Männer in Kitas!

Huba
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Huba »

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Rimonus
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Rimonus »

Hallo,

ich habe hier bisher nur stumm mitgelesen, musste mich jetzt aber dennoch anmelden, um meine Meinung zu dem Thema kundzutun.

Ich, als männlicher Erzieherauszubildender reagiere mittlerweile auf Unterstellungen ziemlich empfindlich. In meiner bisherigen Ausbildung und einem vorangegangenen FSJ musste ich mir des Öfteren Diskriminierungen anhören und glaube mittlerweile nicht mehr, dass ich mir das gefallen lassen muss.

In meinem FSJ damals durfte ich nicht wickeln, mit der Begründung, FSJler dürften so etwas in dieser Einrichtung noch nicht. Diese Begründung konnte ich verstehen. Als ich jedoch feststellte, dass die anderen beiden FSJlerinnen, die beide weiblich waren, wickeln durften, hinterließ dies bei mir erstmals einen faden Beigeschmack.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich von den meisten Erzieherinnen, die ich in meinen Praktika kennengelernt habe, fair behandelt wurde. Diskriminierungen kamen nur von Seiten anderer Erzieherinnen, die mich nicht kannten. Da hörte ich dann Dinge wie "Habt ihr nicht jetzt einen männlichen Praktikanten? Dem würde ich ja nicht vertrauen. Passt du da auch immer schön auf, was der mit den Kindern macht?" Während meine anleitenden Erzieherinnen mir stets zu Hilfe kamen und die Aussagen der anderen scharf kritisierten, weil sie mich kannten, manifestierte sich in mir ein Gedanke: "Du bist hier aufgrund deines Geschlechtes nicht erwünscht."

Liebe Kolleginnen, muss man sich so etwas wirklich anhören? Es ist doch wohl nachvollziehbar, dass das ziemlich wehtun kann, oder nicht? Wie lange kämpfen Frauen schon für ihre Gleichberechtigung und vor allem, warum tun sie das wohl? Natürlich weil sie sich solche Kommentare von Männern nicht anhören wollen. Im Übrigen: Mit der mangelnden Fachkompetenz, die männlichen Erziehern gelegentlich unterstellt wird, verhält es sich genauso. Ich habe in meinem Bundesland für meinen Beruf eine 5-jährige Ausbildung machen müssen, bzw. befinde mich momentan im fünften Jahr. Ich habe enormes Interesse an Pädagogik und Entwicklungspsychologie, weshalb ich mich gerne und viel weiterbilde. Ich mache diesen Beruf ja nicht einfach, weil ich nichts besseres zu tun habe. Dieser Beruf ist das, was ich machen möchte und das woran ich größtes Interesse habe. Da muss ich mir ja wohl nicht gefallen lassen, mangelnde Fachkenntnis zugesprochen zu bekommen, einfach nur weil ich keine Frau bin. Woher kommt dieses Denken, dass ich aus Beiträgen hier teilweise herauslese? Frauen seien intelligent und Männer könnten ihnen kognitiv ja ohnehin nicht folgen, weshalb sie persönlich werden müssten. Merkt denn keiner von euch, dass solche Aussagen ebenfalls persönlich sind?

Zurück zum Thema "Männer und Missbrauch". Wir haben damals im Unterricht den Film "Die Jagd" gesehen. Während viele von den Ereignissen dort erschüttert waren, wurden auch einige Stimmen von Mitschülerinnen laut, die Kita hätte ganz genau richtig gehandelt. Die Sicherheit der Kinder ginge vor und damit müsse der Mann leben.

Das kann doch nicht ernst gemeint sein. (Achtung Spoiler des Filmes): Ein Mann muss also damit leben, dass er keinen fairen Prozess bekommt, sondern vorher noch von einem Lynchmob verprügelt wird. Ein Mann muss damit leben, dass sein Sohn bedroht und sein Hund getötet wird, dass seine Scheiben mit Steinen eingeworfen werden, dass er als krank hingestellt wird und nirgendwo mehr sicher ist. Dass auf ihn geschossen wird. All das, obwohl der Mann unschuldig ist und alles ein ganz blödes Missverständnis war. Aber damit muss man(n) halt leben.

Ganz ehrlich: Wenn ich so etwas höre wird mir schlecht, denn ich habe Angst um mein Leben und alle, die mir lieb sind. Ich gebe jetzt etwas Persönliches von mir preis, was ich nicht vielen Menschen erzähle, daher bitte ich darum, das Ganze respektvoll zu behandeln: In meiner späten Kindheit und frühen Jugend wurde ich Opfer von ziemlich üblem Mobbing durch Menschen, die ich meine Freunde genannt habe und denen ich vertraut habe. Spätwirkungen des Ganzen sind ein geringes Selbstwertgefühl und Schwierigkeiten in Beziehungen mit anderen Menschen, da ich nicht mehr gut vertrauen kann. Ich blocke ab, aus Angst wieder so ungeheuer verletzt zu werden, wie damals. Ich arbeite daran und einigen Menschen, z.B. sehr engen Freunden kann ich bereits wieder vertrauen. Aber es fällt mir schwer. Wem ich uneingeschränkt vertrauen kann, sind Kinder, da sie unglaublich ehrliche und echte Menschen sind, was die Arbeit mit Kindern für mich zu meiner Berufung macht.

Aufgrund meiner Beziehungsschwierigkeiten bin ich momentan single und weiß nicht, wann und ob sich das ändern wird. Laut Aussagen, die in diesem Thread stehen, bin ich dadurch angeblich zu Recht in großer Gefahr, denn Eltern hätten ein Recht darauf, neugierig auf mein Leben zu sein. Seid ihr also der Meinung, ich muss allen Eltern mein tiefstes Inneres offenbaren, um nicht im Zweifelsfall von ihnen einen Kopf kürzer gemacht zu werden, nur weil ich ein Mann bin? Wo kämen wir denn da hin? Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass alle Missbrauchstäter atmen. Beäugen wir deshalb alle atmenden Menschen kritisch? Nein, das tun wir nicht. Wir beurteilen einen Menschen anhand seines Charakters und seiner Handlungen. Bitte schaut doch mehr darauf, ob Männer nette Menschen sind, die gut mit Kindern umgehen, oder ob sie es nicht tun, anstatt euch nur davon leiten zu lassen, ob ein Mensch männlich ist, oder nicht.
Johanna2

Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Johanna2 »

Rimonus hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 11:52 Aufgrund meiner Beziehungsschwierigkeiten bin ich momentan single und weiß nicht, wann und ob sich das ändern wird. Laut Aussagen, die in diesem Thread stehen, bin ich dadurch angeblich zu Recht in großer Gefahr, denn Eltern hätten ein Recht darauf, neugierig auf mein Leben zu sein. Seid ihr also der Meinung, ich muss allen Eltern mein tiefstes Inneres offenbaren, um nicht im Zweifelsfall von ihnen einen Kopf kürzer gemacht zu werden, nur weil ich ein Mann bin? Wo kämen wir denn da hin?
Das Recht neugierig zu sein hat jeder Mensch und es kann ihm auch von niemanden abgesprochen werden. Das bloße Neugier dich, und auch noch zu Recht, in große Gefahr bringt halte für ebenso absurd wie die Tatsache, dass du dich auf Aussagen dieses Threads damit stützt.

Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass irgendjemand der sich an diesem Thread beteiligt "also der Meinung sei", du müsstest allen Eltern dein tiefstes Inneres offenbaren. Im Gegenteil: Ich empfände es als ebenso unprofessionell Eltern über Beziehungsschwierigkeiten zu informieren, wie ihnen von einer glücklichen Beziehung zu berichten.

Rimonus hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 11:52 Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass alle Missbrauchstäter atmen. Beäugen wir deshalb alle atmenden Menschen kritisch? Nein, das tun wir nicht. Wir beurteilen einen Menschen anhand seines Charakters und seiner Handlungen. Bitte schaut doch mehr darauf, ob Männer nette Menschen sind, die gut mit Kindern umgehen, oder ob sie es nicht tun, anstatt euch nur davon leiten zu lassen, ob ein Mensch männlich ist, oder nicht.
Leider erkennt man "böse Männer" nur selten daran, dass diese schlecht mit Kindern umgehen. Oder daran, dass sie unfreundliche Menschen wären.
Rimonus
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Rimonus »

Johanna2 hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 13:34 Das bloße Neugier dich, und auch noch zu Recht, in große Gefahr bringt halte für ebenso absurd wie die Tatsache, dass du dich auf Aussagen dieses Threads damit stützt.
Siehe:
amaria hat geschrieben: Mittwoch 28. März 2018, 14:04 Wenn dieses genauere Hingucken einfach als ein Recht der Eltern akzeptiert werden kann, ersparst du dir es, anderen zu unterstellen, dass sie etwas gegen dich hätten.
amaria hat geschrieben: Mittwoch 28. März 2018, 13:42 Ein Erzieher, von dem Eltern wissen, dass er in einer festen Partnerschaft lebt, egal ob mit einem Mann oder einer Frau, erscheint Eltern vertrauenswürdiger als einer, über dessen Privatleben sie nichts wissen.
Ich lebe in keiner festen Partnerschaft, also erscheine ich den obigen Aussagen nach den Eltern als weniger vertrauenswürdig. Wenn also mal irgendwann in meiner Kita etwas passiert, wäre ich somit nicht trotz meiner Unschuld automatisch in Gefahr? Weil mir ja sofort misstraut wird, weil ich ein Mann bin und keine Partnerin habe? Dass es einen Mann in Gefahr bringt, wenn ihm unterstellt wird, er hätte ein Kind missbraucht, will hier ja wohl niemand abstreiten, oder? Was passieren kann, hat der oben erwähnte Film ja schon eindrucksvoll gezeigt.
Johanna2 hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 13:34 Leider erkennt man "böse Männer" nur selten daran, dass diese schlecht mit Kindern umgehen. Oder daran, dass sie unfreundliche Menschen wären.
Definiere mir mal diese "bösen Männer", die du meinst.

Es tut mir Leid, aber ich beurteile alle Menschen erst einmal vorrangig an ihren Handlungen. Wenn ich einen Menschen kennengelernt habe und er sympathisch, nett, freundlich und gut im Umgang mit den Kindern ist und es absolut gar keine Anzeichen für irgendwelche Problematiken gibt, warum zum Teufel sollte ich dann an diesem Menschen zweifeln und ihn dadurch diskriminieren. Etwa nur weil er ein Mann ist?

Nein, ich vertraue einem Menschen, den ich für gut halte, weil ich keinen Grund zur Annahme habe, dass es anders ist. Würde ich das nicht tun, müsste ich JEDEN Menschen kritisch beäugen und sofort verdächtigen, wenn etwas im Umkreis passiert und das würde alle Beteiligten nur unglücklich machen. Das kommt von jemandem, der wie oben beschrieben Probleme hat, anderen Menschen zu vertrauen. Irgendwie bin ich gerade erstaunt, dass ich scheinbar trotz meiner Probleme, gerade fremden Menschen zu vertrauen, doch deutlich toleranter bin, als viele andere hier.

Mal eine Frage: Warum ist hier eigentlich wieder die Rede von "bösen Männern"? Warum sagt man nicht "böse Menschen"? Gibt es keine bösen Frauen?
Huba
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Re: Männer in Kitas!

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Johanna2

Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Johanna2 »

Deine zitierten Aussagen habe ich gelesen. Dennoch: Bloße Neugier bringt sicher niemanden in Gefahr. Sie ist nicht verboten und nicht strafbar.

Rimonus hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 13:56 Es tut mir Leid, aber ich beurteile alle Menschen erst einmal vorrangig an ihren Handlungen. Wenn ich einen Menschen kennengelernt habe und er sympathisch, nett, freundlich und gut im Umgang mit den Kindern ist und es absolut gar keine Anzeichen für irgendwelche Problematiken gibt, warum zum Teufel sollte ich dann an diesem Menschen zweifeln und ihn dadurch diskriminieren. Etwa nur weil er ein Mann ist?
Welche "Anzeichen von Problematiken" weisen denn Menschen auf, die in ihrem Beruf Kinder missbrauchen würden? Leider ist es eine feststehende Tatsache, dass Pädophile sich häufig Berufe aussuchen, in den sie mit Kindern zu tun haben. Nein, die meisten Männer werden nicht pädophil sein. Dennoch ist es Eltern auch erlaubt grundlegend daran zu zweifeln (was ja zeigt, dass sie nicht entschieden sind) ob es richtig ist, ihr Kind von einem männlichen Erzieher betreuen zu lassen.

Ich weiß, dass in zwei nicht allzuweit entfernt liegenden Kitas vor nicht allzulanger Zeit je ein Mann gefeuert wurde. Sie hatten Kinder missbraucht. Insofern weigere ich mich von den sog. Einzelfällen auszugehen.

Anzeichen von Problematiken gab es offenbar in beiden Fällen nicht.
Johanna2

Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Johanna2 »

Huba hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 06:48Es ging vom Vorurteile und, dass wir diese hinnehmen sollten. Es wäre sozusagen so, als würde man einem Polen sagen, Du musst nun mal damit leben, dass alle denken du klaust.
Warum, denken das etwa alle? Kann so nicht stimmen, ich denke es nämlich nicht.

Aber selbst wen dem so wäre: Ja, Vorurteile muss man(n) tatsächlich hinnehmen. Was sollte man denn sonst tun? Allen ordentlich die Meinung geigen, damit sie diese ablegen? Das würde wohl kaum funktionieren.
Johanna2

Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Johanna2 »

Dominik hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 15:08 Ich stelle mal fest: Drei erwachsene Männer, die alle unabhängig voneinander davon berichten, wie sie es empfinden, werden von euch, Frauen, die eine solche Diskriminierung niemals selbst erlebt haben, nun schon über mehrere Seiten darüber "aufgeklärt", wie die Situation sei und wie die drei erwachsenen Männer diese zu empfinden haben. Wisst ihr, wie ich das nenne? Anmaßend und an Arroganz nicht mehr zu überbieten.
Wie empfindest du deine Beiträge in diesem Thread, Dominik? Sachlich, informativ und freundlich? Und nur auf deine persönlichen Empfindungen beschränkt?

Und zeige mir doch bitte die Stelle, wo den drei erwachsenen Männern gesagt wird,wie sie besagte Situation zu empfinden haben. Danke.
Rimonus
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Rimonus »

Johanna2 hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 15:07 Bloße Neugier bringt sicher niemanden in Gefahr.
Oh doch. Sobald etwas passiert, muss ein Mann regelrecht um sein Leben befürchten. Das beweisen zahlreiche Fälle. Für alle stünde sofort fest, dass der Mann es getan haben muss und er wäre buchstäblich am Ende. Da käme er nicht mehr raus. Alles so schon vorgekommen und in dem Film, den ich nun schon ein drittes Mal erwähne, thematisiert. Selbst wenn ein Gericht die Unschuld feststellt, wird in aller Hysterie der Polizei einfach Unfähigkeit vorgeworfen und die Hexenjagd auf den Betroffenen geht weiter. Ist es denn so ungewöhnlich, dass mich dieser Zustand schockiert und ich mir so etwas nicht gefallen lassen möchte?
Johanna2 hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 15:07 Welche "Anzeichen von Problematiken" weisen denn Menschen auf, die in ihrem Beruf Kinder missbrauchen würden? Leider ist es eine feststehende Tatsache, dass Pädophile sich häufig Berufe aussuchen, in den sie mit Kindern zu tun haben. Nein, die meisten Männer werden nicht pädophil sein. Dennoch ist es Eltern auch erlaubt grundlegend daran zu zweifeln (was ja zeigt, dass sie nicht entschieden sind) ob es richtig ist, ihr Kind von einem männlichen Erzieher betreuen zu lassen.
Interessant, dass du das anbringst. Ich möchte darauf hinweisen, dass Pädophilie auch bei Frauen vorkommt, wenn auch seltener. Aber darum geht es gar nicht. Es ist einfach diskriminierend, nur von ein paar Menschen einer Gruppe (in diesem Fall der Gruppe "Männer") auf alle zu schließen. Das ist im Grunde genau das Gleiche wie Rassismus und das Gleiche wie Frauenfeindlichkeit, über die ihr euch wahrscheinlich zu Recht aufregt.
Johanna2 hat geschrieben: Donnerstag 29. März 2018, 15:07 Ich weiß, dass in zwei nicht allzuweit entfernt liegenden Kitas vor nicht allzulanger Zeit je ein Mann gefeuert wurde. Sie hatten Kinder missbraucht. Insofern weigere ich mich von den sog. Einzelfällen auszugehen.
Und ich weiß, dass ich so etwas noch nie erlebt habe. Was ich aber erlebt habe waren einzelne Grenzverletzungen von Frauen und in einem Fall eine Erzieherin, die Kinder körperlich und psychisch missbrauchte (Verhöhnen und so heftig gegen die Wand stoßen, dass das Kind mit dem Hinterkopf dagegen schlug). Deswegen renne ich doch jetzt auch nicht raus und sage: "Ey, ich hab gesehen, wie ein paar Frauen solche Dinge getan haben. Deshalb muss man jetzt erst mal alle Frauen unter Beobachtung stellen."

Im Übrigen frage ich mich, warum hier nicht auf meine Fragen eingegangen wird. Die schreibe ich nicht umsonst. :D
Huba
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Re: Männer in Kitas!

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Zenobia
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Zenobia »

Ich habe mich ausschließlich auf den Auftritt des Mannes mit der Mütze bezogen. Für mich gehören Mützen nicht auf die Köpfe von Menschen, die sich in Räumen befinden. Es entsteht für mich der Eindruck, das mit den Mützen irgend etwas versteckt werden soll. Da wir Erwachsenen auch Vorbilder für die uns anvertrauten Kinder sind, wünsche ich mir bessere Vorbilder. Meine Kritik hat absolut nichts mit Pädophilie zu tun. Wo wäre da auch der Zusammenhang?

Und ich mag grundsätzlich keine langweiligen Osterlieder; vollkommen egal, von wem sie vorgetragen werden.
Huba
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Huba »

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Matushka
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Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Matushka »

@ Herrn Uhl: :biggrin: :daumen:

Sabine
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Re: Männer in Kitas!

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Johanna2

Re: Männer in Kitas!

Beitrag von Johanna2 »

Herr Uhl hat geschrieben: Freitag 30. März 2018, 18:26 Dass es unangenehm ist, wenn man mit dem Jobverlust und den zerstörten Karriereaussichten seine wirtschaftliche Grundlage verliert, ist hier noch gar nicht berücksichtigt. Das wirkt sich bei Männern in diesem Berufsfeld auch stärker aus als bei den weiblichen Kolleginnen. Gibt es eigentlich eine Statistik, die aufzeigt, wie viele Erzieherinnen mit Männern mit größerem Einkommen, also Hauptverdienern nach klassischem Rollenbild, verheiratet sind?
Da stellt sich mir aber die Frage, wie so etwas berücksichtigt werden soll. Gerät jemand in Verdacht ein Kind zu missbrauchen, muss der Träger bzw. die Leitung sofort reagieren. Dies würde meist in Form einer (vorläufigen) Suspendierung geschehen. Natürlich sollten und dürfen diese niemanden den Grund für das Fehlen der betreffenden Person nennen. Immerhin ist es nicht unwahrscheinlich, dass mal jemand erkrankt oder spontan Überstunden abbaut. Nicht verhindern kann man allerdings, wenn die Eltern des betreffenden Kindes (Einzahl, Mehrzahl) dies weitertragen.

Insofern weiß ich nicht, inwiefern man zerstörte Karriereaussichten und die wirtschaftliche Grundlage überhaupt berücksichtigen kann.
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