Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

CoriNa
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Re: Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

Beitrag von CoriNa »

Kiara hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 09:04
Hallo amaria,
vielen Dank für deine ausführliche und erhellende Reaktion.
Es kommt mir gerade so vor, als seien wir die einzigen Menschen in diesem Forum...;)

Ich denke, dass es an der Zeit ist, den Mut zu haben, "lauter und unbequemer" zu werden.
Meiner Meinung nach ist der, politische und damit fachlich unwissende, Fokus zu sehr auf den Bereich der Bildung gerichtet. Sowohl mit dem Blick auf die Kinder, als auch mit dem Blick auf die Pädagogen.
Der Preis dieser Ausrichtung geht zu Lasten der BINDUNG, der psychischen Voraussetzung, um gesund heranwachsen zu können.
Ganz böse formuliert behaupte ich, dass diese Denkweise eine Kindeswohlgefährdung an sich darstellt.

Es ist so schön, nicht alleine "für die Sache" zu brennen ;)
Beim Lesen der Beiträge habe ich diesen tollen Beitrag gefunden...

-Wäre es nicht immernoch an der Zeit den Mut zu haben "lauter und unbequemer" zu werden?
-Ist es denn nicht ein super Zeitpunkt um zu zeigen: mit uns nicht? Wie ist es mit den Schutzmaßnahmen?
-Wenn wir auf Maskenpflicht der jungen Kinder bestehen, dann überlegen sich bestimmt noch einige Eltern, ihre Kids zu Hause zu lassen... (Die Eltern, die ihre Kids dann nicht zu Hause lassen würde ich etwas kritischer als sonst unter die Lupe nehmen ;-) )

Das was Kiara geschrieben hat, ist noch nach 1Jahr nicht verjährt!
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

CoriNa
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Re: Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

Beitrag von CoriNa »

Ich wünsche mir in großen Medien Berichte darüber, WIE NACHHALTIG doch die Betreuung daheim sein kann!
Was das für die Umwelt bedeutet:

- Keine Anfahrt zur KiTa mit Massen an Autos -Abholung extra berechnen
- Keine Deinfektionsmittel
-keine Massenverschwenung an Wasser (Badsituationen)
-Keine unzähligen Handschuhe bei der Wickelei (Windeln kommen noch dazu, weil nach Uhrzeit und nicht nach Bedürfnis gewickelt wird (nicht überall, aber überwiegend)
- kein Mittagessen durch Caterer -nicht Massen an Essen weggeworfen
und und und... viele Einrichtungen arbeiten "Paktisch", also mit Wegwerfutensilien Das müssen sie ja auch...wegen Personalmangel....
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

CoriNa
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Re: Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

Beitrag von CoriNa »

Ich wünsche mir ehrliche Artikel darüber, wie die Hygiene in den KiTas im Alltag sonst ausschaut:

-Weniges, billiges Putzpersonal kann in kurzer Zeit nicht wirklich gut reinigen...
-wenig Personal kann nicht wirklich auf die Hygienemaßnahmen der Kinder achten...
-Kranke Kinder sind standart (weil sie einfach -obwohl im Gesundheitsamt §en dazu existieren- Konsequent handeln (sie es aus mangeldem Selbstbewusstsein gegenüber den Eltern oder aber wie in meinem Fall bereits mehrfach geschehen: die Leitung steht nicht dahinter, die Kids nach Hause zu schicken, wenns denn NICHTS GRAVIERENDES ist...)
- Natürlich wird überall vorgegeben die Hygienepläne einzuhalten... aber wie soll das rundum gehen? Es müssen doch auch die Vorraussetzungen geschaffen sein!

.... es gibt noch viel mehr zur Hygiene in den Kitas.... Ich selber hatte schon öfter den Ärger mit Kollegen, weil ich als "pingelig" hingestellt wurde. Z.B weil ich bei Mahlzeiten gerne zwischendrin mal den Tisch wieder etwas sauberer wische oder aber Besteck, dass "Herrenlos" auf Tischen liegt einfach gegen Neues getauscht hatte... (mir wurde gesagt, ich sollte nicht so viel Geschirr nutzen, denn sonst käme die Spülmaschine nicht mehr hinterher...)

Weniger Kinder und guter Betreuungsschlüssel würden doch automatisch zu saubereren KiTas führen...
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

CoriNa
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Re: Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

Beitrag von CoriNa »

Ich wünschte mir mehr Artikel dazu, warum Erzieher den Job schmeißen ....

...warum sie einfach aufgeben! Ich vermute, die Kids haben damit nichts zu tun (außer natürlich die Menge...)

Was man wirklich dagegen tun könnte... Was fehlt....


Erzieherinnen könnten sich dazu äußern....
TUN SIE ABER NICHT....

Dann wäre doch ein Artikel darüber gut, inwieweit Weiterbildungen sinnvoll sind, wenn sie nicht genutzt werden... nicht genutzt werden können.... Warum Erzieherinnen ihr Wissen nicht einfordern ... Oder ist es ihnen egal? Oder haben sie wenig Fachwissen?
In der Presse eine kritische Studie zum Beruf Erzieher und zum "Ist-stand" wäre doch echt was! Höchstwahrscheinlich wäre dies ziemlich "fatal"...

Oder gibt es vielleicht zu viele Erzieherinnen, die Fachwissen nicht umsetzen können?
Oder liegt es daran, dass immer mehr "günstigere " Hilfskräfte (Kinderpfleger, Sozialassistenten...) vermehrt eingesetzt werden? Diese haben die Hälfte der kompletten Ausbildung... sie sind superkompetent, aber es fehlen in der Regel doch auch noch ein paar vertiefende Themen... Trotzdem können sie doch auch nicht Fachpersonal ersetzen, sondern ergänzen...
Sind wir wieder beim gleichen Thema: Gute wissende Fachkräfte können all ihr Fachwissen nicht anbringen, wenn die Fachkraft-Kind-Relation nicht stimmt...
Und selbst mit ein wenig Fachwissen müsste jede pädagogische Fachkraft doch wissen, dass sie selber sich einsetzen muss....
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

CoriNa
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Re: Was wünschen sich Erzieher/innen von der Presse?

Beitrag von CoriNa »

Ich wünschte mir ehrliche Artikel, dass KiTas keine Bildungseinrichtungen sind, sondern Aufbewahrung.
Und oft noch nicht mal "sichere Aufbewahrung".


(Artikel zu Unfällen in KiTas)
Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten.
(Zitat: Albert Einstein)

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