Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

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Peter Goge
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Peter Goge »

Ich muss nun mal laut lachen...


... es gibt hier sooo wichtige Dinger, damit es den KINDERN gut geht ...

... aber nein, worüber wird hier am meisten Diskutiert??

Über Schuhe!!

Ach Mädels... :lach: :zunge: :winke:
Das Leben des Krippenerziehers: Spielend und im Schlaf Geld verdienen...

Marla
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Marla »

Hallo Peter,

ich kann da leider nicht lachen, weil ich immer wieder von seitens der Leitung mit Dingen attakiert werde, die mir meine Kraft und Motivation rauben. Und eben dieses Thema gehört auch dazu!!!

Mag sein, dass Du das als Mann nicht nachvollziehen kannst, abermich kostet sowas meine Energie. Nicht nur das, es sind noch so viele andere Sachen...

Gruß Marla.

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Peter Goge
Moderator
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Peter Goge »

:ich: Du, auf der Ebene kann ich nachvollziehen!
Ich habe das Thema mir überhaupt nicht durchgelesen... aber Bevormundungen etc sind einfach nervig und -richtig- klauen die Freude an der Arbeit!

Mir ging es nur um die Schublade [Frau + Schuh] * 2 wink
Das Leben des Krippenerziehers: Spielend und im Schlaf Geld verdienen...

Fleur
Schnuppernase
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Fleur »

Also bei uns gibt es die klare Vorschrift, dass ich mit offenen Hausschuhen kein Krippenkind tragen darf, weil es zu gefährlich ist.

Aber von der GUV gibt es ja zig Vorschriften, wie das Du nicht auf einen Stuhl klettern darfst um etwas von oben zu holen. Von daher, laßt Euch doch von der GUV die Vorschriften zuschicken oder noch besser, schickt jemanden aus Eurer Einrichtung hin zu einem Sicherheitsseminar.

Absatzschuhe hatte ich, bevor ich Gonarthrose bekam, nur an, ich konnte auf flachen Schuhen gar nicht laufen vor Schmerzen und es hat mich in keinster Weise in meiner Arbeit behindert. Und es ist nie etwas passiert, weder mir noch einem Kind.

Maeusekruemel
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Maeusekruemel »

wenn du einen unfall in de rkita oder auf dem weg dahin oder nach hause hast, gilt das arbeits - oder wege unfall und wird von der versicherung übernommen, solltest du schäden davon tragen.
AAAAAAABER dazu gehört zum beispiel nicht ein bandscheibenvorfall, den du (zum beispiel!!) durch hohe schuhe davongetragen hast.

hohe schuhe ode rflip flops haben bei uns (und damit spreche ich von den erziehern allgemein) nichts verloren. es kann IMMER passieren, dass du umknickst, ausrutschst und hinfällst. ich mag mir nicht ausmalen, was passieren kann, wenn du dabei ein kind auf dem arm (vielelicht sogar noch im krippenalter) ode ran der hand hast, vielleicht noch in der kombination treppe.

mal abgesehen davon, dass du dadrin keinen halt hast und die unfallgefahr (selbst noch nie was passiert ist (glück gehabt!)) hoch ist, ist es für dich auch nich gesund. du läufst anders, du kansnt nicht wirklich rennen (und wenn doch, dann ist gefahr,dass du fällst nochmal höher), es kann imme rmal was auf dem boden liegen und wenn du dich mit den kindern beschäftigst bist du ja auf ihre uagenhöhe. also auch in gewisser weise auf dem boen. wenn was passiert, kommst du nciht so schnell auf die beine.
für den sandkasten mehr als unpraktisch, weil du versinkst und nicht vorran kommst, jedenfalls nicht schnell, wenns drauf ankommt.
bei uns haben alle haus - oder turnschuhe (sneakers, ...), die sie extra für die kita benutzen und auch dort lagen,

im übrigens wirkt es auch auf die eltern nicht gut. wenn ich mir vorstelle, als mama, dass ich mein kind abgebe udn die erzieherin trägt hohe schuhe ode rflips flops, würde ich mcih persönlich fragen, ob sie sich überhaut bewusst ist, was sie für aufgaben hat.

Wedge
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Registriert: Samstag 30. Oktober 2010, 07:46

Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Wedge »

Hallo Zusammen!

Ich könnte mir vorstellen das die Dienstanweisung indirekt aus dem Arbeitsschutzgesetz erwächst.
Durch die Deregulierung des Vorschriftenwerkes (UVVen Sterben) gibt es immer weniger rechtsverbindliche Vorgaben wie Arbeitsplätze zu gestallten sind.
Statt dessen müssen die Unternehmer und Dienstvorgesetzte die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter, in Form einer Gefährdungsbeurteilung, beurteilen und mit Maßnahmen belegen, wenn eine Gefahrenquelle ermittelt wird. Dabei wird immer die Eintrittswahrscheinlichkeit gegen die Schadensschwere ins Verhältnis gesetzt.(Risikomatrix nach Nohl)

Selbst bei stolperfreien Bodenoberflächen führt dies dazu, dass beim sogenannten Sturz auf der Ebene (hinfallen), eine Schadensschwere ermittelt wird.
(Stolpern, stürzen, fallen ist nach wie vor eine der größten Unfallursachen)
Demenstprechend wird sinnigerweise das Schuhwerk in die Betrachtung zur Risikominimierung mit einbezogen.

Ein ebenso gesetzlich gefordertes Schriftstück ist die Unterweisung. Hier teilt der Unternehmer/ Dienstvorgesetzte den Mitarbeitern die Festlegung aus der Gefährdungsbeurteilung mit und muss sich dies Gegenzeichnen lassen.
Der Unfallschutz durch Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft bleibt davon unberührt. Bei Unfällen (auf Arbeitsplätzen) muss sich nicht die verunfallte Person, sondern der Vorgesetzte rechtfertigen. (Unfalluntersuchung) Dies kann je nach Schadensschwere vor dem Versicherer UK, BGW, etc. dem Gewerbeaufsichtsamt und/oder der Stattsanwaltschaft erfolgen.
Deswegen kann ich, egal in welchem Tätigkeitsbereich "Versicherte Personen" tätig sind, diese Schritte nur empfehlen.

Also Heilbehandlungskosten, Rehamaßnahmen etc. bleiben bei Fehlverhalten bestehen. Es ist jedoch so, dass diese Unterweisungspunkte
Dienstanweisungen sind und es ist rechtlich legitim, bei Fehlverhalten, abzumahnen. Dies kann bei Wiederholung zu einem Verlust des Arbeitsplatzes führen.
(Hinweispflicht des Unternehmers)
Mir ist ein Unternehmen bekannt, das sich von Mitarbeitern getrennt hat die mehrfach die Handläufe auf dem Betriebsgelände nicht nutzten.
Das Arbeitsgericht gab dem Unternehmer recht und er musste die MA nicht wieder einstellen.

Dann gibt es noch eine andere Sichtweise. Kommt ein Kind zu Schaden ist eine zivilrechtliche Klage oft die Reaktion der Eltern. Dabei richtet sich die Klage, unabhängig von den Arbeitsschutzgesetzten, direkt an den Schadensverursacher. Sollte der Anwalt der Kläger auf zack sein, muss man dem Richter erklären wie sinvoll, meiner Meinung nach, ungeeignetes Schuhwerk auf Arbeitsplätzen ist.

Quellen,
Arbeitsschutzgesetz, BGV A1,

Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Gruß
D

tanny1
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von tanny1 »

@maeusekrümel: ich kann deinen Beitrag nicht wirklich nachvollziehen, wieso soll ich mit Absätzen nicht vom Boden aufstehen können ? Und woher willst du wissen daß ich damit eine erhöhte Gefahr habe hinzufallen beim Laufen ? Mich würds wahrscheinlich in einfachen Schlappen schnell hinlegen.

Und noch eins zur Wirkung auf die Eltern: damit hatte ich noch überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, hätt ich eins, wenn ich wie gestern am Laternenzug am besten in "braven, typischen Erzieherklamotten" herumlaufen hätte müssen.

Tanny

blueangel
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von blueangel »

nataljunja hat geschrieben:Hallo zusammen! Gestern hat unsere Leitung uns verboten, die Schuhe mit Absätzen zu tragen. Sie hat das so begründet:"Die Versicherung wird euch nichts zahlen, wenn ein Unfall passiert". Hat sie recht, uns vorzuschreiben, was wir anhaben müssen? Sagt bitte, wer was dazu weiss....
mundauf Also ganz ehrlich mal gesagt, finde ich es nicht nur berufsunangebracht, sondern auch unverantwortlich und unpraktisch im Beruf der Erzieherin mit hohen Schuhen bei der Arbeit anzukommen. declare Und es ist durchaus so, dass wenn du bei der Arbeit unangebrachtes Schuhwerk trägst selbst dafür haften musst ... und diese Aussage finde ich bei 3-7cm Absatzschuhen mehr als angebracht! ugeek

blueangel
Beiträge: 33
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von blueangel »

tanny1 hat geschrieben:@maeusekrümel: ich kann deinen Beitrag nicht wirklich nachvollziehen, wieso soll ich mit Absätzen nicht vom Boden aufstehen können ? Und woher willst du wissen daß ich damit eine erhöhte Gefahr habe hinzufallen beim Laufen ? Mich würds wahrscheinlich in einfachen Schlappen schnell hinlegen.

Und noch eins zur Wirkung auf die Eltern: damit hatte ich noch überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, hätt ich eins, wenn ich wie gestern am Laternenzug am besten in "braven, typischen Erzieherklamotten" herumlaufen hätte müssen.

Tanny
Was verstehst du unter "braven, typischen Erzieherklamotten" ? Meinst du légere Kleidung?
Ich (als Elternteil) hätte viel mehr ein Problem damit, wenn die Erzieher meines Kindes sich bei der Arbeit aufstylen müssen und mit hochhackigen Schuhen zur Arbeit gehen würden ... ich bin der Meinung, man kann durchaus gepflegt zur Arbeit gehen, aber man muss nicht so aufgestylt zur Arbeit gehen, als würde man Ausgehen wollen z.B. ins Kino oder Disco or whatever! ... Auf dem Weg zum KiGa hochhackige Schuhe tragen ist ja in Ordnung, dann aber für den KiGa evtl Wechselschuhe mithaben.... so sehe ich das und ich gehöre noch nicht zur "älteren" Generation mit 20 Jahren :wink: denn man muss jederzeit situationsbedingt handeln können und ich denke, dass hochhackige Schuhe in vielen Situationen mehr als unangebracht sind.

tanny1
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von tanny1 »

Ist ja lustig daß dieser Thread immer noch existiert und die Gemüter erhitzt :-)

Bei uns in der Einrichtung gibts glücklicherweise wichtigere Themen als das Outfit - mittlerweile muß ich sagen, nachdem zwei Kolleginnen sich seit letztem Winter "ausgetauscht" haben.

Mit "braven, typischen Erzieherklamotten" meine ich halt Schlabbershirt, weit geschnittene Jeans und Birki-ähnliche Schuhe. Ok-kein Thema, wems gefällt, ich hab damit kein Problem, solange sich diese Klamotten nicht an mir befinden.
Jetzt im Sommer trag ich z.B.auch während der Arbeit gern ein luftiges Kleid und dazu solche Schuhe,
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oder ein Top, enge Shorts und diese
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und jetzt müßte mir nur mal jemand erklären warum ich damit nicht "situationsbedingt handeln" können sollte ? Ich kann damit auch rennen oder fangen spielen. Und weggehen z.B. in "Disco oder whatever" würde ich mit diesen Schuhen nicht, die sind mir dafür nicht fein genug (umgekehrt zieh ich meine schicken Schuhe nicht zur Arbeit an!).

LG
Tanny

Ruhl
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Ruhl »

Hallo,
meine Tochter hatte heute Weihnachtsfeier in der Kita und die noch 3-jährigen Kinder haben von Ihrer Erzieherin Absatzschuhe zum Verkleiden geschenkt bekommen.
Wie sieht es da mit Unfallschutz aus, sehe ich das zu eng? Ist ja nur zum verkleiden und spielen! Muß es sein das 3- jährige sowas zum verkleiden tragen?

Kees_Kopf
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Kees_Kopf »

Es gibt ein erheblichen Unterschied in der Unfallschutz die an Spielzeuge (also in diesem Fall auch die Schuhe) gestellt werden und die Vorschriften in Bezug auf die Unfallverhütungsvorschriften für Personal gelten. Für Personal, und darum ging es in diesem Thread, gilt, dass verletzungen die während der Arbeit entstehen, weil man in oben gezigte Schuhe vielleicht umgeknickt ist und sich die Bänder gerissen hat aufgrund von einem erheblichen Eigenverschulden der Verletzung, ein erheblichen Kürzung der von der BG übernommene Schäden mit sich bringen. So kann es dann z.B. passieren, dass man nach einen Weber-C-Fraktur aufgrund solcher Schuhe und die daraus folgende dauerhafte Einschränkung eines Sprungelenkes hierfür keine Entschädigung bekommt, weil die Unfallfolgen bei entsprechende Schuhe nicht so gravierend gewesen wären.

Betrifft es wie in diesem Fall Schue die in ein Verkleidekiste sind, kommt für das beaufsichtigende Personal bei einem Unfall u.U. die Frage nach einer persönlichen Haftung für Schäden auf. Frage dabei wird von Gutachter zu klären sein, ob das aufsichtsführende Personal aufgrund der motorische Entwicklung eines Kindes und die räumliche Bedingungen redlicherweise in Betracht hat ziehen müssen, das eine Verletzung aufgrund der Benutzung durchaus realitisch einzuschätzen wäre. Dabei ist dann nicht die Frage ob die betreffende Person diese Abwägung tatsächlich gemacht hat, sondern ob jemand mit der Ausbildungsstand des Personals und aufgrund der Räumlichkeiten bei Benutzung des gesunden Menschenverstandes (vorausgesetzt, das ist vorhanden) hätte ahnen können, dass ein unfall passiert. Ist die Antwort ja, dann haftet das Aufsichtsführende Personal in aller Regel persönlich.

Abgesehen von der Haftung in einem solchen Fall bleibt die Frage ob man es ertragen kann, wenn ein Kind sich mit einem Spielzeug verletzt während man das als Aufsichtsführende Person hätte vorhersehen können.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Spielzeug sicher sein muss, wobei das ein für jede Situation durchaus anders ausfallende Abwägung sein kann.

Kees
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tanny1
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von tanny1 »

Wird verrückt... die Diskussion gibt's ja immer noch ;-)
Da ich es immer noch liebe zu Diskussionen anzuregen... und auch noch immer gern Absätze trage, hier ein Link zu meinen aktuellen Kiga-Stiefeletten :kicher:
für draussen
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und drinnen
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... und ich bin immer noch nicht verunglückt, einem Kind auf den Fuß gestiegen und sogar stellv. Leitung :zunge:

Kees_Kopf
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von Kees_Kopf »

Nein, aber WENN Du umknickst mit so eiben Schuh kann (und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit!) und Dir dabei ein Bänderriss oder Weber-C Fraktur (Wadenbein in Gelenkbereich, meist doppelten Fraktur, ca. 3 bis 4 Monate Ausfall) die BG weitgehnd die Leistungen verweigern, weil ein erheblichen Mitverschulden vorliegt. Zahlt die BG normalerweise bei einen Arbeitsunfall sämtliche Kosten für die Versorgung udn Reha, sowie 100% Entgeltfortzahlung während der Arbeitsunfähigkeit, kann sie bei erheblichen Eigenverschulden die Leistung verweigern und für bereits erbrachte Leistungen einen Regressanforderung stellen.

In meiner Zeit im Rettungsdienst habe ich zwei Mal entsprechende Patienten gefahren. Neben den üblichen Probleme die man dann hat, kommen auch noch die finanzielle Sorgen um die Ecke. Das wäre mir "modisches" Schuhwerk nicht wert. Ich bin gut, auch wenn ich mit beide Füsse feste auf dem Boden stehe.

Kees
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tanny1
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Re: Schuhe mit hohen (3-7cm) Absätzen im Kindergarten

Beitrag von tanny1 »

Kees_Kopf hat geschrieben:Nein, aber WENN Du umknickst mit so eiben Schuh kann (und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit!) und Dir dabei ein Bänderriss oder Weber-C Fraktur (Wadenbein in Gelenkbereich, meist doppelten Fraktur, ca. 3 bis 4 Monate Ausfall) die BG weitgehnd die Leistungen verweigern, weil ein erheblichen Mitverschulden vorliegt. Zahlt die BG normalerweise bei einen Arbeitsunfall sämtliche Kosten für die Versorgung udn Reha, sowie 100% Entgeltfortzahlung während der Arbeitsunfähigkeit, kann sie bei erheblichen Eigenverschulden die Leistung verweigern und für bereits erbrachte Leistungen einen Regressanforderung stellen.

In meiner Zeit im Rettungsdienst habe ich zwei Mal entsprechende Patienten gefahren. Neben den üblichen Probleme die man dann hat, kommen auch noch die finanzielle Sorgen um die Ecke. Das wäre mir "modisches" Schuhwerk nicht wert. Ich bin gut, auch wenn ich mit beide Füsse feste auf dem Boden stehe.

Kees
...und wenn mir ein Backstein auf den Kopf fällt, hab ich auch ein Problem. Ne im Ernst, bin kein so ein Vertreter der muss-mich-gegen-alles-versichern-Mentalität.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich außerhalb der Arbeit auf richtigen hohen Absätzen umknicke höher ;-)

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