Erzieher als Berater?

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Jelly
Beiträge: 1
Registriert: Donnerstag 13. September 2018, 20:23

Erzieher als Berater?

Beitrag von Jelly »

Hallo,
ich arbeite derzeit in einer Kindertagesstätte und werde im Februar die Weiterbildung zur systemischen Therapeutin machen. Ich möchte auch jeden Fall in die beratende Funktion und beschäftige mich derzeit auch sehr viel mit der systemischen Therapie.

Ich möchte von der direkten Arbeit in den Kitas weg. Weiß vielleicht jemand Einsatzstellen oder Bereiche in denen ich bis zum Antritt bzw. Abschluss meiner Weiterbildung in einem ähnlichen Bereich arbeiten kann, um bereits Erfahrungen zu sammeln?

LG
Jelly

amaria
Stammgast
Beiträge: 8537
Registriert: Samstag 12. Juni 2010, 15:17
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Re: Erzieher als Berater?

Beitrag von amaria »

Hallo!

Die Frage von Jelly wurde leider noch nicht beantwortet. Vielleicht kann heute oder morgen jemand auf ihre Frage eingehen? - Ich kann ihr aufgrund meiner Praxiserfahrungen keinen Tipp geben. Berater scheinen in Zeiten des Erziehermangels weniger gesucht sein als Erzieherinnen.

Freundliche Grüße

amaria
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
Arthur Schopenhauer

Kiara
Beiträge: 14
Registriert: Donnerstag 7. Februar 2019, 12:33

Re: Erzieher als Berater?

Beitrag von Kiara »

Liebe Jelly,
ich finde es großartig, dass du eine systemische Ausbildung hast.
Damit hast du einen Bereich gewählt, in dem es- mal ganz objektiv- betrachtet, einen außerordentlich hohen Bedarf gibt.

Leider ist es in den Beratungsstellen noch immer so, dass ein Studium vorausgesetzt wird- unabhängig davon, wie qualitativ hochwertig deine Fähigkeiten tatsächlich sind. (Ich spreche da aus Erfahrung😉).

Obwohl das erst einmal niederschmetternd klingt und wirklich eine - zum Himmel schreiende- Ungerechtigkeit darstellt, will ich dir dennoch Mut machen.
Eine Chance könntest du ggf. im ambulanten oder stationären Bereich haben. Vorausgesetzt, du formulierst schon im Vorstellungsgespräch deutlich, welcher Arbeitsschwerpunkt für dich wichtig ist.

Bei mir ist es (als ambulante Familienhilfe) zumindest so, dass ich beratend tätig sein kann, wenn auch eingeschränkt.
Um mehr zu erreichen, hilft dann oftmals der selbstbewusste Dialog mit den entsprechenden Vorgesetzten.

Ich verstehe dich sehr gut.
Es ist kein schöner Zustand, zu wollen und zu können, aber aufgrund äußerer Begrenzungen nicht zu "dürfen".
Gib' nicht auf, bleibe dran, habe Mut, und verwirkliche deinen Traum.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!
Und wenn du magst, erzähl' doch mal, wie es weiter gegangen ist.

Herzliche Grüße von
Kiara

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