Familienplanung - was für ein Wort!

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amaria
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Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von amaria » Samstag 11. Mai 2013, 08:35

Hallo!

Welche Bedeutung hat die "Familienplanung" in eurem Leben? Könnt ihr euch vielleicht noch daran erinnern, wann und unter welchen Umständen ihr den Begriff zuerst gehört habt und wie er auf euch gewirkt hat?

Was haltet ihr von "Familienplanung" oder diesen seit einigen Jahren eigens für Familien produzierten Kalendern mit Sparten für die Termine eines jeden Familienmitgliedes?

Kann das Planen auch übertrieben werden?

Freundliche Grüße

amaria
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Zenobia
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Zenobia » Samstag 11. Mai 2013, 13:41

Familienplanung ist etwas Wunderbares.

Anfang der 60er Jahre gab es endlich auch die Pille in Deutschland. Und endlich war Frau in der Lage, zu entscheiden und zu planen, ob sie Kinder haben wollte.

So verstehe ich Familienplanung.

Die schönen,bunten Kalender finde ich recht hilfreich, um als alleinerziehende und verdienende Frau das Familienleben zu überblicken und zu regeln.

Alles andere überlasse ich dem Zufall.

Basti85
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Basti85 » Samstag 11. Mai 2013, 13:52

im moment ist das ganze noch in weiter ferne, vorstellen kann ich mir das schon, bin zur Zeit solo.

marike
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von marike » Dienstag 30. Juli 2013, 12:37

Puh, bei mir lasse ich mir mit der Familienplanung noch ein wenig Zeit.
Aber generell sollte das Thema doch im Leben zentral sein- jedes Kind sollte willkommen sein.
Denn heutzutage kann "geplant" werden, und das sollte auch gemacht werden. Nämlich dann, wenn die soziale und finanzielle Situation dazu passt, dass ein baby kommt. Finde ich.

sanne
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von sanne » Dienstag 30. Juli 2013, 14:08

Also Kinder zu planen wann sie auf die Welt kommen sollten klappt sowieso nicht immer. Bei manchen klappts ohne das sie wollen und andere warten Jahre.

Die Kalender haben wir auch und ich finde sie super. Da stehen einfach alle Termine drin (sollten sie jedenfalls) und man hat einen schnellen Überblick über die Woche.

Elisa
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Elisa » Dienstag 17. Dezember 2013, 16:11

Hm, Familienplanung ist tatsächich kein schönes Wort! Wir haben 2 Jahre gewartet bis endlich die Meldung kam, dass ich schwanger bin! Geplant war das Kind aber schon früher! Ich denke mit dem Planen macht man sich selbst nur zu sehr fertig. Besser ist es, sich einfach sicher zu sein, dass ein Kind später erwünscht ist, komme es, wann es wollte. Klingt erst mal komisch, ist aber so. Aber erst abwarten, ich bekomme schließlich das erste Kind, wenn die Chancen bestehen ein Zweites zu bekommen, werde ich dieses Mal alles anders machen :) !

Landra
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Landra » Donnerstag 2. Januar 2014, 11:01

Welche Bedeutung hat die "Familienplanung" in eurem Leben? Könnt ihr euch vielleicht noch daran erinnern, wann und unter welchen Umständen ihr den Begriff zuerst gehört habt und wie er auf euch gewirkt hat?
Familienplanung kam mir das erste Mal in den Sinn, als ich das erste Kind bereits hatte und die Überlegung nach 2 Jahren begann, wie viele Kinder wir uns eigentlich wünschen. Ein Kind geht immer, so war meine Sicht, sogar wenn man in einer finanziellen Misere landet und das irgendwie meistern muss. Ich wollte unbedingt Mutter werden und auch aus schweren Situationen herausfinden, komme was da wolle.

Für mich hatte es somit erst die Bedeutung der Entscheidung, ob und wann ich als Frau wieder anfangen möchte zu arbeiten und wie ich das Leben weiter gestalten möchte mit meiner Familie. Das Wort an sich steht für mich auf einer Stelle mit Arbeitsleben planen. Plane ich einen höheren Anteil an Familie in meinem Leben, somit mehr Geburten und Kinder in meinem Leben, so sinkt der Anteil an Arbeitsleben dadurch für mich automatisch. Da mir nach dem ersten Kind nicht so recht einfiel, was es Besseres geben kann, als Mutter zu sein und mit leuchtenden Kinderaugen zu hören: Mama, Du bist die beste der Welt, oder Mama ich liebe Dich von ganzem Herzen und es mir große Freude bereitet mich mit dem Thema Erziehung, Leben, Sein und was sonst noch alles dazu gehört zu befassen, entschied ich mich für einen höheren Anteil an Familienplanung und gegen Arbeitsleben.
Was haltet ihr von "Familienplanung" oder diesen seit einigen Jahren eigens für Familien produzierten Kalendern mit Sparten für die Termine eines jeden Familienmitgliedes?
Das kann durchaus Sinn machen, hat man keine freie Kapazität an Gedanken, sich das zu merken. Gerade wenn der Mann ständig wechselnde Zeiten und Orte hat bei der Arbeit, oder man viel auf Reisen ist, dann kann das schon sehr praktisch sein. Für mich war es in der Schwangerschaft immer schwer mir zu merken, wann ich in welcher Woche nun eigentlich bin als Bsp. So schrieb ich das in den Kalender. Als ich eine Reise plante nach Sri Lanka konnte ich somit sofort sehen, welche Flüge ich noch wahrnehmen kann und welche nicht, da die Fluggesellschaften einen irgendwann nicht mehr mitnehmen. Extra Sparten für jedes Familienmitglied habe ich nicht in meinem Kalender, so viele sind wir (noch) nicht, es ist sehr überschaubar. Bei Großfamilien, in denen mehr verschiedene Dinge geschehen, kann das aber gewiss zu der Einteilung nach Datum und Uhrzeit von Nutzen sein. Dann sieht man etwa beim Geburtstermin gleich, wer ist dann wo ungefähr, wie kann man das hinbekommen, dass alle Kinder versorgt sind, wenn man sofort in die Klinik muss etc. Es sind ja auch häufig Anträge zu stellen für Urlaub des Mannes/Oma/Opa und vieles mehr, was in der Bürokratie nicht vergessen werden sollte. So könnte man z.B. gleich sehen: Die Geburt des nächsten Kindes fällt auf die Zeit in der sich Oma Urlaub nehmen muss und das erste Kind im Kindergarten bescheid geben braucht, dass man dann nicht kommt. Kann man natürlich auch alles im Kopf... aber man weiß ja nie, ist man krank, hat man vtl gar nicht den Kopf dafür und ist sehr dankbar für diesen Kalender, der dann schön übersichtlich gestaltet ist und sogar von jemandem anderen zu lesen und verstehen wäre, fällt man selbst aus.
Kann das Planen auch übertrieben werden?
Sowieso. Pläne funktionieren oft nicht. Aber wenigstens einen Überblick zu haben und wenigstens die wichtigsten Anträge am laufen sind, alle versorgt sind und keiner zu kurz kommt ist schon sehr beruhigend. Wird man plötzlich unerwartet schwanger weil die Verhütung nicht zuverlässig war, oder man eine Fehlgeburt erleidet, dann ändert sich natürlich wieder alles. Aber so ein Plan ist ja auch fix umgeschrieben. Übertrieben sind Pläne, gehen sie zu weit ins Detail, verzetteln sich durch eine zu hohe Anzahl an Möglichkeiten oder werden als etwas Starres betrachtet. Es gibt auch Menschen, die können ganz ohne Plan leben, die lassen geschehen was passiert und sind glücklich damit. Für so jemanden wäre vermutlich bereits das Wort Familienplanung übertrieben ;)

freundchen
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von freundchen » Dienstag 27. Mai 2014, 11:41

Auch in diesem Begriff Familienplanung finden sich oft die Begriffe Segen und Leid auf einer Ebene. Ich kenne einige Paare, die sich über alles ein Kind oder mehrere wünschen, jedoch keins bekommen.
Wiederum gibt es selbst bei der Planung, keins zu kriegen, dann doch das Unerwartete Ende, wodurch auch Paare auseinander gehen. Es ist nicht einfach mit einem oder mehreren Kindern, jedoch sehe ich das als Glück an, wenn man eins zur Welt bringt. Eine Schwangerschaft ist sehr kompliziert, sodass es schon beinahe an einem Wunder grenzt, dass das Ergebnis ein gesundes Neugeborenes ist.

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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Lenina » Dienstag 27. Mai 2014, 12:35

Und manchmal stellt man fest, dass es ohne Planung eher so gelaufen wäre, wie man will.
Dass die Tatsache warten zu KÖNNEN, weil.... und .... und ... , einen dann irgendwann dahinbringt, in Zugzwang zu geraten.
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

Elisa
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Elisa » Dienstag 10. Juni 2014, 09:56

Lenina - da gebe ich dir recht! :)

Aber heute wird es einem auch nicht leicht gemacht mit der Familiengründung. Familienplanung und alles, was dazugehört, müssen da wirklich schon fast im Terminkalender eingetragen werden.

Maibrit
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Re: Familienplanung - was für ein Wort!

Beitrag von Maibrit » Sonntag 15. Juni 2014, 13:28

Das stimmt wohl. Nur die wengisten können mit der Familienplanung beginnen, wann sie wollen. Festzustellen, "wann es passt", ist schwieriger denn je geworden. Mein Lebenspartner und ich haben die Familienplanung immer wieder verschoben, weil die Welt einfach nicht so recht mitspielte. Vor allem die Unsicherheit im Job, die man heutzutage zu spüren bekommt, macht die Familienplanung fast zu einem Unding.
Jetzt sind wir seit ein bisschen mehr als einem Jahr eine kleine Familie und glücklich :) Welch ein Glück hatte ich noch eine Arbeitsstelle gefunden, die familienfreundlicher ist als meine vorhergehende. Ansonsten hätte ich Job und meine jetziges Leben als Mutter nicht miteinander vereinbaren können. Ein weiteres Kind ist aber erst mal nicht in Planung, einfach auch, weil meine Schwangerschaft leider nicht so unbeschwert war. Naja, vielleicht nach 2 oder 3 Jahren, wenn überhaupt. Bin ja schon glücklich, dass es das eine Mal überhaupt geklappt hat^^

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