Grenzen

Hier können Eltern ganz allgemein Fragen stellen...
BiszumMond
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Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Sonntag 6. April 2014, 21:46

Hallo liebe user ;)

ich bin allein erziehende Mama von 2 Kindern (4 und 6 Jahre).
Ich bin vor ein paar Jahren von Berlin nach Hessen gezogen und in der glücklichen Lage auch nach der Trennung in einem schönen Wohnumfeld leben zu dürfen. Väterlicherseits besteht allerdings kein Kontakt und meine Eltern wohnen auch in Berlin, dementsprechend bin ich ganz auf mich allein gestellt.
Ich habe mich letztes Jahr entschieden, die allgemeine Fachhochschulreife nachzuholen, da ich ein Studium anstrebe. Ich weiß, dass ich mir da viel vorgenommen habe, aber ich denke positiv und weiß ja wofür!
Also stecke ich momentan in den letzten Wochen vor dem Abschluss und muss feststellen, dass es doch ganz schön schwierig ist, den Kindern gerecht zu werden, ohne meinem "beruflichen" Ziel entgegenzustehen.
Ich versuche wirklich alles um einen Kompromiss zu finden und auch wnigsten ein Wochenende im Monat einzuplanen, wo wir etwas, wie Kino oder Schwimmen unternehmen.
dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen ich selber so entrüstet bin, dass ich langsam nicht mehr weiß wie ich reagieren soll.
Bsp.1:
Es ist Wochenende und ich weiß, dass ich lernen MUSS. Die Wettervorhersage lässt mich frohen Mutes sein, also schnappen wir uns das Strandzelt und machen es und im Garten gemütlich.
Wenn es die Kinder zulassen, bin ich in meinen Unterlagen vertieft und die beiden malen Kreidebilder o.Ä.. Plötzlich höre ich einen Schrei von der Frau des Vermieters , schrecke auf und sehe meinen Sohn mit einem langen Holzstab auf das Blumenbeet schlagen.
Natürlich darf ich mir anhören, dass ich nicht genug auf meine Kinder aufpasse, außerdem würden die Kinder überall die Türen sperrangelweit auf stehen lassen etc.. Daraufhin gehe mich gemeinsam mit dem Lütten bei ihr entschuldigen und sie meint es wäre schon gut.
Hab schon ein sehr ungutes Gefühl deswegen!

Doch leider passieren immer wieder solche Sachen.

Bsp.2:
Nachdem ich in der Woche eine Nacht zum Lernen durchgemacht hatte, war ich so geplättet, dass ich heute einfach einen Mittagschlaf machen musste. Kaum wache ich auf, hält mir meine Tochter einen Straß aus Blumen- und Osterdekoration unter die Nase und sagt, dass sie das von der Frau des Vermieters geschenkt bekommen habe.
Ich mir erst mal nichts weiter bei gedacht...
Ich stehe auf, in den Zimmern sieht es aus, als ob ein Kindergeburtstag mit 10 Kindern stattgefunden hätte.
Na super, denke ich mir! Ist ja schön, wenn die Kinder Spaß haben, aber irgendwo hats auch Grenzen.
Kurz drauf, ich will grad mit der Wäsche zum Keller runter, kommt mir die Frau des Vermieters entgegen.
Wer die Dekoratin abgemacht hätte?
Ich gehe zu meiner Tochter, die nicht darauf eingehen möchte, weil sie mich angelogen hat und es ihr unangenehm ist. Dann stellt sich heraus, dass auch noch etwas kaputt gegangen ist und mal wieder Tag der offenen Tür herrschte...
Also erzähle ich wieder (sowohl den Kindern als auch der Frau) das Übliche, dass das natürlich nicht in Ordnung sei etc. pp....
Als ich vom Keller hoch komme, höre ich sie in der Wohnung schimpfen: "...So etwas hätte sie noch nie gehabt..."
Ich habe schon so ein schlechtes Gefühl, dass ich denke, sie werden uns bald rausschmeißen.

Aber wie kann ich verhindern, dass so etwas passiert?
Ich weiß, dass die Kinder ihre Aufmerksamkeit einfordern, aber ich kann mich doch auch nicht teilen.
Ich muss auch irgendwann mal auftanken. Und dann werd ich auch noch dafür "bestraft".

Ich danke für Anregungen und Tipps

Lenina
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Re: Grenzen

Beitrag von Lenina » Sonntag 6. April 2014, 22:13

Hallo BiszumMond

Da hast du aber im Moment ganz schön Stress.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Kinder genauso mitleiden wie du. Und deine Aufmerksamkeit (seis auch negative) auf sich lenken möchten. Das mit den Blumen war bestimmt gedacht, um dich aufzuheitern :-)

Haben die Kinder denn schon Freundschaften geschlossen über Kindergarten und Schule?
Vielleicht könnten sie da mal den ein oder anderen Nachmittag verbringen. Wenn du dazu die Zeit vormittags nutzt und den Haushalt dann mit den Kindern gemeinsam machst, müsstest du doch eigentlich hinkommen, oder?

Hast du die Möglichkeit, stundenweise einen Babysitter zu organisieren (finanziell meine ich)?

Denn ich fürchte, dass die Kinder zu klein sind, um deine Situation gänzlich zu verstehen und auch um die Konsequenzen ihres Handelns zu erkennen.

Das mit den Türen: JEDES Mal, wenn eine Tür aufsteht, die Kinder zum Schließen anhalten. Irgendwann wird es sie a) nerven und b) zur Gewohnheit werden.. Dann hast du dieses Problem schon mal im Griff.
Und erklären, warum ihr Verhalten ein Problem für dich ist.

Mal ein paar erste Versuche...
Sorry für knappe Antworten, tablet und Baby machen das Schreiben nichg leicht :kappe:

BiszumMond
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Re: Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Sonntag 6. April 2014, 22:59

Hallo Lenina,

den Strauß hat meine Tochter zusammengestellt, um ihn zum Geburtstag zur geplanten Schlossführung zu halten, so hat es sich herausgestellt.
Ich nehm es ihr ja auch nicht grundsätzlich übel. Finds ja den Gedanken dahinter ganz süß.
Nur, dass sie sich fremder Sachen bedient, die dabei auch noch kaputt gehen und sie mich darüberhinaus auch noch anlügt, ist halt gänzlich der falsche Weg.
Wir hätten ja auch einfach gemeinsam nen Blumenstrauß pflücken gehen können.
Es ist einfach die Tatsache, dass wir hier Zuhause ein paar Regeln aufgestellt haben, an die es sich zu halten gilt.

- nicht anschreien/wehtun
- vor dem Sandmännchen aufräumen
- ordentlich essen
- gemeinsam Geschirr abräumen
- bettfertig machen

und so Sachen, wie "Tür zu machen", wird immer angesprochen, wenn auch manchmal mit Murren, aber das gehört nunmal dazu.

Außerdem versuche schon den Kindern beizubringen, dass man niemandem Schaden zufügen darf, egal in welcher Form.
Das ist im Prinzip keine "Ablaufregel" sondern eine Grundregel, wie "nicht anschreien/wehtun".
Und ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum sie sich darüber hinwegsetzen und Dinge kaputt machen. Das entspricht einfach überhaupt nicht meiner Einstellung.

Mein Tagesablauf ist momentan so:

ca. 8-(zwischen 13 und 17:30) Schule
-> wenn ich früh Schluss habe, dann mach ich noch Haushalt oder Schulsachen)

spätestens 17 Uhr Kinder abholen (lassen)
-> zusammen spielen, aufräumen... Abendritual

danach alles was an Aufräum-, Schreib- und Lernarbeit noch zu tun ist abarbeiten bis ca. 1 Uhr,
schlafen gehen.

Es ist eigentlich immer das gleiche und trotzdem kommt dann manchmal so ein Blödsinn.

Spielfreunde haben sie ja, aber eben verschiedene, da ist es schwierig beide gleichzeitig unterzukriegen. Und irgendwie sind die Familien oft selber mit sich beschäftigt.
Ein Babysitter wäre vielleicht mal eine Idee.

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 03:22

BiszumMond, herzlich willkommen hier!

Angeblich soll es 21 mal "machen" dauern, bis sich eine neue Gewohnheit etabliert hat (s. Leninas Vorschlag zu "Tueren zu").

Kennst du andere Muetter, die in einer aehnlichen Lage sind wie du? Ihr koenntet Euch beim Kinderhueten abwechseln. Kostet keinen Cent.

Ich wuensche dir alles Gute! Ich finde es ganz, ganz klasse, wie du diesen Weg gehst. Fuer mich bist du unheimlich stark, mutig und tapfer.

Ein kleiner Tipp noch: Bei Anschreien, etc. zur Auszeit aufs Sofa -- beide gleichzeitig. Erst wenn sie sich gegenseitig Erlaubnis geben, duerfen sie wieder aufstehen. ;-)

Gruss, Sabine

ferdinandel
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Re: Grenzen

Beitrag von ferdinandel » Montag 7. April 2014, 10:59

es sind (noch) kleine kinder, die gut und böse nicht unterscheiden können. 4 jahre, oder 6 das ist ein alter, wo sich doch alles erst entwickelt. da kann man nicht erwarten,d ass alles wie am schnürchen läuft. (vermieter) das soziale gewissen bildet sich doch noch.
setze dir nocht zu hohe ziele,
man /frau kann es nicht allen recht machen
du tust doch jetzt was dir möglich ist
mach erst mal deine schule zu ende, dann hast du schon eine menge stress raus. es ist doch eine zeit abzusehen. lass dich icht verunsichern. dass du ein schlechtes gwissen gegenüber deinen kinder hast, ist klar und verständlich. aber ! du bist alleine auf dich gestellt und verrsuchst das beste für dich und die kinder zu erreichen.

sei ganz entspannt, geniese die zeit mit deinen kindern,(glaube mir die zeit, die man zusammen hat ist viel zu schnell vorbei ) lerne fleissig damit du einen guten schulabschluss bekommst und die mühe sich gelaohnt hat und damit du einen guten studienplatz bekommst

lg

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 13:19

ferdinandel hat geschrieben:es sind (noch) kleine kinder, die gut und böse nicht unterscheiden können.
Wenn sie kein Dach mehr ueber dem Kopf hat, weil es der Vermieterin endgueltig zu viel wurde, kann sie ihren Kindern das ja sagen.

Vielleicht hilft bei der Vermieterin noch eine Charme-Offensive. Vermutlich hat sie solche "Zustaende" tatsaechlich noch nicht erlebt und will in ihrer Wahrnehmung ernst genommen werden.

Gruss,

Sabine

BiszumMond
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Re: Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Montag 7. April 2014, 14:09

Ja allen kann man es in der Tat nicht recht machen, aber wenn es um die Existenz geht, baut sich in mir schon ein Druck auf. Ich habe den Kindern bereits versucht zu erklären warum ich so viel lernen muss. Und dass Lernen etwas Gutes ist, das man als kleines Baby beginnt und nie aufhören wird. Naja und wegen der Vermieterin, dass uns das Haus eben nicht gehört und ich meinerseits manche Dinge gar nicht so schlimm finde, aber man sich nun mal an die Regeln halten muss und selbst ich, als Mama, sonst Ärger kriege, wenn so Sachen passieren.
Ich bin einfach momentan in einer Lebenssituation, die mir viel abverlangt. Und klar steh ich unter Druck alles hinzubegekommen, die Schule (mit nem möglichst guten Abschluss, weil ich sonst wieder beim Amt die Hand aufhalten muss), dann die Verantwortung für die Kinder und Zuhause möglichst unauffällig zu sein und alles zu schaffen.

Und manchmal wünsche ich mir alles etwas leichter nehmen zu können. Irgendwie hängt halt alles von mir ab. Da muss man schon ein dickes Fell haben. Nach außen werde ich glaub auch anders wahrgenommen, als ich mich manches Mal innerlich fühle.

Zuspruch tut da von Zeit zu Zeit mal ganz gut ;)

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 14:51

BiszumMond hat geschrieben:Ja allen kann man es in der Tat nicht recht machen, aber wenn es um die Existenz geht, baut sich in mir schon ein Druck auf.
Klar.

Wie gesagt, ich wuerde es mit einer Charme-Offensive versuchen: Entschuldigen, Vermieterin "betuedeln", wenn sie das zulaesst, Bilder malen, Kuchen backen, einladen, etc.

Es kann auch sein, dass ein ernsthaftes und nicht aengstliches "Es tut mir so Leid. Ich tue wirklich was ich kann." seine Wirkung nicht verfehlt.

Ich wuensche dir alles Gute!!

Sabine

BiszumMond
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Re: Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Montag 7. April 2014, 15:07

Vielen Dank für deinen Rat.
Ich hab mich ja bereits entschuldigt, nur nach ein paar mal ziehts einfach nicht mehr, so leid es mir auch tun mag, das ändert ja leider nichts an den Tatsachen.
Ich kanns ja nicht mehr als deutlich machen, dass ich selber Wert drauf lege, dass die Kinder gutes Verhalten lernen und ich nicht mehr tun kann, als es immer wieder beizubringen.
Wie auch immer, das ist ja auch nicht Thema.

Tipps und Anregungen erzieherischer/pädagogischer Art sind herzlich willkommen.

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 15:16

BiszumMond hat geschrieben:Wie auch immer, das ist ja auch nicht Thema.
Sicher?

"Massnahmen" habe ich schon eine genannt.

Eventuelle Wege, wie du dir etwas Luft verschaffen kannst, wurden auch genannt.

Im Grunde geht's um Konsequenz.

Und weil du niemanden zur Seite hast, der mal einspringen kann, wenn das haeusliche Gleichgewicht zu kippen droht, liegt es an dir, dieses Gleichgewicht selbst aufrecht zu erhalten. Das ist eine Mordsaufgabe.

Aus meiner Warte machst du, was du kannst.

Aber ich lass' mal die Experten ran.

Gruss,

Sabine (Nur-Mutter... dafuer aber ziemlich abgebrueht ;-) )

BiszumMond
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Re: Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Montag 7. April 2014, 15:51

Ja genau darum geht es. Und das ist genau der Punkt, bei dem ich ratlos bin. Welche Konsequenzen kann ich ziehen?
M.E. reicht es leider nicht aus der guten Frau Glauben zu machen, dass das nicht mehr vorkommen wird, wenn den Kindern 3 Tage später wieder was neues einfällt.
Ich muss doch die Ursache erkennen und einlenken.
Die Kinder an einen Babysitter (den ich auch erst mal suchen müsste) übergeben, verschafft mir zwar Luft, aber ist ja nicht ständig verfügbar. Ich muss ja auch in der Lage sein selber diese Hürde zu meisten und Harmonie herzustellen.
Ich habe das Gefühl, dass die Konsequenzen, die ich ziehe (z.B. Auszeit) gar nicht ziehen. Es kann ja nicht sein, dass dann noch das Zimmer auseinander genommen wird. Nur mal son Beispiel.
Meine Frage, wie kann ich die Kinder ERREICHEN?

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 15:58

"Kinder fordern uns heraus" von Rudolf Dreikurs hat mich vor knapp drei Jahrzehnten sehr angesprochen. Scheinbar wird er immer noch empfohlen.

Die Fallbeispiele wirken evtl. nicht sonderlich zeitgemaess, zeigen aber auf einfache und doch kreative Weise auf, wie logische Folgerung in der Erziehung funktionieren kann.

Ich verstehe dich schon.

Was wahrscheinlich ist: Wenn du eine Sache aenderst (z.B. den Babysitter, oder auf das Tuer-zu bestehen), wirst du sehen, dass sich andere Bereiche mit aendern.

Die Vermieterin gehoert mit zu deinem Lebensbereich und muss demnach entsprechend gehaendelt werden. Du kannst nicht "Kommt nicht wieder vor" sagen, weil du dafuer keine Garantie hast. Kinder sind nunmal Kinder. Das, worueber du mehr Kontrolle hast, ist, wie du die Beziehung zu ihr gestaltest. Koenntest du es geschickt einfaedeln und sie zum Oma-Ersatz machen? Oder ist es dafuer zu spaet? Dann eben ein paar Nummern kleiner...

Sabine

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Re: Grenzen

Beitrag von BiszumMond » Montag 7. April 2014, 16:22

Ok prima, das Buch werde ich mal recherchieren. Danke!
Gerade bin ich nochmal über meinen Schatten gesprungen und habe die Vermieter nochmal abgesprochen. Leider hat sie mich sofort angegriffen und gesagt,
- dass, wenn das noch einmal passiere, sie das dem JA melden würde, mir wäre ja gar nicht klar, was sie alles wüsste...
- wenn sie das früher gemacht hätte, hätt sie den Arsch versohlt bekommen, dass sie nicht mehr hätte laufen können...
- ich keine Ahnung von Erziehung hätte, weil ich selber nicht erzogen bin...
- ich arrogant wäre
- ich nicht mal (vor ihren Augen) geschimpft hätte...
- ich nicht auf meine Kinder aufpassen kann...
- mich in der Nachbarschaft keiner leiden könne...

Zwischendurch sagte ich ihr, dass ich es unfair finde, dass sie mich so persönlich angreift, dass es mir aber dennoch leid tut und natürlich auch nicht in meinen Sinne ist, was passiert ist.
Nun ja... sollte das noch einmal vorkommen, hätte das Konsequenzen oder wir müssten uns trennen.

Super Gespräch!

Matushka
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Re: Grenzen

Beitrag von Matushka » Montag 7. April 2014, 16:28

Oh Mann, lass' sie sich bloss erst mal beruhigen! Irgendwie muss sie sehen, dass du dich bemuehst.

Reden kannst du vorerst abhaken. Und mach' dir am besten ueber Plan B auch ein paar Gedanken -- falls sie ihre Drohung wahr macht.

Ich druecke Euch die Daumen.

Sabine

ferdinandel
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Re: Grenzen

Beitrag von ferdinandel » Montag 7. April 2014, 23:13

blödsinn, so schnell wird man in deutschen wohnungen nicht gekündigt. schon mal gar nicht wenn kleine kinder da sind. aber auf einem dorf sehen die menschen erziehung eben noch etwas anders. solange du die miete zahlst, ordentlich bist, die wohnung nicht verkommen läßt, deinen pflichten nachkommst. kann sie dir nicht kündigen. nur nicht überbewerten. dass das kind blumen geklaut hat, ok ist halt passiert, aber haben das nicht alle in dem alter getan??? klar das entschuldigt es nicht aber lasst mal die kirche im dorf.

konzentriere dich auf deine schule und dn abschluß das ist jetzt nunmal so. und zudem sehr wichtig. es kommen auch wieder andere zeiten.

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