lieblose Methoden

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Svenja Mikels
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lieblose Methoden

Beitrag von Svenja Mikels » Freitag 27. März 2015, 15:04

Hallo Kolleginnen,
vielleicht kan mir die eine oder andere von euch etwas weiterhelfen.

Kennt jemand eine pädagogische oder psychologische (online-) Fachstelle wo ich mir diesbezüglich Argumente holen kann: Ich suche nach wissenschaftlich begründeten Aussagen über mögliche Spätfolgen wenn Kinder die gegen ihren Willen zu Reifungs- und Entwicklungsschritten genötigt/gezwungen wurden.


( Das Internet ist zwar voll von Fach- Literatur aber wenn ich mich überall erst durchlesen soll bin ich ganz Kirre im Kopf geworden.)


Ich arbeite seit kürzerem in einer Krippe und habe das immerwiederkehrende Problem dass mich eine alteingesessene Kollegin zur Übernahme ihrer harten Methoden - weil sie auf ihren jahrzehntelangen! Erfahrungen beruhen- zwingen will.

Beispiele:
Ganz abgesehen davon dass die Kinder täglich öfters angeschrieen werden......

- nimmt beispielsweise ein (ca. 18 Monate altes) Kind beim Mittagessen den Finger zu Hilfe weil es die Nudel nicht anders auf den Löffel bekommt wird der Teller außer Reichweite gestellt so dass das Kind vor dem unerreichbar gewordenen Essen sitzt und weint bis ihm nach längerer Zeit der Teller wieder hingestellt wird ( wo sie dann meistens nicht mehr weiteressen sondern nur noch weinen), oder dem Kind wird der Löffel abgenommen und es gegen seinen Willen gefüttert.

- Oder ein (ca.22 Monate altes) Kind wird auf die Toilette gesetzt auf die es weder alleine klettern konnte und auch nicht alleine runterkommt weil es zu klein ist und die Füße in der Luft hängen, und wo es dann bitterlich weinend mehrere Minuten hilflos sitzen muß.

- Oder einem ängstlichen 1 1/2 altem Kind wird sein Stofftier vor dem Frühstück rabiat aus dem Arm gerissen so dass es eine halbe Stunde und länger an einem Stück bitterlich weint und nichts ißt.

Dies alles wird damit begründet dass die Kinder Grenzen bräuchten, dass sie lernen müßten Anordnungen zu befolgen um altersentsprechende Handlungen auszuführen, ob sie das wollen oder nicht spielt dabei keine wesentliche Rolle. Der eigene Wille der Kindes wird überwiegend als Macht-Kampfansage interpretiert den es zu unterwerfen gilt. Das Kind muß sich fügen und folgen.

Die Kinder die sich in dem Alter ja noch nicht bzw, nur sehr begrenzt sprachlich mitteilen können erscheinen mir teilweise sehr verzweifelt und haben Angst vor dieser Kollegin was dann von dieser wiederum als Bockigkeit, Widerstand u.ä. interpretiert wird. Erlischt in den Kinder letztendlich die Aktivität, die Freude am Erkunden und das Interesse am Spielen werden sie angeschrien dass sie spielen, laufen sollen usw. und als faul bezeichnet.


Ich möchte diese Methoden nicht übernehmen und suche dringend nach Möglichkeiten wie ich mich mit dieser Kollegin mit KURZEN !!! aber fachlich fundierten Argumenten auseinandersetzen kann. Ich habe es schon mehrfach versucht aber sie ist leider für den ganzen "neumodischen Firlefanz>" nicht sehr zugänglich.
Da sie mit ihrer mehreren jahrzehnten langer Erfahrung punkten kann hat es überhaupt keinen Sinn zur Leitung oder weiteren übergeordneten Stellen zu gehen. In der Vergangenheit haben es immer wieder Eltern und Kollegen versucht und nichts bewirkt.

Mir erscheint ihre "Methodik" überwiegend von negativen persönlichen Macht-Erfahrungen geprägt zu sein, wobei meiner Ansicht nach die Kinder teilweise als Blitzableiter benutzt werden um eigenen privaten Unmut, Aggressionen und Unzufriedenheiten abzureagieren. Denn sobald ich Verständnis für die Kinder zeige gelte ich auch als Provokateur, obwohl dies überhaupt nicht meine Absicht ist.


Wäre schön wenn ich an diesem Punkt der Dauerreiberei endlich weiterkäme.
Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen? Ich hoffe es.

Tschüss Svenja

amaria
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von amaria » Freitag 27. März 2015, 15:59

Hallo Svenja,

wenn eine Kollegin bereits seit längerer Zeit, unter Umständen seit Jahren grob zu den Kindern ist, stellt sich die Frage, inwieweit diejenige sich ändern will und ändern kann. Meiner Meinung nach ist es nicht zwingend erforderlich, dass du Zeit und Energie darauf verwendest, bei ihr in fachlicher Hinsicht Überzeugungsarbeit zu leisten. Wenn eine Erzieherin sich derart unfreundlich gegenüber Kindern verhält, weiß sie als Fachkraft eigentlich, dass ihr Verhalten falsch und außerdem lieblos ist. Zu ihren Aufgaben gehört es, sowohl Fachwissen zu berücksichtigen - und weil Wissen nicht alles ist: Ein Herz für Kinder braucht jede Erzieherin sowieso! Wer nicht mehr die Nerven für die Arbeit im Kindergarten hat, muss sich entweder helfen lassen oder sich ein anderes Betätigungsfeld suchen.

Auch als Jüngere und nicht so lange in der Einrichtung tätige Fachkraft kannst du ihr deine Meinung sagen und es besteht kein Grund das Alter der Kollegin als "Pluspunkt" anzusehen. Du hast sehr prägnante Beispiele geschildert. Sie zeigen, dass du Mitgefühl mit Kindern hast und bestimmt bist du nicht gewillt, derartige "Methoden" zu dulden, wenn du sie verhindern kannst.

Hat diese Kollegin bislang in der Einrichtung noch nie Ärger bekommen oder eine Abmahnung erhalten? Ich frage das deshalb, weil es vereinzelt auch Teams gibt, in denen gleich mehrere Erzieherinnen rigide gegenüber den Kindern sind. Dann könntest du als Neue einen schlechten Stand haben, wenn du dich beschwerst. Letzten Endes aber führt vermutlich kein Weg daran vorbei, dass du in die Offensive gehst und dafür eintrittst, dass diese Kollegin auf gar keinen Fall mehr weitermachen kann wie bisher.

Ein Zitat von Tucholsy: „Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“

Eine verständnisvolle Kindergartenleiterin wird wissen, wie sie mit deiner Kollegin reden und ihr erklären kann, dass ihr Verhalten nicht geduldet werden kann. Kleine Kinder werden nicht nur eingeschüchtert, sie lernen auch noch am "Modell", dass kleine Kinder, die nicht zügig tun, was von ihnen erwartet wird, grob behandelt werden. Würdest du weiterhin deiner Kollegin gegenüber tolerant sein, kann bei Kindern sogar noch der Eindruck entstehen, dass die Erwachsenen immer zusammenhalten würden und so ein Eindruck darf nicht entstehen. Sobald Kinder ungerechet behandelt, misshandelt oder missbraucht werden, müssen sie wissen, dass sie sich an Erwachsene wenden und Hilfe erwarten können.

Bitte überlege dir, auf welche Weise du dich am besten gegenüber der Kollegin behaupten kannst. Gerade weil du dich bereits einige Male mit ihr auseinandersesetzt hast, ohne Kontakt zur Leitung aufzunehmen, kann genau dieser Schritt jetzt nötig sein.

Alles Gute!

amaria
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von Zenobia » Freitag 27. März 2015, 19:45

Das hier Beschriebene gehört eindeutig in den Bereich der schwarzen Pädagogik. Jede/r muss sich überlegen, ob sie/er etwas an den Bedingungen ändern will/kann.
Ich habe so etwas mal publik gemacht und mir wurde auf der Stelle gekündigt.

Hier noch ein Link: http://www.kinder-respektvoll-erziehen. ... =10#Anker1

amaria
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von amaria » Samstag 28. März 2015, 20:01

Hallo Svenja,

hier wurden "Steinzeitmethoden" in einer Gruppe einer KInderkrippe kritisiert und die Kolleginnen müssen mit Konsequenzen rechnen. http://www.kleinezeitung.at/s/steiermar ... nderkrippe

Freundliche Grüße

amaria
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Floriane
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von Floriane » Dienstag 31. März 2015, 22:18

das ist ja echt schlimm.
Bin auch gegen solche harten Methoden - weil sie auf ihren jahrzehntelangen! Erfahrungen beruhen. So was kann man nicht rechtfertigen bei den leiblichen Eltern, und schon gar nicht bei den Fremden - Erziehern & Co.
Wehre dich dagegen!!!

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Re: lieblose Methoden

Beitrag von Kees_Kopf » Montag 13. April 2015, 15:26

Zu überlegen ist Strafanzeige wegen Mißhandlung Schutzbefohlener zu stellen.

Das Vorenethalten von Nahrung ist einfach unzulässig, ohne weitere Diskussion.

Der Arbeitgeber muss hier aktiv werden, wird sie vermutlich nicht (weil das unbequem ist) und dann bleibt nur eine Strafanzeige übrig.

Kees
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julekleeblatt
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von julekleeblatt » Mittwoch 16. Dezember 2015, 14:16

hier kann ich mich auch mal gleich einbringen. Arbeite jetzt 7 Jahre in
einer Kita, und alle Kolleginnen ob alt ob jung, haben solche
"Steinzeitmethoden" drauf. Was mich am Anfang heftigst erschüttert
hatte, war das Füttern, wenn Mittagskinder nichts essen wollten, und
Cheffin wußte davon und hat nichts gesagt. Hat im Büro mit ihrem
Mann gesessen der derzeit noch als Hausmeister angestellt war und
sich über diese Kolleginnen aufgeregt aber wohl Angst gehabt etwas
in die Wege zu leiten....auch heute noch werden bei uns einige
Kinder angebrüllt, grade neulich hab ich eine junge Kollegin beob-
achtet als sie einem Kind noch lange hinterhergeschrien hat wie schlecht
es doch sei, in solchen Momenten wünsche ich mir dass mal ein Elternteil
dazukommt und mithört...ist echt gruselig was da so abgeht...

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Re: lieblose Methoden

Beitrag von Jelka » Mittwoch 16. Dezember 2015, 19:26

Hallo Jule,
herzlich willkommen im Forum.
julekleeblatt hat geschrieben:Arbeite jetzt 7 Jahre in einer Kita, und alle Kolleginnen ob alt ob jung, haben solche "Steinzeitmethoden" drauf.
Das machst du wirklich schon seit 7 Jahren mit, ohne Einspruch einzulegen oder das Weite zu suchen?
Nach der langen Zeit hätte ich Sorge, dass dies auch für mich ein ganz normaler Umgang wird, weil ich es Tag für Tag nicht anders erlebe.
julekleeblatt hat geschrieben:... in solchen Momenten wünsche ich mir dass mal ein Elternteil
dazukommt und mithört...ist echt gruselig was da so abgeht...
Als Elternteil würde ich mir wünschen, dass Erzieherinnen sich gegenseitig auf den Teppich holen.
Ich weiß, es ist schwerer, Kolleginnen darauf anzusprechen, als auszuhalten, was man beobachtet. Ich glaube, ich würde mich um Supervision für mich kümmern, um dort zu lernen, wie ich mich in solch einer Situation angemessen verhalten könnte.
Liebe Grüße Jelka

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Re: lieblose Methoden

Beitrag von julekleeblatt » Donnerstag 17. Dezember 2015, 11:30

vielen Dank für diesen Tipp..Supervision.. für mich würde mir
bestimmt helfen.
Ja es ist schon lange so, Wegschauen hat sich etabliert und ich
mache mit dabei, ist mir gestern als ich diese Wort hier schrieb
sehr bewußt geworden. Bin grade eine Woche zu Hause wegen
Hexenschuß, vielleicht ein Zeichen meiner Seele dass es so nicht
mehr weitergeht. Und kündigen ist nicht mehr drinn, bin mittler-
weile 60 geworden und habe mich zwischendurch immer mal
beworben, ist nicht so einfach die Stundenzahl zu bekommen von
der ich leben kann.

julekleeblatt
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von julekleeblatt » Donnerstag 17. Dezember 2015, 11:32

und hier noch einen Nachsatz: nein ich bin all die Zeit
nicht zur Mitläufern geworden, im Gegenteil, es hat dazu
geführt dass ich mein eigenes Verhalten den Kindern
gegenüber noch intensiver refletiere...

Jelka
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von Jelka » Donnerstag 17. Dezember 2015, 14:26

Hallo Jule,
danke für die Rückmeldung. Ich hatte schon Sorge, dir vielleicht zu Nahe getreten zu sein.
Dabei meinte ich nicht dich im Einzelnen, sondern habe allgemein darüber nachgedacht.
Wenn man in den Foren genau liest, ist dies ein Thema, welches viele Erzieherinnen belastet, aber bei Fortbildungen oder in der Fachliteratur zu den Tabuthemen zählt.
Dein Hexenschuss kann durchaus ein Zeichen deiner Seele sein.
Supervision kann wirklich helfen, solche Situationen aufzuarbeiten und Kraft daraus zu ziehen.

Ich bin froh, dass ich nicht in solch einer Einrichtung arbeite. Natürlich sind auch wir nicht immer positiv gestimmt. Aber wir geben uns gegenseitig Rückmeldung, wenn es nötig ist. Das geht allerdings nur, weil wir insgesamt einen positiven Umgang miteinander haben.
julekleeblatt hat geschrieben:Und kündigen ist nicht mehr drinn, bin mittlerweile 60 geworden und habe mich zwischendurch immer mal beworben, ist nicht so einfach die Stundenzahl zu bekommen von der ich leben kann.
Das kann ich gut verstehen. Zu 60 fehlen mir zwar noch etwas mehr als 2 Jahre, aber selbst mit weniger Stunden würde ich sicher nichts mehr bekommen.
Andererseits ist das ein Alter, in dem man schon schrullig werden darf, indem man z.B. auch eine unbequeme Meinung hat. Selbst wenn dir keiner Recht gibt, hast du sie zumindest zum Nachdenken angeregt. :wink:
Liebe Grüße Jelka

julekleeblatt
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von julekleeblatt » Sonntag 20. Dezember 2015, 15:01

Hallo Jule
danke für die Rückmeldung. Ich hatte schon Sorge, dir vielleicht zu Nahe getreten zu sein.
Dabei meinte ich nicht dich im Einzelnen, sondern habe allgemein darüber nachgedacht.

Hallo Jelka.
Keine Sorge, habe deine Worte nicht als zu nahe empfunden, bin immer dankbar für
offene ehrlich Stellungnahmen. Ganz sicher ist der Ischias ein Ausdruck meiner Seele,
der Ballast drück mich natürlich.
Werde morgen erst einmal ein wenig von diesen Lasten bei Cheffin lassen, ganz wertfrei
und neutral, vielleicht hilfts ja schon mal ein wenig, das wünsche ich mir.

Muß man Supervision eigentlich selber finanzieren oder kann man sie innerbetrieblich
einfordern? Und bin froh hier im Forum schon mal einigen losgeworden zu sein, wenn
ich es privat loswerden will, kann es meist niemand nachvollziehen.

Lieben Dank für deine Stellungnahme.

LG Julekleeblatt


Wenn man in den Foren genau liest, ist dies ein Thema, welches viele Erzieherinnen belastet, aber bei Fortbildungen oder in der Fachliteratur zu den Tabuthemen zählt.
Dein Hexenschuss kann durchaus ein Zeichen deiner Seele sein.
Supervision kann wirklich helfen, solche Situationen aufzuarbeiten und Kraft daraus zu ziehen.

Ich bin froh, dass ich nicht in solch einer Einrichtung arbeite. Natürlich sind auch wir nicht immer positiv gestimmt. Aber wir geben uns gegenseitig Rückmeldung, wenn es nötig ist. Das geht allerdings nur, weil wir insgesamt einen positiven Umgang miteinander haben.




julekleeblatt hat geschrieben:
Und kündigen ist nicht mehr drinn, bin mittlerweile 60 geworden und habe mich zwischendurch immer mal beworben, ist nicht so einfach die Stundenzahl zu bekommen von der ich leben kann.
Das kann ich gut verstehen. Zu 60 fehlen mir zwar noch etwas mehr als 2 Jahre, aber selbst mit weniger Stunden würde ich sicher nichts mehr bekommen.
Andererseits ist das ein Alter, in dem man schon schrullig werden darf, indem man z.B. auch eine unbequeme Meinung hat. Selbst wenn dir keiner Recht gibt, hast du sie zumindest zum Nachdenken angeregt. :wink:
Liebe Grüße Jelka

amaria
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Re: lieblose Methoden

Beitrag von amaria » Dienstag 28. März 2017, 19:09

Kees_Kopf hat geschrieben:
Montag 13. April 2015, 15:26
Zu überlegen ist Strafanzeige wegen Mißhandlung Schutzbefohlener zu stellen.

Das Vorenethalten von Nahrung ist einfach unzulässig, ohne weitere Diskussion.

Der Arbeitgeber muss hier aktiv werden, wird sie vermutlich nicht (weil das unbequem ist) und dann bleibt nur eine Strafanzeige übrig.

Kees
In der Schweiz wurde gerade aus aktuellem Anlass darüber diskutiert, ob Erzieherinnen im Kindergarten Kinder hungern lassen dürfen, wenn die Kinder das angebotene Essen ablehnen.
http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/i ... rn-lassen/
„Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.“
Wilhelm Busch

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
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