützen. Den letzten Beweis allerdings bleiben sie schuldig.

[ VIERE GRUPPE ]
Die vierte und letzte Gruppe, die auch richtiggehend gefährlich werden kann, sind die sogenannten "Hexenjäger". Paradebeispiel in der Geschichte war der Dominikaner Heinrich Kramer, der den sogenannten "Hexenhammer" verfasste. Wer im 16. oder 17. Jahrhundert in Verdacht geriet, eine Hexe zu sein, wurde gefoltert und getötet.

Der berühmteste Hexenjäger des 20. Jahrhunderts war US-Senator Joseph McCarthy, der überall in der amerikanischen Gesellschaft Kommunisten erspähte. Seine Hatz auf Kommunisten fand Rückhalt bei konservativen Amerikanern. Viele Menschen, die er dem Kommunismus-Verdacht aussetzte, litten schwer. Handfeste Beweise hatte McCarthy nie.


Verschwörungstheorien funktionieren nach allgemeinen Regeln

Der Ausgangspunkt jeder Verschwörungstheorie ist eine Geheimgesellschaft, der man böse Machenschaften und schreckliche Vorhaben unterstellt. Das bildet die These, die über der Verschwörungstheorie steht. Alles, was die These stützt, tragen die Autoren der Theorie zusammen. Was der These widerspricht, lassen sie schlicht unter den Tisch fallen.

Die Zahlen oder Fakten, die sie verwenden, sind leicht nachprüfbar. Nur die Schlussfolgerungen, die aus dem ganzen Zahlen- und Datenmaterial gezogen werden, sind falsch.
Oft deuten die Verschwörungstheoretiker wahre Ereignisse so um, dass sie zur Theorie passen.

Wirkungsvoll ist es, die Wissenschaft in Frage zu stellen und zu attackieren. Denn die Theorie braucht nur den Anstrich von Authentizität. Große Wirkung erzielen Verschwörungstheorien auch damit, ihre Gegner zu dämonisieren.

Unter dem Strich ist eine Verschwörungstheorie also eine Mischung aus einigen nachprüfbaren Fakten und vielen erfundenen Behauptungen und Geschichten, aus denen immer neue Sinnzusammenhänge konstruiert werden.

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Bist Du ein Verschwörungstheoretiker ? - Zu welcher GRUPPE gehörst Du (wem der Hut passt) ????
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Martin MITCHELL
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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus. ----- Aktuell: Sorgenfreie Wiederaufname des internationalen Flugverkehrs seitens Emirates.

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Fluggesellschaft Emirates Group garantiert alle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehenden Kosten ihrer australischen Fluggäste ohne weiteres automatisch zu begleichen:
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Airline to cover Covid-19 costs of Aussie travellers

Friday, 24 July 2020, ca. 11:00 hours [Sydney time (EST)]

https://au.yahoo.com/finance/news/emirates-covid-19-australian-passengers-013954505.html :

Australian passengers travelling with Emirates will be laughing after the airline revealed it would cover the medical expenses and quarantine costs of flyers should they be diagnosed with Covid-19 during their travel.

Passengers will be covered for medical costs of up to $245'000 and quarantine costs of up to $160 per day for 14 days if they contract the coronavirus, regardless of where they travel to, Emirates stated.

As it stands [as per the newest Australian government requirement], Australian travellers returning from overseas to Sydney will need to foot a $3'000 quarantine bill – $2'240 of which could be footed by Emirates.

The cost assurance is valid for 31 days from the moment they fly the first leg of their journey, and passengers won’t need to fill out any formsit’s all automatic.

It’s the first airline in the world to cover Covid-19 related medical expenses and quarantine costs.

Emirates Group Chairman and chief executive, HH Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, said the airline had been working to put measures in place to mitigate the risk of infection for passengers, but decided to step it up a notch.

"We know people are yearning to fly as borders around the world gradually re-open, but they are seeking flexibility and assurances should something unforeseen happen during their travel", he said.

"We are now taking it to the next level, by being the first in the industry to offer our customers
free global cover for COVID-19 medical expenses and quarantine costs should they incur these costs during their travel.

"It is an investment on our part, but we are putting our customers first, and we believe they will welcome this initiative."

If you’ve got an Emirates ticket but still not keen to fly even with the offer, the airline has revised its booking policy.

"Customers whose travel plans are disrupted by COVID-19 related flight or travel restrictions, can simply hold on to
their ticket which will be valid for 24 months and rebook to fly at a later time; request travel vouchers to offset against future Emirates purchases, or request refunds via an online form on Emirates’ website or via their travel booking agent", the airline stated.

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus. ----- Völlig unverantwortliches Verhalten dummer Leute trotz der Gefährlichkeit des Viruses.

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Aus der AD HOG NEWS - Finanzzeitung für Deutschland :

@
https://www.ad-hoc-news.de/wirtschaft/sydney-in-australien-hat-der-besonders-schwer-von-der-corona-pandemie/60481592 :

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SYDNEY - In Australien hat der besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffene Bundesstaat Victoria am Donnerstag [30.07.2020] die bisher höchste Zahl an Neuinfektionen seit Beginn der Krise verzeichnet.

30.07.2020 - 07:47:25

Australien: Bundesstaat Victoria [Vic] meldet Corona-Rekord - neue Regeln.
Innerhalb von 24 Stunden seien 723 Fälle hinzugekommen, 13 Menschen seien in Zusammenhang mit Covid-9 gestorben, teilte der Premierminister von Victoria [Vic], Daniel Andrews, mit. Am Vortag [29.07.2020] waren noch weniger als 300 Neuinfektionen gemeldet worden. Nun sollen die Corona-Regeln weiter verschärft werden.

Nach dem bereits seit mehr als drei Wochen geltenden Lockdown in der Metropole Melbourne kündigte Andrews jetzt auch eine allgemeine Maskenpflicht für die gesamte Region im Südosten des Landes an. Zudem dürfen in weiten Teilen von Victoria die Menschen keine Besucher mehr in ihren Häusern empfangen. Allerdings werde das Virus besonders häufig am Arbeitsplatz übertragen, sagte Andrews. "Zu viele Menschen gehen [auch wenn sie Coronavirus-Symptome haben und auf Testergebnisse warten] weiter zur Arbeit, manche sogar mit einem positiven Testergebnis."

Der strikte Lockdown in Melbourne soll zunächst noch bis zum 19. August dauern. Ob er noch einmal verlängert wird, ist noch nicht entschieden.
Am Mittwoch [29.07.2020] wurde auch die Millionenmetropole Sydney [im Bundesstaat New South Wales (NSW)] zu einem Corona-Hotspot erklärt. Der nördliche Nachbar-Bundesstaat Queensland [Qld] führte Beschränkungen für Besucher ein: Bürger aus Sydney [NSW] dürfen die Grenze nach Queensland [Qld] nicht mehr überqueren. Heimkehrer müssen 14 Tage in Quarantäne.

@ dpa.de

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus. ----- Für die Vermeidung und Abwehr der Ansteckungsgefahren ist nicht die Regierung sondern jeder einzelne Bürger selbst verantwortlich und seinem Nächsten gegenüber verpflichtet!

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Deutschlandfunk @ https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-und-aerosole-wie-gefaehrlich-ist-chorsingen.1993.de.html?dram:article_id=477342 :
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25.05.2020

Coronavirus und Aerosole

Wie gefährlich ist Chorsingen?

Birgt das Chorsingen in Zeiten von Corona ein besonderes Risiko? Der Wissensstand dazu ändert sich beinahe täglich. Die Rolle der Aerosole, den Schwebeteilen in der Luft, rückt bei der Verbreitung des Virus immer mehr in den Fokus. Erste Untersuchungen zeigen, worauf beim Singen geachtet werden muss.

Von Marcus Stäbler

Die Lage ist kompliziert: so viel lässt sich mit Sicherheit sagen. Einerseits bildet das gemeinsame Singen für viele Millionen Menschen auf der Welt einen unverzichtbar wichtigen Teil ihres kulturellen und sozialen Lebens. Andererseits haben die Aktivitäten von einigen Chören Anfang März offenbar Ansteckungen mit dem Coronavirus vervielfacht und beschleunigt. Aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, aus Spanien, Frankreich, den Niederlanden und den USA sind bisher insgesamt neun verschiedene Ansteckungs-Cluster bekannt, bei denen sich insgesamt etwa dreihundert Chorsängerinnen und Chorsänger infiziert haben und teilweise schwer erkrankt sind. Vereinzelt gab es sogar Todesfälle.

Die Verbreitungswege des Virus bei den betreffenden Proben und Aufführungen sind bisher nur in Ansätzen dokumentiert. Deshalb ist auch noch gar nicht abschließend geklärt, ob es tatsächlich einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Singen in größeren Gruppen selbst und den hohen Infektionszahlen gibt.

Lassen sich die Übertragungen mit der in Chören normalerweise üblichen Nähe und dem herzlichen Umgang der Mitglieder vor, während und nach den Proben erklären? Dann wäre das Problem tatsächlich mit dem konsequenten Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln in den Griff kriegen. Zumal die Choristen, wie andere Menschen auch, das Einhalten dieser Regeln mittlerweile mehrere Wochen im Alltag trainiert haben und jetzt viel geübter sind als noch im März. Ohne direkte Kontakte gäbe es keine Kontaktübertragung. Und ab einer Distanz von eineinhalb Metern dürften auch die Tröpfchen kaum Chancen haben uns zu erreichen, weil sie vorher zu Boden fallen, selbst wenn jemand heftig Husten muss.


Welche Rolle spielen die Aerosole?

Aber es gibt zumindest Zweifel, ob die Infektionen wirklich alle über direkten Kontakt oder Tröpfchen erfolgt sind – weil etwa bei der Berliner Domkantorei auch der Kantor und die Korrepetitorin erkrankt sind, obwohl sie ausreichend Abstand zum Chor hatten. Das wirft die Frage nach der Rolle der Aerosole auf.

Aerosole sind feinste Schwebeteilchen, manche so klein wie eine Tausendstel Haaresbreite, die nach dem Austritt aus Mund und Nase, anders als die Tröpfchen, nicht sofort von der Schwerkraft zu Boden gezogen werden. Wie lange sich diese Aerosole möglicherweise in der Raumluft halten und bis wann sie infiziertes Material übertragen können: darüber herrschen in der Wissenschaft geteilte, teilweise widerstreitende Meinungen.

Christian Kähler, Professor für Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr in München, hält die Infektion über Aerosole unter normalen klimatischen Bedingungen für sehr unwahrscheinlich, weil sie schnell verdunsten. Aber es gibt aktuelle Studien, etwa aus China, die zeigen, wie sich mehrere Menschen im selben Raum trotz einiger Meter Entfernung zum Erkrankten mit dem Coronavirus angesteckt haben. Daher liegt es nahe, das Aerosol als Träger der Virus anzunehmen. Wenn Aerosole also länger als die Tröpfchen durch die Gegend schweben und die gesamte Luft eines Raums mit der Zeit kontaminieren, würden normale Abstandregeln nicht mehr helfen – sofern eine infizierte Person anwesend ist.

Die mögliche Bedeutung der Aerosole für die Übertragung des Coronavirus ist in den letzten Wochen stärker in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Dazu sind noch genauere Untersuchungen nötig, wie sie etwa der Phoniatrie-Professor Matthias Echternach vom LMU Klinikum München derzeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks durchführt.

Einfache Wahrheiten oder gar hundertprozentige Garantien gibt es bei vielen der wichtigen Fragen bis heute nicht. Sollte das Singen in größeren Gruppen wieder erlaubt werden, liegt deshalb eine hohe Verantwortung bei einem selbst. Jede Chorleiterin und jeder Chorleiter, jeder Sänger und jede Sängerin wird genau abwägen müssen, ob und in welcher Situation man sich ausreichend sicher fühlt und welche Schritte gerade die richtigen sind. Für diese Entscheidungen ist es natürlich wichtig, den weiteren Verlauf der Pandemie und die neuen Forschungsergebnisse und daraus abgeleiteten Ratschläge verschiedener Experten und Institutionen zu verfolgen.


Am besten draußen im Freien singen

So lassen sich etwa aus der erst am vergangenen Dienstag aktualisierten Risikoeinschätzung des Freiburger Instituts für Musikermedizin einige Empfehlungen ableiten. Die allersicherste Variante ist es demnach grundsätzlich, draußen im Freien zu singen, mit zwei Metern Abstand untereinander und mit Mund-Nasen-Schutz – auch wenn gerade das Tragen einer Maske für viele Sängerinnen und Sänger schwer vorstellbar ist.

Um das Ansteckungsrisiko auch beim Singen in geschlossenen Räumen möglichst gering zu halten, ist neben dem Abstand, den üblichen Hygieneregeln und dem Tragen einer Maske sowie einer versetzten Aufstellung der Sängerinnen und Sänger vor allem auch ein gründliches und regelmäßiges Lüften erforderlich – darin sind sich die verschiedenen Experten einig.

Virologe Drosten: „Im Alltag eher aufs Lüften konzentrieren“ [ Siehe @
https://www.deutschlandfunk.de/virologe-drosten-zu-aerosol-uebertragung-im-alltag-eher.694.de.html?dram:article_id=477312 ]
Die Übertragung des Coronavirus durch Aerosole gerät immer mehr in den Fokus. Sie könnte gleichbedeutend mit der Tröpfchenübertragung sein, sagt der Virologe Christian Drosten. Regelmäßiges Lüften könne das Risiko einer Aerosol-Übertragung verringern.


Singen und Corona – „Testen wäre hervorragend“ [ Höre diesbezügliches AUDIO vom ORIGINAL aus AUFRUFBAR ]
Hans-Christoph Rademann, Leiter der Bachakademie Stuttgart, plädiert dafür, Profisänger in größeren Ensembles regelmäßig zu testen. So gebe es die Möglichkeit, sicher CD-Aufnahmen einzusingen, sagte er im Deutschlandfunk.


MEHR ZUM THEMA

RELIGIONEN | Beitrag vom 24.05.2020


Ansteckung beim Proben

Im Chor singen geht nicht digital

Tobias Brommann im Gespräch mit Kirsten Dietrich
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ansteckung-beim-proben-im-chor-singen-geht-nicht-digital.1278.de.html?dram:article_id=477236 :

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FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung @ https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/schutz-vor-corona-infektion-zu-viele-aerosole-im-raum-bemerken-16871981.html :
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GEFAHR IM GESCHLOSSENEN RAUM:

Wie merkt man, dass zu viele Aerosole im Raum sind?

Eine Simulation von Forschern der TU Berlin zeigt, wie schnell Aerosole eine gefährliche Konzentration in geschlossenen Räumen erreichen. Für die Öffnung von Schulen sind das schlechte Nachrichten.

VON KARIN TRUSCHEIT, MÜNCHEN
AKTUALISIERT AM 23.07.2020 - 12:19 UHR

Alles wäre viel einfacher, wenn Aerosole schlecht riechen würden. Wie
Zigarettenqualm zum Beispiel. Der verteilt sich ähnlich schnell in einem Zimmer wie die unsichtbaren Aerosole, die zu Tausenden in der Raumluft schweben, nachdem ein Mensch sie beim Atmen, Sprechen, Lachen, Singen, Gähnen, Husten oder Niesen freigesetzt hat. Aber: Aerosole, bis zu zehn Mikrometer groß und damit zehnmal kleiner als ein Haar, sieht, schmeckt, riecht, fühlt man nicht. Und so bleibt man dann in einem Raum, oft über Stunden, auch wenn er schon voller Aerosole ist. Eigentlich ziemlich unbedenklich. Unter Umständen allerdings ist der Raum voller infektiöser Aerosole. Denn Viren wie Sars-CoV-2, noch einmal etwa hundertmal kleiner als die winzigen Aerosole, docken an diese Kleinstpartikel in den Atemwegen an und nutzen sie als Transportmittel, um zu einem neuen Wirt zu gelangen. Sobald also ein mit Sars-CoV-2 Infizierter einen Raum betritt, gibt er kontinuierlich Aerosole samt Viren ab.

Und die sind innerhalb von Minuten überall,
wie Martin Kriegel sagt. Daher sieht er auch die Rückkehr zum Normalbetrieb der Schulen nach den Sommerferien mit vollen Klassenzimmern und geschlossenen Fenstern mit Unbehagen. Seit Jahren forscht der Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin über Aerosole und ihre Verbreitung in geschlossenen Räumen. Gerade erst hat der Ingenieur Untersuchungen zu Aerosolen in Klassenzimmern, Büroräumen und Konzertsälen fertiggestellt. Unter anderem das Bundesgesundheitsministerium wollte wissen: Wie gefährlich ist es, sich in einem Raum mit potentiell infektiösen Personen aufzuhalten? Die Antwort: Es kommt auf die Menge der Aerosole an.

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ALLES WEITERE DIESES ARTIKELS versteckt sich hinter einer Paywall (d.h. ist also "gebürenpflichtig").

Daily Mail (eine Tageszeitung in Großbritannien) @ http://www.msn.com/en-au/news/australia/experts-warn-singing-may-be-as-risky-as-coughing-in-spreading-covid/ar-BB17qw2O?li=AAgfYrC&ocid=UE01DHP :
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Experts warn singing may be as risky as coughing in spreading Covid 19

Saturday, August 1, 2020 at ca. 05:00 hours [Sydney time, EST]

Kate Dennett For Mailonline


Singing might be just as risky as coughing when it comes to spreading coronavirus, a new study has found.

Singing, particularly in large groups for a prolonged duration, should be viewed as a 'more risky practice', a new paper by Scientific Advisory Group for Emergencies (Sage) has found.

Evidence suggests that singing can produce more aerosols, or droplet nuclei, than normal talking or breathing.

Covid-19 is spread through respiratory secretions, which can take the form of large droplets or smaller aerosols.

These are either inhaled directly or transferred by the hands from surfaces where they have been deposited.

The new document says that the smaller the particle, the further it can advance into the respiratory tract.

The authors said: 'There exists some evidence to suggest that
singing can produce more aerosols than normal talking or breathing; it may be more akin to a cough.

'Singing for any appreciable amount of time therefore may present a risk for the creation of infectious aerosols and allow for infection transmission.'

But it is not clear if playing wind instruments poses the same risk, as the authors add that more research is needed into the risk of transmission from both activities.

This comes as Public Health England and the Department for Digital, Culture, Media and Sport have been coordinating a working group to explore safe resumption of singing and choirs.

Normally, around two million people regularly sing in the UK and there are a staggering 70,000 choirs.

At present, social distancing remains the most effective way to reduce transmission.

But rapid testing of people before congregation is not currently available and face masks are not compatible with singing, the paper says.

The authors said: '
Even in outdoor settings, the wind can keep droplets airborne for longer and in a closely clustered arrangement where people are singing for a long period of time, this could still pose a risk.'

'
Therefore, at the present time the safest way for groups to sing together is to i) sing outside, ii) use the 2m rule to socially distance and iii) avoid face-to-face positioning.'

This comes after the trial reopening of 'high-risk' areas including theatres and music venues was postponed by Boris Johnson on Friday amid fears of a second coronavirus wave.

The Prime Minister announced he is 'squeezing the brake pedal' on lifting the coronavirus restrictions.

He said: '
Indoor performances will not resume. Pilots of larger crowds in sports venues and conference centres will not take place.'

The Music Venue Trust said: 'We are saddened but not surprised to hear that live music events planned from Saturday 1 August in response to Government advice must now be cancelled.

'Since May 2020, Music Venue Trusthas repeatedly informed the government that live music events in grassroots music venues would be extraordinarily difficult to stage, not economically viable, and at risk of being cancelled at short notice during the current pandemic.'

Church of England bishops also announced at the start of July that
large traditional carol services over the Christmas period could be banned this year.

Church leaders warned that because of social distancing restrictions services during Advent in December and at Christmas 'are inevitably going to look very different'.

But curbs on church services say there may be no hymns or choirs in places of worship, and wind instruments, such as recorders often played by children, or trumpets, may not be used.

They say that there should be only one singer, who must stand behind a screen, and the rules recommend that churches use recorded music in services.

A separate paper considered by Sage also recommends that performers in concert venues and theatres use more microphones.

There is
evidence louder voices can produce more aerosols but it is not known if volume has an effect on how far they can spread.

Venues should keep the air well ventilated, restrict numbers of people in areas such as the foyer, bar and backstage and ensure surfaces are cleaned between performances.

They should also consider not using balconies, where the virus may build up, while staff members working on lighting rigs should wear masks.

It has also been recommended that singalongs involving the audience for a significant period of time should be avoided.

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Beitrag von Martin MITCHELL »

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Corona-Virus. ----- Was zu vermeiden ist um eine Ansteckung mit dem Virus zu verhindern. ----- Gesundheitsschutz-Regelverstöße auf eigene Gefahr!

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Auszug aus einem wichtigen umfangreichen Beitrag von Boardnutzer »Martin MITCHELL« vom Samstag, 13. Juni 2020, um 08:23 Uhr @ http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=209490#post209490 ( Um dort lesen zu können muß man dort registriert und angemeldet sein. ) :
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Anfällige Gruppen brauchen nur geringe infektiöse Dosis

Gerade beim Chorsingen wie im Berliner Fall kämen begünstigend noch Faktoren wie dauerndes tiefes Ein- und Ausatmen hinzu, sagt RKI-Experte Buchholz.
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Auszug aus einem wichtigen umfangreichen Beitrag von Boardnutzer »Martin MITCHELL« vom Sonntag, 2. August 2020, um 10:23 Uhr @ http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=211130#post211130 ( Um dort lesen zu können muß man dort registriert und angemeldet sein. ) :
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Die Lage ist kompliziert: so viel lässt sich mit Sicherheit sagen. Einerseits bildet das gemeinsame Singen für viele Millionen Menschen auf der Welt einen unverzichtbar wichtigen Teil ihres kulturellen und sozialen Lebens. Andererseits haben die Aktivitäten von einigen Chören Anfang März offenbar Ansteckungen mit dem Coronavirus vervielfacht und beschleunigt. Aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, aus Spanien, Frankreich, den Niederlanden und den USA sind bisher insgesamt neun verschiedene Ansteckungs-Cluster bekannt, bei denen sich insgesamt etwa dreihundert Chorsängerinnen und Chorsänger infiziert haben und teilweise schwer erkrankt sind. Vereinzelt gab es sogar Todesfälle.
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Auszug aus einem wichtigen umfangreichen Beitrag von Boardnutzer »Martin MITCHELL« vom Sonntag, 2. August 2020, um 10:23 Uhr @ http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/16049-Corona-Virus/?postID=211130#post211130 ( Um dort lesen zu können muß man dort registriert und angemeldet sein. ) :
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Alles wäre viel einfacher, wenn Aerosole schlecht riechen würden. Wie Zigarettenqualm zum Beispiel. Der verteilt sich ähnlich schnell in einem Zimmer wie die unsichtbaren Aerosole, die zu Tausenden in der Raumluft schweben, nachdem ein Mensch sie beim Atmen, Sprechen, Lachen, Singen, Gähnen, Husten oder Niesen freigesetzt hat. Aber: Aerosole, bis zu zehn Mikrometer groß und damit zehnmal kleiner als ein Haar, sieht, schmeckt, riecht, fühlt man nicht. Und so bleibt man dann in einem Raum, oft über Stunden, auch wenn er schon voller Aerosole ist. Eigentlich ziemlich unbedenklich. Unter Umständen allerdings ist der Raum voller infektiöser Aerosole. Denn Viren wie Sars-CoV-2, noch einmal etwa hundertmal kleiner als die winzigen Aerosole, docken an diese Kleinstpartikel in den Atemwegen an und nutzen sie als Transportmittel, um zu einem neuen Wirt zu gelangen. Sobald also ein mit Sars-CoV-2 Infizierter einen Raum betritt, gibt er kontinuierlich Aerosole samt Viren ab.

Und die sind innerhalb von Minuten überall,
wie Martin Kriegel sagt.

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Niemand will Euch Eurer Freiheit berauben, geschweige denn eine Globale Diktatur etablieren !!
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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit!“ – MM

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