Rezensionen und Kommentare

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Hallo!

Um die Problematik etwas ernster zu nehmen, möchte ich noch anmerken, dass ich eine Krippenerzieherin kenne, die jedes Kirschkompott für die Krippenkinder einmal fix mit der Gabel durchgeknetet hat und gefundene Kirschkerne entfernt.
Im Kompott enthaltene Kirschkerne bedeuten ebenso wie die im Spiel der Krippenkinder eingesetzten Kirschkerne außer der Gefahr für die Lunge auch noch eine Gefahr für die Zähne. Gerade die kleinsten Kinder können überraschend fest zubeißen und dadurch ihren Zähnen schaden.

Sowohl mit Rücksicht auf das Wohl der Kinder, als auch angesichts der personellen Engpässe in vielen Krippen und Regelgruppen ist es nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig, vermeidbare Störungen die durch ein weinendes Kind entstehen, zu vermeiden.
Ich fände es prima, wenn die von mir kritisierten Anregungen in der Neuauflage gar nicht mehr auftauchen würden.
Aus welchem besonderen Grund wurden eigentlich ausgerechnet Schokolinsen für das Balancieren auf der Zungenspitze genannt? Sind damit diese mit weißem oder rosa Zuckerguss ummantelten Dinger gemeint, die wie Tabletten aussehen?

Freundliche Grüße

amaria
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
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Doku
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Doku »

Ich hätte diesen Thread nicht gefunden, hätte mich nicht jemand darauf aufmerksam gemacht. Wenn das nicht geschehen wäre, hätten hier alle alleine weiteriskutieren können :wink:

Es geht in dem Vorschlag nicht um das "Spielen" mit Kirschkernen, sondern um das Essen von Kirschen und das herausfiltern, pulen, spucken des Kerns. Der Kern ist weder in Kuchen, noch in Kompott versteckt/versehentlich da rein geraten, sondern er wird bewusst erfahren/entdeckt beim Kirschen essen. Jeder muss die Umsetzung des Vorschlages selbst verantworten (Entwicklungsstand des Kindes, eigene Bedenken etc.). Ich persönlich setze den Vorschlag um, da ich es bei dem Entwicklungsstand meiner Kinder verantworten kann.
Ich habe mir sehr viele Gedanken zu meinen Büchern gemacht und ehrlich, kein Autor im Fachbuchbereich schreibt die Bücher um reich zu werden. Autor ist nämlich einer der schlecht bezahltesten Jobs überhaupt. Als Erzieherin verdient man wesentlich mehr. Bei den meisten Autoren in diesem Bereich herrscht doch das Bedürfniss vor, Wissen weiterzugeben und dem pädagogischen Personal zu helfen (jedenfalls die die ich kenne). Man freut sich dann, wenn man mir seinem Wissen helfen konnte und z.B. Arbeitsvorgange zu erleichtern, Zeit zu sparen etc. Die Berufssparte wird eh unterschätzt und der Arbeitsaufwand, die Belastung auch.

LG
Nina

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Off Topic: Doku hat eine Privatnachricht von mir erhalten. In meinem Postfach befindet sich noch eine am ersten Juli erhaltene Email von Ökotopia, aus der hervorgeht, dass die Autorin informiert werden würde.

Freundliche Grüße

amaria
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Jelka
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Jelka »

@ Nina
Um auch die letzten Skeptiker zu beruhigen, schlage ich vor, bei einer Neuauflage dieses Buches vor jedes Kapitel einen Warnhinweis zu setzen. Zur Vereinfachung könnte es auch ein Standartsatz in Warnfarbe sein, der gleich unter der Überschrift steht: "Vor Umsetzung der Ideen lesen Sie bitte Kapitel xy."
Für Bücher, die noch im Handel sind, könntest du den Verlag bitten, ob er einen Beipackzettel dazu legt, auf dem steht: "Bitte beachten sie die Hinweise im Kapitel xy. Für unfachlichen Umgang mit den darin aufgeführten Ideen übernehmen wir keine Haftung. Bei Unsicherheiten fragen sie bitte hier im Forum oder die Autorin."
So müsstest du eigentlich auf der sicheren Seite sein. :wink:
Juliala hat geschrieben:Schade, dass es so viele Menschen gibt, die Schwierigkeiten mit Kritik haben.
Kritik ist doch nichts Schlimmes. Sie kann einem doch nur helfen, sich zu entwickeln und auch mal dabei unterstützen, andere Blickwinkel einzunehmen.
Ich begrüße es sehr, wenn die Leute ihren Mund aufmachen und sich ehrlich austauschen.
Hallo Juliala,
ob Menschen Kritik als Bereicherung ansehen können, hängt nicht nur von der eigenen Kritikfähigkeit ab, sondern auch vom Gegenüber. Ist ein vermeintlicher Austauschpartner nicht in der Lage, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, kann es sehr schwer sein, mit seiner Kritik umzugehen. Solange es ein wirklicher Austausch ist und nicht dazu dient, eigene Ideale als die einzig Wahren darzustellen, haben sicher nur wenige ein Problem mit Kritik.
Liebe Grüße Jelka

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Hallo Jelka,

Wie wäre es, ergänzend zu den ironischen Anmerkungen einen Lungenfacharzt, HNO-Arzt oder Kinderarzt zu fragen, ob Sicherheitsaspekte zu den Idealen zählen?


Angesichts der Liste, die der Verlag Ökotopia den "Profis@Ökotopia" zur Verfügung stellt, kann auch darüber nachgedacht werden, ob nicht dort grundsätzlich die Frage danach gestellt werden sollte, ob aus Sicherheitsgründen nichts dagegen spricht, dass eine Fachkraft Angebote durchführt, wie sie von den Autoren der Ökotopia-Bücher geplant wurden.

Soll ich noch einen Link zur Seite "Profis@Ökotopia" setzen oder ist diese Seite allgemein bekannt?

Freundliche Grüße

amaria
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Doku
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Doku »

@Jelka: Vorsicht ist gut, trotzdem vertraue ich auf die Kompetenz der Leser. Eigenverantwortung ist ein gutes Stichwort. Mitdenken und nicht vorschreiben lassen. Schließlich erwarten wir auch von den Kindern eine gewisse Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Ich habe bei dem Buch mit jemandem zusammengearbeitet, der jahrzentelang Leitungserfahrung in diesem Bereich hat. Die Frau ist sehr kompetent und ich schätze sie. Wir haben das alles schon durchdacht und erprobt.

@amaria: Wenn du einen Arzt fragst wirst du viele verschiedene Meinungen hören. Es gibt immer Ärzt die sehen das lockerer (vernhalten ist verkehrt, wann soll das Kind es lernen/davor schützen damit nichts passiert. Mein Kind hat sich mit zwei Jahren in den Finger geschnitten, als er beim Kochen geholfen hat. Der Arzt hat die Wunde geklebt und gesagt, dass er es gut findet Kinder ans "Schneiden" heranzuführen, klar kann was passieren, aber er behandelt später auch die Kinder die motorisch sehr "ungeschickt" sind, da sie immer von "Gefahren" ferngehalten wurden. Das Wichtigste ist für mich immer der Entwicklungsstand der Kinder und nicht das Alter deshalb steht bei mir auch immer "ab" vor den Altersangaben. Wir werden es einfach das nächste Mal deutlicher schreiben :wink:

LG
Nina

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Hallo!

Kennt schon jemand das Buch "Glückliche Krippenkinder"?
http://www.amazon.de/Gl%C3%BCckliche-Kr ... 3407859643

Hier wird das Buch sehr kritisch besprochen: http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=2496 Den Beitrag findet ihr mit einem kleineren Schriftbild auch auf der Seite von amazon. Wer die Frankfurter Buchmesse besucht, kann es sich dort am Stand von Beltz bestimmt ansehen. - Erzieherinnen gelten als Fachbesucher und können deshalb mit einem Nachweis an den Fachbesuchertagen die Messe besuchen, die nächste Woche am Mittwoch beginnt. - Leider ist der Eintritt teuer...

Freundliche Grüße

amaria
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amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Ein Buch mit einem derart ansprechenden Cover und einem geschickt gewählten, Eltern wohl eher angenehm berührenden Titel wird sich gewiss gut verkaufen. Im Netz finden sich sowohl wohlwollende Rezensionen als auch solche, in denen Schattenseiten der Krippenerziehung benannt werden, die im Buch unerwähnt geblieben sind. (... hätte dann ja auch nicht mehr zum Thema gepasst)

Eine Empfehlung von Ingeborg Becker-Textor http://www.kindergartenpaedagogik.de/1935.html
Eine weitere Empfehlung mit einem Einkaufswagen hinterher... http://www.kindergarten-heute.de/medien ... ag=3730850
und eine Gegenstimme von Dr. Rainer Andreas Neuschäfer: http://www.fuerkinder.org/mediathek/bue ... -rezension
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amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Hallo!

Die Erreichbarkeit der Jugendämter wird leider immer noch von vielen Erziehern bemängelt.
http://www.amazon.de/Deutschland-missha ... 342627616X
Das Buch von Michael Tsokos und Saskia Guddat habe ich soeben als Besprechungsexemplar angefordert.
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/D ... 160,744486 Falls jemand mit dem Thema beruflich mehr zu tun hat, kann ich das Buch später an denjenigen weiterleiten.

Freundliche Grüße

amaria
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amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Hallo!

Nicht zum ersten Mal werde ich eine Email an Ökotopia schicken, weil ich Bedenken gegen eine Empfehlung aus einem Buch des bei vielen Erzieherinnen besonders beliebten Verlages habe.

In dem 2012 erschienenen Buch von Sonja Janssen und Rainer Wenzel mit dem Titel

"Was weckt den König im Kind?"

hat die Autorin Sonja Janssen einen Laserpointer als "Material" für das von ihr auf Seite 84 vorgestellte Spiel namens "Handsalat" genannt.

Laserpointer sind schon seit Jahren immer wieder ein Thema in den Medien. Schon vor der Veröffentlichung des Buchs und auch heute noch wurde und wird vor Laserpointern gewarnt.
Dazu einige Links:

Die Ärztezeitung http://www.aerztezeitung.de/panorama/ar ... ueter.html hat sich schon 2008 kritisch mit dem Thema befasst und Wikipedia hat das Thema ebenfalls nicht ignoriert: http://de.wikipedia.org/wiki/Laserpointer

Im Forum für Kindersicherheit wird darauf hingewiesen, dass nur ein kurze Einwirkung des Leserpointers auf das Auge - die Rede ist von einer Viertelsekunde! - ausreichen kann, um das Auge zu schädigen!
http://www.forum-kindersicherheit.de/vi ... 8543#p8945

Da auch die Augenärzte schon früh vor Laserpointern gewarnt haben, verstehe ich nicht, warum sich der Verlag für den Abdruck einer doch recht lasch klingenden Aussage zum Laserpointer entschieden hat:

Auf Seite 84 heißt es in der linken Spalte unter der fett gedruckten Überschrift "Achtung":

"Die Kinder sollten den Laserpointer nur unter Aufsicht benutzen."

Keinerlei weitere Hinweise auf die Gefahren und Unwägbarkeiten, die mit dem Einsatz eines Laserpointers verbunden sein können - und dabei gibt es noch nicht einmal einen triftigen Grund, Kindern einen Laserpointer in die Hand zu geben!
Stattdessen der höchst fragwürdige Hinweis auf Seite 84 oben, rechte Spalte: "Dieses Spiel eignet sich gut für zuhause."

Wichtig für alle, die das oben genannte Buch im Buchbestand des Kindergartens stehen haben:
Laserpointer sind für Kinder tabu!
http://www.medical-mirror.de/medical-mi ... r-tabu.php

Aus vielen vernünftigen Gründen. Eltern sollten sich im Kindergarten nicht abgucken können, dass der Laserpointer ein Spielzeug für Kinder wäre. Redegewandte Kinder sagen ansonsten: "Im Kindergarten darf ich auch so einen Stift haben."

Freundliche Grüße

amaria
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Johanna2
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Johanna2 »

Darauf, dass ein Laserpointer nicht ungefährlich ist, sollte auch jemand kommen, der sich mit einem solchen Gerät (?) nicht auskennt.

Warum heißt es, dass die Kinder den Laserpointer nur unter Aufsicht benutzen sollten? Meiner Meinung nach hätte es zumindest heißen müssen, dass die Kinder unter gar keinen Umständen den Laserpointer unbeaufsichtigt benutzen dürfen.

Doch auch das, wäre mir noch zu lasch. Wie schnell hat ein Kind entgegen der Spielvorgabe den Strahl spielerisch woanders hin gelenkt, wie schnell kann auch aus Schusseligkeit etwas passieren!

Freundliche Grüße

Johanna

Juliala
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Juliala »

Hallo,

in der Oberschule meines Kindes sind Laserpointer strengstens VERBOTEN, weil sie eine große Gefahr darstellen! Laserpointer werden sofort eingezogen, wenn Jugendliche damit erwischt werden.
Ich bin daher ziemlich überrascht, dass es als Spiel für den Kindergarten vorgeschlagen wird.

Julia
Erziehung: einen Kopf drehen, bis er verdreht ist - natürlich auf den neuesten Stand.“
―Karlheinz Deschner

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Für Autoren finde ich es sehr wichtig, dass ihre Arbeit von einem wirklich sorgfältigen Lektorat begleitet wird. Dass Fehler gemacht werden, ist nur menschlich. Eine Ergotherapeutin wie die Autorin mag manches noch in der Betreuung eines einzelnen Kindes verantworten können, was in einer Klein- oder gar Großgruppe eskalieren kann. Auch wenn der Begriff "Laser" bei Ökotopia nicht symbolhaft die Alarmglocken hat klingeln lassen, kann man sich wohl mühelos vorstellen, dass ein Kind - vielleicht sogar unter dem Einfluss von älteren Geschwistern - den Laserpointer als "Laserschwert" nutzen will. Wenn nur einmal ein Kind mit dem Laserpointer wild herumfuchteln würde, könnte die Gruppe anschließend geschlossen die Augenklinik aufsuchen. Auch ist damit zu rechnen, dass die Attraktivität des Laserpointers Kinder dazu verleiten kann, sich um ihn zu zanken. Dass ein Handgemenge entsteht, dass eine Erziehrin einmal für einen Moment abgelenkt wird und nicht schnell genug eingreifen kann, liegt im Rahmen dessen, womit realistischerweise gerechnet werden kann.

Im Buch der Erzieherin Hanna Grammah (bei dem Namen handelt es sich um ein Pseudonym) "Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?" gibt es übrigens ein Kapitel mit der Überschrift "Der Krieg der Sterne". Es gibt eben Kinder, die "Staawohs" kennen und andere mit ihrer Begeisterung anstecken.

"Handsalat" unter Oberaufsicht ist für anspruchsvolle Kindergartenkinder doch schnell eine zu langweilige Beschäftigung... Und eine neue Variante, das simple Umkreisen von Händen attraktiver zu machen, dürfte nicht allen Kindern so gut gefallen, dass sie einfach nur brav mitmachen.

amaria
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Siria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von Siria »

Laserpointer gehören definitiv nicht in Kinderhände! Ich halte einen Spielvorschlag, bei dem zur Benutzung eines Laserpointers geraten wird, schlichtweg für unverantwortlich. Unternehmen und Händler rufen ihre Produkte zurück, wenn sie fehlerhaft sind und Personen- oder Sachschäden hervorrufen können, auch schon bei kleinen Mängeln. Von Bücher – Rückrufaktionen hört man dagegen selten, nur wenn schwere Persönlichkeitsrechtsverletzungen vorliegen. Dabei sollte das auch hier noch mehr üblich sein, besonders wenn der Inhalt wie bei dem von amaria aufgeführten Buch Kinder in Gefahr bringen kann. Sicher gibt es neben den sehr vielen verantwortungsbewussten Erzieherinnen und Erziehern auch Kollegen, die unbedarfter an die Sache herangehen, die sich über einen neuen Spielvorschlag freuen und über die Möglichkeit, Kinder mit einem neuen und für sie interessanten Material für sich zu gewinnen – an mögliche Folgen mag ich gar nicht denken.

amaria
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Re: Rezensionen und Kommentare

Beitrag von amaria »

Siria hat geschrieben:Von Bücher – Rückrufaktionen hört man dagegen selten, nur wenn schwere Persönlichkeitsrechtsverletzungen vorliegen. Dabei sollte das auch hier noch mehr üblich sein, besonders wenn der Inhalt wie bei dem von amaria aufgeführten Buch Kinder in Gefahr bringen kann. Sicher gibt es neben den sehr vielen verantwortungsbewussten Erzieherinnen und Erziehern auch Kollegen, die unbedarfter an die Sache herangehen, die sich über einen neuen Spielvorschlag freuen und über die Möglichkeit, Kinder mit einem neuen und für sie interessanten Material für sich zu gewinnen – an mögliche Folgen mag ich gar nicht denken.
Als ich in der Kölner Stadtbücherei wegen eines anderen Buchs von Ökotopia eine Bibliothekarin freundlich gefragt habe, ob ich eine Stelle, in der Sicherheitsaspekte nicht angemessen berücksichtigt wurden, mit einem schwarzen Stift unkenntlich machen dürfte, wurde mir das nicht erlaubt. Es wäre Sachbeschädigung gewesen, wenn ich ohne Erlaubnis im Buch geschwärzt oder eine Seite heraus gerissen hätte.

amaria
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